Autor Thema: [Night's Black Agents] The Zalozhniy Quartet  (Gelesen 1362 mal)

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Offline Gregor

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[Night's Black Agents] The Zalozhniy Quartet
« am: 5.08.2017 | 10:24 »
Zalozhniy Sanction 1. Abend
2011, Krim Odessa Job, Infiltration, The Warehouse

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Toto12 - Hacker/Blackbagger
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver

Es war ein Auftrag wie viele zuvor. Donald Caroll, Abigails Kontaktmann auf der Krim, wollte wissen, wohin eine Schmugglergruppe Waffen aus dem Irak transportiert. Aus diesem Grund wurden einige der gestohlenen Waffen mit RFID markiert und können so verfolgt bzw. lokalisiert werden. Die ehemalige MI5-Agentin engagiert drei Profis: Den Computerkünstler Toto12, Sprengstoffexperten Djamel und Dieter Müller, Mann fürs Grobe. Das neue Team erhält mit dem Auftrag von Donald Caroll gefälschte Pässe, RFID Tracker und ein wenig Cash.

Per russichem Motorboot des trinkfesten Kostya verfolgt das Quartett das Schmugglerschiff mit dem Namen Yelceni in den Hafen von Odessa. Da die RFID Tracker nur eine Reichweite von 50 Meter haben, schleicht sich Toto12 an den LKW mit der Aufschrift "Baldak Transit" an, in welchen die Kisten verladen werden und bringt einen Peilsender an. Neben den Kisten fällt Toto12 eine Kiste auf, die wie ein Sarg aussieht und ebenfalls in dem LKW verladen wird. Mit dem angebrachten Peilsender folgt das Team in ihrem angemieteten Van dem schwarzen Laster in sicherem Abstand zu einem Lagerhaus.

Dort stellen die vier ihr Auto ab, und dringen unbemerkt ins Lagerhaus, in dem sich zahlreiche Kisten in unterschiedlichen Größen befinden. Ein Teil der Kisten ist mit arabischen Buchstaben beschriftet. Ein Teil mit kyrillischen und ein weiterer Teil in englisch. Die vier halten sich aber nicht lange mit den Kisten auf, sondern öffnen eine versteckte Falltür im Boden, die zu unterirdischen Katakomben führen und sie nach einiger Zeit leise Stimmen in russisch sprechen hören.

Am Ende des Tunnels landen die Agenten auf einem hölzernen Balkon mit Blick nach unten. Darunter können sie eine außergewöhnliche Szenerie beobachten. Ein dutzend bewaffneter Männer steht in dem Raum, in dem sich ebenfalls zahlreiche Kisten befinden. Die Wachen bemerken die Agenten nicht, weil sie sich sehr auf das Geschehen in der Mitte des Raums konzentrieren. Dort steht der Sarg. Dieter Müller erkennt, dass es ein Standard Sarg der U.S. Army ist. Ein Mann in dunkler Kleidung und mit langem Bart ist über den Sarg gebeugt, und injiziert dem leblosen Körper eine Flüssigkeit. Neben dem Mann mit der Spritze stehen zwei Männer. Der eine, offensichtlich Türke fleht den Mann mit Bart an, dass er sich um die Probleme auf der Balkan Route kümmern werde. Schneller als die vier verfolgen können, schießt die Hand des zweiten Mannes nach vorne und hebt den Türken am Hals in die Luft, und erdrosselt ihn.

Für Dieter Müller ist klar, dieser Mann hat eine militärische Ausbildung...und er atmet nicht. Als der Türke sich aufhört zu wehren und leblos von der Hand des Killers hängt, haben alle Agenten das Gefühl wie wenn sie Sekundenschlaf hätten..die Handys der Wachen beginnen zu klingeln und dann auch die der Agenten...und plötzlich steht der Killer mitten zwischen ihnen und attackiert die Profis. Es bleibt nur die Flucht. Während Djamel in die Mitte der Feinde geworfen wird, schaffen es die anderen im letzten Moment zu ihrem Van...

Zalozhniy Sanction 2. Abend
2011, Krim The Chase, Leaving Odessa, Running Hot, Mr. Happy, Igwe Abesoli

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Toto12 - Hacker/Blackbagger
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver


Dieter schießt mit dem geliehenen Van die Straße hinunter. Plötzlich tönt ein Funkspruch aus dem Funkgerät. "Wo seid ihr". Währenddessen humpelt Djamel aus einem Gebäude, Dieter bremst und lässt ihn einsteigen."Als die Granate explodiert ist, habe ich entkommen können", sagt er. Inzwischen funkt Dieter: "Wir sind in der Moskaustraße". "Wenn sie uns erwischen, sind wir tot", funkt Donald Caroll von der Krim. "Sie sind auch schon hier. Ein Chopper verfolgt uns. Hört zu, wir haben ein Safehouse in Wien. Wenn wir es nicht schaffen, checkt den Flughafen. Linke Kofferschließfächer 827. SCHEISSE". Ein Krachen unterbricht den Funkspruch. Dann nimmt ein SUV die Verfolgung auf. Aus dem Funkgerät kommt noch eine Stimme. "Wir werden euch töten." Dann schaltet Abigale den Funk aus.

Dieter versucht mit dem Van zu entkommen. Zuerst klappt es, dann mischen sich Polizisten ein. Toto hört den Polizefunk ab. "..Ausländer..Verfolgung..Lisky Brava...Helikopter..", kann er verstehen. Djamel macht einen Sprengsatz bereit, um die Verfolger abzuschütteln. Eine Touristengruppe ist im Weg, Dieter lenkt vorbei, Djamel schießt in die Luft. Durch das Manöver kommen die Verfolger wieder näher. Dann lässt Djamel den Sprengsatz fallen. Der SUV der Verfolger wird voll erwischt, allerdings ist ihnen die Polizei noch immer auf den Fersen. Nach mehreren Blocks ist auch ein Polizeihubschrauber hinter dem Van her. Dann behindert auch noch eine Baustelle die Flucht. Bei einem Manöver bekommt der Van einige Schrammen ab. Der Helikopter kommt näher. Über Lautsprecher hört man "Stehen bleibe oder wir eröffnen das Feuer." Dieter kommt trotzdem davon, weil Toto ihn über eine gute Route durch schmale Gassen lotst. Man lässt den verbeulten Van stehen und klaut sich einen Volvo.  Djamel fällt ein: "Die Lisky Brava hat einen Anführer: Josef Lisky. Drogen, Waffen, die haben überall ihre Finger im Spiel." In Transnistrien ist die Lisky Brava allerdings nicht aktiv. Man entscheidet sich für den Weg in die Hauptstadt nach Tiraspol. Über den Funk ist zu hören, dass die großen Straßen überwacht werden.
Über kleine Landstraßen erreicht die Gruppe die Grenze nach Transnistrien. Gut bewaffnete Soldaten bewachen den Übergang. Mit etwas ungeschickter Konversation und einem üppigen Trinkgeld (4000 Dollar) darf die Gruppe weiter fahren.
Transnistria

Abigale sagt: "Wir sollten uns mit Mr. Happy treffen. Er ist in Tiraspol." Dieter weigert sich erst, Djamel zu versorgen, dann willigt er aber doch ein. Danach überlegen die vier, was hinter den seltsamen Erlebnissen in der Lagerhalle steckt. "Irgendjemand will uns Vampirgeschichten erzählen", sagt Toto. Abigale überlegt, was sie von Josef Lisky weiß. Er war 20 Jahre im Gefängnis und kam 2007 raus. Er hat die Lisky Brava von seiner Gefängniszelle aus geführt. Er ist einer vom alten Schlag. Er ist angeblich 70 Jahre alt, aber er soll jünger aussehen. "Das passt alles zu Schundgeschichten", sagt Toto. Djamel überlegt auch: Er erinnert sich an eine obskure Veröffentlichung in einem medizinischen Journal: Darin ging es darum, dass schwer verletzte Soldaten mit Hydrogenium Schwefel behandelt wurden. Doktor G.D.Dorjiev war einer der Forscher. Bei der Methode werden die Zellen erhalten, aber das Gehirn bleibt nicht lebendig. Dorjiev soll jetzt als Lieutnant bei der Brava arbeiten, alle nennen ihn den "Doktor". Er ist allerdings nicht Teil der Familie und nicht alle lieben ihn. Zudem soll er der Arzt von Ceaucescu gewesen sein und Experimente im östlichen Rumänien durchgeführt haben. Toto sieht sich einige Medienberichte durch: Es gibt ein Video von dem Vorfall mit der Touristengruppe, darin ist auch Djamel kurz zu sehen. "Du solltest vorsichtig sein", sagt Toto. Am nächsten morgen macht Abigail einen Termin mit Mr Happy aus. Man trifft sich am gleichen Abend. Toto stellt in der Zwischenzeit sicher, dass sein Wissen bei seinem Ableben anderen zur Verfügung gestellt wird. Das chinesische Restaurant ist sehr exklusiv. Mr. Happy wartet in einem eigenen Raum. Dort ist der Tisch bereits gedeckt. Man hat von hier einen Blick auf ein Fußballstadion. "Ihr steckt in Schwierigkeiten. Die Lisky Brava will euch tot sehen. Das nenne ich Schwierigkeiten. Der eine oder andere von ihnen soll schon in Tiraspol sein." Dann deutet er mit seinen Essensstäbchen zum Stadion. "Das ist das Stadion von FC Sheriffs. 14.000 Sitze. Das Lieblingsteams von einem gewissen Gentleman. In zwei Tagen wird gegen den FC gespielt." Auf einer Titelseite einer Zeitung ist zu lesen, dass Sheriffs Tiraspol kürzlich ein 17-Jähriges Talent (Igwe Abisoli aus Nigeria) gekauft hat, der im nächsten Spiel debütieren wird. "Ich bin seit meiner Kindheit ein Fan von FC Tiraspol. Es wäre gut, wenn der Junge nicht spielt. Ein kleiner Scherz unter Freunden." Nach einer reichlichen Portion von gegrillten Bananen mit Vanilleeis ist der Abend beendet. Aufgrund eines Fotos findet Abigail die Datscha im Eigentum eines gewissen Viktor Gusan. Die Datscha liegt in der Mitte eines Waldes, 3 Meilen von dem nächsten Ort entfernt. Es führt nur ein Weg dorthin. Man entscheidet sich dazu, mit einem gemieteten Auto dorthin zu fahren. Die Gruppe geht durch den Wald. Toto klettert auf einen Baum um das Haus besser zu beobachten. Er sieht einen Burschen der trainiert, begleitet von drei Männern, einer davon dürfte ein Leibwächter sein. Nach zwei Stunden geht er wieder nach drinnen. Dann löst Dieter Toto ab. Nach einer weiteren Stunde besteigt der Bursche mit gesamt sechs Erwachsenen (vier Bodyguards) zwei Mercedes, dann verlassen sie das Anwesen. Nach langen Beratungen steigen Toto und Dieter in das Haus ein. Kaum sind sie auf der anderen Seite der Mauer gelandet, kommen zwei Wachen auf sie zugelaufen "Halt, Stop!" Rufen sie. Toto und Dieter laufen in entgegengesetzte Richtungen. Die Wachen schießen auf Dieter. Dieter schießt zurück und streckt einen Wächter nieder. Er schießt auf den zweiten. Der schießt zurück und verletzt Dieter. Dann rennt er in Richtung Hauseingang. Toto und Dieter flüchten. Die vier laufen zu Fuß durch den Wald.
« Letzte Änderung: 8.11.2018 | 13:28 von Gregor »

Offline Ara

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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #1 am: 7.08.2017 | 12:43 »
Ich lese gespannt mit. :)

Mich würde auch interessieren, ob es Situationen bei euch gab, bei denen die Gumshoe-Regeln das Spiel besonders gut unterstützt oder umgekehrt behindert haben. Und warum das so war. Vielleicht magst du in der Hinsicht ab und zu was schreiben?
« Letzte Änderung: 7.08.2017 | 12:47 von Ara »

Offline Gregor

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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #2 am: 7.08.2017 | 13:21 »
Freut mich, wenn es jemand liest. Zum Regelwerk sind die Spieler genauso wie ich noch in der Kennenlernphase. Vorher haben wir vor allem D&D gespielt (die letzten 3 Jahre 4e auf Eberron) und da ist der Sprung schon nicht so klein. Es war bis jetzt nicht wirklich eine Situation, in der die Regeln das Spiel behindert haben. Es fließt ganz gut, allerdings haben wir sicher noch Potential beim Beschaffen von Informationen (sowohl, was die Initiative der Spieler angeht, als auch die subtile Unterstützung von mir  ;))

Hier das Tagebuch vom dritten Abend:

Zalozhniy Sanction 3. Abend
2011, Transnistrien Running Hot, The Debrecen Gambit, Finding Kozorus, The Target and the Tiger

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Toto12 - Hacker/Blackbagger
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver


Als die Agenten ihr Mietauto erreichen, bemerkt Toto Fingerabdrücke an der Motorhaube - irgendjemand hat am Auto hantiert, und dann sind da auch unbekannte Fußspuren am Boden. Djamel öffnet die Moptorhaube und findet tatsächlich eine Bombe. Bevor irgend jemand Zeit hat, weiter darüber nachzudenken, kommt eine dunkel gekleidete Gestalt aus dem Wald gelaufen, unnatürlich schnell. Abigale, Djamel und Dieter ziehen ihre Waffen und eröffnen das Feuer. Abigale schießt daneben, Djamels Kugel trifft aber zeigt keine Wirkung, auch Dieters präziser Kopfschuss zeigt erschreckend wenig Wirkung, die dunkle Gestalt läuft zu Dieter und verpasst ihm einen Hieb mit einer klauenartigen Hand. Toto kappt in der Zwischenzeit das Zündkabel der Bombe. Dann hechtet Abigale über das Auto und streckt den Feind mit einem gezielten Angriff zu Boden, Dieter springt ins Auto, gibt Gas und rammt die noch am Boden liegende Gestalt, Augenblicke später wirft Djamel noch eine Granate auf ihn. Doch trotz alledem rappelt sich die Gestalt wieder auf - sie hat einen Arm verloren, aber mit der anderen Hand zieht sie eine Pistole und feuert eine Kugel auf Djamel. Ein erneuter Rammstoß mit dem Auto und eine zweite Granate von Djamel reichen dann endlich aus, am Boden bleibt eine zerfetzte Leiche liegen. Die Untersuchung des Toten ergibt, dass er anscheinend schon vor Wochen gestorben ist: Dieser Mann war einmal ein russischer Speznas, aber er wurde anscheinend schon vor Wochen durch eine Kugel ins Herz getötet. Keiner kann sich erklären, wodurch er wieder zu Leben erweckt wurde; eine geheime Technologie von Dr. Dorjiev scheint noch am plausibelsten. Der Tote trägt noch einen Rucksack bei sich, darin befindet sich eine Mappe mit Anweisungen zur Liquidation einer Agi Kozorus in Deprecen inklusive detaillierter Fotos der Frau.

Der Mietwagen ist durch Djamels Granaten arg in Mitleidenschaft gezogen, daher besorgen sich die Agenten in den Randbezirken von Tiraspol einen neuen Wagen, der gemietete Skoda wird im Fluß versenkt . Die Liski Prawa scheint ihnen schon dicht auf den Fersen zu sein, von Mr. Happy ist nach dem Misserfolg bei der Datscha keine Hilfe zu erwarten, aber Abigale kennt noch jemanden, einen Schlepper namens Grigori Petrov in Chișinău. Also fahren die Agenten nach Chișinău und quartieren sich dort in einem Hotel ein. Dieter Müller ist der einzige im Team mit medizinischer Ausbildung, er konzentriert sich auf die Behandlung seiner eigenen Verletzungen und kümmert sich nur minimal um Djamels Wunden. Auf Dieters Anregung denkt man darüber nach, wie man solche wandelnden Toten (Zombies?) stoppen kann, aber keiner hat eine überzeugende Idee. Taser will man bei Gelegenheit ausprobieren.

Der Treffpunkt mit dem Schlepper ist am nächsten Tag. Um nicht zu sehr aufzufallen, teilen die Agenten sich auf. Dieter, Abigale und Djamel fahren mit zwei Taxis, Toto nimmt den Bus. Unterwegs stellt er fest, dass ihm jemand folgt. Er steigt ein Stück entfernt vom Treffpunkt aus. Kaum sind alle Zeugen weg, sprintet der Mann auf Toto zu. Toto flüchtet über ein Lagerhaus und kann den Verfolger schließlich abschütteln, er kommt etwas verspätet aber unversehrt zum Treffpunkt. Der Schlepper hat einen Sattelschlepper mit einem engen getarnten Geheimraum am Ende der Ladefläche, damit will er die vier für eine Unsumme über die Grenze nach Rumänien bringen. Bis zur Grenze geht es problemlos, dort steht erst einmal alles, alle Wagen werden kontrolliert. Grigori informiert Abigale, dass die vier Agenten von der Polizei gesucht werden, angeblich sind sie die Drahtzieher in einem Kindersex-Ring. Nach stundenlangem Warten kontrolliert die Polizei auch ihren LKW, aber sie findet das Versteck nicht.

Hinter der Grenze können die Agenten an einer Raststation endlich ihr Versteck verlassen. Sie sehen dort einen LKW von Baldac Shipping, der sie sehr an den Waffentransporter in Odessaq erinnert. Toto befestigt unbemerkt einen Peilsender an diesem Wagen. Mit dem LKW geht es noch weiter bis Iasi, dort mietet Djamel in neuer Verkleidung und mit neuer Tarnidentität wieder ein Auto. Toto kontrolliert die Fahndungsdaten der Polizei: Tatsächlich ist es eine internationale Fahndung, von Djamel gibt es ein Foto von der Verfolgungsjagd in Odessa, von den anderen drei nur schlechte Bilder von Überwachungskameras. Die vier wollen erst einmal nach Debrecen, um herauszufinden, ob Agi Kozorus etwas über die LIski Prawa weiß und erst danach weiter nach Wien. Nach langen Diskussionen, wie man am besten über die Grenze von Rumänien kommt, erweist sich der Grenzübergang (per Zug) als völlig unproblematisch.

In Agenten grübeln die Agenten erst lange, wie sie die Frau auf den Fotos finden können. Die Fotos lassen ein Zeitungsgebäude erkennen, aber wie kann man sie dort finden, ohne selbst Aufsehen zu erregen? Endlich bemühen sie dann das Internet siege da, dort ist Agi Kozorus sehr präsent: Die Frau ist eine Bloggerin, die über die Machenschaften der Liski Prawa in Debrecen berichtet hat. Sie schreibt auch, dass sie sich dadurch Feinde gemacht hat und ihre Stelle bei der Zeitung verloren hat. Inzwischen ist sie untergetaucht. Toto verfolgt ihre Spuren im Netz. Die Frau war sehr vorsichtig, sie hat ihre Artikel von immer wieder anderen Internet Cafes geschrieben, aber Toto schafft es schließlich, an ihren E-Mail Account heranzukommen. Dort findet er eine Konversation mit einem (angeblichen) Informanten der Liski Prawa, der bei der Black Sea Bank arbeitet. Agi hat ein Treffen mit ihm vereinbart, um 15:00 vor dem Tigergehege uim Zoo.

Die Agenten fahren zum Zoo und erkunden die Lage. Vor dem Tigergehege herrscht reger Betrieb und ja, es scheinen noch weitere Agenten in der Menge zu sein, Dieter kann sieben verdächtige Personen ausmachen. Um 15:00 kommt auch der Informant. Wenig später fährt der Miniaturzug, der über das Zoogelände fährt, am Gehege vorbeit. Die Agenten können erkennen, dass Agi Kozurus sich getarnt im Zug befindet und von dort aus fotografiert. Abigale folgt dem Zug zu Fuß. Beim nächsten Stopp steigt die Bloggerin aus und will zum Tigergehege gehen.Abigale spricht sie an, erzählt, dass sie mit der Liski Prawa einen gemeinsamen Feind haben und das das Treffen eine Falle ist. Agi Kozurus läuft davon, Abigale folgt und holt sie ein. Sie redet wieder auf die Bloggerin ein, jetzt lässt sich diese zumindest eine Telefonnummer geben.
« Letzte Änderung: 25.07.2018 | 12:51 von Gregor »

Offline Gregor

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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #3 am: 2.11.2017 | 14:50 »
Zalozhniy Sanction 4. Abend
2011, Debrecen The Target and the Tiger, Burning the Lisky Bratva

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Toto12 - Hacker/Blackbagger
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver


Die Bloggerin macht sich aus dem Staub, kaum dass sie die Telefonnummer von Abigail erhalten hat. Jamal beobachtet weiterhin den Buchhalter und möglichen Whistleblower, zwei Touristen setzen sich etwas verdächtig zu ihm. Dieter behält die Gegend im Auge und beobachtet misstrauisch Zivilisten die scheinbar unauffällig auffällig herumschleichen. Plötzlich eskaliert die Lage: die zwei scheinbaren Touristen zerren den Buchhalter weg, während sich zwei andere Schurken Dieter entgegenstellen. Dieter findet sich in einem Feuergefecht wieder, türmt und versucht Zivilisten zwischen sich und die Verfolger zu bringen. Die Schüsse versetzen die Menge in Panik.

Über den Funk vereinbaren die Agenten hektisch den Treffpunkt Parkplatz, dann geht es los in die Menschenmenge. Jamal plant ein Ablenkungsmanöver und ruft bei der Polizei an. Nach einer Zeit in der Warteschleife hat er aber wenig Erfolg. Im Gegenteil: zwei Polizisten kommen ihm entgegen, deuten auf ihn und entpuppen sich als wenig hilfreich. Beide wurden offensichtlich geschmiert und von den organisierten Verbrecherbanden angeheuert. Jamal – wie so oft, wenn er ein angespannte Situation erlebt – greift zu einer Handgranate.

Dieter versucht derweil seine Verfolger im Elefantengehege abzuhängen. Auch wenn ein oder zwei seiner Schüsse den Gangstern Probleme bereiten – so schnell geben sie nicht auf. Abigail sprintet durch eine kleine Parkanlage des Zoos, gewandt versucht sie die Zoobesucher als Deckung zu verwenden. Jamal entwaffnet die Polizisten und bedroht sie und die Menge mit der Handgranate, er sprintet los und lässt die Handgranate fallen. Die Explosion erschüttert den Zoo, Menschen stoben in Panik und Verzweiflung auseinander. Dieter greift auf seinen großen Sprachschatz zurück und hetzt in etwas eingerosteten Hindi (जाओ! क्या आप आलसी जानवर चल रहे हैं!) die Elefanten auf die Mafia-Verfolger. Abigail nutzt weiter die panische Touristen-Menge um sich zu verstecken, aber die Verfolger bleiben auf den Fersen. Jamal hat es leichter durch die Menschenmenge zu kommen, die meisten schrecken in Panik vor ihm zurück. Die Polizisten schreien auf Ungarisch, die Besucher fliehen. Dieter erschießt einen seiner Verfolger gekonnt und klettert dann rasch über den Zaun des Elefantengeheges. Jamal nutzt die Panik der Zoobesucher um aus dem Seitenausgang hinaus zu kommen. Dort wird er – Allah sei Dank – rasch von Dieter abgeholt.

Abigail steckt beim Hauptausgang fest, sie kämpft sich durch die Menschentraube, die beim Drehkreuz sich aufgestaut hat. Mit quietschenden Reifen bleibt ein großer Pick-Up Truck vor ihr stehen. Die Tür geht auf, ein Mann mit Kappe fordert sie zum Einsteigen auf. Abigail fällt auf sowas  nicht rein und entleert ihren Taser in das Gesicht des dubiosen Abholservice. Da kommen auch schon Jamal und Dieter im Fluchtauto um die Kurve und bremsen knapp vor Abigail und den Angreifern ab. Abigail stürzt sich in das Auto und sie geben Gas. Die Verfolger werden mit einer Abschiedsgranate aufgehalten.

Kaum gelingt die Flucht kommt eine SMS: „habt ihr Gergerly?“ frag die Bloggerin. Anstatt zu chatten muss aber das Auto gewechselt werden. Per SMS geht es mit misstrauischen Nachrichten hin und her, man versucht der Bloggerin zu vermitteln, dass auch die Agenten Gejagte sind und keine Freunde der Lisky Bratva. Agi stimmt einem Treffen zu: sie nehmen Kontakt in einer etwas unguten Gegend auf und zwar bei einem Barkeeper der einen Zettel mit einer neuen Adresse weitergibt.

Dort treffen sie Agi und gehen zu ihrem derzeitigen Unterschlupf, einem kleinen anonymen Kellerloch. Abigail erzählt die Geschichte der Gruppe, Agi berichtet von ihren Ermittlungen. Anscheinend treffen sich in der Stadt zwei kriminelle Flüsse: Heroin aus Serbien, Waffen und Mädchen aus dem Osten. Die zwei Banden sollen sich hier treffen und Handeln miteinander bilateralen Beziehungen aushandeln. Über den – nun leider abgängigen - Informanten wollte Agi mehr über die Geldwäsche der Liski Brava herausfinden. Die Black Sea Bank wird für die kriminellen Machenschaften genauso wie Balder Shipping für den verwendet. Außerdem weiß sie von gewissen Experimenten in Dragovie, einemkleinen Dorf in den Karpaten, zu berichten. Dies zu mindestens habe ihr eines der Mädchen erzählt. Agi will weiter veröffentlichen und die Bevölkerung über die Umtriebe der Lisky Bratva informieren.

In vier Tagen soll die Mafia-Konferenz in einem Edelschuppen namens goldenes Kalb stattfinden. in Wien gebe es als Spur Stefan Kerner, einem Lisky Bratva-Capo. Ein anderen Weg um den Verbrechern nahe zu kommen, wäre das Mädchen-Lager der Menschenhändler zu infiltrieren: eine Fabrik ca. 20 km außerhalb der Stadt dient als Zwischenstation, in der ehemaligen Fabrik aus der Sowjetzeit mit rund 40 Wachen werden Frauen festgehalten. Es folgt eine lange Diskussion über die weitere Vorgehensweise, die Gefahr ist groß und es gilt vieles abzuwägen. Zuerst wird aber ein Wohnmobil gesucht und auf einem Campingplatz Unterschlupf gefunden.
« Letzte Änderung: 25.07.2018 | 13:37 von Gregor »

Offline Gregor

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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #4 am: 18.12.2017 | 09:11 »
Zalozhniy Sanction 5. Abend
2011, Debrecen Running Hot, The Vienna Run, The Airport, Crash Priority

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Toto12 - Hacker/Blackbagger
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver


Kaum treffen die Kameraden die Entscheidung nach Wien zu reisen – es lockt noch immer das mysteriöse Schließfach -  tauchen zwei Polizeiautos vor dem Campingplatz auf.  Die Gruppe flüchtet zu Fuß. Plötzlich bekommt Abigail ein Foto auf ihr Handy geschickt: die Bloggerin Agi ist zu sehen, gefesselt und geknebelt. Dazu die ominöse Nachricht „wenn ihr nicht wollt, dass sie stirbt solltet ihr kommen“ Toto findet die Geo-Koordinaten in dem Bild. Abigail versucht die Kidnapper auszuhören, dann schicken sie selbst die Koordinaten…eine offensichtliche Falle aber was soll man tun? Zwei Stunden ist das Zeitlimit bis zum Ableben von Abigail, mehr Fragen führen zu einer grausamen Bestrafung der Geisel und Agi verliert ein Auge. Das Ziel der Gruppe liegt in einem alten Gewerbegebiet, eine große Halle aus der Sowjetzeit. Jamal sorgt sich um die Handyortung und aktiviert alte Kontakte um Tränengas, Gasmasken und Schutzwesten zu organisieren. Innerhalb von einer Stunde kommt der alte Kollege Tennef mit dem Zeug für die Gruppe, auch Dieter nutzt alte Kontakte. Die Hubschrauberpilotin Angelika Obermeier, die er aus der gemeinsamen Zeit im Kongo kennt, wird aus Budapest für eine Flucht-Variante durch den Luftraum bestellt.

Vor der etwas improvisierten Befreiungsaktion späht Toto die Lagerhalle aus. An einem Ende ist der Eingang und große LKW-Rampen. Die Zeit drängt, vorsichtig fahren die Agenten auf die Lagerhalle zu. Mit von Berufserfahrung geschärften Auge erkennt Dieter die Position eines Scharfschützen auf einem anderen Gebäude. Das Tor wird leicht geöffnet und ein Söldner mit schwerer Ausrüstung und Granaten kommt auf die Gruppe zu. Es geht in die Halle solange der Schein einer Geisel-Übergabe gewahrt werden kann. In der Halle liegt Agi blutend an einer Wand, daneben steht ein weiterer Söldner. Im ganzen Raum verteilt stehen schwerbewaffnete Wachen. Beim Anblick der blutenden Bloggerin läuft Toto auf sie zu, da erschallt auch schon der Feuerbefehl auf Russisch. Die Mafia-Söldner eröffnen das Feuer und die Agenten müssen einige Schüsse einstecken.

Aber dann werden die Granaten geworfen und die Gasmasken aufgesetzt um die Chancen auszugleichen. Dem Anführer der Söldner gelinget es noch eine der Granaten raus zu kicken, aber im Schwall von Tränengas und Nebel kann Toto Agi von den Handschellen befreien. Auch Jamal wirft die Granaten in den Raum und nimmt sich dann den Scharfschützen auf dem anderen Gebäude aufs Korn. Dieter kann einen kühl gezielten, wenn auch nicht tödlichen, Kopfschuss beim Anführer verbuchen. Jamal versucht den Scharfschützen mit einer Granate auszuschalten,  aber trotz Feuerschutz seiner Kollegen gelingt der Wurf nicht zufriedenstellend. Mit der Gewandtheit einer Katze schlägt Abigail derweil einen der Gangster nieder und raubt ihm sein Bewusstsein. Dieter Müller konzentriert sich wie ein professioneller Biathlet der Deutschen Demokratischen Republik und erschießt den Scharfschützen durch sein Fernrohr. Ein typischer Anfängerfehler, wenn Reflexionen den Standort verraten.

Die Bloggerin befreit und die größten Gefahren ausgeschaltet stürmt die Gruppe zum Auto und rasen zum nahen Hubschrauber-Treffpunkt. Die Rotoren des Hubschraubers dröhnen, erleichtert blicken die Agenten nach oben -  nur um erstaunt festzustellen, dass der Hubschrauber voll besetzt ist. Eine Falle! Aus dem Hubschrauber wird geschossen und die Gruppe sucht hektisch Deckung beim Auto. Dieter flucht, dass man sich nicht einmal mehr auf Kameraden aus dem Kongo heutzutage verlassen kann. Toto rettet die Situation in dem er mit athletischen Geschick eine Tränengasgranate in den Hubschrauber wirft. Die Granate explodiert, füllt den Hubschrauber mit Tränengas und die Pilotin verliert die Kontrolle. Der Hubschrauber kippt, schwankt und kracht schlussendlich in ein Gebäude. Eine Explosion erschüttert das Gewerbegebiet, es riecht nach verbrannten Plastik und Benzin.

Die Flucht wird notgedrungen via Automobil fortgesetzt. Im Fahrzeug gibt es erste Hilfe für die Verletzten, aber da taucht schon auch der VW Amarok im Rückspiegel auf. Dieter Müller (bekannt als guter Autofahrer, besserer Schütze und liebloser Liebhaber) hat Probleme den Truck abzuhängen. Kurzentschlossen greift er in die Hausapotheke und stockt Energiereserven mit etwas Speed auf. Mit frischer Konzentration gelingt es die Verfolger endgültig hinter sich zu lassen. Dann muss nur noch schnell der Wagen gewechselt werden. Vor Budapest stoßen die Agenten auf eine Polizeisperre und langem Stau -  nicht nur die Mafia auch die offiziellen Behörden suchen nach ihnen. Man lässt das Auto kurzerhand zurück und geht zu Fuß weiter. Abigail kontaktiert einen alten Freund aus England namens Peter. In kurzer Zeit trifft der Brite die angeschlagenen Fußgänger auf einer Landstraße und bringt sie in seine Wohnung. Er sorgt für Ruhe, medizinische Versorgung und Informationen. Anscheinend sucht die Polizei noch immer den Kindersex-Ring und bringt die Gruppe auch in Verbindung mit der Explosion im Zoo. Länger als wie eine Nacht kann er nicht Unterschlupf gewähren. Erschöpft legen sich die Agenten hin, aber Abigails Instinkte funktionieren auch wenn sie schläft. Leise hört sie Peters Stimme, er telefoniert. Auf Nachfrage gibt er an, dass er sich nach Auto sperren erkundigt hat. Die Behörden haben ihr Fluchtauto gefunden, aber ihr Suchradius kommt ihnen nicht nach nahe. Nach einem English Breakfast ziehen die Agenten weiter Richtung Österreich, in ihren Taschen neue Identitäten. Die Grenzkontrollen werden durch Wandern ausmanövriert.

Toto führt die Gruppe überraschend behände über die grüne Grenze nach Österreich. Endlich angekommen in der neutralen Alpen-Republik geht es mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Richtung Flughafen Schwechat und dem mysteriösen Schließfach. Um nicht zu viel Aufmerksamkeit zu erregen, trennt sich die Gruppe: Jamal und Dieter suchen einen Unterschlupf, Abigail und Toto reisen weiter zum Flughafen. Kurz vor dem Schließfach klingelt ein altmodisches Münztelefon. Am anderen Ende der Leitung hört Toto ein merkwürdiges Flüstern und er bekommt ein Angebot: der Inhalt des Schließfachs und Kooperation im Austausch für Reichtum und ein Zurückpfeifen der Jagdhunde. Die unheimliche Stimme erinnert Toto an „Rasputin“ in Odessa. Mit einem Schauer sagt Toto kurzentschlossen Nein.

Während Abigail sich beunruhigt umblickt, sperrt Toto das Schließfach auf und holt einen versiegelten Umschlag heraus. Bevor er den Umschlag genauer begutachten kann, kommt es zur Katastrophe:  an der S-Bahn-Station unter dem Flughafen kracht ein Zug ungebremst in die Plattform, die Waggons werden aufeinandergestapelt und durch die Luft geschleudert. Eine Explosion aus Schutt, Metall und verbogenen Bahn-Trümmern durchbricht den Boden des Flughafens. Von der Wucht des Aufpralls wird das Wrack des Zuges in den Flughafen geschoben. Staub und Menschenschreie füllen die Flughafen-Halle. Abigail und Toto fühlen wie die Zeit stehen bleibt und unheimliche Stille sich über die Szene legt. Aus dem Krater im Boden tauchen Figuren auf, sie erinnern an die sogenannten Profis aus Ungarn. Die vermummten Figuren steigen übernatürlich gewandt über das Wrack des Zugwaggons nach oben, bald sind sie bei Abigail und Toto....
« Letzte Änderung: 25.07.2018 | 13:38 von Gregor »

Offline Gregor

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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #5 am: 21.12.2017 | 09:08 »
Zalozhniy Sanction/Out of the House of Ashes 6. Abend
2011, Wien Crash Priority, The Final Run, Introducing Shevlenko

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Toto12 - Hacker/Blackbagger
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver


Eine energetische Aura lässt die Haut der beiden Gestalten förmlich leuchten. Im Weg liegende Felsbrocken werden einfach beiseite geschleudert. Es gibt keine Alternative zur sofortigen Flucht! Glücklicherweise herrscht großes Chaos, etliche Menschen laufen in Panik schreiend umher. In diesem Trubel können Abigail und Toto die beiden Kreaturen abhängen. Doch schon nach der nächsten Wegbiegung brechen sie plötzlich wieder durch eine Mauer und sind nun wieder knapp hinter den Fliehenden. Toto sieht eine Tür („Staff only“) und die beiden laufen schnell hindurch. Nach einer weiteren Tür quert ein Gang. Rechts sind einige Polizisten, von links nähern sich panische Menschen, und dahinter die zwei leuchtende Kreaturen…

Inzwischen bekommen auch Dieter und Djamel im Zug ungebetenen Besuch. Die Tür ihres Abteils geht auf und vier Gestalten in Rockerkluft drängen sich hinein. Der blonde kurzhaarige Anführer ähnelnd der Beschreibung, die Toto ihnen von den Typen gemacht hat, der ihn in Tiraspol im Bus verfolgt hat.

Toto und Abigail laufen an den Polizisten vorbei, haben aber wenig Hoffnung, dass diese ihre Verfolger lang aufhalten können. Toto plant, ein Versteck zu suchen, doch Abigail treibt ihn zur weiteren Flucht an. Schon bald haben die beiden unheimlichen Gestalten wieder aufgeschlossen. Eine davon landet einen von Energie strotzenden Schlag auf Abigail, der ihr durch Mark und Bein fährt. Darauf mobilisiert Toto noch einmal alle Reserven, sprintet davon und reißt Abigail mit. Die beiden erreichen ein Parkhaus, schließen den nächstbesten VW Passat kurz und geben Vollgas – aber einer ihrer Verfolger springt mit einem gewaltigen Satz auf das Autodach und klammert sich dort fest. Abigail leert ihr Magazin beim Versuch, die Gestalt durchs Autodach zu treffen. Toto nimmt die nächste Kurve mit Schwung, so das die Kreatur vom Auto geschleudert wird… nur um im nächsten Moment aufzustehen und die Verfolgung fortzusetzen.

Im Zug hat Dieter erfolglos versucht, die vier Typen durch markige Sprüche einzuschüchtern. So drückt er unversehens den Notbremsenknopf, zieht seine Waffe und schießt mehrmals auf den blonden Anführer der Gang. Djamel feuert im Anschluss und der Blonde geht zu Boden. Dieter nutzt die Überraschung seiner Kumpane und schießt einen weiteren von ihnen an. Als auch der blutend auf einen der Polstersessel sinkt, geben die beiden anderen Fersengeld. Dieter nimmt noch schnell das Handy des Blonden, dann verabschieden sich er und Djamel durch das Fenster.

Toto fährt auf der A4 Richtung Wien, die beiden Kreaturen sind nicht mehr zu sehen. Im Autoradio wird von dem Terroranschlag auf den Flughafen Schwechat berichtet, der die kommende Handelskonferenz überschattet, Am Himmel über ihnen kreisen zwei Helikopter. Der Verkehr wird immer stärker, und im Rückspiegel taucht mit einem mal ein bekannter dunkler VW Amarok auf. Und auch ein Motorrad und Tanklaster machen  jagt auf den Passat. Abigail kann auch erkennen, wie eine feurig leuchtende Kreatur spielerisch von einem Autodach auf das nächste springt und sich auf diese Weise auch langsam nähert. Toto zieht nach rechts auf den Pannenstreifen und drückt das Gaspedal wieder voll durch.

Dieter und Djamel durchqueren den Tunnel zu Fuß und erreichen die Stadtgrenze von Wien.

Abigail zielt auf das Motorrad, dass die langsam dahinkriechenden Autos beängstigend schnell überholt, zieht durch, und sieht zufrieden zu, wie sich die Hayabusa überschlägt und in die Leitplanke kracht. Doch auch der Amarok und der Tanklaster kommen näher und wollen den Passat in die Zange nehmen. Toto verlässt den Pannenstreifen und kann auch dieser gefährlichen Situation entkommen. Im letzten Moment erreichen er und Abigail das Stadtgebiet von Wien. Die beiden leuchtenden Gestalten, die auch schon gefährlich nahe an ihnen dran waren, stellen sofort die Verfolgung ein.

Toto fährt bei der nächsten Gelegenheit ab, während Abigail und Dieter über Telefon einen Treffpunkt bestimmen. So treffen sich die vier Söldner im Traditionscafé Hawelka, wo sie nach kurzen Erläuterungen ihrer Erlebnisse das Kuvert aus dem Schließfach öffnen. Sie finden Autoschlüssel und Papiere eines im Langzeitparkhaus abgestellten Fahrzeugs, 50.000 € und verschiedene Pässe von Donald Caroll, ihres verblichenen Auftraggebers. Auf einen seiner Aliasnamen, „Sebastian Reichel“, läuft eine Luxuswohnung im ersten Bezirk, wohl das von ihm beschriebene Safehouse. Die vier Weggefährten ziehen sich dorthin zurück und können zum ersten Mal seit Tagen wieder Luft holen.

Toto wertet das Handy des blonden Rockers aus dem Zug aus. Er kann herausfinden, dass sich eine wichtige Person derzeit in Wien aufhält und eine spezielle Lieferung erwartet wird. Die Lisky Brava überwacht einen russischen Diplomaten, „Arkady Chevlenko“, der sich hier in Wien in der russischen Botschaft aufhält. Eine kurze Recherche ergibt, dass der Diplomat im russischen Finanzministerium in der „Gokhran Russia“ arbeitet, der Abteilung für Edelmetalle und Edelsteine. Er soll morgen einen Vortrag auf der kürzlich gestarteten Handelskonferenz zum Thema „Handel in einer multipolaren Welt“ halten. Die Konferenz findet in im Vienna International Centre statt, mit Teilnehmern aus aller Welt, darunter vielen aus dem Ostblock und dem Nahen Osten.

Dieter meldet sich bei einer alten Freundin, der „Roten Irmi“, die ihnen allen Akkreditierungen für den von Chevlenko gehaltenen Vortrag zum Thema Bergbau besorgen kann. Auch kann sie ein paar weitere Informationen über ihn beisteuern: Chevlenko war Feldagent des KGB in den 50er bis 70er Jahren, er soll herzkrank sein.

Inzwischen kann auch Walter etwas herausfinden. Chevlenko war während seiner Zeit beim KGB viel im mittleren Osten. Er hat als ehemaliger Agent in der Botschaft Anspruch auf ein Sicherheitsteam. Und auch Abigail arrangiert ein Treffen mit einem Informanten, mit Albert Carpenter vom MI6. Djamel kauft derweil im Baumarkt und einer Apotheke einige Chemikalien  und baut zwei, drei Bomben. Dieter besorgt Pläne der Uno-City und plant eventuelle Fluchtrouten.

Toto hackt sich in die Überwachung der Polizei ein und kann so Bildmaterial sichern, dass die Ankunft von Arkady Chevlenko und weiteren vier Personen 24 Stunden zuvor in der russischen Botschaft zeigt. Im Anschluss fährt er noch einmal weg, offenbar wird er nicht verfolgt.

Am Abend trifft sich Abigail mit Carpenter und bekommt einige Informationen über Stefan Werner, den Capo der Lisky Brava hier in Wien. Er hat offenbar vor vier Jahren klein angefangen und sich hochgearbeitet und dabei den früheren Chef der Lisky entmachtet.

Walter wiederum trifft sich mit Steve Miller, einem Genetiker, mit dem er über den wiederbelebten Toten, der den vieren begegnet ist, sprechen möchte. Im Anschluß darauf erstellt er einen Beitrag in einem Verschwörungsforum, um vielleicht so Antworten auf die brennenden Fragen der Gruppe zu erhalten.
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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #6 am: 5.02.2018 | 15:39 »
Out of the House of Ashes 7. Abend
2011, Wien Introducing Shevlenko, Any Operation can be aborted, Burned

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Toto12 - Hacker/Blackbagger
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver

Letztendlich versucht Toto noch, sich in das Computersystem des Flughafens zu hacken und so das von den Überwachungskameras aufgenommene Bildmaterial von den beiden leuchtenden Gestalten zu bekommen - leider vergeblich, offenbar ist ihm da jemand zuvor gekommen und hat sämtliche Bilder professionell aus dem System entfernt. Toto kann die Spur des anderen Hackers bis Russland nachvollziehen, dort verliert sie sich.

In dem Forum für Verschwörungstheorien muss man nicht lange auf Antworten warten. Mehrere User haben auf die von Toto12 ins Netz gestellten Bilder und Beschreibungen reagiert. Einer zitiert aus der Bibel mehrere Verse, Die Offenbarung des Johannes, Kapitel 12, 7: Da entbrannte im Himmel ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften

Und auch Epheser Kapitel 6,11: Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt

Ein Forenmember erzählt von sogenannten Zaloshni und sieht Parallelen zu der Forschung eines gewissen Pierre Daelmann, der sich unter anderem mit Vampirismus beschäftigt hat, bis er in Amsterdam ermordet wurde.

Und ein weiterer warnt Toto mit den einfachen Worten: „Sie werden euch finden!“

Als der Nachmittag schon fortgeschritten ist, machen sich Toto, Dieter und Djamel bereit für den Aufbruch. Waffen nehmen sie keine mit. Um kurz vor 18.00 kommen sie im Vienna International Center an, wo einiges los ist, der Vortragssaal ist gefüllt mit Delegierten verschiedener Nationen, wobei die Arabische Halbinsel besonders stark vertreten zu sein scheint. Sheflenko betritt schließlich den Saal, begleitet von vier weiteren Personen, zwei Männern und zwei Frauen. Bei einem kurzen Smalltalk von einem Saudi und  Sheflenko, der fließend Arabisch spricht, können die drei Agenten erahnen, dass seine Begleiter/Bewacher diese Sprache offenbar nicht beherrschen.

In Englisch hält nun Sheflenko seinen Vortrag, der bis 19.15 dauert. Die drei können in Erfahrung bringen, dass danach ein Empfang im Hotel Europa stattfindet. Bevor Sheflenko den Saal verlässt, kann ihn Dieter noch in ein kurzes Gespräch verwickeln. Er fragt den Diplomaten nach seinen Erfahrungen mit der Lisky Brava, was der jedoch ignoriert. Er greift dabei aber kurz an ein verschraubbares Amulett, dass er um den Hals trägt.

Die drei beschließen, auch zum Hotel Europa zu fahren und sich ein Bild von der Lage zu machen. Das Hotel ist ein altes Gebäude, das aber kürzlich modernisiert wurde. Wegen des Empfangs ist es zur Gänze gesperrt, beim Tor zum Park werden bereits die Einladungen kontrolliert. Weiter hinten, wie die drei Agenten gerade noch erkennen können, wird im Foyer Champagner gereicht.

Auch Abigail ist inzwischen von ihrem ehemaligen Kollegen Carpenter abgeholt worden. Wem er die attraktive Britin vorstellen will, möchte er aber noch nicht verraten. Er fährt mit einer schnittigen Limousine durch Wien, in den 19. Bezirk. In Grinzing hält der Wagen, hinter einer durch einen Zaun getrennten Parklandschaft befindet sich das Hotel Europa. Carpenter stellt seinen Sitz auf eine gemütliche Position, kramt aus einer Tasche einige Sandwiches und eine Thermoskanne mit Tee hervor, die er Abigail anbietet, reicht ihr noch einen Feldstecher und beginnt zu erklären. Er arbeitet mit den Amerikanern zusammen, und in Kürze startet eine Operation, bei der der CIA Sheflenko hier herausholen will.  Nun ringt Carpenter Abigail das Versprechen ab, dass sie und ihre Partner nicht intervenieren werden. Und nachdem Abigail Dieter diese Anweisung weitergegeben hat, erläutert Carpenter die Details. Sheflenko wird vorgeben, sich unwohl zu fühlen. Daraufhin werden die CIA Agenten als Ärzte getarnt Sheflenko mit einem Krankenwagen wegbringen.

Da Abigail ein Nachtsichtgerät dabei hat, ist sie auf den Feldstecher nicht angewiesen. So merkt sie schnell, dass der Plan gehörig schief geht. Eine dieser untoten Kreaturen taucht auf und tötet das aus vier Leuten bestehende Team der CIA. Als sie Abigail  Dieter, Djamel und Toto Bescheid gibt, klettern die sofort über die Mauer und nähern sich durch den Park. Sie werden jedoch schnell entdeckt und unbewaffnet, wie sie sind, ziehen sie sich wieder zurück. Dieter wird fast geschnappt, kann aber spontan glaubhaft machen, dem Sicherheitspersonal anzugehören.

Abigail erfährt von Carpenter noch, dass  bei so einem Einsatz immer ein fünfter Agent in Reserve dabei ist, der bei einem Notfall einspringt. Bei diesem Einsatz ist das Lynn Fineberg, das Team ist im Hotel Central untergebracht. Dann treffen sich alle vier wieder in ihrem Safehouse.

Abigail und Dieter fahren zum Hotel Central. Als sich im Zimmer 406, in dem Lynn Fineberg einquartiert ist, nichts rührt, knacken die beiden kurz entschlossen das Schloss. Der Geruch von Desinfizierungsmittel schlägt ihnen entgegen. Hier wurde sichtlich versucht, alle Spuren zu verwischen, auf dem Balkon steht noch ein Abfalleimer mit Asche. Aber es findet sich schließlich doch ein Hinweis auf eine Frontfirma der CIA, das Unternehmen CJH Investment in der Börsegasse 17, 1010 Wien.

Dieter fährt Abigail auch dort schnurstracks hin, und Abigail betritt die kleine Investment Firma. Am Empfang sitzt eine blonde Dame und fragt nach ihren Wünschen. Doch Abigail hat bereits die junge Frau entdeckt, die nervös in einem Sessel sitzt und ungeduldig mit einem Kugelschreiber herumspielt. So geht sie direkt auf sie zu, spricht sie mit Miss Fineberg, gibt ihr ihre Karte und bittet um einen Anruf wegen der Sache im Hotel Europa.

In der Zwischenzeit hat Toto versucht, Informationen über Zaloshni zu finden. Es handelt sich dabei um rumänische Legenden von untoten Kreaturen, denen man, um sie endgültig zu vernichten, die gleiche Wunde, die sie ursprünglich töten sollte, erneut zufügen muss.

Wirklich meldet sich schon nach kurzer Zeit Lynn Fineberg. Obwohl ihr Informationen, wie dass Lisky Brava mit  lebenden Toten experimentiert, einiges abverlangen, schlägt sie ein Treffen in einer halben Stunde im Café Central vor. Doch sofort verlässt die amerikanische Agentin mit der eben eingetroffenen Abigail das Café wieder. Sie agiert sehr vorsichtig, und so vergeht ein Weilchen, bis die beiden schließlich im Stadtpark auf einer Bank sitzen und sich austauschen.

Lynn Fineberg berichtet, dass sie nach dem Misslingen der Operation von der CIA fallengelassen wurde. Es gibt aber noch einen weiteren Plan, Sheflenko zu extrahieren. Der Diplomat wird am morgigen Abend in der Wiener Staatsoper sein, um sich das Stück Der Vampyr anzusehen. Seine Anwesenheit dort ist wohl die letzte Gelegenheit, ihn doch noch dem Zugriff der Lisky Brava zu entreißen. Eine Bedingung von Sheflenko um Überzulaufen ist jedoch, dass auch seine Enkelin Anna Sheflenko dabei sein muss, die am heutigen Abend von Moskau am Flughafen Schwechat ankommt.

Außerdem ordiniert in einer Gemeinschaftspraxis in der Belvederegasse im vierten Bezirk Dr. Ingolf, der Arzt von Sheflenko. Was nach einer weiteren Möglichkeit aussieht, an Sheflenko zu kommen, entpuppt sich leider als Niete, da Sheflenko keinen Termin am morgigen Tag hat.
« Letzte Änderung: 25.07.2018 | 13:38 von Gregor »

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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #7 am: 27.02.2018 | 14:16 »
Out of the House of Ashes 8. Abend
2011, Wien Burned, The heart doctor

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Toto12 - Hacker/Blackbagger
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver


Abigail erkundigt sich: Die Limousinen warten in der Tiefgarage Parkring während die Ehrengäste die Oper besuchen. Man rekapituliert: Eine der vier Leibwächter steht wohl mit der Liski im Bunde.   
Die Agenten überlegen, den Fahrer in der Tiefgarage zu überwältigen und dann als falschen Fahrer Shevlenko abzuholen. Dann soll Gas in den Fond eingeleitet werden, um die restlichen Bodyguards zu überwältigen. Als Gas empfiehlt sich Kolokol 1. Beim Einatmen verliert man das Bewusstsein. Djamal, der den Fahrer geben soll, wird ein Gegenmittel dabei haben - Atropin.
Der Flughafen ist wieder eingeschränkt in Betrieb. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. Die Gruppe beschließt, die Tiefgarage einmal auszukundschaften.
Abigale kontaktiert den Hacker Peter Smetana, der für sie die aktuelle Polizeifahndung auskundschaftet: Der meistgesuchte von den drei Agenten ist Djamel, aber auch die andren drei werden gesucht. Von Abigale ist kein Name bekannt, aber ein Foto ist zu sehen. Abigale besorgt sich eine Perücke und eine große Brille.
Dieter bestellt bei der Roten Irmi Giftgas. In der Zwischenzeit mietet sich Abigale ein Auto und schaut sich die Tiefgarage an, es sind nur wenige Kameras vorhanden. Dann schaut sie sich die Gegebenheiten vor der Oper an. Einen Ramsch-Ticketverkäufer wimmelt sie ab. Sie erfährt, dass die Aufführung „Der Vampyr“ von Heinrich Marschner um 21 Uhr beginnt. Einlass ist ab 20 Uhr. Laufzeit ist drei Stunden, um 22.30 Uhr ist Pause.


Dann kontaktiert Abigale Lynn Feinberg und vereinbart ein Treffen, um über eine mögliche Zusammenarbeit zu sprechen. In der Zwischenzeit wird ein Bungalow bei Baden gemietet, in dem Shevlenko befragt werden soll.
Dann ist es Zeit für einen Kaffee mit Lynn im Benno in der Josefstadt. Auf dem Weg dorthin fallen Abigale zwei Personen auf, die in einem Hauseingang stehen und das Café beobachten. Als sie eine SMS an Lynn schriebt nehmen die beiden die Verfolgung auf. Abigale hetzt über den Gürtel und kann die beiden  schließlich abschütteln.
Dann gibt es Überlegungen, wie das Treffen am Flughafen ablaufen könnte. Dabei fällt den Agenten ein, dass Shevlenko ein Amulett um den Hals trägt. Dieter schreibt der Enkelin eine Nachricht auf Facebook. Dann wird beschlossen, gleich am nächsten Tag Shevlenkos Arzt zu besuchen. Er soll einen Kontakt herstellen.


Am nächsten Tag gehen die drei in die Praxis in der Belvederestraße. Die Praxis ist eine Gemeinschaftspraxis. Im ersten Stock wartet hinter einem Pult eine Ordinationsdame. Man versucht zum Doktor gelassen zu werden. Dann kommt ein Mann aus der Ordination heraus. „Was wollen sie noch?“ Dieter bedroht ihn, dann dürfen sie hinein. „Seid ihr von diesem Rachov“ Dann greift Dieter ihn am Arm. „Beruhigen Sie sich. Wir hatten schon Kontakt mit diesen Superwesen. Was wissen Sie darüber?“

Und dann fallen diverse Fachbegriffe mit denen lediglich Dieter Müller etwas anfangen kann: Genetischer Marker für kongenitale erythropoetische Porphyrie (Morbus Günther). Klare Anzeichen für Hyper Viskosität, Verdünnung mit Blutplasma führte zu einer vorübergehenden reduzierten Viskosität von 1,9 Centipoise, aber die Viskosität erhöhte sich innerhalb von 24 Stunden, was eine anhaltende Proteinserumproduktion in der Probe nahelegt. Vormalig unbekannte T-Lymphozyten vorhanden, ähnlich den cytotoxischen T-Lymphozyten. Die Spektographie zeigt Anzeichen von schweren Element, mit Iridium und Schwefel. Probe wurde zufällig mit silbernen Manschettenknopf berührt. Die Probe zeigte sofortige negative Reaktion mit Zerstörung von 50% der Zellen.

Es ist, wie wenn Sie mir Gott in einer Phiole zeigen. Außerdem reagiert es auf  Sonnenlicht. Und es gibt es eine starke Reaktion mit Sulfiden wie in Knoblauch.“ Der Doktor ist verständlicherweise nicht gerade freundlich, aber er gibt noch eine Zeit lang Auskunft. Den Kontakt zu Sehvlenko hat er abgebrochen – die Angst vor der Liski und den Übermenschen ist zu goß. Dann verlassen die Agenten die Praxis. Der nächste Weg führt sie in die Silbermanufaktur, wo Kugeln und Messer bestellt werden. Djamel bestellt auch Splitter. Als nächstes wartet der Flughafen auf die Agenten, wo die Tochter des Doppelagenten ankommen soll.
« Letzte Änderung: 25.07.2018 | 13:38 von Gregor »

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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #8 am: 27.03.2018 | 16:32 »
Out of the House of Ashes 9. Abend
2011, Wien Rescue Mission, Blood Opera, The Confession

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver


Am Flughafen ist es eher ruhig was die Passagieranzahl angeht - allerdings sind zahlreiche Polizisten aufgrund der Sicherheitsbedenken anwesend. Djamel bleibt im Korridor zwischen Parkhaus und dem Gate. Abigail und Dieter machen sich auf dem Weg um die Enkelin abzuholen. In der Ankunftshalle erkennen die beiden schnell ihre russischen Gegenspieler: die Begleiterin von Arkadi und drei verdächtige Lakaien warten ebenfalls auf die Ankunft des Flugzeuges. Bevor die beiden etwas unternehmen können verpfeift einer der Gangster die Agenten bei der Polizei. Dieter Müller - immer der korrekte deutsche Beamte -versucht das auszugleichen indem er den Verdacht auf die Gegenseite lenkt. Die russische Dame gibt sich als Zenya Mihaylov und FSB Agenten zu erkennen, Abigail kontert mit dem MI5. Der Führungsoffizier der Polizei lässt alle mitnehmen, um die Sache zu klären, außerdem gibt er die Anweisung, dass die Zielpersonen direkt vom Flugzeug abgeholt wird.

In einem Vier-Augen- Gespräch kann Agentin Fox den Oberstleutnant davon überzeugen, ihnen den Vorzug zu geben: so bekommen sie fünf Minuten alleine mit der begehrten Enkelin. Diese ist natürlich misstrauisch, kann aber am Ende überzeugt werden. Die verlässliche Wiener Flughafen-Polizei gewährt einen kurzen Vorsprung damit Abigail und Djamel abhauen können. Dieter schlendert zuerst über den Flughafen und macht sich dann gemütlich in Richtung Prater auf um die Verfolger auf die falsche Fährte zu locken. Im schönen Baden angekommen wird Arkadis Verwandte im Safe House untergebracht. Djamel bekommt einen Ring als ein Zeichen für den geliebten Großvater. Am nächsten Tag ist es Zeit für Schatten-Geschäfte: Silbermunition, Waffen und das Nervengas Kolokos 01 werden abgeholt. Auch wenn die gegnerischen Kräfte relativ sicher Verdacht geschöpft haben wird am ursprünglichen Plan festgehalten.

Cut Szene:
Lynne Feinberg findet sich in der Bredouille und in einem Lieferwagen gefesselt wieder. Sie wird grob durch das nächtliche Österreich transportiert. Das Ziel: eine alte verlassene Fabrikhalle vor Wien. Ein professionell aber kalt aussehender Mann mit grauen Haaren und vernarbten Gesicht schickt sie unsanft ins Dunkle. Hinter ihr krachen die alten Industrie-Tore zu, in der Dunkelheit hört sie eine Stimme.  „Du riechst gut.“ Sie dreht sich um, kann aber niemanden entdecken. „Ich kann dein Blut riechen“.
Ende Cut Szene.

Abigail engagiert ihren MI5-Freund Carpenter um die Enkelin zu beschützen. Der britische Agent rät dazu, die Enkelin zu amerikanischen Botschaft zu bringen. Dies ist für alle eine gute Lösung: die Gefährten müssen nicht Babysitter spielen und Carpenter hat einen Gefallen bei den Amerikanern gut.

Am Abend ist Zeit für etwas Kultur: Gut gekleidet kommen Shevlenko und seine vier Begleiter an der Oper an. Nicht nur beobachtet von den Agenten, sondern auch verfolgt von zwei dubiosen Gestalten - einer davon mit grauen Haaren. Der Fahrer der Limousine stellt alleine das Fahrzeug in der Tiefgarage ab. Abigail beobachtet ihn und Djamel macht sich bereit für die Übernahme. Nach einer Zigarettenpause wird der Fahrer unentdeckt (abgesehen von zwei Kindern die niemand ernst nimmt) seines Berufs und Bewusstseins beraubt und gut verschnürt in einem Kofferraum deponiert.

Djamel verkleidet sich, legt Make-up auf und übernimmt die Körpersprache des Chauffeurs. Bald würde selbst die Mutter des Fahrers ihn in die Arme schließen. Die Gaspatronen ist schnell montiert und dann heißt es warten. Kurz nach Ende der Oper („Der Vampyr“ wohlgemerkt) klingelt das Mobiltelefon des Fahrers, er wird vor der Oper erwartet. Djamel jagt sich das Gegenmittel in den Oberschenkel und fährt los. Seine Kollegen bleiben ihm auf den Fersen.

Shevlenko und seine Bewacher steigen ein, Djamels Schauspielkunst reicht aus um die Show weiter gehen zu lassen. Während schon leise das Gas sich in der Kabine verbreitet, trägt ihm Zenya auf, zur Tiefgarage bei der Hofburg zu fahren. Aber dann merken die Insassen, dass etwas nicht stimmt. Die ersten beiden krachen bewusstlos zusammen, ein kräftiger Leibwächter versucht noch ein Fenster auf zu schießen. Geistesgegenwärtig, aber nicht schnell genug, denn Djamel macht eine Notbremsung, dass es den Mann gegen den Vordersitz knallt und er die Waffe verliert. Auch Zenya Mihaylov (jetzt positioniert neben Djamel am Beifahrersitz) kann sich der Wirkung des Gases nicht entziehen. Es ist eben Verlass auf russische Chemie-Waffen.

Djamel fährt den Schlafwagen zum ausgemachten Treffpunkt, wieder eine Tiefgarage. Er wird aber verfolgt -  so schnell lassen sich die Häscher der Lisky Arkadi nicht entgehen. Wieder vereint versucht man einen kurzen Hinterhalt in der Tiefgarage zu legen, die Waffen sind bereit aber dann fällt eine unnatürliche Dunkelheit über die ganze Szene. Eine Hand quetscht übernatürlich stark Djamel. Aber der Sprengstoffexperte bleibt ruhig, setzt eine Pistole an und drückt ab. Silber scheint sich wirklich zu bewähren und die Dunkelheit lässt nach. Dieter wird angeschossen, lässt sich aber auch nicht lange bitten und eröffnet das Feuer auf den grauhaarigen Gangster. Der verletzte Vampir verwandelt sich vor den ungläubigen Blicken der Agenten in eine Fledermaus und haut ab - genauso wie sein grauhaariger Helfer. Für eine Verfolgung ist keine Zeit, schnell packen die Agenten Arkadi und laden ihn in ein neues Auto. Dieter begleicht noch eine kleine Rechnung und drückt Zenya, die sich offensichtlich hier mit dem Vampir treffen wollte, den Kehlkopf ein.

Mit etwas Nitro wird der Überläufer aufgeweckt: er ist blass und durchgerüttelt, aber kann schnell neue Informationen liefern. 1988 hat ihm der Sohn von Kim Philby berichtet, dass sein Vater 1938 in einem kleinen Waldstück einen wichtigen Schlüssel-Teil vergraben hat. Arkadi bittet die Agenten seiner Enkelin seinen Talisman (der Schutz vor übernatürlichen Kräften gewähren soll) zu geben und einen USB-Stick voller FSB-Daten gegen ihre Sicherheit einzutauschen. Mitgenommen von den Strapazen im hohen Alter stößt er noch die Warnung aus „Die Vampire kommen!“, dann verstirbt er.

Dieter ist etwas zerknirscht, dass Abigail und Djamel der Enkelin den Talisman übergeben wollen…aber man ist sonst einer Meinung und will sofort nach Korneuburg fahren, wo der Schatz begraben sein soll. Arkadis Leiche (das schwache Herz war es) wird dezent deponiert.

In einem abgelegenen Waldstück unweit von Korneuburg finden die drei einen alten Baum umgeben von wilden Rosen, in die Rinde ist ein Kreuz eingeritzt. Eifrig wird gegraben, in ca. ein Meter Tiefe findet man ein kleines Bündel. Darin eine alte Schachtel aus Metall, darin wieder befinden sich Unterlagen die Zugang zu einem Bankschließfach gewähren…ein Schließfach der schweizerischen Körner Bank in Beirut. Offensichtlich stammen die Papiere vom Doppelagenten Philby,

Die FSB Daten werden kopiert, dann übergibt Abigail den USB-Stick und den Talisman an Ihren Kontakt - nun ist die Enkelin gut versorgt und Shevlenko kann hoffentlich in Frieden ruhen. Carpenter wird auch ein Besuch bei der Silbermanufaktur nahegelegt. Auf nach Beirut! Doch halt! Man muss nicht in den Libanion: der Bürgerkrieg im Libanon 1975 sorgt für eine kürzere Reise - der Inhalt der Filiale wurde in die Schweiz verlegt. Dort befindet sich auch der Inhalt des Schließfachs. Die Sonnencreme kann zurückgelassen werden, es geht nach Zürich.

Anmerkungen Regie:
Die Bekämpfung des Vampirs war bei meinen Agenten keine Priorität, obwohl sie seine Existenz sowohl bei dem ersten Entführungsversuch festgestellt haben, Hinweise über das Blut beim Doktor erhielten und ich auch noch mit einer Cutszene ihn ins Licht rückte. Sie wollten Arkady einfach so entführen (wobei auch ein wenig damit haderten, dass sie eigentlich gar nicht wußten warum, nur dass eben die Lisky hinter ihm her ist). Der Plan ihn nach der Oper zu entführen und nicht während der Oper war für sie naheliegend, weil wesentlich weniger Publikum. Mit ihrem MOS konnte Abigail den Fahrer schnell ausschalten und Djamel legte eine sehr erfolgreiche Disguise-Probe ab. Insgesamt fand meine Gruppe (leider nur noch 3 Spieler, da der Spieler von Toto12 sich mit dem Genre nicht wirklich anfreunden konnte und die Gruppe verlassen hat) den Abend sehr spannend.
« Letzte Änderung: 25.07.2018 | 13:41 von Gregor »

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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #9 am: 4.06.2018 | 15:47 »
The Boxmen 10. Abend
2011, Wien Visiting the Koernerbank,

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver

Mit neuen Identitäten in der Schweiz angekommen bezieht man in Zürich das NH Hotel. Dann beginnen die Recherchen über die Körner Bank. Die Bank gehört der angesehenen Montafon Familie (Verbindungen zur Ölindustrie und Nazigold-Profiteure), die gerade ihr Bankhaus der Black Sea Bank übergeben sollen. Das Gebäude ansich hat drei Stöcke, stammt aus dem 17. Jahrhundert, hat eine Tiefgarage, ein etwas merkwürdiges Dach und natürlich Wachmänner und Kameras. Jivan, ein armenischer Schwarzmarkthändler, dient als lokaler Kontakt und besorgt Schweizer Waffen. Als Fahrzeug dient ein neues Mietauto, genauer gesagt ein BMW X5.

Als erste Phase der Operation sieht sich Jamal in der Bank um während seine Kollegen in der Nähe parken. Die Bank ist geschmackvoll und teuer eingerichtet. Jamal will zum Schließfach – aber so schnell geht es nicht. Nach einiger Wartezeit wird er von Jean Montafon persönlich begrüßt. Anscheinend sind auch die Schließfächer eingefroren wegen der Übernahme bzw. dem Zusammenschluss mit der Black Sea Bank. Jamal zeigt die Unterlagen und argumentiert - schlussendlich wird ihm ein beschränkter Zugang gewährt er darf in das Schließfach hineinblicken, aber nichts entnehmen. Hr. Montafon kommt zurück mit zwei kräftigen Herrn aus Osteuropa und führt den Agenten zu einer Tür mit einem Magnetkarten-Schloss und einem Tastenfeld, das einen Geheimcode verlangt. Ein Gang mit Kameras, Wärme- und Bewegungsdetektoren führt zu einer großen Stahltür. Auch diese Tür braucht einen Code und zusätzlich einen Schlüssel. Jamal wird das Schließfach ausgehändigt und hinter eine Abtrennung, die Privatsphäre gewährleisten sollte, kann er hineinblicken. Allerdings sind hinter der Abtrennung zwei neue Kameras montiert worden…anscheinend geben die Schweizer nicht mehr allzu viel auf das Bankgeheimnis. Im Schließfach befindet sich ein schwerer Aktenkoffer aus altem Leder, das Gewicht geht auf eine Blei-Ummantelung zurück, die wahrscheinlich Röntgenstrahlen abhalten soll. Im Koffer ist ein Umschlag mit Bargeld, ein Buch des britischen Autors Kipling („Kim“), ein Pass und mehrere Briefe. Die Briefe gehen an den Herausgeber des Observers, die Frau des Spions und an den Kurator des Nationalmuseums von Irak. Außerdem findet Jamal eine Phiole mit einer durchsichtigen Flüssigkeit: das Gefäß ist gekennzeichnet mit einem Kreuz. Am interessantesten ist der Brief an den Kurator des Museums im Irak: Der Doppelagent wollte die Dokumente der Forschungsreisenden, Historikerin, Schriftstellerin, Archäologin, Alpinistin, politische Beraterin und Angehörige des Secret Intelligence Service Gertrude Bell an sich bringen.

Jamal möchte auch heimlich die Phiole mitnehmen -  allerdings unterschätzt er die Aufmerksamkeit der Kameras und/oder der Leibwächter.  Er wird durchsucht und bevor er den Schließfachraum verlassen kann, wird ihm die Phiole abgenommen. Leicht zerknittert verlässt er die Bank. Den Agenten fällt auf, dass ein Mann aus Nordafrika sie beobachtet. Er ist elegant gekleidet und hat sie und die Bank im Auge. Abigail bemerkt, dass dieser Herr vielleicht auch schon Beobachtungen am Vortag vorgenommen hat.

Weitere Recherchen bringen hervor, dass die Montafon Familie heute Abend feiert… und zwar eine Art Black Tie Party in einem Luxushotel am Zürcher See. Dort soll auch die Schwester namens Julie zugegen sein und ihr Geliebter. Es wird spekuliert und geplant wie man weiter vorgehen könnte, schlussendlich entscheidet man sich schicke Kleidung anzulegen und erstmals zur Party zu gehen um weitere Informationen zu sammeln.

Den erfahrenen Agenten gelingt es leicht sich auf die Party einzuschleichen. Dort hören sie zuerst eine Rede von Julie Montafon. Sie spricht über die anstehende Fusion der Banken und begrüßt Viktor Kozel, den Vertreter der Black Sea Bank. Es fällt auf, dass nur die junge Generation der Bank anwesend ist. Beim Smalltalk entdeckt Jamal, dass die Tante der Familie gegen die Fusion war und es gibt eine Auseinandersetzung bezüglich der Sicherheitsdienste. Die Familie will bei dem Dienst SPS bleiben, während die Black Sea Bank Overwatch, eine Söldner-Organisation, bevorzugt. Abigail hackt kurzentschlossen Julies Mobiltelefon. In den E-Mails finden sich einige interessante Dinge:

   - eine Beschwerde über die Kameras im Schließfachraum,

   - das gute Geschäft, dass die Montafon Familie mit der Fusion macht,

   - am nächsten Tag gibt es eine Lieferung am Flughafen in den Wertgegenstände und Gold transportiert wird,

   - der Patriarch der Familie Andreas hat mehrere Arzttermine in einer Privatklinik, die auf eine Demenzerkrankung hinweisen

Anmerkungen Regie:
Die Überraschung der Spieler, dass sie nicht so einfach das Schließfach leer räumen können, ist gelungen. Allerdings musste ich doch ein wenig "Railroaden", dass sie die Phiole nicht klauen konnten. Djamal hat bei der Besichtigung des Schließfaches es eigentlich ziemlich clever gemacht und auch eine conceal cherry zum Einsatz gebracht, aber nach kurzen Überlegen ließ ich die Handlanger diesen Klau doch verhindern, da ich das Einbruchszenario einfach sehr cool finde und ich nicht das ganze Abenteuer "überspringen" wollte.

Meneka Chakroun ließ ich zum Mann werden, da ein neuer Spieler in die Rolle des NSCs schlüpfte und ein Weiterspielen des Charakter möglich wäre und er nicht dauerhaft eine Frau spielen will.
« Letzte Änderung: 25.07.2018 | 13:43 von Gregor »

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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #10 am: 10.06.2018 | 13:40 »
The Boxmen 11. Abend
2011, Zürich Death of a Chameleon, The other Guys, Planning the Heist

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Mem Chakroun - Blackbagger
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver

Am nächsten Tag beraten die Agenten im Hotel, auf dem Weg zurück vom Frühstück rempelt ein amerikanischer Tourist Jamal an. Ein Taschendieb! Es beginnt eine wilde Verfolgungsjagd. Der Taschendieb ist geschickt, wechselt seine Kleidung und versucht in einem Einkaufszentrum unterzutauchen. Er ist gut – aber nicht gut genug. Die Agenten verfolgen ihn durch die Züricher Fußgängerzone. Aber der Dieb ist sehr schnell und kann in ein Auto hechten und es starten. Bevor er entkommen kann, explodiert das Flucht-Auto! Über die Gruppe kommt wieder das merkwürdige Gefühl als wenn die Zeit kurz stehen bleiben würde. Auf dem Dach eines nahen Gebäudes blitzt ein Gewehrlauf kurz auf und Schüsse hallen durch die Straßen. Der Scharfschütze trifft nicht, zwingt aber die Agenten in Deckung. In der Menge entdecken sie einen großen einen großen, muskulösen Mann und den Nordafrikaner, der sie vorher beobachtet hat. Die beiden scheinen Kollegen des Taschendieb zu sein und sind von seinem Tod genauso überrascht wie die Agenten. Die beiden verschwinden in der Menge und die Agenten ziehen sie sich zurück.

Später im Hotel läutet das Telefon: „Wir haben gemeinsame Interessen!“ Es wird ein Treffen ausgemacht, gemeinsam geht es auf ein Linienschiff auf dem Zürcher Sees. Vorsichtig beschnuppern sich die beiden Gruppen: Die Kollegen des Taschendiebs werden von einem älteren Herrn namens Florin angeführt, Keith ist der Muscle und Mem der afrikanische Späher.  Die Herren sind erbost über den Tod ihres Kollegen und haben dasselbe Ziel wie die Agenten:  sie wollen in die Bank. „Gewöhnliche Diebe“ wie Abigale feststellt, aber doch offensichtlich Profis. Auch wenn die Diebe die Kräfte im Hintergrund nicht kennen, verzeihen Sie den Verrat nicht so schnell. Nach kurzer Abwägung und Beschnuppern wird eine Kooperation eingegangen.

Die neuen Verbündeten haben Kontakt zu einer Kundin, die ein Bild in der Bank hat. Mit dem Tod des Taschendiebes Smith, der sich als Kunsthändler ausgegeben hat, ist diese Route komplizierter geworden. Beim Informationsaustausch erfährt man, dass im zweiten Stock der Bank sich ein Schlüsselsafe im Büro des Managers befindet, es zwei Wachmänner gibt, die ihre Runden drehen, und dass von Overwatch eine Inspektion geplant wird.

Für den Einstieg in die Bank wird als Hebelpunkt Jean Montafon ausgewählt.  Der Bankierssprössling hat zu allem Zugang und scheint ein leichteres Ziel zu sein. Abigail beschattet ihn, dann wird ein Hinterhalt in seiner Residenz in der Gloriastrasse gelegt. Beim Einparken in der Tiefgarage wird Jean erwartet und schnell von Keith ausgeknockt. Im Penthouse wird der Bankier dann etwas strenger verhört.  Eine Regina ruft Jean dabei an, wird aber mit einer sms vertröstet. Wie eine Orange beim Frühstücksbuffet wird der Schweizer ausgepresst:

    Jeans Magnetkarte & Code der ersten Tür: 6972

    Code der Stahltür: 2584

    Manager Manfred Ansill hat den Schlüssel zum Schlüsselsafe, sein Büro ist im 2. Stock, vom Lift die zweite Tür rechts

    Server-Raum im EG, EDV Passwort: ?A_7MA

Jean wird medikamentös ruhiggestellt und zurückgelassen – nun drängt der Bankheist. In der selben Nacht geht es auf das Dach des Gebäudes neben der Körner Bank – elegant wird ein Seil auf der anderen Seite verankert, dann geht es einer nach dem anderen rüber. Vor einer Metall-Luke warten die Einbrecher zusammen – das Schließfach wartet auf sie.
« Letzte Änderung: 8.09.2018 | 09:59 von Gregor »

Offline LushWoods

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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #11 am: 10.06.2018 | 13:55 »
Danke für die spannenden Berichte. Ich vergleiche immer im Kopf mit, wie es bei uns damals lief :)
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Offline Der Läuterer

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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #12 am: 11.06.2018 | 21:53 »
Gregor, ich weiss wie viel Arbeit so ein Spielbericht macht. Solch Arbeit wird leider viel zu wenig gewürdigt. Chapeau.

Ich habe das Zaloshniy Quartet auch und werde es sicher irgendwann mal leiten.
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Offline Gregor

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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #13 am: 12.06.2018 | 15:57 »
Danke Euch beiden für das positive Feedback  :d freut mich sehr, auch wenn die Lorbeeren meinen Spielern gebühren, denn diese schreiben die Beiträge  ;)

Offline Gregor

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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #14 am: 18.06.2018 | 09:32 »
The Boxmen 12. Abend
2011, Zürich The Heist, in the Vault, The Safe House

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Mem Chakroun - Blackbagger
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver

Ohne weitere Aufforderung widmet sich Massimo Florin der Luke und knackt routiniert das elektronische Schloss. Darunter führt eine Treppe hinab in den zweiten Stock des Gebäudes; Abigale, Dieter, Djamel, Mem, Massimo und Keith begeben sich in dieser Reihenfolge vorsichtig nach unten… Nach den Stufen führt an Gang weiter, doch schon nach einigen Schritten hört Abigale zwei Stimmen die von rechts eines weiter vorn querenden Flurs zu kommen scheinen. Anscheinend zwei Wächter des Sicherheitspersonals, die sich über die schriftstellerische Passion von einem der beiden unterhalten. In das Gespräch vertieft, bemerken sie die Eindringlinge erst, als Abigails wohlgezielter Fausthieb und die Widerhaken von Dieters Taser sie treffen und außer Gefecht setzen. Eine narkotisierende Spritze des ostdeutschen Berufskillers intensiviert die Betäubung. Den Ausweisen nach heißen die beiden Adolf Neff und Rudi Koller. Djamel eignet dich die Walkie-Talkies der beiden an. Außerdem haben die beiden praktische Swipecards, die das Öffnen der Türen erleichtern.

In der Nähe des Aufzugs soll sich Manfred Ansills Büro befinden – unglücklicherweise ist dort an der Wand eine Überwachungskamera installiert. Dieter und Abigail ziehen sich kurz entschlossen die Uniformen der Sicherheitsleute über und begeben sich an der Kamera vorbei über das Treppenhaus in den ersten Stock, wo der Serverraum zu finden ist. Mit ihren Magnetkarten ist der Zugang ein Kinderspiel, und mit Hilfe von Jean Montafons Zugangsdaten hackt sich Abigale in das System. Sie aktiviert für alle Kameras Schleifen, und nun können die Einbrecher sich gefahrlos in das Büro des Managers begeben. Ein massiver Tresor beinhaltet wohl die begehrten Schlüssel, und auch hier kann Massimo das Schloss ziemlich rasch öffnen. Neben den vielen Schlüsseln für die Schließfächer hängt hier auch der große Schlüssel für die große Stahltüre im Keller. Während sich Abigale schnell die Nummer 1274 sichert, raffen Mem, Massimo und Keith schnell alle anderen Schlüssel an sich. Doch da knackst das Funkgerät in Jamals Händen. Da mehr als ein Schlüssel auf einem aus dem Tresor genommen wurde, ist in der Bank ist ein stummer Alarm ausgelöst worden! Djamel gibt sich als Wachmann und sichert zu, sofort im Büro nach dem Rechten zu sehen. Eine nervenzermürbende Minute vergeht, in der Mem verzweifelt und letztendlich erfolgreich den Trigger für den Alarm deaktiviert. Djamel meldet sich erneut und beschreibt sich Situation als völlig ruhig. Das wird, da der Alarm nun abgeschaltet wurde, akzeptiert. Aber nun ein Wachmann im Büroraum, ohne dass die Kamera das aufgezeichnet hat? Erneut ist der Wachdienst alarmiert, und Abigail muss blitzschnell zum Serverraum laufen, um die Schleife zu deaktivieren. Sie schafft das buchstäblich in letzter Sekunde, und Dieter kann in der Uniform vor die Kamera treten und durch Handzeichen die Funktionalität der Kamera glaubhaft machen.

Nach dieser heiklen Situation begibt sich die Truppe mittels des Codes 6972 in den Keller, dort schlüpfen alle in die mitgebrachten thermisch gedämmten Overalls. Bei der großen Stahltür wird die Planke über die Druckplatte gelegt und der Code 2584 öffnet die schwere Schließvorrichtung. Um zu den Schließfächern vorzudringen, muss nun noch der Bewegungssensor ausgetrickst und überklebt werden. Alle beobachten gebannt, wie Abigale mit bewundernswerter Langsamkeit die Strecke überwindet und die Aufgabe meistert. Nun ist der Weg frei und Abigale öffnet sofort Schließfach Nr. 1274 und eignet sich den Abmachungen gemäß den Inhalt an. Doch da richtet mit einem Mal Massimo Florin seine Waffe auf die drei Gefährten und fordert zur Überraschung  seiner beiden Kumpane die schwere Kassette ein. Zu gefährlich sei es, den Inhalt jemand anderen zu überlassen. Als Djamel Anstalten macht, nach seiner Waffe zu greifen, wird er von Massimo angeschossen, der seinerseits von Dieter erschossen wird. „Das Albedo darf nicht in falsche Hände geraten“ und „Orden des Vatikans“ sind seine letzten Äußerungen.

Schnell werden die anderen Schließfächer geleert, die Spuren verwischt und dann die Bank verlassen. Mem besteht darauf, dass die Gruppe vorerst zusammenbleibt, er hat ein Safehouse organisiert, ein Bauernhaus in den Bergen.

Mit dem bereit gestellten Wagen verlassen die Einbrecher Zürich und erreichen nach einer Stunde Fahrt um etwa zwei Uhr nachts das Bauernhaus. Eine kurze Recherche ergibt, dass „Albedo“ (das Weiße) ein Begriff aus der Alchemie ist, wo es zusammen mit dem „Nigredo“ (das Schwarze) zum „Rubedo“ (das Rote) werden kann. Zu finden ist diese Anleitung im Magnum Opus, wo es um die Kreation des Steines der Weisen geht. In den Notizen von Kim Philby geht hervor, dass diese Verbindung von Albedo und Nigredo auf ibn Saʿūd (den Gründer des Königreiches Saudi-Arabien) und seine Familie hindeutet. Schließlich findet sich noch ein Bericht von William McPherson, Kommandant der Royal Army, der mehrere Blätter umfasst, und über ein Experiment aus dem Jahr 1907 berichtet, das an einem zum Tode verurteilten Mann durchgeführt wurde (Anmerkung Director: hier habe ich den Agenten den Seward Serum Report aus den Hawkins Papers zugespielt):

Da die Nacht schon weit fortgeschritten ist, beschließt man, sich dem bitte benötigten Schlaf hinzugeben. Dieter versteckt noch einen GPS Sendet unter der Stoffbespannung der bleigeschützten Koffers, kettet Djamels Arm an demselben und stellt einen Stuhl unter die Türklinke.

Viel Zeit kann noch nicht vergangen sein, als ein lauter Knall die Gefährten aus dem Schlaf reißt. Die Tür zu Djamels und Dieters Zimmer ist gesprengt, und eine Tränengasgranate hineingeworfen worden. Auch Abigale hat ungebetenen Besuch vor ihrer Türe, und ein Feuergefecht entsteht. Djamel, der das Fenster einschlagen will, wird niedergeschossen und unter Feuerschutz von Keith, der sich unter den Angreifern befindet, samt seinem Koffer aus dem Raum gezogen. Zwar kann Dieter den Hünen mit einem Kopfschuss niederstrecken, aber gegen die anderen sechs Gegner mit ihren automatischen Waffen kann es nicht ankommen und muss sie mitsamt dem erbeuteten Koffer zeihen lassen.

Nachdem sich die Angreifer mit drei vor dem Haus geparkten schwarzen Fahrzeugen entfernt haben, erscheint auch Mem, der in seinem Zimmer ebenfalls attackiert worden ist. Alle sind mehr oder minder schwer verwundet, aber immerhin kann Dieter den an der Schwelle des Todes stehenden Djamel wieder stabilisieren. Mem, der schockiert ist, dass sich auch sein zweiter Kumpan als Verräter entpuppt hat, stellt durch eine Analyse von Keiths Handy Fest, dass dieser mit dem Leben seiner Schwester zu der Tat gezwungen wurde. Das GPS Signal wird einwandfrei gesendet und nähert sich wieder der Stadt Zürich.

Der Morgen ist inzwischen herangebrochen. Es liegt der Verdacht nahe, dass der erbeutete Koffer samt Inhalt ehest baldig ausgeflogen werden soll. So entschließen sich die lädierten Freunde, trotz ihres Zustandes sofort die Verfolgung aufzunehmen, um den Koffer wieder zu beschaffen. Auch Mem begleitet die Truppe weiterhin. Zufälligerweise kennt Dieter mit dem „Schnee-Charly“ einen sich ob seines Drogenproblems notorisch in Geldnot befindlichen Fluglotsen, der gegen einen entsprechenden Obolus gerne mit brauchbaren Informationen zur Stelle ist. Es bestätigt, dass die Black Sea Bank einen privaten Flieger in Zürich stationiert hat, der überraschenderweise heute Abend um 21.30 starten soll. Es handelt sich um eine Tupulev 154, die in Russland auch gerne mal „fliegender Sarg“ bezeichnet wird. Die Flugnummer ist M-LUX, der Flieger steht in einem Privathangar.

Für den Flug sind Viktor Kozel, Marko Schwez und noch vier weitere Passagiere mit russischen Namen vorgemerkt. Die Crew besteht aus zwei Piloten, einem Flugbegleiter für den Jumpseat im Cockpit und zwei Stewardessen. Dank Julie Montafons angezapften Mobiltelefon kann auch schnell herausgefunden werden, dass Kozel im Hilton abgestiegen ist. Ob auch die Crew dort ihrer Zimmer hat, gilt als wahrscheinlich. Kann es gelingen, als Piloten verkleidet das Flugzeug zu besteigen und auch einige Waffen einzuschmuggeln?
« Letzte Änderung: 8.09.2018 | 09:59 von Gregor »

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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #15 am: 26.06.2018 | 14:58 »
The Boxmen 13. Abend
2011, Zürich Recovering the Albedo

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Mem Chakroun - Blackbagger
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver

Die Gruppe nimmt neue Identitäten an. Abigale wird zu Triss Spencer, Inspektorin der Internationalen Luftfahrtbehörde (ICAO). Dieter wird zu Wladimir Tschertschessov, russischer Pilot. Djamel wird zu Beat Suter. Mem wird zu Manju Singh. Der Plan wird noch einmal rekapituliert: Die Gruppe soll statt der Crew an Bord gehen und dann die Besatzung überwältigen. Alternativ wird noch darüber gesprochen, ob man den Koffer abfangen könnte, bevor er in den Flieger kommt. Mem schlägt auch vor, den Koffer erst an der Zieldestination abzufangen. Nach längerem Überlegen kommt ein neuer Vorschlag von Djamel: Warum nicht einfach ein Loch in den Zaun schneiden und zum Hangar schleichen. Danach könnte man sich in das Flugzeug einschleichen, dann die Insassen überwältigen und mit dem Koffer abspringen. Das scheint allen am vielversprechendsten.

In Mems Safehouse befindet sich ein Materiallager (Anmerkung Regie - Cacheregel) mit mehreren Fallschirmen, Blendgranaten, einem Bolzenschneider, einem Störsender, einem Auto und Sprengladungen. Ein Kartenstudium ergibt, dass in der Nähe des Hangars des Privatflughafens ein kleiner Bach läuft: Dem entlang könnte man sich einschleichen. Um 19 Uhr geht es los. Von der Hotelsuite geht es zu Fuß zum Zaun. Im Hangar ist die große Tupolev zu sehen. Davor stehen drei Wachen. Große bewaffnete Gestalten. Man schleicht sich hinein. Während ein Flieger hinausrollt. werden zwei Wachen auf die Gruppe aufmerksam (Director: Leider wurde die Infiltrationprobe vergeigt). Sie ziehen Waffen und gehen in Deckung. Dieter will gleich schießen, doch Abigale hält ihn zurück. Dann eröffnen die Wachen das Feuer auf die Gruppe. Eine Wache wird von den Schüssen Dieters und Abigales niedergestreckt. Dann wird Djamel von einem Schuss getroffen. Dieter trifft eine weiteren Wachen in den Kopf. Den dritten nehmen Djamel und Abigale in die Zange. Die Wache reißt ihre Waffe hoch, doch Djamel ist schneller und trifft ihn, dann wird Abigale verletzt. Dieter erledigt die letzt Wache schließlich. Die toten Wachen werden versteckt: Djamel verstaut sie in einer großen Kiste. Dann geht die Gruppe zum Flugzeug. Mem knackt das Schloss, dann geht es in den Lagerraum. Mem sucht mit Dieters Hilfe ein passendes Versteck. Djamel prüft in der Zwischenzeit die Tür zur Pilotenkanzel wegen einer möglichen späteren Sprengung. Mem schraubt Panele ab, hinter denen man sich verstecken kann. Dieter bringt noch je eine Kamera im Laderaum und in der Kabine an. Dann sind alle versteckt und warten. Nach einiger Zeit sieht Dieter auf seinem kleinen Monitor, der ihm die Bilder der Kamera liefert, dass sich im Passagierbereich die Eingangstür zum Flugzeug öffnet...
« Letzte Änderung: 8.09.2018 | 09:58 von Gregor »

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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #16 am: 8.09.2018 | 09:56 »
The Boxmen 14. Abend
2011, Zürich Recovering the Albedo, Kairo, Bagdad

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Mem Chakroun - Blackbagger
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver

Eine kleine schmale Gestalt mit Schal und Umhang ist auf Müllers Display zu sehen, als plötzlich die Uhr auf Müllers Kameradisplay stillsteht. Zwei weitere Personen begleiten die Person, die eine Frau sein könnte und der leuchtenden Gestalt bei der Züricher Autobombe ähnlich sieht.

Die drei durchsuchen den Passagierbereich und das Cockpit. Zwei Piloten betreten das Cockpit, im Anschluss betreten Viktor Kozel, Marko Schwez das Flugzeug.

Die Laderampe wird geöffnet und die Durchsuchung geht im Laderaum weiter. Abigale ergreift die Initiative und tritt nach dem sie dem Team ein Zeichen gegeben hat das Panel weg. Das Panel fliegt in den Raum, Müller legt an und schießt auf den Zalozhnyi und trifft sie im Oberkörper. Was sie aber unbeeindruckt und offensichtlich unverletzt übersteht. Jamal wirft eine Granate, während Mem auf den kräftigen Begleiter mit dem t-shirt schießt und ihn verletzen kann. Blut spritzt aus dessen Oberarm. In diesem Moment explodiert Jamals Handgranate, die perfekt im Ziel landet. BUUUUUUMMMMMMM!!! Die Helden versuchen in Deckung zu springen – allen außer Jamal gelingt dies wie durch ein Wunder. Der zweite Begleiter wird an die Wand des Frachtraums geschleudert und ist sofort tot, das Kraftpaket wird verletzt. Und blutet sehr stark Beide liegen auf der Laderampe, die Zalozhnyi wird in den Innenraum geschleudert.

Zur Überraschung aller bleibt das Flugzeug nahezu unbeschädigt. Die Zalozhnyi springt sofort auf und zielt mit einer Pistole auf Jamals Kopf. Sie trifft ihn und fügt im eine weitere schwere Wunde zu. Das Kraftpaket schießt mit dem Sturmgewehr auf Abigale. Trotz der schusssicheren Weste wird sie schwer verwundet. Abilgale kann noch zurückfeuern und tötet ihn mit einem Kopfschuss eiskalt.

Gleichzeitig starrt die leichenhafte Gestalt der Zalozhnyi mit ihren roten Augen auf Müller, er kann eine alte Schussverletzung am Kopf erkennen und kann sich erinnern, dass es heißt, dass man Zalozhniy durch das erneute Zufügen der einst tötlichen Wunde zerstören kann. Wild entschlossen zielt er auf die Kopfwunde... In unglaublicher Geschwindigkeit duckt sich die unnatürliche Kreatur weg und kann so diesem Schuss und auch den folgenden von Mem ausweichen. Jamal gelingt es mit dem dritten Schuss doch die Wunde zu treffen, der Körper der Zalozhnyi leuchtet kurz auf und sie fällt tot um.

Man hört Schritte aus dem Hangar. Schnell nähern sich Personen der Ladelucke des Flugzeugs. Sperrfeuer fliegt durch den Rumpf. Abigale robbt durch den Rumpf zur Durchstiegsluke in den Passagierrraum, öffnet die Falltüre und schaut in den Passagierraum. Eine russische Männerstimme herrschst sie an. Mit dem Aufschrei „FUCK“ lässt Abigale die Türe los. Ein Schuss fällt und trifft sie. „Fuck, fuck, fuck!!“, jammert sie. Eine Pistole wird sichtbar, ein Mann steht über der Luke, Abigale schnellt nach oben, reißt an der Waffe an, greift zum Hals de Angreifers und schlägt ihn bewusstlos (Anmerkung Regie: Einsatz des MOS Hand to Hand).

Müller wirft Jamal und Mem je ein Infrarotsichtgerät zu und drückt einen Auslöser. Außen zerfetzt es 2 Kisten und Rauch geht auf (Anmerkung Regie: Einsatz von Preparedness Cherry). Die drei stürmen ins Freie und feuern auf die 4 bewaffneten Gegner.  Jamal erschießt im Lauf einen der vier. Mem trifft den nächsten, dieser feuert aber sofort erfolglos zurück, weitere Schüsse pfeifen durch den Hangar.
Russisches Fluchen ist im inneren des Flugzeugs zu hören als Müller den einzigen weißen Fleck im Grün des Infrarotsichtgerätes ins Visier nimmt und abdruckt. Die Salve der Maschinenpistole mäht einen weiteren Gegner um. Müller rollt sich ab und nimmt erneut Schussposition ein.

Jamal und Mem versuchen sich vergeblich im Umgang mit ihren Glocks. Ein verletzter Wächter ergreift die Flucht, gefolgt von seinem letzten verbleibenden Kollegen. Müller schisst dem letzten Flüchtenden in den Rücken.
Erneut sind russische Rufe im Inneren zu hören, gefolgt vom Anlassen der Turbinen. Die Ladeluke schließt sich und Müller, Jamal und Mem hechten in letzter Sekunde in den Laderaum. Das Flugzeug rollt aus dem Hangar.
Abilgale ist schwer verletzt, ebenso wie Jamal, dem aus einem Streifschuss an der Schläfe Blut rinnt. „Die hard“ Erinnerungen kommen hoch.

Der bewusstlose Russe wird gefesselt. Jamal wirft eine Nebelgranate durch die Klappe nach oben. Müller springt mit der Pistole im Anschlag durch die Klappe und muss erkennen, dass die Nebelgranate ein Blindgänger war. Viktor Kosell starrt verwundert auf die Granate und wird so überrumpelt, dass er den Angreifer mit deiner Pistole nicht trifft. „Zu langsam“, haucht Müller und schießt Viktor in den Kopf (Anmerkung Regie: MOS Schießen). Müller rennt zum Cockpit, reißt die Türe auf und… kann die Piloten überzeugen den Startvorgang fortzusetzen.

Die Maschine rollt zur Startbahn, bekommt Schub und hebt mit Flugziel Odessa ab.

Während man diskutiert, wohin die Reise gehen soll, kümmert sich Müller um die Wunden seiner Mitreisenden.
Während der langen Flugreise wird heftig diskutiert, wohin die Reise gehen soll: Bagdad, Odessa oder doch Vatikan. Noch bevor eine Entscheidung fällt, beginnt Müller den überlebenden Marko Schwez zu befragen und tatsächlich gelingt es ihm zu erfragen, dass der Talisman eine Waffe sei. Schwez erzählt, dass Vampire hinter der Liski Brava stehen und Dr. Doriev mit dem Blut der Vampire einen Weg gefunden hat Zalozhnyi zu erschaffen. Der Doktor ist offenbar immer noch in der Ukraine. Die Waffe (Talisman) habe 2 Teile und der zweite sei noch nicht gefunden. Man würde die Truppe aber bereits in Bagdad erwarten. In der Erwartung mit seinen Erklärungen sein Überleben gesichert zu haben, endet mit den Worten „Das war der deal“. Müller setzt an Schwez unter den entsetzten Blicken seiner Kollegen in den Kopf zu schießen. „Was ist eigentlich los mit dir?“, herrscht Abigale ihn entsetzt an und eine moralische Diskussion über Mord und Moral entspinnt sich zwischen den beiden an deren Ende Müller einlenkt, auch wenn er ganz und gar nicht versteht, was seine Kollegin und seine Kollegen reitet.
Mem teilt die Sauerstoffmasken aus. Man macht sich bereit über Ägypten in der Nähe von Kairo abzuspringen und das Flugzeug per Autopilot nach Süden zu steuern. Die noch lebenden Anwesenden (Schwez und die Piloten) werden von Müller betäubt und ab geht’s.
---
Michelle Foster, Archäologin, Prof. Mechmet Dragonschsch,  Dr. Charles Brook sowie Prinz Mohamed von Tunesien reisen unbehelligt nach Bagdad und verlassen dort den Flughafen auf dem Weg in die Stadt.

« Letzte Änderung: 8.09.2018 | 09:58 von Gregor »

Offline Tante Petunia

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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #17 am: 4.10.2018 | 14:14 »
Gerade hier drüber gestolpert... Danke für die Spielberichte!  :d
Slüschwampf

Offline Gregor

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Re: [Night's Black Agents] The Zaloshniy Quartet
« Antwort #18 am: 5.11.2018 | 10:18 »
Treason in the Blood 15. Abend
2011, Bagdad, The Museum Researcher, The Al-Sadeer

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Mem Chakroun - Blackbagger
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver

Und in dieser Stadt am Tigris herrscht reges Treiben. 2011 hatte Bagdad etwa 7 Mil. Einwohner. Obwohl die Sunniten in der Minderheit sind, sind sie in der Regierung an der Macht, sehr gegen den Willen der Schiiten. Im Zentrum befindet sich die grüne Zone, die der während der amerikanischen Besatzung die US-Truppen  stationiert waren und die vom umliegenden Areal durch hohe Mauern und Stacheldraht getrennt war. Die letzten Soldaten sind erst kürzlich abgezogen worden, die Mauern stehen noch.

Die vier Agenten begeben sich nach ihrer Landung am Flughafen umgehend in die grüne Zone, die als einigermaßen sicher gilt; außerdem liegt das Nationalmuseum auch dort. Wie sich herausstellt, ist das Museum wegen des Irak-Kriegs jedoch schon seit Jahren geschlossen.

Bei der Suche nach einem Quartier fällt ihre Wahl auf das Hotel Bagdad, und schon bei der Fahrt dorthin meldet sich Abigail Fox bei einem Ihrer Kontaktleute, Jussuf. Der kann ihr wiederum einen Mitarbeiter des Nationalmuseums nennen, einen Forscher und Übersetzer namens Mohammed Al-Kirkuk. Im Hotel angekommen, schreibt Abigail dem Mann gleich eine E-Mail, dass sie als Mitglied einer Forschergruppe wegen einer archäologischen Studie Zugang zum Museum bräuchte. (Anmerkung Regie: diese E-Mail hat Mohammed zur Bearbeitung an das Sekretariat weiter geleitet und so eine Antwort dauert natürlich...)

Dieter Müller wiederum erfährt über einen Kontakt von einem alten Versteck des französischen Geheimdienstes, wo sich die Truppe mit Waffen und Ausrüstung versorgen könnte. (Anmerkung Regie: Einsatz Preparedness für einen Cache)

Man einigt sich, dass Mem und Abigail zum Museum gehen, während Dieter und Djamel das Waffenversteck untersuchen. Die letztgenannten finden auch schnell die besagte verlassene Halle, knacken das Schloss  und machen sich mit einem Geländewagen samt Kleinkaliberwaffen, Granaten, einem HK-Sturmgewehr und sonstiger Ausrüstung wieder aus dem Staub.

Die anderen beiden beziehen beim Museum unauffällig Position. Abigail Fox observiert gekonnt die Umgebung und sie merkt schnell, dass eine Bande von Straßenjungen das Museum beobachten. Später fällt ihr eine weitere Person auf, die dasselbe tut, nur bedeutend geschickter. Der Mann ist groß und dunkelhäutig, Abigail beschleicht der Verdacht, er könnte vom britischen Geheimdienst sein.

Als mehrere Menschen aus dem Museum kommen und dann in verschiedene Richtungen davongehen, folgen die Straßenkinder einem von ihnen. Abigail versucht unauffällig dran zu bleiben, während Mem die Stellung hält und per SMS Dieter und Djamel über den aktuellen Stand informiert. Dem Mann aus dem Museum bleibt die Verfolgung durch die Kinder nicht verborgen, seine Schritte sind fahrig und nervös. Nach einem kurzen Fußmarsch verschwindet er in einem Haus. Ein kurzer Vergleich mit der Anschrift des von Jussuf genannten Museummitarbeiters beweist: Das ist Mohammed Al-Kirkuk!

Beim Museum wird der Brite (?) langsam nervös und verlässt die Örtlichkeit; Mem schafft es, ihm auf den Fersen zu bleiben und kann sehen, dass er im Hotel Al-Sadeer verschwindet.

Im Hotel treffen sich im Anschluss alle und tauschen ihre gewonnenen Informationen aus. Als der Abend hereinbricht, verlässt Mem allein das Hotel, zieht sich abgerissene Lumpen an und begibt sich in der Rolle eines Bettlers zu den auf der Lauer liegenden Straßenkindern. Er kann sie mit einem Hütchenspiel in seinen Bann ziehen und nachdem sie ein wenig Vertrauen zu dem Bettler gefasst haben, erzählen sie bereitwillig von ihrem Auftrag. Sie müssen Mohammed Al-Kirkuk ständig beschatten und gelegentlich kommt ein Russe vorbei und erkundigt sich, ob er sich mit anderen Personen getroffen hat.

Während die Zielperson am nächsten Tag im Museum seiner Arbeit nachgeht, brechen die vier Agenten bei ihm ein. Dieter überwacht die Aktion von einem erhöhten Punkt aus. Es stellt sich heraus dass auf seinem Laptop ein Trojaner aufgespielt wurde, eine Software die Abigail von Ihrer Zeit beim MI6 sehr bekannt vorkommt. Auch auf dem Laptop finden sie eine Liste, die dokumentiert, wo er das Tagebuch der Gertrude Bell schon gesucht hat – offenbar forscht er bereits seit vier Monaten vergeblich danach. In einem alten Dokument hat er zwar eine Inventarnummer des Tagebuchs gefunden, aber beim Umsturz 1967 wurden vom irakischen Geheimdienst viele Exponate beschlagnahmt. Einem Unbekannten mit einer nichtssagenden E-Mailadresse hat er über seine laufende Recherche Bericht erstattet, diese Spur verliert sich nach mehreren Proxys in Russland.

Nachdem auch Abigail eine Wanze installiert hat, verlassen die Agenten die Wohnung wieder und Abigail meldet sich bei einem weiteren Kontaktmann, einem Beauftragten für Kriegsverbrechen. Auf die Frage, wohin der Geheimdienst 1967 die erbeuteten Schätze gebracht hat, kann er insoweit Aufklärung bringen, dass dieser Ort 1993 bei Raketenangriffen der USA schwer getroffen wurde und die Archive danach auf 6 Stellen verteilt wurden. Die Beutestücke des Nationalmuseums befänden sich in der Yusin-Amir-Straße in einem Lagerhaus.

Über die Wanze lässt sich vernehmen, dass Mohammed Al-Kirkuk heimgekommen ist und es kurz darauf an der Tür klopft. Als geöffnet wird kracht ein Schuss…

Nun gilt es, keine Zeit mehr zu verlieren. Hastig legen die vier Agenten ihre Waffen und Body Armors an und fahren zum Lagerhaus. Als sie an dem alten Lagerhaus vorbeifahren und in der Nähe parken, können Sie in der Dunkelheit einen einzelnen davor positionierten Wächter erkennen...
« Letzte Änderung: 5.11.2018 | 10:22 von Gregor »

Offline Gregor

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Re: [Night's Black Agents] The Zalozhniy Quartet
« Antwort #19 am: 3.12.2018 | 16:34 »
Treason in the Blood 16. Abend
2011, Bagdad & Beirut, Mukbarat Archive, Kit Kat Club, Exhumation

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Mem Chakroun - Blackbagger (Spieler nicht anwesend)
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver

Gekonnt schaltet Abigal die Wache aus, rein geht es ins Lagerhaus. Der bewusstlose Wächter wird verschnürt und verräumt. Das Lager ist voller Regale und alter Kisten. Von Finanzberichten bis zu Folterprotokollen, alles was das Archivar-Herz begehrt. Nach einigem Stöbern entdecken die Agenten sechs Kisten aus dem Nationalmuseum. Daneben und drauf finden sich Blutspritzer – wahrscheinlich nur 15 Minuten alt! Der Stress lässt die Vorsicht schwinden, schnell wird die erste Kiste geöffnet. Mit einem gewaltigen Knall explodiert die Falle, die Zeit bleibt kurz stehen und die Gruppe wird in die Regale geschleudert. Die Ohren klingeln und Feuer breitet sich aus. Unter der Decke leuchtet ein versteckter Zalozhniy kurz auf. Dieter Müller leuchtet mit einer Taschenlampe den verhüllten Untoten an, fieberhaft versucht er die Schwachstelle, die alte Todeswunde des Monsters zu entdecken. Die Wunde findet er nicht, aber der Zalozhniy hält ein Buch in der Hand versucht damit abzuhauen. Als Abschiedsgruß kippt er ein brennendes Regal auf die Agenten. Dieter schießt ihm kurzentschlossen in den Arm, der Untote zeigt sich unbeeindruckt, Schmerzen nimmt er anscheinend nicht wahr. Abigal springt die Regale hoch, kürzt elegant den Weg durch das brennende Labyrinth ab und nimmt die Verfolgung auf. Auch Jamal ignoriert so gut es geht die Feuersbrunst und hetzt hinterher. Das Feuer breitet sich rasend schnell aus, die Ratten (und alle anderen) versuchen so schnell wie möglich Hitze und Rauch zu entkommen. An der (aus weiser Voraussicht verschlossenen - Anmerkung Regie: Guter Einsatz von Preparedness Cherry) Tür verliert das Ungeheuer Zeit, bevor es aus einem Fenster springt. Die Agenten holen auf und eröffnen das Feuer. Mit einer Salve trennt Dieter die Hand des Monsters ab, das Buch fällt zu Boden. Dieter wirft das Buch zu Abgial, bekommt dafür ein Messer in den Bauch gerammt. Jamal wirft sich todesmutig auf den Gegner und reist ihm den Schal vom Gesicht – jetzt zeigt sich auch die Todeswunde…eine langer Schnitt quer durch den Hals. Jamal zieht sein Butterflymesser und führt den entscheidenden Schnitt durch – der Zalozhniy zittert kurz und fällt zum zweiten Mal tot um. In der Ferne erklingen Sirenen, schnell wird die Flucht ergriffen. Zurück bleiben ein Inferno und ein bewusstloser, vergessener Wachmann.

Das leicht angesengte und angeschossene Tagebuch aus den Jahren 1922 – 1926 von Gertrude Bell wird studiert und bald ein Eintrag gefunden, der eine heiße Spur liefert:

20 März 1922
Ich wurde in der Nacht durch das Getrampel von Pferden geweckt und ich war natürlich überrascht als plötzlich eine Gruppe Beduinen aus der inneren Wüste mit ihren Pferden vor mir stand - einer nahm seine Kufiya ab und offenbarte sein bärtiges Gesicht: Harry St. John Philby. Seit ich von seiner Unterstützung von Ibn Saud gehört habe, bin ich immer mehr zur Einsicht gelangt, dass dieser Philby ein Störenfried und Opportunist ist, und ich glaube nach wie vor, dass er der Krone gegenüber nicht loyal ist. Nichtsdestotrotz war ich neugierig, neue Kunde von Amman zu hören, wo Philby stationiert war und ich lud ihn ein. Wir begannen über Politik und Religion zu diskutieren, da diese beiden Bereiche des Lebens ja so verwoben sind. Ich erzählte ihm von den Schwierigkeiten die Faktionen der Sunniten und Shiiten in Irak in Waage zu halten und er beschwerte sich über die Einmischung der Zionisten. Plötzlich - er war offensichtlich schon trunken vom Alkohol - gestand er mir, dass er "aus politischen Gründen" zum Islam konvertieren werde. Als ich ihm meine Meinung zu den Religionen sagte, dass ich diese alle gleich närrisch finde, zeigte er mir einen "Talisman", den er um seinen Hals trug und erklärte, daß dies all der Glaube ist den er braucht. Es war eine Phiole mit dunklem Blut darin. Philby nannte es „sein Tor zum Himmel“, dabei zeigte er auf die Beduinen vor der Tür und sagte, „dass seine spirituellen Brüder diesen Talisman mit ihm begraben werden.“ Kurze Zeit später gelang es mir den angetrunkenen Mann, dazu zu bewegen, mich wieder dem Schlaf zu überlassen.



Das Nigredo wurde mit Philby begraben  - in seinem Grab in Beirut. Auf in den Libanon!

In Beirut verlieren die Agenten keine Zeit: Jamal recherchiert in den Archiven der Stadtverwaltung und entdeckt den letzten Ruheplatz Philbys: Er wurde unter dem Namen Hadschi Abdullah im Bashoura Friedhof begraben. Ein alter, eurasischer Mann namens Niki liest im Archiv fremdsprachige Zeitungen und bietet seine Hilfe an…Jamal lehnt misstrauisch ab.

Vor der Grabräuber-Expedition erreicht Abigail eine Nachricht von Mr. Carpenter vom MI6. Die Tarnidentitäten scheinen ausgedient zu haben, missmutig geht man zum Treffen in den KitKat-Club – einer heruntergekommen Techno-Absteige. Mr. Carpenter kommt schnell zur Sache: er weiß, dass die Agenten sich das Nigredo geschnappt haben und bietet einen Platz im Team der geheimen Abteilung Edom an – zuständig für Vampire und ähnliches. Während seine Kollegen Mr. Red und Ian (Glatze, silberne Zähne) das Meeting bewachen, erklärt er die Macht der alchemistischen Flüssigkeiten: vereint soll das Artefakt die Nachkommen des Königshauses Saud unter die Kontrolle bekommen. Genau dies versucht die vampirverseuchte Kabale „Die Verschwörung“. Philby wollte wohl aus dem Grab wieder auferstehen, aber etwas ging schief. Nun will die Verschwörung die Sauds – und damit einen großen Teil des Öl-marktes – kontrollieren. Die Beratungen dauert nicht lange, die Zeit drängt und das Angebot wird angenommen – der MI6 ist besser als Vampire lautet die pragmatische Einschätzung der Gruppe. (Anmerkung Regie: da grundsätzlich ja der Plan besteht nach dem Zalozhniy Quartet das Dracula Dossier zu spielen, habe ich die Empfehlung aus den Edom Files übernommen und für die Third Party EDOM übernommen, Oakes (Carpenter) kennt die Gruppe schon von dem Einsatz in Wien und Ian gefällt mir auch gut).

Am nächtlichen Friedhof erwartet die Agenten und das britische Einsatzkommando Nebel. Ian bezieht als Scharfschütze Position, der Rest schwärmt aus und sucht das Grab. Ian meldet eine Bewegung, Mr. Red verschwindet im Nebel und taucht nach dem gedämpften „PlopPlop“ wieder auf. Jamal entdeckt den gerade erst erschossenen alten Mann aus dem Archiv – anscheinend ein KGB-Agent. Seine letzten Worte bringt er nicht mehr heraus, er stirbt röchelnd. Dann wird endlich das Grab entdeckt – unter der Erde liegt aber nicht Philby – dafür ist das entdeckte Skelett zu jung. Daneben liegt eine schwarze Kiste, die von Mr. Red kurzerhand geöffnet wird. Schlagartig sinkt die Temperatur und eine geisterhafte Gestalt mit lodernden Augen erscheint. Die Gestalt greift nach Mr. Red, Kugeln aus Blei und Silber scheinen keine Wirkung zu haben. Zuerst Vampire und jetzt Geister! Die Schattengestallt wendet sich Dieter zu und fährt in ihn – wie der Teufel! Besessen feuert Dieter auf seine Kameraden. Abigale nimmt derweil die Phiole mit dem Albedo und zerstört sie entschlossen – so fällt sie wenigstens nicht den Feinden in die Hände (und wer weiß was der MI6 damit vorhat). Während die Flüssigkeit in der Friedhofserde versickert , fliegt der Schatten von Mann zu Mann und lässt sich nicht bezwingen. Dann hat Jamal die rettende Idee. Die Erlösung liegt im Licht! Das Schattenwesen ist allergisch auf UV und kann den Strahlern nichts entgegen setzten -  EDOM ist gottseidank gut ausgerüstet. Bald kokelt der Geist und löst sich auf. Als der Kampfstress nachlässt entdeckt Carpenter  die zerstörte Phiole. „Närrisch!“ ist sein einziger Kommentar.   
« Letzte Änderung: 3.12.2018 | 16:39 von Gregor »

Offline Gregor

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Re: [Night's Black Agents] The Zalozhniy Quartet
« Antwort #20 am: 2.01.2019 | 11:45 »
Treason in the Blood 17. Abend
2011, KGB Beirut, King Sauds City,

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Mem Chakroun - Blackbagger (Spieler nicht anwesend)
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver

Im Van sagt Ian zu der Gruppe. „Ihr habt alles versaut, wir wollen mit euch nichts mehr zu tun haben. Haut ab.“ Die Gruppe flüchtet zu Fuß und sucht sich ein Hotel. Man ist sich nicht mehr ganz sicher, ob es die richtige Entscheidung war, das Albeido zu zerstören. Was die Agentenallerdings sicher wissen: Der MI6 hatte etwas vor. Abigale hackt sich in die Handydatenbanken ein, um Agent Carpenter zu tracken. Er befindet sich derzeit in einem Wohviertel von Beirut. Als die Agneten ankommen, gehen Carpenter und Mr. White gerade aus einem Wohnblock und steigen in einen Van. Die Gruppe folgt dem Van in einem Taxi, wiederr mit Hilfe von GPS-Tracking. Als die Gruppe durch eine Straße fährt, springen vier Agenten aus einer Ecke und feuern mit Maschinengewehren auf das Auto, der Taxifahrer wird dabei getötet. Dann donnert das Taxi gegen eine Hausmauer. Die Angreifer kommen näher und feuern auf den Wagen. Als sie erkennen, wer ihre Verfolger sind, halten sie vorerst ein. Nach kurzem Gespräch eröffnen sie aber wieder das Feuer. Alle Agenten feuern auf Ian, der geht zu Boden. Danach gehen die anderen Angreifer in Deckung, feuern aber weiter auf die Gruppe. Dieter kann einen weitere Widersacher niederstrecken. Einer der Verbliebenen feuert auf das Autowrack, in dem Djamel hockt, und bringt das Wrack zur Explosion. Djamel wird aus dem Wagen geschleudert und verliert das Bewusstsein. Auch Dieter wird von der Explosion getroffen. Als Sirenen heulen, flüchten die Widersacher. Dieter knackt ein Auto, Mem und Abigale schleppen Djamel dorthin und dann flüchten die Agenten.

Abigale ruft einen befreundeten Mediziner, der bei Ärzte ohne Grenzen arbeitet. „Ihr seht beschissen aus“, ist sein Resümee. Er kann Djamel vollständig heilen, gibt allen etwas neues zum anziehen, dann schmeißt er die Gruppe wieder raus. Dann überlegen die Agenten, ob sie Carpenter irgendwo aufstöbern kann. Dieter überlegt, einen Kontakt anzurufen, der bei der PLO ist und früher Sozialisten ausgebildet hat. Abigale schlägt vor, die MI6-Gruppe am Flughafen abzupassen. Dieter ruft den Kontakt an. Er will sich umhören. Die Agenten legen sich neue Cover-Identitäten zu und suchen sich eine neue Bleibe.

Am nächsten Tag bezieht Djamel Stellung am Flughafen, Mem und Abigale gehen in die Wohung von Nikolaj. Dort finden sie heraus, dass er seit den 1980er Jahren regelmäßige Zahlungen von einer unbekannten Quelle bekommt. Er war offenbar religiös. Ein Versteck wurde kürzlich geleert. Ein Foto zeigt ihn mit Arkadi Shvelenko. Währenddessen ruft der PLo-Kontakt Izmir bei Dieter an und teilt mit, dass sie Carpenter gefunden haben. Er ist im Hotel Kairo abgestiegen, war am Vormittag in einem Fotostudio, Fotos entwickeln lassen. Am Nachmittag kommt Carpenter mit Gefolge zum Flughafen, Djamel findet ihn dort. Mem und Abigalereisen daraufhin ebenfalls zum Flughafen, während Dieter zum Fotostudio fährt. Es ist ein altmodisches Fotostudio mit vielen analogen Kameras in der Auslage. Der Chef ist allein im Studio. Dieter versuch ihn erst zu bestechen, um an die Abzüge zu bekommen, dann bedroht er ihn mit einer Pistole. Er bekommt zwei entwickelte Negative. Dieter sieht eine Gruppe Personen auf dem Friedhof. Er lässt das Geld liegen und rast zum Flughafen.

Djamel kann in der Zwischenzeit Tickets bekommen. Die Agenten boarden im letzten Moment um nicht entdeckt zu werden. Kurz vor der Landung bitten die Agenten einen der Stewarts, dass er Albert Carpenter zu ihnen holt. Im Gespräch einigen sie sich auf eine Zusammenarbeit, man will sich in einem Hotel in Riad treffen. Die Gruppe kommt unbehelligt an und nimmt sich ein Taxi zum Hotel. Dann gibt es eine Besprechung mit Carpenter, er zeigt die Fotos her. Man sieht das Grab von Filby mit einer Gruppe von Leuten, offensichtlich Beduinen, wie sie die Überreste aus dem Grab nehmen und etwas reinlegen. Carpenters Erklärung: „Wir denken, dass sie aufgrund der Kleidung dem Al Murad Stamm angehören. Dieser Stamm ist in dieser Gegend ansässig. Der alte Anführer des Stammes ist vor zwei Jahren an einem Herzinfarkt verstorben. Sein Sohn Harum Al Murad genießt die Annehmlichkeiten, die eine Stadt zu bieten hat. Sie sind reich. Er ist ein bekannter Playboy.“ Djamel organisiert ein Treffen mit Harum al Murad. Abigale versucht stammesgeschichtlich etwas herauszufinden: Die Familie von Harum gehört zur Verwandtschaft von Ibn Saud, sie wären auch unter der Dominanz gewesen, wenn es das Ritual gegeben hätte. Harum hat zudem eine Menge Geld in die Black Sea Bank investiert. Harum ist im Stamm nicht sonderlich beliebt, er gilt als schwach und korrupt.

Djamel kleidet sich wie ein reicher Beduine und mietet einen schwarzen Lamborghini. Die Party ist in vollem Gange, Beduinen plaudern, Mädchen tanzen. Djamel entdeckt auch Marco Schwätz unter den Gästen. Djamel findet Harum, der zwei Blondinen im Arm hält. Der Partyprinz plaudert mit einem anderen Mann, während er Zigarre raucht. Auch Alkohol wird konsumiert. Djamel beginnt das Gespräch mit Harum. Er gibt sich als Rashid al Ramoukesh aus. Er gibt an, Ölquellen pachten zu wollen. Auf Filby angesprochen sagt Harum, er sei der erste gewesen, der die Wüste Drub al Djali durchquert habe. Als Harum ein Kind war, hat ihn sein Vater einmal mit in die Wüste genommen und ihm gesagt, dass sie auf der Hadji Shaitan seien. Ist das die wahre Stelle von Filbys Grab?

Abigale sichtet Satellitenbilder, mit Djamels Hilfe finden sie eine Stelle, die mitten in der Wüste liegt und zu der Beschreibung passt. Dann mieten sie zwei Jeeps, um zu der Stelle zu gelangen.

Offline Gregor

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Re: [Night's Black Agents] The Zalozhniy Quartet
« Antwort #21 am: 15.04.2019 | 11:46 »
Treason in the Blood 18. Abend
2011, KGB Beirut, King Sauds City,

Die Agenten:
Abigail Fox - Investigator/Asset Handler
Mem Chakroun - Blackbagger (Spieler nicht anwesend)
Djamel - Bang Burner/Cuckoo
Dieter Müller - Wetworker/Driver

Die Helden brechen mit 2 Jeeps in die Wüste auf. Am Abend der Tagesreise erreichen sie den dunklen Felsen. Die vier erklimmen den Felsen und entdecken einen etwa 5 Meter tiefen Kamin, der sich in eine 10 Meter hohe Höhle erweitert.

Mit Seil und Kletterhaken ausgestattet planen die Helden in die Höhle zu klettern. Dieter klettert nach unten und als er etwa 5 Meter über dem Boden ist springt ihn ein abgemagertes, hellhäutiges Monster mit einer schwarzen Phiole um den Hals an und jagt ihm - nach einem vergeblichen Schussversuch – seine langen spitzen Eckzähne in den Hals. Mit genussvollem Stöhnen sackt Dieter nieder. Jamal, der schon am Seil hing, attackiert das Monster mit dem UV-Licht und fügt ihm eine tiefe Brandwunde zu.

Es folgt ein heftiger Kampf, in dem das Monster immer wieder verletzt wird, die Wunden heilen aber mit jedem Schluck Blut, der aus Jamal oder vorher aus Dieter gesogen wird. Obwohl Mem, verletzt durch Abigales Schüsse, Filbi - der das Monster zu sein scheint - schwer trifft, überlebt er und erhebt sich wieder. Mem flüchtet über das Seil aus der Höhle. Als er oben ankommt, ist Abigale gerade von ankommenden OverWatch Männern überwältigt worden. Mem wird gezwungen wieder in die Höhle zu klettern und die Phiole zu holen. Nachdem die Phiole übergeben wurde, werden Abigale und Mem wieder in die Höhle geschickt. Dieter kann gerade noch gerettet werden, aber für Jamal kommt jede Hilfe zu spät.
Abigale kann Gottseidank Hilfe holen und die drei verbliebenen Helden werden gerettet. Nach der eigenen Versorgung kümmern sie sich um das Begräbnis für Jamal, der einen Brief als letzten Willen hinterlassen hat.

Anmerkungen Regie:
Somit kam am 18. Abend das Abenteuer zum Ende, das mich und auch meine Spieler insgesamt nicht wirklich zufrieden zurück gelassen hat. Da meine Agenten ja einige Abende zuvor bereits das Albedo zerstört haben, war das vorgesehene Ende nach Kapitel 4 in der Form gar nicht mehr möglich und durch das Vorgehen der Agenten bei der Höhle fehlte auch das Erfolgserlebnis, aber okay.

Zusammenfassend fand ich den Band Zalozhny Quartet absolut positiv. Die Freiheiten, die den Agenten eingeräumt werden bzw. das berücksichtigen verschiedene Lösungswege für ein Kaufabenteuer sogar extrem gut. Das Setting mit den Verknüpfungen unserer tatsächlichen Geschichte war auch spannend und sorgte für manchen Aha Effekt (z.B. die politische Situation in Transnistrien, Getrude Bell und ein paar andere Dinge) - kam gut an. Die Übergänge zwischen den Abenteuern waren machbar, aber die jeweils vorgesehenen Finale für die gesamte Kampagne konnten mich alle nicht wirklich überzeugen. Aber summa summarum eine coole Kampagne mit einigen tollen Abenden. Da ich aktuell aber ein wenig "NBA-müde" bin, wird die Gruppe nicht wie mal angedacht mit Dracula Dossier weiter machen, sondern wir machen einen extremen Wechsel...zu DSA5 und der Phileasson-Kampagne  ~;D

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Re: [Night's Black Agents] The Zalozhniy Quartet
« Antwort #22 am: 16.04.2019 | 09:09 »
Danke für den Spielbericht! Wir starten gerade in die Kampagne, und da ist es immer sehr nützlich von den Erfahrungen anderer zu lesen! :d
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