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Autor Thema: Star Trek Runde  (Gelesen 1066 mal)

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Offline Dash

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #50 am: 4.02.2018 | 23:04 »
Danke für die lustige Runde und den wirklich unvorhersehbaren Twist.
WoW.




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Online Swafnir

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #51 am: 5.02.2018 | 09:34 »
Ich hatte auch wieder Spaß dabei Ltd. Com. Forgraves-Schiff befehligen zu dürfen  :d
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Offline Dalahmahr

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #52 am: 5.02.2018 | 12:01 »
Also, unseren Aushilfspiloten Mirko konnte ich wohl mit dem Star Trek Virus infizieren 😉, was ich toll finde u. freue mich u. plane damit einen neuen festen Spieler hinzu. Charac ist einfach, wir nehmen einfach einen anderen Namen.

Danke für die positive Rückmeldung zu meinem Abenteuer, darüber freut man sich als GM, vor allem wenn Veteranen-Spieler noch überrascht werden können ;). Was ich toll fand, war die Rückmeldung von Mirko unserem neuen Piloten, dass Star Trek auch was für Leute ist, die kein Studium in Trek-Physik benötigen, damit es Spaß macht. Das Geheimnis des Erfolges von Star Trek,  liegt auch meiner Meinung nach mehr in den komplexen Geschichten u. nicht dem typischen 'Schwarz u. Weiß' denken u. Technobabble.

Mir hat es jedenfalls auch extrem viel Spaß gemacht u. hoffe das meine Version von Star Trek, weiterhin so gut aufgenommen wird u. wir noch einige weitere gute Geschichten erzählen können, die genauso spannend, vielschichtig wie die bisherigen waren. Auch nochmal hier ein Danke, dass wir es immer schnell geschafft haben,  den Schalter für -in character play- gefunden haben, damit die stellenweise dichte Atmosphäre gut erhalten bleiben konnte  :d.

Ich werde noch einen Epilog zum letzten Game reinsetzen, könnte also noch einen interessanten Story-Hook geben 😉.
« Letzte Änderung: 5.02.2018 | 12:08 von Dalahmahr »

Offline Dalahmahr

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #53 am: 5.02.2018 | 12:10 »
Hatte ich vergessen.... das Schiff 'gehört' sicherlich unserem Engineer  ;).

Online Swafnir

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #54 am: 5.02.2018 | 12:21 »
Ich werde mir mal noch den Hintergrund mit meiner Schwester genauer überlegen und mich in Speisen und Getränke einlesen - ich kann ja nicht immer nur Raktajino trinken.

Sagst du mir nochmal in welchem Jahr wir spielen? Hab gerade gelesen, dass Betazed in den Dominion-Kriegen erobert wird.
« Letzte Änderung: 5.02.2018 | 12:26 von Swafnir »
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Offline Dash

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #55 am: 5.02.2018 | 12:52 »
Ich leihe es aber gerne ab und an unserem Kapitän aus. Er darf nur den Lack nicht zerkratzen.


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Offline Dalahmahr

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #56 am: 5.02.2018 | 16:00 »
Es ist 2371....u. coole Sache noch an dem Background wg. der Schwester zu basteln....  :d
« Letzte Änderung: 5.02.2018 | 16:56 von Dalahmahr »

Online Swafnir

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #57 am: 5.02.2018 | 16:22 »
Es ist 2371....

Gut, dann ist Betazed noch frei.
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Offline Dalahmahr

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #58 am: 5.02.2018 | 16:59 »
Der Krieg ist noch nicht voll ausgebrochen, aber die Bedrohung besteht u. Föderation muss bereits jetzt Entscheidungen treffen, die vor der Bedrohung sicherlich anders ausgefallen wären, s. T'pan, dass sie an ihr festhalten....

Offline Zariell

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #59 am: 5.02.2018 | 19:16 »
Also spiele ich den Char einfach weiter ? Dann muss ich mir auch noch etwas Hintergrund ausdenken.
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Offline Dalahmahr

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #60 am: 5.02.2018 | 20:34 »
Ja, genau  :d. Den Anfang hatten wir schon mal mit dem Feuer  ;).

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #61 am: 5.02.2018 | 20:54 »
Hier der angekündigte Epilog, bitte Rechtschreibung usw. entschuldigen, ich war in Deutsch eher immer mittelmäßig u. mein Lektor hat Urlaub  :D

-Epilog zu "Unexpected Allies"-

Es sind nur wenige Stunden vergangen nach dem Admiral T´pan durch das Fal-Tor-Pan, von Spock durchgeführt, wieder komplett in ihrem alten Körper ist. Sie befindet sich in ihrem Quartier, um sich zu erholen.

Es ertönt einer leiser heller Summton. T´pan schaut zur Eingangstür ihres privaten Quartiers, immer noch erschöpft durch das Ritual Fal-Tor-Pan, dem Zurückführen der Katra. T´pan antwortet auf das Summen mit: „Ja, herein.“ Als die Tür sich öffnet, sieht man Spock: „Kann ich eintreten, ich muss mit dir sprechen?“ T´pan zögert zunächst: „Warum sollte ich sonst dich hinein bitten ? Ich konnte nie ganz deine von den Menschen angenommene Umgangsformen verstehen.“ „Ich sehe, du hast deinen Scharfsinn durch das Fal-Tor-Pan nicht verloren“, antwortet Spock. Spock sieht den freien Stuhl ihr gegenüber und setzt sich. „Du hast ihnen nicht erzählt, was passiert, wenn sie es schaffen die Barriere in deinem Kopf aufzulösen, dass die Ärzte damals das Fullara-Ritual durchführen mussten, nach dem Ereignis auf der Horizon“, Spock sieht sie dabei fragend an. T´pan überlegt, ihr Blick nachdenklich: „Es ist eine persönliche Sache und diese Information ist irrelevant, damit das Ziel erreicht werden kann.“ „Irrelevant !“, Spock wird lauter, versucht aber seine menschlichen Emotionen unter Kontrolle zu behalten, was ihm schwer gelingt und führt weiter fort: „Es geht um dein Leben ! Wie kann das irrelevant sein !“ T´pan überrascht über diese emotionale Reaktion: „Es war logisch.“ Spock muß kurz tief durchatmen, um seine Emotionen besser zu kontrollieren: „Logik ist der Anfang, aber nicht immer die richtige Antwort auf jede Vorgehensweise, vor allem wenn es um das Leben einer Person geht.“ T´pan mustert ihn, sagt aber nichts. „Du wirst sterben, T´pan ! Hast du es ihnen das gesagt ?“ T´pan konnte den Schmerz in Spock´s Augen erkennen, als er diesen Satz aussprach. „Durch den Zwischenfall auf der Horizon vor 10 Jahren, hat sich dein Katra entzweit. Die Schuldgefühle waren so überwältigend, da es versucht hat Zuflucht in einem anderen Körper zu finden. Und selbst das hat nicht geholfen, wodurch später das Fullara-Ritual (Löschung von Erinnerungen) durchgeführt werden musste“ Spock pausiert, wartend auf eine Reaktion von T´pan. „Wir konnten durch meine Erinnerung, eine Verbindung zu den aktuellen Ereignissen herstellen und haben jetzt die Möglichkeit eine Strategie zu entwickeln, sogar die Romulaner haben uns Informationen zukommen lassen“, erwidert T´pan. Spock´s linke Augenbraue bewegt sich leicht nach oben als er anwortet: „Die Romulaner unternehmen nie etwas ohne einen eigenen Vorteil im Blickfeld zu haben und soweit ich mich erinnere, sind sie Verantwortlich für Entwicklung dieser biologischen Waffe und die zugespielten Daten sind veraltet. Sie werden in Erfahrung gebracht haben,  dass du immun gegen diese Waffe bist. Die Entwicklung eines Abwehrmittels, wäre also sehr wahrscheinlich gegeben.“ T´pan überlegt und kann keinen Fehler in Spock´s Logik erkennen, zustimmend: „Das stimmt.“ Kurze Stille breitet sich aus. T´pan reuspert sich dann u. führt weiter fort: „Ich habe alles vorbereitet, ich denke es bleiben mir vielleicht nur wenige Tage bis ich…“, T´pan kann den Satz nicht beenden. „Bis du dir dein Leben nimmst, überwältigt von Schmerz- u. Schuldgefühlen, was besser ist als lebenslang unter Drogen gesetzt zu werden“ beendet Spock. „Ich kann mir nicht vorstellen, was in dir vorgeht T´pan, ich kann es nur erahnen, aber du trägst keine Schuld an dem was damals auf der Horizon passiert ist. Du hast nur versucht zu überleben.“ T´pan scheint kurz in Gedanken zu sein als sie das hört u. antwortet: „Ich habe viel schlimmeres getan, ich habe nicht nur zugesehen wie sie starben, ich habe welche von ihnen selber getötet, statt nach einem anderen Weg zu suchen. Wir haben 4 Jahre gemeinsam auf der Horizon gedient. Sie haben mir vertraut und ich ihnen.“ „Es hört sich fast menschlich an, wie du das sagst T´pan, aber ich kann es gut verstehen. Es scheint sich aber noch mehr dahinter zu verbergen, ich respektiere deine Entscheidung, es mir nicht zu sagen, aber ich werde nicht zulassen, dass du dein Leben bereitwillig wegwirfst, wenn es vielleicht die Möglichkeit geben könnte, dass man dich retten kann. Ich hatte dir damals vor 10 Jahre mitgeteilt, dass ich nach einem Ausweg suchen werde.“ T´pan schaut ihn fragend an: „Du meinst `Shan-Tor´ (der Transfer) ? Es soll nur einen einzigen bekannten Fall gegeben haben bei dem das Ritual durchgeführt wurde u. sofern man den alten Texten Glauben schenken kann, wurde die Person zwar geheilt, aber es passierte mehr als das.“ „Das stimmt, aber es wird dich retten und die Föderation braucht dich. Das Dominion ist im Vormarsch, es sieht nicht gut aus und wenn der alte Feind der Romulaner hier Fuß fassen sollte, dann wird sich die Prophezeiung unserer Vorfahren erfüllen u. es werden Milliarden Lebewesen sterben“, teilt Spock mit. „Du appellierst jetzt an meine Pflichten der Sternenflotte gegenüber ?“, stellt fragend T´pan fest. „Wenn es hilft deine Entscheidung zu beeinflussen, ja, eine Verhandlungstaktik, die ich von einem sehr gutem Freund gelernt habe“, meint Spock. „Es ist dir ernst“, stellt T´pan fest, „du willst unbedingt das ich das „shan-tor“ durchführen soll, aber dafür benötigen wir das Einverständnis meiner Mutter und ich benötige Zeugnisgeber meiner reinen Absichten, ansonsten werden die vulkanischen Priester das Ritual nicht durchführen. Sollte das Ritual erfolgreich sein, dann werde ich aber evtl. nicht mehr die sein, die ich bin.“ Spock denkt über die Worte kurz nach: „Du wirst da sein, aber anders, genaueres lässt sich nicht sagen. Laut Überlieferungen, ist die Prozedere sehr schmerzhaft, das wissen wir beide, aber….“ „…das Bedürfnis Vieler ist wichtiger als das Bedürfnisse der Wenigen oder eines Einzelnen“, beendet T´pan den Satz. „Deine Mutter muss noch davon überzeugt werden, du weißt, dass seit dem Tod deines Vaters vor 50 Jahren, sie es mir nicht verziehen hat, dass ich deine Laufbahn in der Sternenflotte gefördert habe. Sie befürchtet dich genauso wie ihn zu verlieren u. wenn ich das `Shan-Tor` vorschlagen sollte, dann wird sie es sofort ablehnen“, erwidert Spock nachdenklich. „Ich bin zur Zeit noch vom Dienst frei gestellt, vielleicht lassen sich Zeugnisgeber finden“ fügt T´pan hinzu. Spock sieht ihr dabei in die Augen, sie scheinen glasig zu werden, erdrückende Trauer lässt sich erkennen, ein Meer voller emotionaler, nicht kontrollierbarer Schmerzen. T´pan scheint ihre Gefühle nur noch schwer kontrollieren zu können, eine Träne löst sich von ihrem linken Auge. Als T´pan die Träne von ihrem linken Auge wischt, schaut sie überrascht auf ihre Hand. Spock schaut sie weiter an u. sagt mit einem sorgevollen Unterton: „ T´pan es hat begonnen, es bleibt dir nicht mehr viel Zeit...“
« Letzte Änderung: 7.02.2018 | 17:09 von Dalahmahr »

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #62 am: 5.02.2018 | 23:05 »
Dann wird die Station offensichtlich noch länger kompetent geführt  8)
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Offline Dalahmahr

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #63 am: 6.02.2018 | 11:36 »
Natürlich vom 1. Offizier, ihrem Ersatz der aktuell auf der Krankenstation ist😉. Ich werde noch eine Zusammenfassung schreiben, was so alles passiert ist auf der Station bzw. welche Folgen der Angriff hatte.

Die Spieler können dann sich aussuchen, einen Ausflug nach Vulkan zu machen oder lieber auf der Station zu bleiben. Schade, dass unser Captain ausfällt, ich wüsste bereits, wo die Reise hingehen würde 😉.

Ich hoffe alle Beteiligten vom letzten Game, lesen noch den Epilog, Tendenzen könnten schon mitgeteilt werden, damit ich sehe, ob wir zwei Gruppen haben werden. T'pan wird natürlich zuerst den Captain fragen u. welche Personen seiner Meinung nach überhaupt in Frage kommen könnten. Da es eine sehr persönliche Sache ist, wird sie niemanden von ihrer Brückencrew fragen, vor allem waren sie nicht in ihrem Kopf.


Offline Dalahmahr

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #64 am: 8.02.2018 | 21:29 »
So hier mein Protokoll, in meiner anderen Gruppe übernimmt, das immer ein Spieler ;-), vielleicht nicht ganz so detaliert, viel Spaß damit, es gibt noch ein paar Sachen die am Ende interessant sein könnten:

-Protokoll Star Trek Game „Unexpected Allies“ in Brühl am 04.02.-

-Teil 1-

-Computerlogbuch Admiral T´pan, Narendra Station, Sternenzeit: 51509,15, Uhrzeit 1200 (2371, 15 Sept, 12:00 Uhr):
Die Destiny befindet sich im Dock der Station, die Reparaturen werden einige Tage in Anspruch nehmen.
-Nachtrag, Bericht der Sicherheit Uhrzeit 1430:
Alvera, Oberhaupt der Kowa,  wird beobachtet wie sie in Desax Bar, Dabo spielt und sehr viel gewinnt. Desax beschwert sich bereits, aber Captain Grax greift ein u. überzeugt Alvera das Spiel zu beenden. Er erklärt sich bereit für einen Teil der erlittenen Verluste aufzukommen, um die Beziehungen mit dem Ferengi stabil, freundlich aufrecht zu erhalten. Captain Grax erhält die Nachricht von seinem Sicherheitschef, dass eine verschlüsselte Nachricht von Commander Votik im Computersystem der Destiny entdeckt wurde, die für ihn gedacht ist. Captain Grax begibt sich auf die Destiny u. sieht sich die Information an. Commander Votik berichtet über einen gemeinsamen Feind, die von den Romulanern als Nachtwesen/Dunkelwesen bezeichnet werden u. das er versuchen wird zu helfen, diesen Feind zu bekämpfen.
-Nachtrag Uhrzeit 1500:
Es ist 1500 als Captain Grax mich während meines Aufenthaltes auf dem Holodeck aufsucht. Ich versuche gerade meine Klettereffizienz zu steigern, während ich ohne Sicherung versuche an einer Felswand hochzuklettern. Ich sehe Captain Grax ca. 10 Meter unter mir, zwischen mir und ihm eine Schlucht, die mehrere hundert Meter in die Tiefe geht, der Abstand von mir zu ihm beträgt ca. 6 Meter. Es scheint wichtig zu sein, statt runter zu klettern, drücke ich  mich von der Felswand ab u. nutze die Verlagerung meines Schwerpunktes, um mehr Schwung für ein Vorwärtssalto zu erhalten. Es klappt, ich kann mich auf dem Felsvorsprung abrollen u. lande einige Meter vor Captain Grax auf dem Boden, so dass ich mich gleich aufrichten kann. Er ist zuerst etwas abgelenkt, scheint aber gleich zum Punkt zu kommen. Er teilt mit, dass er wichtige Informationen von Commander Votik erhalten hat, aus denen hervorgeht, dass die Angreifer des Tarnschiffes, als Dunkelwesen bezeichnet werden. Als Captain Grax davon spricht, höre ich eine Stimme in meinem Kopf, die in vulkanisch ruft `Mu-yor Stislak!` (Dunkelwesen).  Ich merke nicht wie ich in Richtung Schlucht taumle u. das Gleichgewicht verliere, ich spüre, wie ich nach hinten falle, aber etwas packt mich am rechten Arm u. zieht mich auf den Felsvorsprung, Captain Grax ! Das Sicherheitsprotokoll des Holodecks ist deaktiviert, ich verdanke Captain Grax mein Leben, da er einen tödlichen Sturz in die Schlucht verhindert hat. Ich bedanke mich für seine Hilfe.
Ich berichte Captain Grax von dem Vorfall auf der U.S.S. Horizon, der vor 10 Jahren stattfand. Ich war zu dieser Zeit Captain des Schiffes. Etwas passierte auf dem Schiff nach dem ein Schiffswrack entdeckt wurde und 12 Tote der Besatzung auf unser Schiff gebeamt wurden, was aber genau,  ist unbekannt, die Logbücher konnten nicht wieder hergestellt werden, jemand hatte diese gelöscht oder ein Computerfehler hatte dies ausgelöst.  Die Besatzung verschwand an diesem Tag u. ich blieb als einziger Überlebender zurück. Man fand mich und ich stammelte nur etwas auf vulkanisch "Mu-yor Stislak“. Aber der Tag scheint wie ausradiert zu sein in meinem Gedächtnis. Ich schlage Captain Grax vor, dass er mit seinem medizinischen Personal spricht um evtl. eine Möglichkeit zu finden, die die Blockade aufheben könnte. Er stimmt zu. Wir verabreden uns zunächst im Bereitschaftsraum der Destiny zu treffen.
-Nachtrag Uhrzeit 1530 Bereitschaftraum:
Ich treffe Captain Grax u. seine Brückenoffiziere an, einschließlich Lt. Soral, einem vulkanischen Mediziner. Es wird über eine neue Behandlungsmethode gesprochen, der Transneuralen Immersionstherapie, die entwickelt wurde geistige Krankheiten von Vulkaniern besser behandeln zu können statt über die oft, aber gefährliche Methode der Gedankenverschmelzung. Die Therapie soll eine Art Gedankenverschmelzung simulieren, dabei wird der Patient über Neurotransmitter mit dem einem speziellen Programm verbunden, dass wiederum mit dem Holodeck gekoppelt ist. Das Risiko soll dadurch sich in Grenzen halten. Der Arzt kann so die entstehenden Bilder analysieren u. eine Behandlungsstrategie erarbeiten, die er direkt im Holodeck anwenden kann u. somit wiederum im Kopf des Patienten landen. Dr. Stern u. Lt. Soral wandeln die Technik ab, so dass die Möglichkeit besteht mit bis 6 Personen gleichzeitig eine Neurale Synchronisation zu erreichen, da es in meinen Fall darum geht, alte Erinnerung zurückzurufen, die mein Geist versucht mit allen Mitteln verschleiert zu lassen. Die Erfolgschancen erhöhen sich, je mehr Personen teilnehmen können um somit auch die Verteidigungsressourcen meines Unterbewusstseins besser durchbrechen zu können.
Die Erläuterungen erscheinen mir schlüssig u. das Risiko wert, um mehr über einen neuen Feind herauszufinden.
-Nachtrag Uhrzeit: 1630 Krankenstation der Destiny:
6 Crewmitglieder und meine Person, legen sich jeweils auf ein Krankenbett. Dr. Stern bringt die neuralen Transmitter an, alle Beteiligten werden in schlafähnlichen Zustand versetzt. Der Versuch wird gestartet. Ich kann beobachten wie zunächst Lt. Zanetti auf einem Weg entlang läuft, dieser ist steinig, die Luft trocken, heiß, es sind zwei Sonnen zu erkennen, wir befinden auf Myrkor 2, dem roten Planeten, den ich oft als Kind mit meinen Eltern u. Spock besucht habe, um  meine Angst vor der Höhe durch das Klettern besser beherrschen zu lernen. Der Lt. kommt an einem Zeltlager an, dort stehen 2 Zelte, es sitzen 3 erwachsene Vulkanier u. ein vulkanisches Kind auf einem Baumstumpf. Ich erkenne mich, etwa 6 Jahre alt u. meinen Vater, meine Mutter u. Spock. Ich höre meinen Vater mit mir sprechen, er versucht mich zu beruhigen, da ich anscheinend Angst zeige als ich zur Felswand schaue, die sich in einiger Kilometer Entfernung am Horizont abzeichnet. Ich sehe auch wie die anderen Crewmitglieder bei meiner Familie stehen, sie können aber nicht die anderen Crewmitglieder  sehen. Sie laufen dem Weg weiter entlang u. kommen an eine Gabelung. Ich  sehe mich in meiner alten Uniform vor 10 Jahren dort stehen u. daneben, mich als Kind von 6 Jahren, das mit einem Stock versucht ein Galaxy Class Schiff in den Sand zu malen. Die Crew spricht mit beiden Versionen von mir, alle, bis auf Lt. Zanetti, nehmen den linken Weg, Lt. Zanetti, den rechten Weg, weil anscheinend mein kleineres ´ich`, den linken Weg empfiehlt. Ich sehe wie Lt. Zanetti an der Felswand steht, er schaut nach oben u. erkennt wie mein `altes ich` von vor 10 Jahren etwa 15 Meter über ihn in der Felswand sich festhält, er ruft hoch, aber ich kann ihn nicht hören. Er nimmt die Kletterausrüstung u. klettert an mir vorbei zu einem Felsvorsprung, oben angekommen, bindet er das Seil fest u. lässt es zu mir runter. Er versucht mich zu beruhigen, da ich anscheinend Angst habe, mich zu bewegen. Er wirkt wie mein Vater. Ich erkenne jetzt eine Statur hinter ihm, die meinem Vater sehr ähnelt. Seine Worte scheinen mich zu beruhigen u. ich klettere hoch. Als ich oben ankomme, stehen Lt. Zanetti und ich auf der Brücke der U.S.S Horizon. Ich halte einen Phaser in der Hand, mein 1. Offizier, Commander Warren, hält ein großen Energiespanner in seiner Hand, Blut klebt daran, hinter ihm liegen Lt. Dexter u. Fähnrich Varna. Er hat ihnen den Schädel eingeschlagen. Er läuft langsam auf mich zu, seine Augen schwarz, eine dunkle Flüssigkeit läuft aus seinen Augen. Er scheint starke Schmerzen zu haben als er zu spricht: „...T´pan, töte mich, ich…werde…sonst dich…verletzen…“. Ich sehe nur wie ich den Phaser in seine Richtung halte und ihn desintegriere, in mir löst sich ein stummer Schrei der Verzweiflung, ich höre mich nur sagen: „…Was habe ich getan!“ Die Erinnerung kehren langsam zurück. Ich sehe wie ich mit Lt. Commander Nihraogh in einem Raum stehe und anscheinend eine Gruppe von Kolonisten versuchen die Tür  zum Raum einzubrechen, ihr Vater hält eine Plasmawaffe in der Hand u. droht den Angreifern, sobald sie eintreten, zu erschießen. Der Lt. sieht wie ein Kind von 10 Jahren aus, ängstlich. Ich kann erkennen wie der Lt. versucht gegen seine Angst anzukämpfen, aber der Lt. Commander scheint den Kampf zu verlieren u. verschwindet. Als nächstes stehe ich auf einem Schlachtfeld und sehe Lt. Soral wie er versucht einen Verletzten zu versorgen, es sind überall Schreie zu hören, Hilferufe, es tobt ein Kampf. Man sieht immer wieder  rote oder grüne Lichtblitze. Lt. Soral wirkt irritiert, er überlegt anscheinend, ob er in den Schützengraben springen soll oder weiter versuchen soll den Verletzen zu versorgen. Etwas schlägt neben ihm ein, eine Plasmagranate, man erkennt in seinen Augen Angst, obwohl er ein Vulkanier ist, aber er wirft sich auf die Granate, dann verschwindet er. Die Szene ändert sich und ich stehe mit Lt. Commander Forgrafe in einem Maschinenraum, der Arlarm ist ausgelöst, ein Fehler in der Warpkernstabilisationsmatrix wird angezeigt. Es scheint eine Explosion gegeben zu haben, der Chefingenieur und zwei weitere Crewmitglieder liegen verletzt am Boden. Forgrafe sieht jünger aus, er trägt den Rang eines Lt., er gibt Anweisungen an zwei Fähnriche. Er versucht ruhig zu bleiben und gegen seine Angst anzukämpfen. Es scheint zu funktionieren. Der Alarm schaltet sich ab. Er verschwindet. Ich stehe als nächstes neben einem Jungen, es scheint der Pilot als Kind zu sein. Ich spüre Hitze. Wir stehen in einem Lagerraum und es brennt. Ich höre seinen Vater nach ihm rufen, aber der Junge kann sich vor Angst nicht bewegen, er versucht zwar dagegen anzukämpfen, aber scheitert. Der Raum verschwindet u. ich stehe in einem Zimmer, sehe einen jungen Betazoiden mit seiner älteren Schwester sprechen. Sie ist gerade dabei ihre Sachen zu packen u. erzählt ihm, dass sie zu ihrer Freundin gehen wird, um dort zu übernachten, aber er weiß, dass sie lügt. Es scheint ein innerer Kampf stattzufinden, ein Teil möchte den Eltern erzählen, was seine Schwester vor hat und der andere Teil will, dass seine Schwester keinen Ärger bekommt. Er spürt aber, dass es ein Fehler wäre die Eltern nicht zu informieren. Die Verzweiflung scheint in ihm zu gewinnen, Captain Grax verschwindet für einen Moment, aber etwas bringt ihn zurück, ich höre die Stimme von Lt.  Commander Nihraogh weit entfernt sagen: „Captain, konnte verhindern, dass die Simulation für sie endet, ihre Gehirnfunktionen normalisieren sich.“ Der Junge überwindet die Verzweiflung. Ich sehe zunächst Lt. Soral wie er dann neben in der Felswand auftaucht, er versucht mir zu helfen, Mut zuzureden, so dass ich alleine die Felswand hochklettern kann, er verändert sich, er sieht aus wie mein Vater. Es klappt, die Angst verschwindet u. ich schaffe es zum Felsvorsprung. Die Szene wiederholt sich mit Lt. Commander Forgrafe, gefolgt mit Captain Grax. Ich fühle mich immer beruhigter. Die Angst ist komplett weg. Das Bild verschwimmt, ich stehe jetzt mit allen anderen erneut auf der Brücke von der Horizon. Die genommene Angst lässt alle Erinnerungen zurückkehren. Die Erinnerungen nehmen mir die Luft, aber ich wache zum Glück auf. Ich sehe Dr. Stern über mir gebeugt sagen: „Admiral, es ist vorbei, die Erinnerungsblockade scheint aufgehoben.“ Ich fühle mich müde und erschöpft, berichte aber Captain Grax u. den Brückenoffizieren, was damals auf der Horzion passiert ist, als ich dort noch kommandierender Offizier war. Wir hatten den Auftrag eine Subraumsonde in der Nähe des Shakleton Expanse auszusetzen, als wir einen Notruf empfingen. Wir gingen dem Signal nach u. entdeckten ein Schiffswrack, an Bord keine Lebenszeichen, wir beamten 12 Tote vom Schiff, um zu untersuchen, was passiert war. Dies waren noch die Informationen, die bisher bekannt waren, bevor jemand alle Daten gelöscht hat. Was nicht bekannt ist, dass einige Stunden später der rote Alarm in der Krankenstation ausgelöst wurde, die 12 Toten lebten noch u. griffen das Personal an. Es brach dann das Chaos aus, jeder fing an den anderen an zu attackieren. Eine schwarze Flüssigkeit tropfte ihnen aus den Augen und ihre Augen wurden schwarz, später als Ruhe einkehrte und fast alle gestorben waren, kamen Fremde an Bord, sie nahmen alle mit u. hinterließen keine Spuren von dem was mit der Crew passiert war. Einige der Besatzung schienen überlebt zu haben und veränderten sich, sie sahen den Fremden teilweise sehr ähnlich, wie Riesenreptilien. Ich konnte mich die ganze Zeit verstecken.
Ich bedanke mich bei der Crew und Captain Grax. Sie sind gute Sternenflottenoffiziere. Ich bin dankbar für ihre Unterstützung, sie erinnern mich an meine alte Crew von der U.S.S. Horizon.
« Letzte Änderung: 10.02.2018 | 12:48 von Dalahmahr »

Offline Dalahmahr

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #65 am: 8.02.2018 | 21:30 »
-TEil 2-

-Computerlogbuch Dr. Stern, Uhrzeit 17:00:
Die Untersuchungen von Admiral T´pan haben ergeben, dass sie schwanger in der 3. Woche war, jedoch es zum Abbruch kam, was wohl vor 10 Jahren auf der Horizon passierte. Sie hat als einzige überlebt, was evtl. auch damit zu tun haben könnte.
-Computerlogbuch Admiral T´pan, Sternenzeit: 51509,18, Uhrzeit 1400 (2371, 18 Sept, 14:00 Uhr):
Die Destiny ist jetzt nach 3 Tagen repariert, die Crew der Destiny erhält den Auftrag sich mit Captain Bowman, der U.S.S. Venture zu treffen, um eine Strategie auszuarbeiten um in das heilige Archiv der Kowa auf Venerekonin zu kommen. Die Kowaner werden es nicht zulassen, da wir die Kowa unterstützen mit denen sie sich im Bürgerkrieg befinden.

-Computerlogbuch Captain Bowman, Sternenzeit: 51509,18, Uhrzeit 0900:
Wir haben den Treffpunkt erreicht, das Gespräch mit Captain Grax u. seiner Crew auf der Destiny war sehr produktiv. Wir konnten gemeinsam eine Taktik erarbeiten. Die Venture wird in das Harr System fliegen um die Aufmerksamkeit der 12 kowanischen Kreuzer auf sich zu lenken, die Destiny wird im Asteroidengürtel sich verstecken, parallel wird ein Runabout genutzt, mit Lt. Commander Forgrafe, Lt. Commander Nihraogh, Lt. Soral, Lt. Commander Zanetti, einen Piloten, zwei zusätzliche Sicherheitsleute und Captain Grax an Bord von der U.S.S Destiny starten. Weitere Personen an Bord des Shuttles werden noch Alvera u. Byrell sein. Es wird hierbei versucht mit dem Shuttle auf einem Asteroiden zu landen, der sich in Richtung Venerokin bewegt, um so unentdeckt für die Sensoren der kowanischen Schiffe zu bleiben. Mir ist aufgefallen, dass mein 1. taktischer Offizier sehr gute Vorschläge an Lt. Commander Zanetti geben konnte, bezüglich Verbesserungspotentials im Bereich Sicherheitstraining. Lt. Commander Zanetti nahm diese Empfehlungen dankend an. Ich hoffe auf den Erfolg der Mission, denn durch die neuen Erkenntnisse, die sich im Archiv befinden, könnten wichtige Entwicklungssprünge gemacht werden, die durch die Bedrohung des Dominions, eine entscheidende Rolle spielen könnten, evlt. einen kommenden Krieg besser zu überstehen.

-Computerlogbuch Commander Morrison, Sternenzeit 51809,18, Uhrzeit 1300:
Die Crew kehrt erfolgreich von ihrer Mission zurück. Man konnte sich Zutritt zum Archiv verschaffen durch Hilfe eines Rebellenanführers, namens Cadesh, der dann die Gruppe mit Hilfe eines Spähers zu einem geheimen Zugang führte. Das Gebiet um das es ging war vermint u. wurde von Wächterdrohnen bewacht. Alvera konnte sich Zugang schaffen zum zentralen Netzwerk des Archives u. besitzt jetzt ein großes Wissen über vieles was ihre Gesellschaft entwickelt hat. Sie teilt mit, dass vor 1000 Jahren als die Kowan ihren Planeten eroberten, die kowanischen Kriegsführer herausfanden, dass die Kowa ihre Nachfahren waren, die durch ihre Anpassung an die Umwelt auf Venerokin, zu den Kowa wurden, aber um diese Geheimnis zu schützen, ließen sie alle Ältesten hinrichten, da sie die einzigen waren, die über das heilige Archiv an diese Wahrheit kommen könnten. Dann ließ man die Zugänge zum Archiv sprengen. Alvera berichtet, dass dies alles verändern wird, auch ihr Volk muss das erst einmal verarbeiten und es werden viele sich weigern das zu akzeptieren, einschließlich der Kowan, die es über Jahrhunderte ihrem eigenen Volk verheimlicht haben. Leider ist während der Mission Crewman Burke durch eine Wächterdrohen getötet worden, die Verletzungen waren lethal. Als die Crew an Bord gebeamt wird, ist auch Admiral T´pan unter ihnen. Die Crew bringt Admiral T´pan mit ? Ich bin zunächst überrascht u. denke an einen Doppelgänger. Mir wird erklärt, dass sie das Original sei u. sie vor 10 Jahren von einem kowanischen Schiff fliehen konnte, welches gerade dabei war einen Klon von ihr herzustellen. Dabei wurde aber ihre Katra oder wie wir Menschen sagen würden, Seele, anscheinend gespalten, so dass ein Teil im Klon verblieb und der kindliche Teil im Original von T´pan. T´pan lebte dann 10 Jahre auf Verenekonin unter Cadesh, wo sie sich als Späher sehr nützlich zeigte. Die Crew fand viele Zeichnungen in ihrer Unterkunft, die Dinge aus ihrer Vergangenheit zeigen. Bilder von Sternensystemen, der Horizon, aber auch Bilder von einer Kammer in der sie auf einem Metallbett lag, angeschlossen an Maschinen, die sie mit einer Kapsel verbanden, die neben ihr aufgestellt war. Die Bilder zeigten eine Flucht, wie sie eine Rettungskapsel nahm, die dann auf Venerkonenin stürzte. Ihr Abzeichen und ihre Uniform wurde als Beweis für die Identität von T´pan mitgebracht. Interessant ist, dass sie nicht sprechen kann, jedoch die Einheimischen mit ihr telepathisch kommunizieren können, sobald ein Einheimischer seinen Finger an die Stirn von T´pan tippt. Der Captain u. die Crew sehen jetzt aber die Dringlichkeit so schnell wie möglich zu Narendrastation zu fliegen, der Captain befielt mit Maximalwarp zurückzufliegen, was 6 Stunden dauern wird. Es wird schlimmes befürchtet, da ein Doppelgänger die Station führt.

-Computerlogbuch Admiral T´pan, Sternenzeit: 51509,18, Uhrzeit 1800:
Es sind 300 Schiffe aus einem künstlichen Wurmloch herausgetreten. Es ist eine kowanische Flotte. Wir versuchen die Flotte zu rufen, aber sie reagieren zunächst nicht, es wird Alarmstufe Rot ausgelöst. Es wird mir in der Zwischenzeit eine private verschlüsselte Nachricht zugestellt, die ich in meinem Bereitschaftszimmer entgegen nehme. Ich erkenne einen der Dunkelwesen. Er verlangt von mir, die Schildfrequenz durchzugeben, damit die Truppen ungehindert an die Station andocken können. Als ich seine Stimme höre, beginnt sich in meinem Kopf alles zu drehen, ich sehe wie meine Hand sich in Richtung der Sicherheitsprotokolle der Station bewegt, um sie auf meiner Konsole zu öffnen, aber ich sehe plötzlich die Gebirgsfront von Myrkor 2 vor mir und höre meinen Vater zu mir sprechen: „T´pan du hast einen starken Willen, du kannst mehr als nur deine Angst beherrschen.“ Meine Hand fängt an zu zittern u. ich greife mit meiner anderen nach ihr. Ein unglaublicher pulsierender Schmerz breitet sich in meinem Kopf aus. Die Stimme auf dem Schirm spricht erneut zu mir: „Du wirst sterben für deinen Verrat.“ Das Bild verschwindet auf meinem Schirm. Mein erster Offizier stürmt ins Bereitschaftszimmer herein: „Admiral, sie werden sich nur zurückziehen, wenn wir die 40 Kowa Flüchtlinge ausliefern und wenn wir ihnen garantieren uns nicht mehr in ihre Angelegenheiten einzumischen. Wie lautet ihr Befehl ?“ Meine Antwort kann nur eine sein: „Nein, das werden wir nicht tun.“ Als wir die Nachricht übermitteln, beginnt sofort der Angriff, ein Feuerinferno bricht los. Die Station feuert mehrere hunderte Salven von Photonentorpedos ab, Phaserfeuer zerstört ein Schiff nach dem anderen. Die taktischen Analysen zeigen, dass unsere Schilde einen Großteil des Schadens abhalten können, aber die kowanische Flotte änderte ihre Taktik, Schiffe gehen auf Ramm Kurs. Unsere Schilde können das auf Dauer nicht durchhalten, wir haben bereits 140 Schiffe zerstört. Es kamen dann die ersten Meldungen aus den unteren Decks in denen viele Zivilisten in gesicherten Bereichen von Entermannschaften angegriffen wurden. Ich schickte meinen 1. Offizier zur Unterstützung der Sicherheitskräfte in die untere Ebene der Station. Kurz danach wird die Brücke angegriffen, kowanische Soldaten stürmen herein, es kommt zum Feuergefecht, irgendetwas trifft mich und ich werde bewusstlos.
-Computerlogbuch Lt. Commander Zanetti, Sternenzeit: 51509,18, Uhrzeit 1900:
Wir kommen aus dem Warp als wir viele Trümmerteile um die Station herumschweben sehen, die ersten Scans zeigen, einen hohen Anteil an zerfallenden Energiesignaturen kowanischer Energiewaffen sowie Föderationswaffen. Die Station ist schwer beschädigt, die Schilde ausgefallen. Es werden sofort mehrere Teams gebildet, ein Ingenieurteam wird mit Lt. Commander Forgrafe in den Maschinenraum der Station gebeamt, ich, der Captain u. die restliche Brückencrew werden auf die Brücke der Station gebeamt. Einer der Offiziere, der uns zuvor gerufen hat, empfängt uns. Aus Sicherheitsgründen, haben wir alle Raumanzüge anziehen müssen. Ich sehe den Admiral in der Nähe eines kowanischen Soldaten liegen, der Admiral scheint etwas Schwarzes im Gesicht zu haben als ich nah genug dran bin, um es zu untersuchen, scheint es das Blut vom Kowaner zu sein. Der Admiral scheint bewusstlos zu sein, Lt. Soral, unser Mediziner stellt eine nicht tödliche Verletzung fest u. veranlasst dass der Admiral auf die Krankenstation der Station gebeamt wird. Captain Grax übernimmt zunächst das Kommando, da vom 1. Offizier jede Spur fehlt. Lt. Commander Forgrave meldet dass im Reaktorraum, dass Eindämmungsfeld dabei ist zu kollabieren, da die Kontrollstation beschädigt wurde. Er wird versuchen den Schaden zu reparieren bevor schlimmeres passiert. Einige Minuten später meldet Forgrafe, dass er den Schaden reparieren konnte, der Reaktor befindet sich im normalen Bereich. In der Zwischenzeit meldet Lt. Soral, dass Admiral T´pan Lebenszeichen schwächer werden, die Ursache scheint unbekannt, der Admiral wird innerhalb der nächsten 24 Stunden sterben. Admiral T´pan wird daher zunächst in einem Stasisfeld untergebracht, um die Lebensfunktionen in die Länge ziehen zu können. Aufgrund der der gesammelten Information über T´pan wird vermutet, dass der Clon, der T´pan ersetzt hat, eine Art Selbsttötungsmechanismus besitzt, sollte er einen Befehl nicht folgen, die ersten Logbucheinträge lassen vermuten, dass dies der Fall, als Admiral T´pan sich weigerte die Schildfrequenz mitzuteilen. Es scheint so als hätte T´pan´s Katra (Seele) genug Kraft gehabt sich dem Befehl zu widersetzen. Unsere Befürchtungen, der Admiral hätte die Station dem Feind ausliefern können, wurden nicht bestätigt. Es bleibt jedoch abzuwarten, was mit dem Klon passiert und in wie weit wir es schaffen dem Original, seine vollständige Persönlichkeit zurückzugeben, denn das Original wirkt wie ein Kind, das nicht sprechen kann.
-Computerlogbuch, Lt. Soral, Sternenzeit: 51509,18, Uhrzeit 1915:
Dr. Stern und ich haben feststellen können, dass der Klon, Admiral T´pan im sterben liegt. Die einzige Möglichkeit die Katra von T´pan in ihren original Körper zurück zu transferieren, ist durch das Fal-Tor-Pan, dafür wird aber ein vulkanischer Priester oder jemand benötigt, der stark genug ist dieses Ritual durchzuführen. T´pan kann nicht transportiert werden, ich habe daher die Sternenflotte informiert sowie eine Nachricht nach Vulkan geschickt. Es muss alles versucht werden, um die abgespaltene Katra von T´pan wieder in ihren ursprünglichen Körper zurück zu führen, ansonsten wird T´pan mental immer ein Kind bleiben und alles Wissen, all die Erfahrung, die T´pan, obwohl sie ein Klon war, wären damit verloren, das kann ich nicht  zulassen, dafür war sie bereit alles zu opfern.
-Persönliches Logbuch
Ich konnte der Crew im Rahmen meiner Schweigepflicht nicht mitteilen, als wir die Transneurale Immersion durchführten, wahrscheinlich dabei waren eine Erinnerungslöschung (Fallura) aufzuheben, die nur dann durchgeführt wird, wenn ein Vulkanier etwas tut, was so schwerwiegende Schuldgefühle auslöst, dass die Gefühle ihn in den Wahnsinn treiben u. letztendlich er nur noch sterben will.
-Nachtrag-
Ich habe gerade die Nachricht erhalten, dass jemand bereits auf Weg hier her ist und das Ritual durchführen kann.
-Nachtrag-
Es sind 6 Stunden vergangen, die angekündigte Hilfe ist eingetroffen und ich kann es kaum fassen, als ich sehe wie Spock durch die Tür der Krankenstation läuft. Ich lasse sofort T´pan holen damit das Ritual durchgeführt werden kann. Ich beobachte wie Spock sich zwischen die 2 Krankenbetten stellt, die Finger seiner linken Hand auf die Stirn des Clon´s legt und die Finger seiner rechten Hand auf die Stirn von T´pan. Er schließt seine Augen, die Prozedur scheint ihn anzustrengen, sie dauert aber nur wenige Minuten. Spock nimmt seine Hände weg u. schaut zu T´pan, sie öffnet langsam ihre Augen, als sie ihn ansieht, spricht sie seinen Namen. In diesem Moment sah ich wie Spock´s Mimik sich entspannte, man könnte fast annehmen es sah wie Erleichterung aus, aber so etwas würde ein Vulkanier niemals zeigen, aber Spock war kein gewöhnlicher Vulkanier. Das Fal-Tor-Pan hat funktioniert. Ich verlasse den Raum, damit Spock u. T´pan sich unterhalten können.


-Computerlogbuch Captain Grax, Sternenzeit: 51509,18, Uhrzeit: 1900:
-Ich erhalte gerade die Schadensmeldungen. Die Station hat schwere Schäden erlitten. Ich versuche immer noch den 1. Offizier zu finden. Die kowanische Flotte hat 200 Schiffe verloren. Es ist erschreckend wieviele Persone  bei dem Angriff verletzt u. getötet wurden:
Sternenflottenpersonal:
Verletzte: 5000
Tote: 1500
Vermisste: 2500
 Vermisste Zivilisten: 3000
Das merkwürdige ist, die 40 kowa Flüchtlinge,  werden nicht vermisst. Es scheint so, als wollte das  Kowanische Reich, uns vor Augen halten, was unsere Einmischung gekostet hatte und der Preis der dafür bezahlt wurde. Ich werde weiterhin die Reparatur der Station überwachen bis ich weitere Anweisungen der Sternenflotte erhalte. Es wurden bereits Schiffe zur Unterstützung losgeschickt.
-Nachtrag
Ich habe eine Nachricht vom romulanischen Commander Votik erhalten, er hat mir auf einem verschlüsselten Kanal Daten über ein biologisches Waffenprogramm zugesendet, das vor 100 Jahren durchgeführt wurde, Teile der Daten, decken sich mit den fragmentierten biologischen Rückständen, die damals auf der Horizon entdeckt wurden und bereits damals für Spekulationen sorgten, dass evtl. ein tödlicher Virus die damalige Besatzung angegriffen hatte. Aufgrund der Nachforschungen meiner Brückenoffiziere wird davon ausgegangen, dass evtl. T´pan mit diesem Virus infiziert wurde, aber anscheinend immun darauf reagierte, wodurch sehr gute Chancen bestehen, einen Weg zu finden, ein Abwehrmittel zu entwickeln, sollte der Kampfstoff zum Einsatz kommen. T´pan berichtete auch, dass die Fremden, die an Bord kamen, Ähnlichkeiten hatten mit den Überlebenden, was auch nochmal durch die Daten bestätigt wird. Die Romulaner entwickelten einen Kampfstoff, der die Überlebenden in eine Art neue Spezies verwandelte u. wahrscheinlich diese dann als Soldaten missbraucht wurden u. irgendwann wandten sich diese gegen ihre Schöpfer. Votik berichtet weiter, dass die Dunkelwesen, einen Stützpunkt besitzen u. wahrscheinlich dabei sind eine Flotte aufzustellen, sobald er den Stützpunkt ausfindig gemacht hat, wird er uns informieren.





« Letzte Änderung: 10.02.2018 | 12:51 von Dalahmahr »

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #66 am: 8.02.2018 | 22:16 »
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Re: Star Trek Runde
« Antwort #67 am: 2.04.2018 | 15:20 »
Kaum ist man einmal nicht da, wird man vom Captain zum Fähnrich. Bin mal gespannt was ich dann im Juni bin...Crewman?  ~;D
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Re: Star Trek Runde
« Antwort #68 am: 2.04.2018 | 19:29 »
Das ist eine gute Idee, da es dir viel Spaß gemacht  ;)

Hier noch ein Epilog zum letzten Game um nochmal zu zeigen, was eigentlich auf dem Spiel stand  u. noch ein paare nette Infos zu euren wichtigen NPC´s, ich hoffe es gefällt euch:

Logbuch Versezeit, 71408,8 (4371, 8 August) ; Captain Mark Wells, Multiverse Defence Departmant of the Federation, Torwächter Sector 2435,6
„Der Transfer verlief erneut erfolgreich, ich konnte alle Beteiligten, die einen Bezug T´pan/T´pol haben aus ihrer Zeitachse entfernen und zunächst in Angel übertragen. Sie stellten erneut die gleichen Fragen, die ich so versucht habe zu beantworten damit eine größere Akzeptanz vorhanden ist, wenn ich ihr Persönlichkeits-Imprint durch die Parallelschleife in einen anderen Körper übertrage. Die Technologie wirkt auf Personen, die speziell aus dieser Zeit kommen, sehr einschüchternd und führt bei genauerer Erklärung eher dazu, dass man dem Prozess sehr kritisch gegenüber steht, weil man glaubt, dass so etwas nicht möglich ist, was dann zur Abstoßung der Übertragung führt, meist mit lethalen Ausgang für die Person. Meine weitere Beobachtungen…“ Wells wird durch eine freundliche weibliche Stimme im Hintergrund unterbrochen, „Dr. Wells, wieso haben sie dieses mal ihnen nicht die Wahrheit erzählt, es war doch mittlerweile der 125 Versuch, die Auswirkungen der DAMONS (Dimensional Attack Manifestion of Non-Corporal-Beings) ein zu schränken ?“  Dr. Wells überlegt kurz: „Es hätte sich für sie nicht viel geändert nur den Druck erhöht, du hast doch ihre Reaktion gesehen, als ich erzählte, dass ihr Paralleluniversum zerstört wird, sollten sie nicht erfolgreich sein, weil es durch ein anderes ersetzt wird. Es ist ihnen zum Glück nicht klar gewesen, was ich mit Vortex meinte, dass ihr Paralleluniversum nicht irgend eins ist, sondern ein Knotenpunkt von dem viele Paralleluniversen abhängen und entstanden sind, wird ihres zerstört durch eine zu große Veränderung, dann hören andere einfach auf zu existieren, es wird keine 100 unterschiedlichen Version von T´pan geben, in der sie z.B. mit Admiral Grax verheiratet ist oder Lt. Commander Nihraog für ihr Lebenswerk, der Erforschung der Kowa, die höchste wissenschaftliche Auszeichnung erhält, die die Förderation hat. Hätte ich ihnen die Wahrheit sagen sollen, dass die DAMONS nur Vortexe angreifen und wir nur noch 3 von 1000 haben ? Das wir am verlieren sind und das negativ Universium alles auslöchen wird, sollten die letzten drastisch verändert werden ? Das sie 124 Versuche davor, ihr Ziel nicht erreicht haben, da entweder T´pan mit Lt. Zenetti  beim Klettern umkam oder Lt. Zanetti starb und T´pan umkam als sie versuchte ihn zu retten usw. ? Das Vers-Protkoll erlaubt mir nicht, ihnen mittzuteilen, was vorher passiert ist, ansonsten wird der Transfer immer schwieriger und gefährlicher.“ Die weibliche Stimme, pausiert kurz: „Sie haben recht Dr. Wells, es hätte sie überfordert, wahrscheinlich auch zu wissen, dass immer ihr erster Körper, eigentlich der Körper ist, in dem sie ihre Mission ausführen, die Mikroholoemitter dienen nur zur Unterstützung.“ Dr. Wells überlegt: „Aber sie werden beim nächsten mal nicht so leichtgläubig sein, denn weitere Gedächtnislöschungen werden immer schwieriger und sie werden merken, dass evtl. eine neue Erinnerung sich bei ihnen manifestiert, trotz der Korrektur, Angel.“ Angel analysiert zunächst die Worte von Dr. Wells, antwortet dann: „Sie haben ihnen auch nicht gesagt, dass aufgrund der aktuellen Wellenanalyse von den 100 Parallelwelten, statt der vorher 99 Versionen, in denen jemand von ihnen sterben wird, es jetzt 95 sind.“ „Das stimmt, aber die 5 könnten reichen, um ein Paradoxum auszulösen, was alles verändern könnte, wir müssen abwarten bis die Welle ihren höchsten Punkt von ihrem Ende erreicht, noch ist Zeit“, Dr. Wells lächelt dabei.
Es ist spät in der Nacht als Commander Forgrave aus einem Alptraum aufwacht, er sieht die Bilder von vor seinem inneren geistigen Auge, er sieht wie T´pan im Zimmer ihres Elternhauses wie sie kniet, sie hat grüne, blutverschmierte Hände, das Zimmer sieht verwüstet aus, neben ihr liegt ein zerbrochener Bilderahmen auf dem Commander Warren mit ihr zu erkennen ist, wie sie vor einer Felswand in Kletterausrüstung stehen. T´pan hält in ihren Händen, einen zerbrochenen Bilderrahmen an dem sie sich geschnitten hat. Man erkennt ein Kind von 6 Jahren und ihren Vater, Soth, sie starrt dabei das Bild an, ihr Gesicht mit Tränen überströmt, dabei schmerzvoll flüsternd; „Es tut mir leid Vater, ich habe beide verloren, ich werde dir nie Enkelkinder schenken können, es tut mir leid, Vater !“

-Sternenzeit:51509,19-(2371, 19. September)-Nachdem Transfer von T´pol in T´pan
Logbucheintrag- Lt. Zanetti, Chef der Sicherheit, der U.S.S. Destiny
Ich habe die Daten von Dr. Stern erhalten. Sie bestätigen, die Aussage, dass Crang, Commander der Todesbringer, Commander Ethan Warren ist. Der Kampfstoff hat ihn in eine andere Spezies mutieren lassen. Ich werde daher mir die Personalakte von Commander Warren ansehen. Aufgrund der Vorkommnisse und des hohen Sicherheitsrisiko, das Crang für die Föderation darstellt, habe ich mir eine Sondergenehmigung erteilen lassen und Zugang zu den persönlichen Logbucheinträgen von Commander Warren erhalten. Ich werde mir die letzten relevanten Einträge von Commander Warren ansehen, die er vor 11 Jahren erstellt hat.

-Sternenzeit 50405,12-
-Logbucheintrag- Commander Warren, erster Offizier der U.S.S. Horizon
Ich kann mich nur schwer erinnern, was nach dem Phaserschuss passiert ist. Ich weiß nur noch wie ich versucht habe Captain T´pan umzuwerfen als der Attentäter versucht hatte den Captain zu erschießen. Die Verhandlungen zwischen den verfeindeten Gruppen der Myridianer, verliefen zunächst sehr gut. Die Förderation wurde gebeten als Vermittler zu dienen, um einen 200 Jahren andauernden Konflikt zu beenden, womit wir nicht rechneten war, dass es Fanatiker innerhalb der Regierung gab, die wohl sich keinen Frieden vorstellen konnten. Ich hatte Captain T´pan abgeraten die Verhandlungen zu führen, da für sie zu viele Sicherheitsrisiken bestehen würden, aber sie lehnte ab. Ich hatte wohl recht mit meiner Ahnung, hätte ich nicht darauf bestanden mitzugehen, wäre sie evtl. getötet worden nach 3 Jahren Dienst auf der Horizon. Es wäre für die Föderation ein großer Verlust gewesen, denn sie ist ein außergewöhnlicher Kaptain. Sie hat in den 3 Jahren erreicht, dass die Crew ein großes Vertrauen zueinander entwickelt hat, auch ihr gegenüber, was für vulkanische Kapitäne sehr ungewöhnlich ist. Ich hatte zunächst auch meine Bedenken, aber ich wurde eines besseren belehrt.
-Persönliches Logbuch-
Captain T´pan hat mich auf der Krankenstation aufgesucht. Etwas an ihrem Auftreten war anders, es gab immer wieder Momente, wo ich spürte, dass wir uns näher standen als es für Sternenflottenoffiziere in unserer Position erlaubt war. Ich sah heute Besorgnis in ihren Augen, sie wollte dass ich es sehe. Als sie ging, fragte ich unseren Schiffsarzt, was genau nach dem Phaserschuss passiert war. Er lächelte und meinte, dass ich sehr viel Glück hatte, mein Herz setzte aus, T´pan reanimierte mich mit Herzmassage und Mund zu Mund Beatmung ohne zu zögern. Der Arzt berichtete weiter, dass der Captain so aufgebracht war, dass das eintreffende medizinische Personal zum ersten mal einer wütenden Vulkanerin begegneten.

-Sternenzeit 50506,8-
-Persönl. Logbucheintrag- Commander Warren, erster Offizier der U.S.S. Horizon
Ich habe heute die Bestätigung für mein eigenes Kommando erhalten, ich werde Captain der U.S.S. Eclipse. Die U.S.S. Horizon wird in 3 Wochen, ihre 4 Jahres-Mission abgeschlossen haben und T´pan und ich können unsere Pläne umsetzen. Wir müssen zum Glück nicht mehr unsere Beziehung geheim halten. T´pan möchte zur Sorlaris Forschungsstation sich versetzen lassen, die zur Versorgung der U.S.S. Eclipse dient. Ich war sehr überrascht als sie mir das mitteilte, ich hatte immer den Eindruck, dass für sie ihre Karriere wichtiger wäre. Als ich sie nach den Gründen fragte, die sicherlich auch logischer Natur sein müssten, vertröste sie mich, sie würde mir ihre logischen Gründe heute Abend beim gemeinsamen Essen erläutern, nach unserem letzten offiziellen gemeinsamen Auftrag. Ich hoffe die Verzögerung durch das Untersuchen des Schiffswracks, welches auf unseren Langstreckensensoren entdeckt wurde, dauert nicht zu lange.

-Sternenzeit:51509,19-(2371, 19. September)-Nachdem Transfer von T´pol in T´pan
-Persönliches Lobbuch- Eintrag T´pan-
Es ist liegt jetzt mehrere Stunden zurück nach dem ich dem biologischen Kampfstoff ausgesetzt wurde. Dr. Stern führte noch zusätzlich Test aus, die analysierten, welche körperlichen Veränderungen durch das Shantor entstanden waren. Sie stellte nichts fest, außer eine leichte Veränderung Gesichtsknochen u. Muskeln, die sie nicht erklären konnte. Ich stehe jetzt vor dem Spiegel und erkenne ein vertrautes Gesicht ist, aber es doch nicht meins. Das Shantor hat mich verändert. Ich spüre die Anwesenheit von T´pan, ich besitze all ihre Erinnerung, ihre Gefühle, ihren unerträglichen Schmerz u. Kummer, der sie dabei war zu zerstören. Nur meine Stärke konnte sie retten, die aber in Wirklichkeit meine größte Schwäche ist, nur wissen sie davon nichts, denn es sollte ein Familiengeheimnis bleiben. Die Gefühle in unserer Familie lagen schon immer stärker an ihrer Oberfläche als man es von den Vulkaniern kennt.
T´pan schaut in den Spiegel als sie ihr neues Gesicht betrachtet: „T´pan es tut mir so unendlich leid, was dir passiert ist, dass du dein Kind verloren hast und nie welche mehr bekommen wirst, dass du niemals erfahren wirst, was es bedeutet ein eigenes Kind zu haben!“ T´pan sieht wie das Spiegelbild von T´pol weint, das schmerzerfüllte Gesicht. T´pol sinkt langsam zu Boden, benommen von den starken Emotionen und flüstert leise:“ Ich kenne diesen Schmerz ein Kind zu verlieren, du bist nicht alleine.“


 

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #69 am: 2.04.2018 | 19:50 »
Admiral Grax - also für wen klingt das bitte nicht wie Musik in den Ohren?

Dafür verzichte ich gerne auf eine Vulkanierin, die so mit vielversprechenden Fähnrichen umspringt  :verschwoer:
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Re: Star Trek Runde
« Antwort #70 am: 2.04.2018 | 19:54 »
Hahaha, beides scheint auch zu gehen...

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #71 am: 2.04.2018 | 20:00 »
Hahaha, beides scheint auch zu gehen...

Das war in der Prallelwelt in der wir Krang mit dem Transporter umwandeln wollten. Was meinste warum ich das vorgeschlagen habe >;D ?
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Offline Dalahmahr

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Re: Star Trek Runde
« Antwort #72 am: 2.04.2018 | 22:05 »
Jetzt wird mir alles klar  ;).