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Autor Thema: [KDM] Erwachen in der Welt der Steingesichter  (Gelesen 187 mal)

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Offline Winterphönix

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[KDM] Erwachen in der Welt der Steingesichter
« am: 30.11.2017 | 11:09 »
Ich habe es bereits irgendwo hier im Forum gesehen, dass jemand netterweise meine Berichte verlinkt hat. Da das aber sicher nicht jeder mitbekommt, der gerne liest, werde ich sie hier noch einmal separat einstellen. Ich hoffe, ihr erfreut euch ebensosehr wie ich an diesem grandiosen Spiel!

Den Originalbericht auf meinem Blog findet ihn hier: http://black-oracle.blogspot.de/2017/11/kingdom-death-monster-ein-schwerer.html


Endlich ist es soweit: KDM ist angekommen und natürlich möchte ich euch an der Geschichte meines ersten Settlements teilhaben lassen. Gut, so gesehen ist es nicht mein erstes Settlement, da ich bereits eines mit meinem Freund gespielt haben, aber das war hauptsächlich, um die Regeln halbwegs zu lernen und festzustellen, dass wir noch sehr viele Fehler gemacht haben. Nun geht es aber um mein eigenes Settlement, welches ich im Solo Modus spiele. Ich habe mich dazu entschieden, für die Namen meiner Survivor ein Namensthema zu wählen: Japanische Farben. Mal schauen, wie es so läuft. Achso, aktuell wird es leider noch keine Bilder geben, weil ich meine Kamera im Chaos des Umzugs noch nicht wiedergefunden habe.

Noch ein paar Informationen vorab: Wer nicht weiß, was Kingdom Death: Monster ist, kann in meinem "Was ist ...?" Beitrag die wichtigsten Infos nachlesen. Kurz gesagt handelt es sich um ein Brettspiel mit Rollenspielaspekten, bei denen man eine Siedlung in einer düsteren Welt 30 Jahre lang versucht, am Leben zu halten. Es gibt jedes Jahr eine Settlementphase, in der man die Siedlung ausbaut, dann eine Hunt, bei der man ein Monster jagd und auf der zufällige Ereignisse (W100 Tabelle) geschehen sowie einem Showdown, in dem man das Monster bekämpft. Ganz zu Anfang steht der Prologkampf, bei dem der Spieler die Spielmechaniken nach und nach erlernt. Mit den Regeln möchte ich mich hier allerdings nicht aufhalten, vielmehr steht im Mittelpunkt, meine Siedlung für euch zum Leben zu erwecken.

Da es im Prolog erst einmal hauptsächlich um den Kampf geht, wird es vielleicht noch nicht besonders spannend, aber es zeigt sehr schön, was KDM ausmacht: Jeder Charakter kann zu jeder Zeit sterben. Ab dem nächsten Teil wird es dann hoffentlich etwas lebendiger und interessanter, also bleibt am Ball, auch wenn euch dieser Teil zu kampflastig ist.

Fangen wir also an...




Umgeben von endloser Dunkelheit erwachen vier Personen, nur das Licht einer Laterne erleuchtet ihre Umgebung. Der Boden unter ihnen besteht aus endlos aneinandergereihten Gesichtern aus Stein... Um sie herum erwachen weitere Personen und dann - Schreie! Eine Bestie, ein weißer Löwe, springt aus der Dunkelheit hervor und reißt die Personen in Stücke, eine nach der anderen. Verzweifelt suchen die vier nach einer Möglichkeit, sich zu verteidigen - und finden Risse in den Steingesichtern, aus denen sie spitze Teile herausbrechen können. Dann stellen sie sich dem Weißen Löwen zum Kampf...

Unsere beiden Frauen heißen Midori (Grün) und Ao (Blau), die Männer sind Aka (Rot) und Kiiro (Gelb). Der Löwe stürmt auf Aka zu, seine Klauen zerreißen das Stofftuch, welches der Mann um seine Hüfte geschlungen hat und graben sich dann in sein Bein. Blutende Striemen bleiben zurück. Doch für diesen Angriff hat sich der Löwe in den Kreis der Vier begeben, die nun im Überlebenskampf mit ihren Steinen auf ihn einschlagen. Kiiro springt hinter ihn, doch der Löwe bemerkt ihn, wirbelt herum und schlägt ihn mit seinen Pranken zu Boden. Auch die anderen drei haben kein Glück, das Monster ist einfach zu agil.

Der Löwe stürzt sich ungestört auf den hilflos am Boden liegenden Kiiro und gräbt seine Zähne tief in dessen Seite. Aka eilt dem Verletzten zu Hilfe, sein Stein hinterlässt eine blutige Wunde auf dem Gesicht des Löwen. Brüllend stürmt dieser weg, schleift dabei aber Kiiro mit sich. Natürlich rennen die anderen ihnen hinterher! Das Ungeheuer scheint für einen Moment abgelenkt zu sein, sodass sich Kiiro aufrappeln kann und seinen Stein in dessen Stirn rammt. Blut rinnt in die mordlüsternen Löwenaugen, sodass das Biest seine Beute schlechter erkennen kann.

Wütend schlägt das verwundete Tier nach Ao und wirft auch sie um. Kiiro sticht wie wild auf das Monster ein und schafft es dabei auch, ihm einige tiefe Wunden zuzufügen. Leider rächt sich sein Zorn schnell - der Löwe dreht sich zu ihm herum und reißt ihm mit einem einzigen Hieb seiner mächtigen Pranken den Kopf vom Körper. Eine Blutfontäne ergießt sich über das Schlachtfeld und sprenkelt das Fell des Löwen rot. Der Anblick schockiert die drei restlichen Überlebenden vollkommen, für einen Moment sind sie wie erstarrt. Mit einem verzweifelten Schrei setzt Aka dem Löwen nach und gräbt seine Waffe tief in das Fleisch des Untieres. Dieses jault auf, wirft den Angreifer ab und prescht davon, genau auf Ao zu, die noch immer wehrlos am Boden liegt. Sie ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Der vor Schmerz blinde Löwe springt über sie und schließt sein großes Maul um ihren Kopf. Mit einem Knirschen zerbirst ihr Schädel und der Löwe wirft den toten Körper noch ein paar Mal herum.

Midori nutzt die Ablenkung und schleicht hinter das Ungeheuer. Mit einer schnellen, gezielten Bewegung trennt sie die beiden runden Fellbälle ab, die unter dessen Schwanz baumeln. Der Löwe kreischt auf und schlägt nach ihr. Durch die Wucht des Aufpralls bricht der Frau ein Zahn ab, als sie zu Boden stürzt, doch sonst bleibt sie relativ unverletzt. Der Löwe schäumt nun aber vor Wut. Gemeinsam schlagen die beiden letzten Überlebenden auf das Monstrum ein, welches nun mit doppelter Kraft angreift und Midori dabei so schwer am Kopf verletzt, dass sie mit einer dauerhaften Hirnverletzung zurückbleibt. Ihre gemeinsame Anstrengung zeigt jedoch allmählich Wirkung. Der Löwe taumelt unter dem Blutverlust und all den Wunden, die er erlitten hat. Während Midori ähnlich schwach auf den Beinen ist, streckt Aka das Monstrum schließlich nieder. Es keucht noch ein paar Mal, dann hört es auf, sich zu regen. Ein Sieg, wenn auch ein knapper!

Mit letzter Kraft raffen die beiden ein paar Körperteile des Löwen zusammen, schultern die Überreste ihrer beiden gefallenen Gefährten und schleppen sich dann in Richtung eines seltsamen Lichtes am Horizont. Hier entdecken sie einen gewaltigen Haufen von Laternen, um die sich noch 10 andere Personen sammeln, welche vor dem Löwen fliehen konnten.

Fazit

Wow. Und das war nur der Prologkampf. Der Löwe hier ist leichter zu treffen und hat weniger Leben als die Weißen Löwen, die man später bekämpft. Leider habe ich teilweise ziemlich blöd gewürfelt. Anfangs verlief der Kampf einigermaßen ausgeglichen und durch eine Wunde konnte der Löwe mich schlechter treffen. Nur leider haben die Survivor anfangs keine Rüstung und sterben daher ziemlich schnell. Durch den Verlust der Hoden verursachte der Löwe dann auch noch mehr Schaden, wodurch ich fast auch noch Midori verloren hätte. Jetzt kann sie allerdings dank der Verletzung kein Survival mehr bekommen und einsetzen, wodurch sie absolut nutzlos geworden ist. Survival braucht man, um Attacken auszuweichen und im weiteren Spielverlauf zusätzliche Sonderaktionen durchzuführen. Es ist also extrem wichtig!

Nach diesem Prolog geht das Spiel erst richtig los. Ab jetzt gibt es immer eine Settlement Phase, in der man seine Siedlung verbessert, dann kommt die Huntphase, in der man ein Monster jagt und anschließend folgt der Showdown, also der Kampf. Diese drei Schritte sind immer ein Lantern Year (die Überlebenden messen die Zeit anhand der Lebensdauer einer Laterne, wobei nicht bekannt ist, wie viel unserer Zeit eine solche überdauert). Insgesamt gibt es 30 Lantern Years zu bestehen. Mal sehen, wie weit wir es bringen.
Besucht mich doch mal auf meinem Rollenspiel-Blog http://black-oracle.blogspot.de/

Offline Winterphönix

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Re: [KDM] Erwachen in der Welt der Steingesichter
« Antwort #1 am: 1.12.2017 | 17:08 »
http://black-oracle.blogspot.de/2017/11/kingdom-death-monster-ankunft-in-iro.html

Midori und Aka legen ihre Beute ab und gehen auf die anderen zu, die sich um den Turm aus Laternen versammelt haben. Während des Kampfes haben sie sich Geräusche zugerufen, um sich abzustimmen. Jetzt stellt sich Aka vor die Versammelten und spricht die ersten richtigen Worte, die die Überlebenden je gehört haben. Staunend lauschen sie und beginnen fortan, neue Worte zu entwickeln, um sich zu verständigen. Aka erklärt, dass der merkwürdige Turm aus Laternen fortan Lantern Hoard heißen wird. Die Überlebenden beginnen, sich um diesen herum einzurichten und nennen ihre Siedlung Iro (Farbe). Aka setzt sich vor den Lantern Hoard und beginnt, über die Bedeutung seiner Existenz nachzusinnen.

Aktuell leben in Iro folgende Personen:

Aka (rot, männlich)
Midori (grün, weiblich)

Shiro (weiß, männlich)
Murasaki (violett, männlich)
Kuro (schwarz, männlich)
Hairo (aschefarben/grau, männlich)
Asagi (hellgelb, männlich)

Mizuiro (Cyan, weiblich)

Nezumiro (mausfarben/grau, weiblich)
Momoiro (pfirsichfarben, weiblich)
Daidaiiro (orange, weiblich)
Fujiiro (hell-lila, weiblich)

Shiro, ein eher schweigsamer Geselle, begibt sich zu den Dingen, die die beiden Überlebenden mitgebracht haben. Darunter finden sich auch die beiden Toten, Ao und Kiiro. In einer seltsamen Eingebung beginnt Shiro, ihnen ein kleines Denkmal aus Steinen und anderen Dingen zu bauen, damit man sich an sie und ihre Taten erinnert. Das erste Grab ist gebaut, eine Praxis, die von nun an von allen fortgeführt wird.

Nachdem man sich etwas eingelebt hat, machen sich die Bewohner Iros daran, die Beute des Kampfes zu zerlegen und zu schauen, was davon sie nutzen können. Midori ist besonders fasziniert von einem merkwürdigen Körpersaft, den sie abfüllen konnte. Als sie ihn trinkt, wird sie extrem beschwingt und fühlt sich auf seltsame Weise zu Murasaki hingezogen. Lachend tollt sie um ihn herum und Murasaki, etwas verwirrt, fühlt sich doch sehr schnell von ihrer Faszination für ihn hinreißen. Dass Midori kurz darauf seltsame, körperliche Veränderungen durchmacht, lässt natürlich alle rätseln, was denn geschehen ist, doch nach einiger Zeit - wie lange, weiß man nicht genau - bringt Midori ein Kind zur Welt! Dass es überhaupt so etwas gibt, war den Bewohnern Iros zuvor gar nicht bewusst, aber sie sind fasziniert und erfreut. Sie beschließen, dass jedes neue Leben in dieser dunklen und gefährlichen Welt kostbar ist und ziehen das Kind liebevoll gemeinsam auf. Sie nennen das Mädchen Sôsô (frisches Grün).

Ganz ohne Hilfe von irgendwelchen merkwürdigen Beutestücken entdecken derweil auch Kuro und Nezumiro eine gegenseitige Faszination füreinander. Zunächst tauschen sie nur schüchterne Blicke aus, wissen nicht recht, wie sie sich verhalten sollen und was das ist, was sie da fühlen. Schließlich ist es Murasaki, der Kuro von den herrlichen Gefühlen erzählt, die er in jener Nacht mit Midori geteilt hat. Und so nimmt der Mann all seinen Mut zusammen und spricht seine Angebetete an. Kurz darauf wird ein weiteres Kind geboren, Chairo (braun), ein Junge.

Selbstverständlich nutzen die anderen, nicht verliebten oder schwangeren Bewohner die Zeit, um sich besser vorzubereiten. So bauen sie aus den Knochen des Löwen Waffen, um sich beim nächsten Kampf besser verteidigen zu können. Denn eines wissen sie alle: Sie müssen einen weiteren Löwen töten, um überleben zu können. Und so überlegt man, wie man am Besten vorgehen  sollte. Es sollten immer einige zurückbleiben und auf die Siedlung aufpassen, darüber wird man sich schnell einig. Und in Andenken an den ersten Kampf beschließt man, dass man fortan immer vier Jäger ausschicken wird. Als der Zeitpunkt näher rückt, die nächsten Jäger auszuwählen, sind Sôsô und Chairo bereits deutlich gewachsen und längst keine Kinder mehr. Besonders das Mädchen scheint erpicht darauf zu sein, die Außenwelt kennenzulernen und zu kämpfen. Sie ist so beharrlich, dass man - trotz der Angst, das kostbare Kind zu verlieren - sie mitnimmt. Und so rüstet man sich aus.

Shiro, Mizuiro, Kuro und die junge Sôsô brechen schließlich zu ihrer ersten Jagd auf. Ein Weißer Löwe, den sie in der Nähe von Iro umherstreifen sehen haben, ist ihr Ziel. Gleich in der ersten Nacht, die sie außerhalb der Siedlung verbringen, hören sie schreckliche Laute. Das andauernde Brüllen des Löwen lässt sie kaum zur Ruhe kommen und am nächsten Tag ziehen sie schweren Schrittes müde weiter. Später kommen sie an einer seltsamen Statue vorbei, die aus Stein und Gras errichtet wurde. Augenscheinlich besitzt der Weiße Löwe eine seltsame Form von Intelligenz oder gar Kunstverständnis. Sôsô öffnet diese Erkenntnis die Augen! Eine Art Erleuchtung und ein Schub von Neugier übermannen sie. Sie will mehr über diese Wesen erfahren und drängt die anderen, schnell weiterzugehen. Sie will nun unbedingt diese Kreatur aus der Nähe beobachten!

Als die Gruppe den Löwen schließlich stellt, lässt der ein markerschütterndes Brüllen erklingen, welches Mizuiro völlig verstört. Sie schlägt wild um sich und verletzt dabei nicht nur sich, sondern auch ihre Gefährten leicht. Shiro lässt sich davon nicht ablenken und sticht dem Löwen mit seinem Dolch aus Knochen in die Flanke. Die Bestie heult auf und Shiro flüchtet sich schnell ins hohe Gras, um seinem Zorn zu entkommen. Als nun Mizuiro versucht, ebenfalls einen Treffer zu landen, tritt der Löwe die Flucht nach vorne an und rennt dabei Sôsô um. Kuro setzt ihm nach und kann ihn noch einmal verwunden, ehe er selbst einen weiteren Hieb abbekommt und schwer verletzt zu Boden geht. Dann stürmt der Löwe wieder auf Shiro zu, dessen Flankenangriff er noch nicht vergessen hat.

Kaum ist der Löwe abgelenkt, springt Kuro wieder auf die Beine und rennt dem Monstrum nach. Dieses dreht sich jedoch zu ihm um und reißt ihn erneut zu Boden. Diese Ablenkung nutzt Shiro aus, indem er gleich drei starke Hiebe auf die Bestie niedergehen lässt. Fauchend lässt der Löwe von dem am Boden Liegenden ab und flüchtet, wobei er nun auch noch Mizuiro umreißt. Nach einem wilden Galopp kommt er vor Kuro zum Stehen, baut sich bedrohlich vor ihm auf und brüllt ihm so laut er kann direkt ins Gesicht. Kuro starrt in das aufgerissene Maul des Wesens, riecht den blutigen Atem und Todesangst übermannt ihn. Wie versteinert steht er da, kann nichts tun, außer dem Tod ins Auge zu blicken. So groß ist die Furcht in diesem Schreckensmoment  - da bleibt das Herz des Mannes stehen. Ohne einen weiteren Laut von sich zu geben fällt er einfach leblos zu Boden.

Mizuro kommen die Tränen bei diesem sinnlosen Verlust eines Gefährten. Mit Tränen in den Augen springt sie an die Seite des Löwen, ihr Stein gräbt sich tief in dessen Oberschenkel, bis man ein fürchterliches Knacken hört. Fellbüschel fliegen umher, als der Löwe sich aus ihrem Angriff windet, doch er zieht das Bein sichtlich nach. Durch den Erfolg beflügelt greift Sôsô nun das andere Bein an. Mit ihrem Knochenschwert trennt sie dem Löwen sauber einen Teil seiner Pfote ab. Jaulend zieht sich die Bestie zurück, kaum mehr bewegungsfähig und heftig blutend.

Das Wesen weiß anscheinend, dass es nicht mehr kämpfen kann. Etwas außerhalb der Reichweite der Angreifer legt es sich nieder und beginnt, wie wild zu brüllen, um seine Feinde von sich fernzuhalten. Mizuiro flüchtet sich ängstlich hinter einen Baum, unter dem sie eine zerbrochene Laterne findet. Sie betrachtet das Stück Schrott und vergleicht es mit ihrer eigenen. Ob es wohl viele andere Menschen dort draußen in der Dunkelheit gibt? Und wie sind ihre Laternen hier an den Baum gelangt? Was ist mit ihnen geschenen?

Während Mizuiro beginnt, über ihre Welt nachzudenken, stellt sich Shiro mutig dem Monster. Trotz dessen Verletzungen ist es noch immer wehrhaft und richtet sich wieder zum Kampf auf. In einem heftigen, kurzen Schlagabtausch fügt es dem Man eine schwere Verletzung am Fuß zu. Shiro kann sich kaum auf den Beinen halten, weil das verletzte immer wieder nachzugeben droht, doch irgendwie - halb im Angriff, halb im Sturz - rammt er dem Löwen seinen Dolch in die Seite und das Tier haucht endlich sein Leben aus.

Der Kampf war sehr hart und es gab einen bedauerlichen Verlust. Trotzdem wissen die Überlebenden, dass sie weitermachen müssen. Sie bauen Kuro ein Grab, dann sammeln sie, was sie für wertvoll erachten und kehren nach Iro zurück.

Fazit

Dieser Kampf war extrem schwierig. Anfangs habe ich kaum Schaden gemacht und der Löwe hat meinen Survivorn ziemlich zugesetzt. Ich dachte schon, dass sie jetzt alle auseinandergenommen werden, aber glücklicherweise hat sich das Blatt letztendlich gerade noch gewendet. Die Ausbeute ist auch nicht schlecht, ich habe viel Fell für Rüstungen bekommen, was ich dringend gebraucht habe!

Nachdem mein Freund und ich gemeinsam recht schnell durch die Settlementphase gekommen sind, kann ich nun im Vergleich sagen: Alleine braucht man sehr viel länger. Es gibt viel zu organisieren und aufzuschreiben.

Da ich aus dem Prolog nur 2 Survivor aus dem Kampf mitgebracht habe, hatte ich nur 2 Endeavor (Punkte, mit denen man Dinge bauen und erfinden kann). Zum Glück hatte ich vom Löwen 2x Love Juice bekommen, womit man automatisch würfeln kann, ob man Kinder bekommt. Sonst benötogt man auch dafür Endeavor. Sôsô hat, da sie das erste Kind war, ein paar Boni bekommen, weshalb ich sie gleich zur Jagd mitgenommen habe. Sie hat sich ziemlich gut geschlagen und ich denke, ich werde mich weiterhin auf sie verlassen.
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Offline Winterphönix

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Re: [KDM] Erwachen in der Welt der Steingesichter
« Antwort #2 am: 4.12.2017 | 18:05 »
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Die Rückkehr der drei Überlebenden leider ist nicht durch Freude gekennzeichnet. Eine schwere Krankheit breitet sich in Iro aus und befällt gleich vier der Einwohner dort. Midori ist die erste, die es trifft. Innerhalb weniger Tage wird sie von der Seuche dahingerafft und steckt dabei vermutlich andere an, die ihr helfen wollten. Als nächstes erkranken Aka, Shiro und Mizuiro. Sie kämpfen gegen die Krankheit an und ihre Freunde versuchen alles, um ein Heilmittel zu finden.

Dabei werden sie unterbrochen, als schrille, furchterregende Schreie durch die Finsternis hallen und alle in Aufruhr versetzen. Alles wird stehen und liegen gelassen, die Überlebenden rennen wild umher, bis schließlich Nezumiro vortritt und sie zur Ruhe ruft. Ihre Stimme ist fest und willensstark und schließlich hört man ihr zu. Die Schreie, so sagt sie, müssen von einer anderen Kreatur als dem Weißen Löwen kommen. Das bedeutet, dort draußen gibt es noch etwas Anderes und damit jede Menge neue Möglichkeiten. Ihre Worte wandeln die Furcht in Hoffnung um.

Wieder bei Sinnen, bereitet sich die Siedlung auf die Konfrontation mit einem neuen Gegner vor. Aus den erbeuteten Ressourcen werden vor allem Rüstungen hergestellt. Aber man sucht auch weiterhin nach einer Möglichkeit, die Verseuchten zu retten. So erfindet man besipielsweise richtige Hütten, in denen die Kranken geschützter sind und besser gepflegt werden können. Doch leider hilft ihnen auch das nicht wirklich.

In dieser Zeit der Krankheit finden die erkrankten Aka und Mizuiro zueinander und noch während sie so schwer krank ist, bringt die Frau ein gesundes Kind zur Welt: Shishoku (Purpur). Das Mädchen wird von den anderen Bewohnern der Siedlung aufgezogen, da die Eltern leider nicht mehr erleben, wie es aufwächst. Auch Shiro geht eine sehr enge Verbindung mit der Frau ein, die ihn pflegt - Momoiro. Er lebt jedoch nicht mehr lange genug, um die Geburt mitzuerleben. Die Seuche rafft ihn nach einigen Monaten schließlich auch dahin. Vermutlich ist es auch besser so, denn Mutter und Kind überleben die Geburt nicht.

Trotz all der Trauer muss es jedoch weitergehen. Sôsô ruft zu einer weiteren Jagd auf, damit die anderen, nicht Erkrankten, wenigstens nicht verhungern müssen. Vielleicht hofft sie auch, so der Seuche zu entgehen, denn es gibt Anzeichen, dass diese noch nicht vorüber ist... So bricht sie mit Nezumiro, Murasaki und Chairo auf, um den nächsten Löwen zu erlegen. Dieses Mal haben sie etwas mehr Schutz dabei und auch ein besonderes Schmuckstück, das Cat Eye Circlet, mit dem sie die Schwachstellen des Gegners auf sonderbare Weise besser durchschauen können.

Die Gegend, die sie auf der Suche nach dem Tier durchwandern, riecht extrem streng. Sôsô kommt bei dem Geruch ein Geistesblitz und sie nimmt ein paar Proben mit, um sie später in Iro genauer zu untersuchen. Aber sie hat bereits eine Idee, dass diese Löwenmarkierungen ihnen sehr nützlich sein könnten. Dann finden sie den Löwen auch schon, der anscheinend gerade einen anderen Menschen überfallen hat. Der tote Körper liegt noch in der Nähe, ebenso Überreste seiner Habseligkeiten.

Chairo, für den leider keine Waffe mehr übrig war, hält sich etwas im Hintergrund und nutzt das Circlet, um den anderen Informationen zurufen zu können. Währenddessen manövriert er über das Schlachtfeld und schaut, ob er bei ihrem toten Vorgänger noch etwas Nützliches finden kann. Die anderen schlagen sich derweil mit wenig Erfolg gegen den Löwen, der einfach zu flink für ihre Hiebe zu sein scheint. Er kann aber glücklicherweise auch Sôsô dank ihrer Rüstung keinen echten Schaden zufügen.

Chairo ruft überrascht auf. Der Tote muss ein Krieger gewesen sein, er hatte ein ziemlich gut gepflegtes Schwert dabei. Chairo zieht es aus den Überresten und rennt dann zu den anderen. Jetzt kann er ihnen endlich eine Hilfe sein! Der Löwe bemerkt unterdessen, dass seine Attacken wenig anrichten und beginnt, seine Angreifer mit bedrohlichen Blicken aus der Fassung zu bringen. Nezumiro und Murasaki können dem nicht standhalten und gehen zitternd zu Boden. Dann schnappt das Tier sich die beiden und schleift sie mit sich weg, fort von der scheinbar unverwundbaren Sôsô. Nun ungestört, versucht der Löwe, Nezumiro auszuweiden, doch sie kann sich wegdrehen und erhält nur eine klaffende Bauchwunde durch die scharfen Krallen des Angreifers. Unbeschreibliche Schmerzen durchfluten sie und sie presst ihre Hände auf die furchtbare Verletzung. Alleine, so weiß sie, wird sie nicht wieder nach Hause kommen...

Chairo und Sôsô stürmen auf den Löwen zu, doch der schleift Nezumiro nur noch weiter fort und versucht erneut, sich an ihren Gedärmen zu laben. Dieses Mal hat sie Glück, der Löwe ist abgelenkt von den Rufen der anderen und sie kann etwas aus seiner Reichweite kriechen. Ihr Blut scheint das Wesen jedoch hungrig gemacht zu haben und sie sieht, wie es schnuppert und geifert. Sein Blick wandert langsam über all die Opfer, die sich um es herum befinden. Blutgier steht in seinem Gesicht geschrieben.

Während Nezumiro sich aufrappelt, springt Sôsô den Löwen von hinten an und durchtrennt eine Sehne an seinem Hinterbein. Als Chairo ihm ebenfalls eine schwere Verletzung zufügt, springt der Weiße Löwe erneut nach vorn und reißt die im Weg stehende Nezumiro mit sich. Wieder in Ruhe versucht er, ihr das Bein abzureißen. Mit einem lauten Knacken bricht es, bleibt jedoch dran. Chairo schaut erneut durch das Katzenauge und erkennt, dass der Biest eine hinterhältige Falle plant. Aber er sieht auch, dass es in diesem Moment äußerst verletzbar sein wird. Er ruft der taumelnden Nezumiro zu, sie solle ihren Stein werfen und sie tut es mit letzter Kraft. Der Stein bohrt sich direkt in das Herz des zum Sprung ansetzenden Löwen und er sackt mitten in der Bewegung zusammen. Die Vier können ihr Glück kaum fassen. Beinahe hätten sie wieder einen der Ihren verloren, doch dank des merkwürdigen Reliktes haben sie alle überlebt!

Zeit für eine Feier haben sie jedoch nicht. Im Dunkeln schnuppern bereits andere Jäger herum, die das Blut des Kampfes gerochen haben und auch einen Teil der Beute abhaben wollen. Murasaki hievt Nezumiro auf seine Schultern, die anderen raffen zusammen, was sie kriegen können und machen sich dann aus dem Staub.


Fazit
In der Settlement Phase habe ich ein riesiges Problem bekommen. Dank richtig schlechter Würfe habe ich gleich 5 Survivor verloren, davon einige, die halbwegs was konnten bzw. wenigstens XP hatten und nach der nächsten Jagd gealtert wären und dadurch einige schöne Boni bekommen hätten. Iro ist leider ziemlich verflucht und ich hoffe, dass ich mich noch aufrappeln kann, bevor der Butcher kommt...

Ab diesem Jahr könnte ich außerdem die Screaming Antelope jagen, was ich an dieser Stelle aber noch nicht tue. Ich versuche erst einmal, mehr Rüstung durch den Löwen zu ergattern, um mich besser zu schützen, denn das, was ich aktuell habe, reicht definitiv nicht aus.

Tatsächlich war der Kampf ziemlich anstrengend. Anfangs habe ich wirklich gar keinen Schaden gemacht und dann ist mir das Vieh dauernd mit Nezumiro weggerannt. Sie hat recht schnell alles an Survival verbraucht und bei jedem neuen Treffer dachte ich, dass es nun um sie geschehen ist. Hier waren mir aber die Würfel gewogen und dank des Cat Eye Circlet habe ich die Trap und eine Instant Death Location beim Lion erkennen und umtauschen können. Nezumiro war die einzige, die noch einen Founding Stone hatte und als sie endlich wieder aufgestanden ist, konnte ich dadurch den Löwen besiegen. Er hätte sonst noch mehr als die Hälfte seines Lebens gehabt und mich mit Sicherheit heftig auseinandergenommen!

Jetzt muss ich nur hoffen, dass die nächste Settlementphase besser verläuft und ich nicht noch mehr Leute verliere. Aktuell sind es noch 8 Survivor und vier davon werden garantiert dem Butcher zum Opfer fallen...
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Re: [KDM] Erwachen in der Welt der Steingesichter
« Antwort #3 am: 6.12.2017 | 21:13 »
black-oracle.blogspot.com/2017/11/kingdom-death-monster-es-geht-bergauf.html


Die Jagd hat Sôsô neue Erkenntnisse und Fähigkeiten eingebracht. Sie weiß jetzt, wie man eine Gruppe im Kampf und auf der Jagd anführt und wird dieses Wissen hoffentlich bald wieder nutzen können. Leider hat die Jagd nicht nur Gutes gebracht. Kaum kann Nezumiro wieder stehen, fängt sie einen üblen Streit mit Murasaki an, dem sie teilweise die Schuld an ihrer gesundheitlichen Kondition gibt. Um ihm zu zeigen, was sie durchgemacht hat, schlitzt die Frau ihm den Bauch auf, was die gesamte Siedlung erschüttert.

Leider wütet auch die Seuche noch immer in Iro und wohl aufgrund ihrer Wunden und Erschöpfung sind die zurückkehrenden Überlebenden besonders anfällig dafür. Murasaki zeigt kurz einige Symptome, erholt sich dann aber sehr schnell wieder. Nezumiro dagegen ist noch zu geschwächt durch ihre Verletzungen vom Kampf. Nach einigen Tagen mit hohem Fieber findet man sie eines morgens tot in ihrer Hütte auf. Auch Chairo und Sôsô zeigen die Anzeichen, sie sind schwach und fiebrig, doch Sôsô leitet die anderen an, wie sie aus den Markierungen des Löwen ein Heilmittel herstellen können. Mit etwas Aufwand und Zeit können beide geheilt werden.

Die aktuellen Siedler sind:

Murasaki
Chairo
Hairo
Asagi

Sôsô
Daidaiiro
Fujiiro
Shishoku

Sie machen sich nun daran, sich erneut etwas besser zu rüsten, um dem nächsten Löwen noch besser gegenüberstehen zu können. So fertigt man Fellteile einer einfachen Lederrüstung. Aus der Mähne des Löwen stellt man einen eindrucksvollen Kopfschutz her und aus seinen Klauen und Knochen entsteht ein Speer. Damit hat man wieder vier Waffen und damit genug, alle Jäger auszurüsten.

Ein paar andere Mitglieder der Siedlung werden dagegen auf andere Weise kreativ. Sie beginnen, Farben herzustellen und zusammenzumischen. Die ausrückenden Siedler sind begeistert davon und sprechen noch während den nächsten Tagen ihrer Jagd über die herrlichen, beflügelnden Farben. Dieses Mal sind es Sôsô, Chairo, Daidaiiro und Asagi, die sich auf die Jagd begeben. Murasaki wäre gerne ebenfalls mitgekommen, allerdings muss er sich noch von der Bauchwunde erholen, die Nezumiro ihm sinnloserweise zugefügt hat.

Dieses Mal durchstreifen sie eine trockene, warme Ebene. Die Hitze erschöpft die Jagenden, besonders Sôsô mit ihrer Fellrüstung leidet sehr. Zu allem Überfluss hat Daidaiiro einen furchtbaren Traum, in dem sie sieht, wie der Löwe sie brutal zerfleischt. Erschrocken wacht sie auf und will eigentlich lieber wieder umkehren, doch die anderen überreden sie, mitzukommen. Es sei schließlich nur ein schlechter Traum gewesen.

Als sie schließlich dem Löwen gegenüberstehen, scheint sich ihr Traum jedoch gleich zu bewahrheiten. Als Sôsô und Chairo auf das Ungetüm eindringen, rennt es gleich die anderen beiden um. Fast scheint es so, als würde sich der letzte Kampf wiederholen, als das Monster sich Asagi schnappen will, doch der rollt sich geschickt außer Reichweite und gibt den anderen so die Möglichkeit, wieder anzugreifen. Chairo kann dem Biest schließlich eine Wunde am Kopf zufügen, die es ins Wanken bringt, dafür greift es ihn auch direkt wieder an. Doch das scheint ihm egal zu sein. Der Blick in die glühenden Augen hat etwas in Chairos Kopf verdreht und nun glaubt er ernsthaft, unsterblich zu sein!

Während er noch von seinen Wahnvorstellungen abgelenkt ist, packt der Löwe beide Frauen und treibt sie von den Männern weg. Als Asagi ihm nachsetzt, hat das Biest ihn genau da, wo es ihn haben wollte und wirbelt fauchend zu ihm herum. Noch bevor Asagi seinen Dolch heben kann, schlägt der Löwe mit seinen Pranken nach ihm. Blut spritzt und der Mann wankt zurück. Dann fällt das Untier plötzlich um, sein Schwanz zuckt hin und her und es wartet darauf, dass ihm jemand zu nahekommt. Seine Ohren und Augen suchen die Umgebung nach der kleinsten Bewegung ab. Die Überlebenden nutzen die Gelegenheit, um sich etwas zu zerstreuen und neu zu positionieren.

Dann sticht Sôsô mit ihrem Speer in seinen Rücken, was den Löwen aufschrecken und sie angreifen lässt. Glücklicherweise verschleiert das Blut aus seiner vorigen Kopfwunde seine Sicht, sodass er sie verfehlt. Die Jäger nutzen ihre Chance und verwunden ihn immer weiter, ohne dass er sich wirklich wehren kann. Blind vor Wut schlägt der Löwe auf Chairo ein, doch der lacht nur irre über die Kratzer. Nun wird es für die Angreifer extrem schwierig. Fast jeder Schlag, den sie austeilen, führt zu einer heftigen Gegenreaktion, bei denen Asagi und Daidaiiro zu Boden gehen. Trotzdem wird Chairo nun übermütig, schleicht sich hinter dem Löwen und trennt ihm die Hoden ab.

Und dann, gerade bevor der wütende Löwe den Mann für seine Untat zerfleischen kann, sticht Sôsô ihm ihren Speer in den Bauch und schlitzt ihn auf. Es ist das Ende des Gegners und die Jagdgruppe ist recht zufrieden mit dem Ausgang. Zwar ist Daidaiiro schwer am Bauch verwundet worden und wird wohl nicht mit auf die nächste Jagd gehen können, doch insgesamt hat es gut funktioniert. Bleibt nur zu hoffen, dass es so weitergeht.


Fazit
Bei diesem Kampf hatte ich endlich mal mehr Glück als vorher. Ich habe den Löwen halbwegs regelmäßig verwundet und er hat mir durch die Rüstungen nicht mehr so viel Schaden gemacht. Bin sehr froh darüber und recht zufrieden, wie es gelaufen ist. Der Speer hat dann auch sehr geholfen, als der Löwe Ground Fighting gemacht hat. Dadurch hatte ich quasi einen Angriff frei und konnte mich vorher besser positionieren, sodass er mich nicht gleich wieder umgerannt hat. Danach ging er recht schnell zu Boden, da sich alle ziemlich gut auf ihn stürzen konnten.

Leider kommt im nächsten Jahr der Butcher, dem ich wohl oder übel vier meiner Survivor opfern muss. Ich habe einfach nicht die Ressourcen und Rüstung, um ihn zu besiegen und aus einem früheren Kampf weiß ich bereits, wie schwer er ist - da hatten wir vier deutlich besser gerüstete Leute, die aber ganz knapp verloren haben.
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« Antwort #4 am: 7.12.2017 | 19:39 »
http://black-oracle.blogspot.de/2017/11/kingdom-death-monster-der-butcher-year-4.html


Nach dieser recht erfolgreichen Jagd kehrt die Gruppe nach Iro zurück. Man freut sich über die Erfolge, doch die positive Stimmung ist nicht von langer Dauer. Erneut bricht die mysteriöse Krankheit aus und rafft Chairo dahin. Drei weitere Siedler erkranken ebenfalls, können aber glücklicherweise dank Sôsôs Erfindung geheilt werden. Das Unglück lässt allerdings einen heftigen Streit zwischen Asagi und Sôsô darüber ausbrechen, was man nun noch mit der verbliebenen Zeit anfangen soll, bis man wieder zur Jagd aufbricht. Über diesen Disput entbrennt eine Schlägerei, bei der sich die beiden so heftig verletzen, dass sie erst einmal gesund gepflegt werden müssen...

Die anderen erfinden derweil Trommeln und vertreiben sich die Zeit mit Musik. Man baut noch einen Bogen und ein paar Bandagen, um besser gegen den Blutdurst mancher Löwen gewappnet zu sein, dann wird eine neue Gruppe Jäger ausgewählt. Dieses Mal sind es Hairo, Shinshoku, Fujiiro und Murasaki. Doch gerade als sie aufbrechen wollen, tritt eine furchterregende Gestalt aus der Dunkelheit: Ein Mann in einer düsteren Rüstung, auf die er dutzende Laternen geschnallt hat. Und um manche dieser Laternen... wurde Haut gezogen. Menschliche Haut. Die Haut menschlicher Gesichter.

Die Jäger schlucken schwer. Es ist ganz klar, dass sie den Krieger aufhalten müssen, um Iro zu beschützen. Shinshoku schnappt sich den Bogen und versteckt sich hinter einer Säule, um sich von hinten an den Angreifer anschleichen zu können. Die anderen lenken ihn derweil von vorne ab und nachdem einige Hiebe an der schweren Rüstung abgeprallt sind, kann Fujiiro tatsächlich einen Treffer landen, den der Butcher jedoch kaum zu bemerken scheint. Er dreht sich nur schwerfällig zu ihr um. Diese Chance nutzt Hairo, um ihn von hinten anzugreifen, doch da zeigt sich, dass der Butcher gewandter ist, als es scheint. Mit einer instinktiven Bewegung reißt er sein Schlachtmesser hoch und blockt damit den sonst so perfekten Angriff einfach ab.

Als die Attacke abgewehrt ist, hebt der Butcher seine beiden Schlachtermesser und schlägt damit mehrfach auf Murasaki ein, der den Angriffen jedoch hervorragend ausweichen kann. Anschließend kann der Mann seinerseits zwei gute Treffer auf das Monster landen, was den anderen neuen Mut gibt. Nun rennt Hairo vor und versucht, den Butcher an seiner Schwachstelle zu verwunden. Leider dringt sein Schwert nicht tief genug durch die Rüstung und schafft es nur, ihn ein wenig zu verletzen. Beflügelt stürmt auch Fujiiro heran, die von einem Hieb zuvor zu Boden geworfen wurde. Sie kann der Kreatur allerdings nichts anhaben und auch mit dem Bogen lässt sich der Butcher nicht verwunden.

Das Monstrum stürmt nun mit polternden Schritten auf Hairo zu und hackt mehrfach auf ihn ein. Blut spritzt, doch der Mann überlebt den Angriff irgendwie. Gerade so. Doch die Klingen haben sich auch in die Seite seines Schädels gebohrt, sodass er nichts mehr hören kann. Dann beginnt die Kreatur zu kreischen, was die vier Menschen ziemlich in Panik versetzt. Fujiiro kann jedoch noch rasch genug zu ihrer Harfe greifen und die sanften Klänge beruhigen ihre Gefährten und das Monster binnen weniger Sekunden. Dafür wendet es sich nun wieder Murasaki zu und lässt eine neue Salve von Hieben auf ihn niedergehen. Wieder und wieder und für jeden Hieb kommt ein weiterer, bis irgendwann seine Kraft nachzulassen scheint und die Schläge ins Leere gehen. Murasaki schnappt nach Luft, doch die Attacken haben ihm kaum Aten gelassen. Dann hat er das Gefühl, als sei er unter Wasser, würde ertrinken. Und dann beginnt er, die rhythmischen Schläge auf seinen Körper zu hören. Sie klingen... wie die kürzlich erfundenen Trommeln! Und dann versteht er, dass der Atem das Geheimnis der Kraft des Butchers ist! Neue Energie und Lebenswille durchfluten Murasaki und er blickt der Gefahr mit neuem Mut ins Auge.

Die anderen nutzen den Augenblick, in dem der Butcher beschäftigt ist, um ihre blutenden Wunden zu versorgen. Leider hat sich Shinshoku dabei zu weit nach vorne gewagt und wird im nächsten Moment vom Butcher angegriffen. Er stürmt auf sie zu und wie schon bei Murasaki lässt er einen regelrechten Hagel aus Hieben auf sie niedergehen. Und anders als ihr Gefährte überlebt sie die Attacke nicht... Ihr zerfleischter Körper sackt reglos zu Boden, man erkennt sie kaum noch wieder.

Nun geht es um Leben und Tod, das wissen alle. Murasaki versucht, die Kreatur von der Seite her abzulenken, damit Hairo hinter sie schleichen kann und dort auch einen Treffer landet. Allmählich bemerkt man, dass die Bewegungen des Butchers etwas langsamer werden, doch er ist noch immer ein ernstzunehmender und tödlicher Gegner. Fujiiros Klinge prallt zunächst an der Brustplatte ab, dann jedoch erwischt sie den Butcher und hinterlässt eine tiefe Wunde. Nun ziehen sie und Hairo sich wieder zurück, um sich zu verbinden, während Murasaki erneut auf die Schwachstelle des Butchers zielt. Ganz knapp entgeht die Bestie ihrem Todesstoß. Diese schlägt ihn daraufhin brutal zu Boden und rennt auf Fujiiro zu, in der sie wohl das leichteste Opfer sieht. Die Frau schafft es jedoch, den Angriffen auszuweichen.

Als Hairo das nächste Mal zuschlägt, blickt er dabei direkt in die Augen des Monstrums und sieht den Wahnsinn, der in diesen brennt. Zum Glück bleibt er davon relativ unbeeindruckt. Doch er hat einen Augenblick zu lange gestarrt. Das Schlachtermesser des Butchers sirrt durch die Luft und trennt ihm sauber den Kopf ab. Als nächstes schlägt er nach Murasaki und wirft diesen um. Dann hackt er seinen Körper in Stücke. Fujiiro kann nur zusehen, wie auch ihr letzter Kampfgefährte das Zeitliche segnet und die Kraft des Butchers zu wachsen scheint. Verzweifelt versucht sie, sich noch zu verteidigen, doch es sind einfach zu viele Attacken und schließlich stirbt auch sie an dem hohen Blutverlust.

Der Butcher schaut zufrieden auf das Schlachtfeld und geht zum ersten seiner Opfer. Säuberlich und vorsichtig beginnt er, ihm die Gesichtshaut abzuziehen und um eine seiner Laternen wickeln. Diejenigen, die den Kampf beobachtet haben, fliehen aus Iro, welches anschließend vom Butcher vollkommen verwüstet wird. Erst, als er fort ist, kehren sie zurück, um die Siedlung wieder aufzubauen. Doch viel Hoffnung bleibt ihnen nicht...


Fazit
Der Butcher ist ein extrem harter Gegner. Ich hatte gar nicht erwartet, dass der Kampf gegen ihn zunächst so gut läuft. Leider habe ich dann zu oft seine Trap gezogen und entsprechend nicht mehr verwundet. So ging dann das Ende doch zu meinen Ungunsten aus. Nun bleiben uns noch 3 Survivor, um den nächsten Kampf zu bestreiten und das Settlement wieder aufzubauen. Vermutlich ist dies das Ende von Iro...
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Offline Winterphönix

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Re: [KDM] Erwachen in der Welt der Steingesichter
« Antwort #5 am: 11.12.2017 | 18:53 »
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Sôsô, Asagi und Daidaiiro kehren in die verwüstete Siedlung zurück und beginnen, sie wieder aufzubauen. Sie sind nur noch zu dritt, doch ihr Überlebensinstinkt ist stark. Sie können nichts anderes tun, als sich wieder auf Jagd zu begeben und zu hoffen, dass sie erfolgreich daraus zurückkehren.

Gleich in der ersten Nacht lassen die Schreie des Löwen sie nicht zur Ruhe kommen, doch es hilft nichts, sie müssen ihm folgen. Und dann, einige Tage später, können sie ihren Augen nicht trauen: Ganz allein tollt ein Löwenjunges umher! Da sie jede Gelegenheit ergreifen müssen, Ressourcen zu beschaffen, töten die drei Überlebenden es. Leider locken die Todesschreie des Wesens dessen Mutter an, die selbstverständlich ziemlich erbost ist und die Mörder ihres Jungen angreift.

Sôsô wird sofort zum Ziel ihrer Angriffe. Schnell ist ihre Rüstung in Fetzen gerissen und die Löwin schleift sie durch die Gegend. Zum Glück kann Daidaiiro den Zorn mit der Harfe ein wenig abmildern, doch es sieht nicht gut aus. Dann kann Sôsô einen perfekten Treffer in die Gedärme des Löwen landen, woraufhin dieser sich heftig übergibt. Leider wird die Frau dadurch auch erneut Hauptziel der Attacken. Die Hiebe der anderen Menschen ignoriert das Wesen einfach, packt Sôsô und schleift sie von den anderen weg.

Als Asagi ihr zu Hilfe kommen will, dreht sich die Löwin blitzschnell um und reißt ihm das Bein ab. Blut sprudelt aus der Wunde und der Mann verliert binnen Sekunden das Bewusstsein und anschließend sein Leben. Da Daidaiiro außer Reichweite ist und nichts unternehmen kann, weidet die Löwin nun genüsslich Sôsô aus...

Nun ist es Daidaiiro, an der alles liegt. Sie springt um die Löwin herum, die hierdurch aber eher wütend wird. Mit brutaler Gewalt wirft sie die Frau zu Boden und starrt sie dann gierig an, was Daidaiiro aber die Gelegenheit gibt, wieder aufzustehen und das Monstrum mit der Harfe zu besänftigen. Dann flüchtet sie sich ins hohe Gras, in der Hoffnung, den Attacken des Monsters besser entgehen zu können. Von dort schießt sie mit dem Bogen auf den wütend dreinblickenden Löwen. Zunächst sieht es gut aus, das hohe Gras versperr der Löwin die Sicht. Dann aber schlagen ihre Krallen tief in Daidaiiros Fleisch und ihre Kraft beginnt, nachzulassen. Die Waffen fallen ihr aus den Händen und sie erwehrt sich der Großkatze nur noch mit Händen und Zähnen.

Tatsächlich gelingt es ihr so, dem Monster weiteren Schaden zuzufügen und allmählich schwinden auch die Kräfte der Löwin. Wütend starrt sie Daidaiiro an, welche daraufhin ängstlich um sich schlägt und hinfällt. Beide Kontrahenten können nicht mehr viel tun. Die Löwin hechelt und starrt die Frau immer wieder böse an, welche sich kaum mehr regen kann. Dann aber kann Daidaiiro aufspringen und schlägt der Bestie direkt ins Auge! Es verlängert ihr Leben jedoch nur um wenige Sekunden, denn die Löwin stürzt sich trotz allem wieder auf sie. Ein letzter Schrei aus dem hohen Gras ist das Letzte, was man von einem Bewohner aus Iro hört. Anschließend humpelt eine blutverschmierte Löwin zu ihrem toten Jungen. Ihre klagenden Laute hallen durch die Finsternis...


Fazit

Gott, was für ein Krüppelduell am Ende! Beide waren sau schwer angeschlagen und die Löwin konnte mich erstmal nur noch anstarren, während Daidaiiro kaum getroffen hat. Dann hat sie noch eine Wunde verursacht, wodurch die Löwin auf ihre Basic Action gegangen ist und sie auseinandergenommen hat - nachdem sie x-mal nicht getroffen hat wegen der verschleierten Sicht und dem hohen Gras. Ich dachte, der Kampf geht nie zu Ende, aber schließlich hat das Monster gesiegt.

Ich hoffe, es hat euch trotzdem gefallen. In den nächsten Tagen werden die Figuren vernünftig zusammengebraut, damit ich euch dann vom nächsten Settlement endlich schöne Bilder machen kann. Angemalt werden die Figuren leider noch nicht sein, dafür muss ich erstmal wieder anfangen zu üben und deutlich besser werden! Aber ich möchte euch zumindest ein paar schöne Szenen zeigen können und alles, was ich so an Ressourcen bekomme oder baue. Ich denke, bei so vielen Informationen sind Bilder eine gute Hilfestellung bzw. machen das ganze plastischer.
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