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Autor Thema: [KDM] Im Reich der Sterne  (Gelesen 482 mal)

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Offline Winterphönix

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[KDM] Im Reich der Sterne
« am: 11.12.2017 | 22:12 »
Nachdem ja mein erstes Settlement grandios gescheitert ist, habe ich gleich das nächste angeschlossen. Dieses Mal habe ich mich in den Berichten auch ein bisschen mehr auf die Charaktere konzentriert, damit das Settlement ein bisschen mehr Leben und Rollenspielcharakter bekommt. In diesem Settlement ist das Namensthema Sterne. Das Settlement heißt daher Stella. Dieses Mal gibts auch Bilder  ;D Ich weiß jetzt nicht, ob man die hier auch anklicken kann, um sie zu vergrößern, auf meinem Blog geht das zumindest. Falls es also nicht klappen sollte, schaut einfach hier: http://black-oracle.blogspot.de/2017/12/kingdom-death-monster-rise-of-stars.html




Inmitten der Dunkelheit erwachen einige Personen. Sie liegen auf einer weiten Ebene, die nur aus Steingesichtern besteht. Sie wissen nichts außer ihrem eigenen Namen: Aldebaran, Caph, Bellatrix und Diadem.



Um sie herum erheben sich noch andere Personen, doch dann durchbricht das Brüllen einer monströsen Kreatur die Stille. Ein weißer Löwe hat das Licht ihrer Laternen gesehen und beginnt nun, die ersten wehrlosen Opfer zu fressen. Die vier Genannten suchen verzweifelt nach Waffen und brechen aus den Steingesichtern spitze Steine heraus, um sich zu verteidigen. Gemeinsam stellen sie sich dem Löwen entgegen.



Die Gruppe stellt sich allerdings wenig geschickt an. Sie treibt den Löwen ein wenig umher, doch ihre Hiebe sind zu unbeholfen, um das Wesen zu verletzen. Der Löwe ist allerdings ebenfalls irritiert von der Gegenwehr und schaut sich nur unschlüssig um. Welches Opfer soll er wählen?



Dann aber geht alles ganz schnell. Die Gruppe treibt den Löwen in eine Ecke, wo er wieder verwirrt herumsteht, während die Vier mit ihren Steinen auf ihn einschlagen. Das Biest wird ohne weitere Gegenwehr besiegt. Schnell rafft das Grüppchen zusammen, was es tragen kann und folgt dann einem sanften Leuchten am Horizont...


Fazit

Dieser Prologkampf war um Welten anders als mein erster! Der Löwe hat meistens nur Sniff gemacht, also geschnuppert, danach seine Attacken nicht geschafft und wurde von super Treffern meiner Survivor niedergerungen. Das Ganze hat vielleicht 4-5 Runden gedauert und die Ausbeute ist mal wieder ideal! Gleich zu Anfang das Cat Eye zu bekommen ist schon richtig gut, auch wenn ich es erst nächstes Jahr bauen kann, wenn ich das Catarium bekomme. Aber bisher bin ich schon recht zufrieden.
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Offline Winterphönix

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Re: [KDM] Im Reich der Sterne
« Antwort #1 am: 13.12.2017 | 21:14 »
http://black-oracle.blogspot.de/2017/12/kingdom-death-monster-ein-neuer-stern.html

Nach einem perfekten ersten Kampf beginnt nun der Ernst des Lebens. Ich hoffe, dass es dieses Mal runder läuft, auch, nachdem ich jetzt ein paar Regeln und Mechaniken etwas besser kenne, doch immer wieder fallen neue Fehler auf. KDM ist wirklich komplex, was das angeht, man muss sich viel merken und ich schlage oft Sachen nach. Aber wenden wir uns doch lieber dem gerade entstehenden Settlement zu...



Die vier Überlebenden des Kampfes gelangen in die Siedlung Stella, wo acht weitere Personen auf sie warten: Elektra, Fafnir, Gomeisa, Hamal, Izar, Jih, Ksora und Lesath. Aldebaran tritt vor sie und spricht die ersten Worte. Erstaunt lauschen ihm die anderen und lernen so, was Sprache ist. Dann meditiert der Mann vor dem Lantern Hoard und denkt über die Bedeutung des Lebens nach.

Währenddessen errichten die anderen Bewohner Stellas aus den Überresten des Löwen neue Gebäude und beginnen, Gegenstände wie Waffen und Kleidung herzustellen. Ksora und Lesath entdecken dabei eine besondere Anziehungskraft zueinander. Die kürzlich erbauten Hütten kommen ihnen zugute, als das erste Kind der Siedlung geboren wird. Dieses Ereignis ist schon merkwürdig genug für die Siedler, die ja nie zuvor ein solches Wunder miterlebt haben. Dann jedoch verschwindet das Kind direkt nach der Geburt für den Bruchteil einer Sekunde. Als es zurückkehrt, ist es bereits erwachsen und berichtet, es habe sein Leben im Traum der Bestie verbracht. Was das bedeutet, vermag niemand genau zu sagen, doch man weiß, Miram ist etwas Besonderes.

Da Aldebaran noch immer gedankenversunken vor dem Laternenberg sitzt, beschließt Lesath, an seiner Stelle mit auf die nächste Jagd zu gehen. Auf ihrer Suche findet die Gruppe einen Platz, der voller Krallenspuren ist. Die Jäger sehen sich genauer um und finden dabei zwei abgebrochene Krallen eines Weißen Löwen. Sie nehmen sie mit, man kann ja nie wissen, ob man sie später noch brauchen kann.

Der Löwe hat die Gruppe bereits bereits gewittert und hält sie für eine leichte und gute Beute, daher dauert es gar nicht so lange, bis die Kontrahenten aufeinandertreffen. Dieser Löwe ist deutlich größer und kräftiger als der zuvor, doch scheint er ähnlich unerfahren im Kampf zu sein. Zwar ist er wendiger, sodass die Jäger ihn nur schwer treffen, doch er selbst rennt ebenfalls eher planlos durch die Gegend. Dann, nach einem längeren Katz und Maus Spiel, beschließt der Löwe schließlich doch, sich zu wehren und schleudert Lesath über das halbe Schlachtfeld.



Der Kampf tobt lange hin und her, beide Seiten teilen dabei gut aus, doch das hohe Gras der Umgebung kommt den Jägern oft zugute. Dann bekommt Caph den Bösen Blick des Löwen zu spüren und schlägt schreiend um sich. Dabei zerrt er sich den Arm furchtbar und fügt Lesath eine tiefe Wunde an der Brust zu. Der Löwe, angeregt durch den Geruch des Blutes, setzt ihnen sofort nach.

Diadem will den Kampf nun schnellstmöglich beenden und wirft ihren Stein nach dem Biest. Er bohrt sich tief in das Bein des Löwen und zerschmettert den Knochen. Bellatrix will ihren Stein noch nicht hergeben, nutzt aber die Gelegenheit, in der sich der Löwe vor Schmerzen krümmt und sticht ihn einmal direkt ins Herz. Das Untier kippt zur Seite um und stirbt.



Als die Vier jedoch zurückkehren, wabert ein mysteriöser, fast lebendig erscheinender Nebel über Stella hinweg. Er verwirrt ihre Sinne und wie in Trance ziehen sie an ihrer Siedlung vorbei, um einen weiteren Löwen zu jagen... Der Nebel verwandelt sich allerdings bald in wabernde Dunkelheit und die Vier verlieren sich aus den Augen. Caph fällt zurück und schlägt sich den Kopf an einer großen Steinnase an, weil er nichts sieht. Sie finden sich schließlich vor einem gewaltigen Falltor wieder, das mitten im Nirgendwo steht. Da es verschlossen ist, ziehen sie weiter, ohne es näher zu untersuchen. Dafür scheinen sie aus der perfekten Richtung gekommen zu sein, um den Löwen zu überraschen!



Schnell kann Caph dem Löwen ein Ohr abschlagen, nur leider hilft das Lesath nicht, dem das wütende Ungetüm daraufhin den Kopf von den Schultern schlägt. Die anderen sind geschockt, doch Diadem schafft es, dem Monstrum einen gezielten Schlag in den Nacken zu verpassen, sodass es kurzzeitig gelähmt ist. Das gibt Lesath die Zeit, zu den beiden Frauen aufzuholen. Der Löwe versucht zwar, sich aus der Zange der Angreifer zu befreien, doch Diadem schäumt nun vor Wut und reißt ihm mit roher Gewalt einen Fuß aus. Leider stürzt sich das schwerverletzte Biest nun auf die am Boden liegende Bellatrix und weidet sich an ihrem Arm, bis sie schließlich verblutet. Die beiden verbleibenden Jäger bringen mit voller Kraft das Biest zu Fall und trennen ihm die Weichteile ab. Dann jedoch erliegt auch Lesath seinen Verletzungen und Diadem liefert sich ein unglaubliches Katz und Maus Spiel mit dem Löwen. Er verletzt sie mehrfach schwer und ihre Kräfte verlassen sie. Dann jedoch kann sie einen letzten Glückstreffer landen und schleppt sich erschöpft nach Hause...




Fazit
Dieses Settlement hat richtig stark angefangen! Gleich zu Beginn Hovel zu ziehen und dann einen Savior zu bekommen war ein Traum. Auch der folgende Kampf lief ziemlich gut mit vier zusätzlichen Ressourcen. Leider habe ich dann ein blödes Event gezogen bzw. blöd gewürfelt und musste dann ohne Rüstung und Survival direkt wieder auf die Jagd gehen. Meine Hoffnungen auf einen glatten Sieg wurden dann leider auch zerschlagen, als die Survivor nach und nach gefressen worden sind. Und dann kam dieser Krüppelkampf am Ende: Ein Löwe, der kaum noch trifft und ein Survivor, der nichts anderes machen konnte außer abwechselnd hinter ihn oder ins hohe Gras zu rennen und auf einen Treffer zu hoffen. Am Ende hat sie es dann ja auch geschafft, aber erst, nachdem sie mehrfach heftige Treffer kassiert hat und eigentlich toter war als der Löwe.
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Offline Winterphönix

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Re: [KDM] Im Reich der Sterne
« Antwort #2 am: 19.12.2017 | 23:00 »
http://black-oracle.blogspot.de/2017/12/kingdom-death-monster-ein-schneller.html


Jahr 1 lief wieder so lala. Ein blödes Event hat mir 3 Survivor genommen, dafür habe ich doppelt bzw. dreifach Ressourcen abgegrast und kann damit jetzt ziemlich gut durchstarten. Nun bleibt nur zu hoffen, dass es auch mit den Nachkommen klappt, damit ich nicht wieder so schnell alle Survivor verliere wie beim letzten Mal.



Als die allein Zurückkehrende, schwer beladene Frau nach Stella kommt, scharen sich alle um sie und wollen wissen, was passiert ist. So werden sie auch das erste Mal wirklich mit dem Tod konfrontiert und überlegen, was sie mit den Gefallenen anstellen sollen. Der rothaarige Fafnir scheint da eine Idee zu haben, denn er tritt vor und erklärt, dass sie deren Fleisch und Blut verzehren sollten, um an ihren Erfahrungen teilhaben zu können. Er beginnt also, die toten Körper zu verspeisen und die anderen folgen seinem Beispiel. Anschließend legt man sich richtig ins Zeug, um sich auf die nächste Jagd vorzubereiten. Es werden etliche Waffen und Rüstungsteile gebaut und die Anstrengungen durch das neuentdeckte Trommeln angetrieben. Beim Tanzen kommen sich die exotische Jih und der Schönling Izar näher und ziehen sich bald vom Fest zurück. Und wieder gibt es ein kleines Wunder: Gleich zwei Kinder werden geboren und Stella feiert die ganze Nacht hindurch dieses freudige Ereignis. Nashira und Okul wachsen behütet in dieser Umgebung auf.

Dann beginnt man sich wieder zur Jagd zu rüsten. Diadem muss sich noch von ihren Wunden erholen, also ziehen Aldebaran, Elektra, Fafnir und Ksora los, in der Hoffnung, mehr Fell für Rüstungen beschaffen zu können. Neue Waffen und eine komplette Lederrüstung sollen ihre Unerfahrenheit ausgleichen. Während der Vorbereitungen kommt ein vermummter Fremder in die Siedlung und bietet an, einige der Bewohner zu trainieren. Während viele sich skeptisch zeigen, nimmt Aldebaran den Fremden freundlich auf und versorgt ihn. Der Fremde hält sein Wort und bringt seinem Gastgeber eine neue Kampftechnik bei, die den kommenden Kampf möglicherweise vereinfachen wird. Dann verlässt der Fremde Stella wieder, kündigt aber an, wiederzukommen - irgendwann.

Leider verirrt sich die Gruppe auf der Jagd im hohen Gras und der Löwe greift sie aus dem Hinterhalt heraus an. Aldebaran kann die Angriffe gut abfangen und Fafnir kann dann mit seinem Speer den Ellenbogen des Monsters brechen. Insgesamt verläuft der Kampf sehr kurz. Der Löwe kann zwar einige Treffer austeilen, doch dank der guten Vorbereitung können die Jäger seinen Hieben gut ausweichen. Es läuft so gut, dass Ksora sich die Zeit nimmt, den toten Körper eines früheren Opfers des Löwen zu durchsuchen und dabei einen gut erhaltenen Schädel zu finden.



Dann stürmt Fafnir mit seinem Speer heran und rammt diesen dem Löwen mitten ins Herz. Das Tier sackt zusammen und die Gruppe rafft zusammen, was sie so finden kann. Und so kehrt die Gruppe ohne Verluste und mit einigen Beutestücken zurück nach Stella.




Fazit

Die Settlementphase war dieses Mal länger als der Kampf. Der war, obwohl ich in einen Hinterhalt geraten bin, vielleicht 5 Runden lang. Fafnir hat mit seinen +1 Speed ziemlich reingehauen und dem Löwen die meisten Wunden verursacht. Tja, und dann eben den Crit. So schnell kann's gehen, aber es war ja ok, so musste ich nicht befürchten, irgendwelche Disorders und Verletzungen davonzutragen.
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Re: [KDM] Im Reich der Sterne
« Antwort #3 am: 6.01.2018 | 15:03 »
Und weiter gehts: http://black-oracle.blogspot.de/2017/12/kingdom-death-monster-gute-ausbeute-mit.html


Zurück in Stella findet die Jagdgruppe einen dicken Mann vor, der einige Waren zum Verkauf anbietet. Seine Preise sind allerdings hoch und die Gruppe möchte nichts von ihren Schätzen hergeben, also verlässt er Stella unverrichteter Dinge. Aldebaran hat in der folgenden Nacht einen seltsamen Traum vom Kampf und als er erwacht, scheint er eine neue Erkenntnis bekommen zu haben. Die Art, wie Fafnir den Löwen getroffen und verwundet hat, haben in ihm eine tief verborgene Kraft geweckt, die er fortan im Kampf nutzen will. Und so beginnt er, seine Kampffähigkeiten zu trainieren.

Die anderen Bewohner nutzen die restliche Zeit, um mit diversen Fundsachen zu experimentieren und erfinden schließlich eine streng riechende Substanz, die sie Ammoniak nennen. Izar und Jih verbringen derweil sehr viel Zeit miteinander und schließlich bringt Jih eine gesunde Tochter zur Welt, Polaris. Auch Albedaran und Diadem bleiben nicht untätig und schon bald wird ihr Sohn Regulus geboren. Da die Eltern sich intensiv mit ihren Kindern beschäftigen, ziehen nun Fafnir, Ksora, Elektra und Hamal in den nächsten Kampf.

Auf dem Weg dorthin hören sie das furchterregende Lachen einer Kreatur, die sie nicht identifizieren können. Sie scheint ihnen zu folgen und treibt sie langsam in den Wahnsinn. Der Schlaf bleibt aus und man wird taub für andere Geräusche. Trotzdem ziehen sie weiter und finden wieder einmal einen Ort, den ein Löwe zum Schärfen seiner Krallen genutzt hat. Elektra hat einen Gedanken dazu, doch er ist noch zu komplex, als dass sie ihn genau formulieren könnte. Dann jedoch verläuft sich die Gruppe in der Dunkelheit und findet sich an ihrem Ausgangspunkt wieder. Als sie die Fährte wieder aufnehmen, haben sie in der folgenden Nacht schreckliche Träume, wie der Löwe sie alle tötet. Als sie erwachen und den anderen von ihren Träumen berichten, bemerken sie, dass jeweils zwei von ihnen dasselbe geträumt haben. Was das nur zu bedeuten hat?

Als sie dann den Löwen finden, scheint dieser nicht wirklich an einem Kampf interessiert zu sein. Er starrt die Angreifer nur knurrend an. Als man ihm zu nahe kommt, rennt er eher davon und bemüht sich nur halbherzig darum, selbst anzugreifen. So schafft es Ksora auch mit Leichtigkeit, ihn zu Fall zu bringen. Die Gruppe dringt auf ihre Beute ein, die nun versucht, sich zu wehren und sich dabei Fafnir schnappt. Doch selbst das scheint die Bestie nicht retten zu können. Sie humpelt und die schweren Verletzungen zeigen allmählich ihre Wirkung.



Hamal ist derweil ein wenig abgelenkt durch etwas Glänzendes in einem Haufen von Überresten. Er greift hinein und zieht ein noch ziemlich gut erhaltenes Schwert heraus! Fafnir will das Ungetüm nun endlich niederstrecken, wird damit aber zum Hauptziel von dessen wütenden und verzweifelten Gegenangriffen, durch die er schließlich leicht am Fuß verwundet wird. Am Ende ist es aber doch er, der den tödlichen Treffer landet.





Fazit

Bis jetzt läuft es eigentlich ganz gut, würde ich sagen. Es werden fleißig Kinder produziert und dank der guten Ausrüstung funktionieren die Kämpfe auch. Allerdings war die Huntphase gegen mich und hat meine Leute ziemlich geschunden. Auch der Kampf war, trotz der anfänglichen Zurückhaltung des Löwen, sehr schwer.
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Re: [KDM] Im Reich der Sterne
« Antwort #4 am: 8.01.2018 | 14:17 »
http://black-oracle.blogspot.de/2017/12/kingdom-death-monster-ankunft-der.html


Jahr 4

Von dem, was man mitgebracht hat, baut die Siedlung nicht nur ein paar neue Ausrüstungsteile, sondern errichtet auch ein Gebäude, in dem neue Waffen hergestellt werden können. Diese sollten sich hoffentlich bald als nützlich erweisen, doch aktuell reichen die Ressourcen nicht mehr, um es auszuprobieren.

Dann gibt es eine weitere frohe Botschaft: Die kleine Sirrah wird geboren und lässt damit die Population von Stella auf 15 Personen anwachsen. In dieser Zeitspanne begibt es sich allerdings, dass Gomeisa von der Finsternis um die Siedlung verführt wird. Sie glaubt, mit der Dunkelheit sprechen zu können und fängt an, allein umherzuwandern und Monster nach Stella zu locken. Eines davon ist der gefürchtete Butcher, der nur allzu hungrig auf neue Trophäen ist.

Als er die Siedlung erreicht, stellen sich ihm Aldebaran, Hamal, Jih und Ksorra mutig entgegen. Auch wenn die Kreatur furchteinflößend wirken mag, wissen sie, dass sie sie besiegen müssen, um ihre Freunde zu verteidigen. Die beiden Frauen stürmen vor und durchbrechen mit ihren Speeren leicht die Panzerung des Angreifers. Der Butcher ist darüber natürlich wenig erfreut, stürmt auf Hamal zu und beißt ihm vollkommen unerwartet ein Ohr ab. Der Schmerz lässt den Mann halb taub und blutend zurück. Die anderen sind geschockt.

Nachdem das Ungeheuer mit Hamal fertig ist, wendet es sich um und tritt Aldebaran und Jih von sich weg. Anschließend tut es dasselbe mit Hamal, der versucht hat, es von hinten anzugreifen. Der Kampf verläuft schwierig, doch noch haben die Verteidiger Hoffnung, das Ungetüm zu besiegen. Vor allem, nachdem Aldebaran seinen Angriffen gekonnt ausweicht. Und dann vollbringt Aldebaran das Unvorstellbare: Mit einem perfekten Treffer in die Magengrube bringt er den Butcher zu Fall. Die Gruppe jubelt auf, denn das gibt ihnen ein kleines Fenster zum Luftholen. Doch dann richtet er sich unerwartet wieder auf, stößt Aldebaran von sich und drängt Jih in eine Ecke. Haram eilt ihr zu Hilfe und imitiert Aldebarans zuvor erfolgreiche Attacke. Und tatsächlich schafft er es, das Biest ebenfalls umzuwerfen. Leider ist Aldebaran zu weit entfernt, um dem Ungetüm den Todesstoß zu verpassen.

Der Butcher greift noch einmal Hamal und Jih an, welche daraufhin von Ksora verarztet werden muss, da sie schwer blutet. Dann stürmt Aldebaran mit einem wütenden Schrei vorn und sticht auf das Monster ein. Mit viel Glück und sehr gezielten Treffern bringt er den Feind schließlich zu Fall.



Nach dem Sieg nimmt man eines der Schlachtermesser des Butchers und eine zerbrochene Laterne an sich. Dann wendet man sich Gomeisa zu, die dieses Desaster über Stella gebracht hat. Aldebaran ist sehr hart in seinem Urteil, doch die anderen stimmen ihm zu: Die Frau wird verbannt und alle einigen sich darauf, von nun an noch enger zusammenzuarbeiten, damit ein solches Unglück nicht noch einmal geschieht.

Wenige Tage später treffen drei Fremde in Stella ein. Sie wirken müde und schwach, aber sie haben anscheinend einen Weißen Löwen erschlagen und bieten ihn den Siedlern als Gegenleistung dafür an, bleiben zu dürfen. Damit besteht die Siedlung nun aus 17 Personen:

Aldebaran
Fafnir
Hamal
Izar
Miram
Okul
Regulus
Unukalhai
Vindemiatrix

Diadem
Elektra
Jih
Ksora
Nashira
Polaris
Sirrah
Tyl

Man ist froh, dass nun endlich Ruhe einkehrt. Für eine Weile zumindest...

Fazit
Da ich mit dem Butcher bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht habe, war ich geneigt, vier neue Survivor quasi wegzuwerfen. Ich habe mich dann aber dazu durchgerungen, meine guten Leute mit viel Survival und Insanity zu benutzen, da sie besser gegen die Attacken gefeit sind. Mit zwei Bandagen war ich zudem halbwegs gut gerüstet, sonst wären mir zwei meiner Leute im Kampf verblutet. Es lief dann auch besser als erwartet, ich habe nur selten die Falle gezogen oder Trefferzonen, an denen man keine Wunden zufügen konnte. Und mit dem neu erlernten Surge konnte ich mit Aldebaran oft doppelte Attacken durchführen, weil er durch seine Rüstung das dafür ausgegebene Survival nahezu immer gleich zurückbekommen hat. Jetzt habe ich Zeit bis Jahr 9, wenn der King's Man, die nächste Nemesis kommt - und der ist deutlich heftiger als der Butcher...
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Re: [KDM] Im Reich der Sterne
« Antwort #5 am: 11.01.2018 | 22:55 »
Originalbericht: http://black-oracle.blogspot.de/2017/12/kingdom-death-monster-die-erfindung-des.html


Year 5

Nach dem Kampf gegen den Butcher durchläuft Hamal eine seltsame Veränderung. Er bekommt Hunger auf Knochen... Also scharrt er einen der zuvor Verstorbenen aus und verzehrt dessen Schädel. Die anderen bekommen das natürlich mit und Aldebaran führt ein langes Gespräch mit Hamal. Mit Hilfe der anderen kann dessen Hunger ein wenig umgeleitet werden, doch er besteht nun darauf, immer etwas zu Essen auf die Jagd mitzunehmen, damit er nicht womöglich die anderen anfällt.

Eines Tages geschieht Fafnir, als er mal wieder durch die Siedlung rennt, ein kleiner Unfall. Er stolpert und zerbricht dabei eine Laterne. Diese erlischt zwar, doch die plötzliche Hitze lässt eine Idee in dem Mann aufkeimen. Er nimmt sich noch eine Laterne und schüttelt sie, bis sie in einer blauen Flamme explodiert. Eine neue, ungeahnte Stärke durchflutet ihn, eine Kraft, die er möglichst bald testen will.

Die junge Sirrah hat derweil eine starke Faszination für den rauen Unukalhai, einen der Neuankömmlinge, entwickelt und verbringt immer mehr Zeit mit ihm. Es dauert eine Weile, bis er ihre Nähe wirklich akzeptiert und versteht, was sie eigentlich von ihm will. Nach dieser Erkenntnis bricht seine harte Fassade etwas auf und ein wenig Unsicherheit ist dahinter zu erkennen, doch die Frau bleibt beharrlich und zeigt ihm schließlich, was es bedeutet, zu lieben.

Unukalhais Gefährte Vindemiatrix betrachtet die Beziehung eifersüchtig, denn sein Freund hat kaum mehr Zeit für ihn wegen dieses Weibs. So beschließt er, sich selbst eine Frau zu suchen, um etwas Zeit mit ihr zu verbringen und findet diese in Tyl, die mit ihnen zusammen erwacht war und sich ebenfalls ein wenig zurückgestellt fühlt. Die beiden Frauen werden fast zeitgleich schwanger. Sirrah bringt ein gesundes Mädchen zur Welt, das sie Wega nennt. Tyl dagegen bekommt Zwillinge: Yed Prior und Zaniah.

Nashira ist fasziniert von all den Dingen, die Aldebaran nun schon auf seinen Jagden erlebt hat und bittet ihn, ihr mehr darüber zu erzählen. Und so berichtet er über seine Erlebnisse und auch, wie oft er schon dem Tod ins Auge geblickt hat. Die Frau beschließt, die Wildheit der Monster im Kampf zu imitieren, denn vielleicht zieht sie daraus ja einen Vorteil.

Währenddessen bereitet man sich vor, erneut einen Löwen zu jagen, vielleicht zum letzten Mal für eine längere Zeit. Man braucht mehr Rüstungsteile, doch an einen größeren, älteren Löwen traut man sich noch nicht heran. Also brechen Elektra, Fafnir, Hamal und Jih auf, um sich erneut dem bekannten Untier zu stellen. Auf ihrem Weg kommen sie an einem Schlachtfeld vorbei. Die Überreste der Toten dienen ihnen als kurzzeitige Nahrungsquelle, dann zieht man weiter. Einige Tage später stoßen sie auf ein Feld, aus dem so etwas wie Eiterpickel aufragen. Die Gruppe durchquert es zwar vorsichtig, damit die Teile nicht explodieren, wird dann aber von einem Fliegenschwarm verfolgt, von denen einige Hamal in die Nase fliegen und ihn fast verrückt machen. Und als wäre das noch nicht schlimm genug, tut sich kurz darauf ein Steingesicht auf und versucht, ihn zu verschlucken. Glücklicherweise können die anderen ihn rechtzeitig herausziehen, sodass er nur einen Schuh verliert statt seines Beines.

Als sie dann auf den Löwen treffen, ist dieser ziemlich wütend und greift direkt mit voller Wucht an. Fafnir spielt auf der mitgebrachten Harfe, um ihn zu beruhigen. Doch so ganz scheint es nicht zu wirken, denn der Löwe treibt alle mit seinem lauten Gebrüll auseinander und stürzt sich dann auf den isolierten Fafnir.



Hamal kann ihm jedoch schnell zu Hilfe eilen und die Bestie ablenken, sodass sein Gefährte einen guten Hieb in den Nacken der Bestie ausführen kann. Unter heftigen Schmerzen bricht sie zusammen und kann sich kurzzeitig nicht bewegen. Mit einem gezielten Schuss trennt Jih ihm anschließend den Schwanz ab. Dann setzt Fafnir dem Löwen nach und bombardiert ihn mit Hieben, bis das Untier schließlich am hohen Blutverlust stirbt.

Die Gruppe rafft den Schwanz und ein paar Innereien zusammen, alles nicht ganz das, was sie eigentlich brauchten. Aber zumindest war der Kampf halbwegs einfach. Vielleicht kann man sich doch an einen älteren, größeren Löwen wagen...

Fazit
Genau in diesem Kampf wäre es wichtig gewesen, mehr zusätzliche Ressourcen zu ergattern, damit ich endlich vom Löwen wegkomme und zur Antilope übergehen kann. Aber wie das immer so ist, macht der Zufall einem einen Strich durch die Rechnung. Ich habe einfach nicht oft genug bzw. die falschen Stellen gecrittet, sodass ich keine Extraressourcen bekommen habe und nun noch einmal den Löwen jagen muss. Aber mittlerweile geht es so einfach, dass ich wohl den Level 2 ausprobieren werde. Der gibt auch mehr Ressourcen, wird allerdings auch um Welten schwieriger.
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Re: [KDM] Im Reich der Sterne
« Antwort #6 am: 18.01.2018 | 22:22 »
Originalbericht: http://black-oracle.blogspot.de/2018/01/kingdom-death-monster-der-weie-tod.html


Year 6


Noch während sich die Gruppe auf dem Rückweg nach Stella befindet, bricht ein Unwetter los. Doch kein gewöhnliches: Es regnet Säure und man beeilt sich, in die schützende Siedlung zurückzukommen. Hamal dagegen springt lachend umher und scheint das Ereignis eher zu begrüßen. Zurück in Stella regnet es noch immer und alle Trommeln sind verstummt. Die Leute haben sich in ihre Hütten zurückgezogen und warten ab... Es sind einsame, trübe Tage.

Irgendwann, noch während das furchtbare Wetter anhält, tritt eine Gruppe von seltsamen Personen in die Siedlung. Das Wetter scheint ihnen nichts auszumachen und sie sind in prachtvolle Rüstungen gekleidet. Sie schreiten durch Stella und scheinen die Leute dort zu zählen. Hamal missfällt die Anwesenheit der Fremden, denn er ahnt nichts Gutes. Seine bösen, lauernden Blicke bringen ihm jedoch auch nichts, denn als die Gerüsteten alle Bewohner Stellas versammelt, wird er nach vorne gewinkt. Vor den Augen aller anderen wird Hamal exekutiert. Anschließend verlassen die Fremden Stella, doch man ahnt, dass sie bald zurückkehren werden...

Die Siedlung befindet sich noch immer in Trauer, als eine weitere Gestalt sich Stella nähert. Man greift bereits wütend zu den Waffen, als man erkennt, dass diese Person kein Unbekannter ist. Es ist jener vermummte Ritter, welcher vor einigen Jahren bei Aldebaran gelebt hat. Er sieht sich um und wirkt sehr wütend. Ohne eine weitere Erklärung tötet er die kürzlich geborenen Zwillinge, Yed Prior und Zaniah und verlässt die Siedlung dann sofort wieder. Fassungslos sieht man ihm nach und kann nicht fassen, was gerade geschehen ist.

Trotz aller Rückschläge wird Sirrah erneut schwanger. Dieses Mal verläuft die Geburt jedoch nicht so einfach - sie und ihr Kind überleben die Geburt nicht. Dafür bringt Tyl aber eine gesunde Tochter namens Adhara zur Welt. Da die Siedlung nun beträchtlich geschrumpft ist, versucht Fafnir, Wega und Regulus zu verkuppeln. Diese Last ist für die beiden jedoch zu groß und eines nachts laufen sie gemeinsam davon. Tyl und Vindemiatrix bekommen später im Jahr erneut ein Kind, einen Sohn, den sie Baham nennen. Auch Izar und Jih bekommen in Kind, eine Tochter namens Capella. Da sie gemeinsam aufwachsen, verlieben sich schließlich Baham und Capella ineinander, als sie Jugendliche sind und haben sehr früh ein gemeinsames Kind, einen Jungen namens Dabih.

Aldebaran und Fafnir zeigen sich zufrieden. Sie konnten die Verluste halbwegs ausgleichen und sich nun auf die nächste Jagd vorbereiten. Dieses Mal soll es tatsächlich gegen einen stärkeren Löwen gehen, damit man sich endlich besser vorbereiten kann. Aktuell leben nun 18 Personen in Stella:

Aldebaran
Baham
Dabih
Fafnir
Izar
Miram
Okul
Unukalhai
Vindemiatrix

Adhara
Capella
Diadem
Elektra
Jih
Ksora
Nashira
Polaris
Tyl

Aldebaran beschließt, dass es seine Aufgabe ist, die Gruppe im Kampf gegen die neue Gefahr anzuführen. Ihm folgen nach einigen Diskussionen Ksora, Vindemiatrix und Elektra. Um ihnen Mut zu machen, stimmt die gesamte Siedlung ein Lied an, welches die Jäger auch noch eine ganze Weile mitsummen, als sie längst aufgebrochen sind.

Unterwegs findet die Gruppe eine tote Frau mit einem Buch voller merkwürdiger Zeichen, aus denen man sich allerdings keinen Reim machen kann und weiterzieht. Einige Tage später bewegen sie sich an einer Art Gebirge entlang, als eine Schlammlawine sie überrollt. Elektra bleibt unverletzt, die anderen dagegen sind nach diesem Ereignis deutlich angeschlagen. Als sie später an eine Art Wand aus goldenem Rauch gelangen, beschließen sie, diese lieber zu umgehen. Die nächsten Tage verlaufen eher ereignislos und Ksora starrt auf den Steinboden, um sich abzulenken. Während sie auf den Boden blickt, erkennt sie in einem der Steingesichter das Gesicht von Lesath! Geschockt und den Tränen nahe, wird ihr ein bisschen klarer, was diese Welt sein könnte: Ein gigantisches Massengrab...

Sie ist noch etwas von der Rolle, als die Jagdgemeinschaft ihre Beute stellt: Einen sehr imposanten, alten Löwen, der sie knurrend erwartet. Dieser Kampf wird nicht leicht, das wissen sie alle. Und bald bekommen sie es auch zu spüren. Die Hiebe und Bisse dieses Löwen sind deutlich schmerzhafter und das Biest ist agiler als alle Löwen, die sie zuvor bekämpft haben. Selbst Aldebaran stößt allmählich an seine Grenzen. Die wenigen Wunden, die sie dem Löwen zufügen können, stehen in keinem Verhältnis zu dem, was das Monster austeilt.

Schließlich schafft es Ksora dann aber doch, ihr Messer in die Eingeweide des Löwen zu rammen, woraufhin er sich heftig erbricht. Leider wird er dadurch nur noch wütender und schleift zuerst Aldebaran und dann Elektra über das halbe Schlachtfeld, sodass die anderen ihm kaum nachkommen. Beim Mitschleifen reißt die Bestie Aldebaran beinahe einen Arm aus und er schneidet ihn sich selbst ab, um dem Todesgriff zu entkommen. Anschließend beginnen die Klauen des Löwen, an Elektras Bein zu zerren, bis sie schließlich das Bewusstsein vor Schmerzen verliert... für immer. Anschließend greift er Ksora an und fegt ihr mit seinen Pranken den Unterkiefer vom Hals. Sie stirbt auf der Stelle.



Die beiden Männer versuchen nun, sich in möglichst vorteilhafte Positionen zu manövrieren, doch immer wieder rennt der Löwe ihnen davon. Dann schafft es Vindemiatrix, ihn vorzutreiben, sodass Aldebaran aus einem besseren Winkel heranspringen und Vergeltung üben kann. Der Unterkiefer des Löwen wird mit einem sauberen Schnitt abgetrennt und das Blut spritzt in das Gesicht des Anführers, der für einen kurzen Moment in dem warmen Gefühl badet. Doch das Biest spielt nur mit ihnen. Immer wieder legt es sich auf die Lauer und wartet, dass sich einer der beiden bewegt, nur um ihn dann anzuspringen. Schließlich hat es aber genug, packt Vindemiatrix und prügelt auf dessen Gesicht ein. Der Mann verliert ein Auge und eine Klaue bleibt in seinem Ohr stecken, sodass er auch nichts mehr hören kann. Aldebaran stürmt heran, um ihn zu retten und gemeinsam schaffen sie es schließlich, die schwer verwundete Bestie zu erlegen. Beide sind über und über von Blut überströmt, schwach und können sich kaum noch regen.

Sie bandagieren sich ruhen kurz aus. Wie auch immer, aber sie schaffen es, einiges an Ressourcen zusammenzuraffen und zurück nach Stella zu finden. Der Einäugige trägt den nun Einarmigen, welcher die Beute schultert...

Fazit

Ich habe ja geahnt, dass es schwer wird, aber dass es so knapp ausgeht... Aldebaran hatte eine Wunde, mit der er - wäre er der einzige Überlebende gewesen - ebenfalls gestorben wäre, da er nicht alleine zurückgehen konnte. Leider sind zwei gute Survivor gestorben und ich muss schauen, wie ich nun weitermache...
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Re: [KDM] Im Reich der Sterne
« Antwort #7 am: 24.01.2018 | 06:40 »
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Year 7

Als die beiden Männer zurückkehren, setzt erneut ein Säureregen ein, dem sie jedoch schnell entkommen können. In Stella herrscht eine eher gedrückte Stimmung, als klar wird, welche Opfer der Löwe gefordert hat. Zwei Frauen sind tot, einer der Männer ist taub und auf einem Auge blind und ihr Anführer hat einen Arm verloren und wirkt ein wenig entrückt. Man ist etwas ratlos, was nun zu tun ist.

Einige Tage später verändert sich der Regen. Blitze durchzucken den Himmel und scheinen der Umwelt alle Energie zu entziehen. Und dann segelt langsam eine riesige Feder, fast so groß wie eine Person, vom Himmel. Was für einem Untier mag sie wohl gehören? Furcht und Stille machen sich breit. Da es Aldebaran noch nicht sonderlich gut geht, tritt Fafnir an seiner Stelle vor und bricht das Schweigen. Er ist vollkommen fasziniert von der Perfektion der Farben und behält die Feder für sich. Was für einem schönen und schrecklichen Wesen mag sie nur gehören?

Und dann kommt der Tag, an dem Gomeisa nach Stella zurückkehrt. Sie murmelt unablässig seltsame Choräle und wer weiß, welche Macht ihr geholfen hat, dort draußen alleine zu überleben. Niemand wagt es, sich ihr zu nähern und so tritt sie ungestört in Aldebarans Zelt, der sich ja damals für ihr Exil ausgesprochen hat. Mit einem hässlichen Kreischen attackiert sie ihn und nur durch die gemeinsame Hilfe der anderen kann sein Leben gerettet und die Hexe wieder verjagt werden. Doch sie wird zurückkehren, ganz sicher...

Tyl pflegt derweil ihren Gefährten liebevoll wieder zu Kräften und schenkt ihm, nachdem er wieder gesund ist, Zwillinge. Es sind zwei Mädchen, Errai und Furud. Sie geben Stella nach den schweren Verlusten neue Hoffnung. Davon beflügelt baut man eine schwere, starke Axt, die hoffentlich das Blatt im Kampf wenden wird und dazu noch ein Rüstungsset. So bricht eine interessante Kombination aus erfahrenen Kämpfern und jüngeren Leuten auf, um einen großen, weißen Löwen zu jagen: Fafnir, Diadem und Capella sind sehr überrascht, dass sich Unukalhai ihnen anschließen will, doch nach dem Verlust seiner Liebsten vor einiger Zeit scheint er der Siedlung für eine Weile entfliehen zu wollen.

Unterwegs bricht plötzlich der Boden unter ihren Füßen weg und furchtbare Gerüche steigen auf. Zum Glück schaffen alle vier es, ohne weitere Verletzungen zu entkommen. Nach diesem Erlebnis schrecken sie natürlich auf, als einige Tage später plötzlich wieder etwas unter ihren Füßen knirscht. Als sich Unukalhai hinunterbeugt, findet er jedoch nur eine alte, zerbrochene Laterne. Er hängt sie an seinen Gürtel und die Gruppe zieht weiter. Hier hat wohl auch ein einsamer Kämpfer vor langer Zeit sein Leben gelassen...

Die Tage ziehen sich ins Endlose und die Dunkelheit um die Vier scheint immer mehr zuzunehmen. Diadem hat das Gefühl, als würde sie von einem gigantischen Auge beobachtet und schleicht fortan nur noch zitternd voran. Fafnir dagegen scheint die Finsternis regelrecht in die Haut zu schneiden. Während Unukalhai wirres Zeug über einen Wal faselt, bleibt Capella vollkommen unbeeindruckt von ihrer Umgebung. Trotz dieser Anfälle von Wahnsinn findet die Jagdgemeinschaft ihre Beute. Umgebung von hohem Gras streift das Ungetüm umher. Als es die Eindringlinge riecht, schleicht es sich in eine gute Position und fixiert seine Beute mit seinem goldenen Blick. Langsam schleichen sich die Jäger an und umzingeln das Biest. Das wehrt sich auch gar nicht groß, als die ersten Speere auf es einstechen. Stattdessen rennt der Löwe davon und leckt seine Wunden.

Zuerst verläuft der Kampf sehr gut. Mit ihren Waffen bleiben die Jäger auf Distanz und können den langen Krallen des großen Löwen so entkommen. Doch dann zwingt sein mächtiger Blick Unukalhai in die Knie und Diadem ist leider in die Falle des Löwen geraten, der sie nun packt. Fafnir ermutigt seinen Kameraden, wieder aufzustehen und auf das Monster zu schießen. Unukalhai zielt und landet einen hervorragenden Treffer, der eine Sehne im Lauf des Löwen durchtrennt. Für diese Tat wird er jedoch zum Ziel der langen Klauen und die anderen eilen dem Tier hinterher, um ihren Kameraden zu retten. Fafnir schwingt wild schreiend seine Axt und schlägt mit dieser tiefe Wunden in das Fleisch seiner Beute. Dann strengt er seine Muskeln noch einmal extra an und schlägt im selben Atemzug erneut und erneut zu. Der Löwe weiß gar nicht, wie ihm geschieht, da wird er schon von den Hieben niedergemäht.



Die Gruppe atmet auf. Nach den Ereignissen der vorigen Jagd hatte man mit Schlimmerem gerechnet, doch die Axt und Fafnirs sagenhafte Schnelligkeit haben zumindest Unukalhai das Leben gerettet.

Fazit
Während ich in der Settlementphase teilweise echt Angst hatte, was da nun wieder für schlimme Dinge passieren, war der Showdown dagegen sehr einfach. Der Löwe hat zwar mit einer sehr guten Karte gestartet, diese hat mir aber einen noch größeren Vorteil verschafft und mit Waffen, die Reichweite haben, kam man gut um die Fähigkeiten des Löwen herum. Unukalhai hat gut supportet mit Harfe und Cat Eye Circlet, das war auch sehr wichtig, besonders, da ich dadurch einmal die Trap umgehen konnte. Insgesamt eine erfolgreiche Jagd, wenn auch mit einigen Hirnschäden für meine Survivor.
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Re: [KDM] Im Reich der Sterne
« Antwort #8 am: 16.02.2018 | 16:51 »
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Year 9

Als die Gruppe von der erfolgreichen Jagd unversehrt zurückkehrt, feiert die Siedlung. Fafnir nutzt die Chance, um mit einem Teil der Beute in seiner Hütte zu verschwinden und sich daran zu erfreuen. Unukalhai und Diadem sind dagegen noch zu aufgewühlt von der langen Reise und Aldebaran, der mittlerweile wieder auf den Beinen ist, hält es für besser, wenn sie eine Weile in Stella bleiben, um auszuruhen.

Er ist es auch, der sich vor die versammelte Siedlung stellt, als eine in Kutten gekleidete Frau nach Stella kommt. Man hat die Waffen bereits gezogen, da man fürchtet, es könne Gomeisa sein, doch als sie ihre Kapuze wegzieht, folgt eine gewisse Erleichterung, aber auch Unbehagen. Der Kiefer der Frau ist gefüllt mit glänzenden, spitzen Zähnen aus Metall. Sie bietet an, dem tapfersten Siedler die Zähne zu verbessern, doch dafür benötigt sie natürlich Ressourcen - viele Ressourcen. Das, was sie braucht, kann man ihr leider nicht anbieten. Trotzdem lässt man sie eine Weile bleiben und vielleicht kommt sie ja eines Tages erneut vorbei.

Die ältesten Mitglieder setzen sich nun zusammen und beratschlagen, wie sie weiter vorgehen sollten. Sie erinnern sich an jenen fast menschlichen Schrei vor vielen Jahren und ein seltsames Wesen, das sie manchmal durch die Dunkelheit huschen sehen haben. Eine Antilope. Sie beschließen, fortan diese Kreatur zu jagen und stellen eine Jagdgemeinschaft zusammen. Aldebaran ist sehr neugierig auf die Kreatur und will die Gruppe anführen. Fafnir folgt ihm nur zu gerne. Sie werden begleitet von Jih und der unerfahrenen, aber wissbegierigen Adhara.

Sie nehmen eine frische Fährte auf, gleich eine ganze Gruppe der Wesen muss hier gewesen sein, doch etwas scheint sie verschreckt zu haben. Ihr Futter, ein Feld voller Acanthuspflanzen, ist nur halb abgefressen. Einige Tage später findet die Gruppe Anzeichen eines Kampfes zwischen zwei riesigen Antilopen. Die Wesen scheinen noch in der Nähe gewesen zu sein, denn noch während die Gruppe vorsichtig die zerstörten Steingesichter überquert, hört man das Trampeln von Hufen, welches sich entfernt. Adhara versucht, sich zu beeilen, um ihnen zu folgen, fällt dabei jedoch hin und landet mit dem Gesicht direkt vor den Lippen eines Steingesichts. Und plötzlich beginnen diese sich zu bewegen, flüstern gar ihren Namen. Ihre Augen weiten sich. Doch gerade, als ihre Gedanken versuchen, sich zu formen, unterbricht ein grässliches Lachen die Gruppe. Irgendwo in der Ferne muss eine weitere Kreatur vorbeiziehen, die diese scheußlichen Laute von sich gibt.

Als die Gruppe ihrer Beute endlich näherkommt, trifft sie auf einen vermummten Fremden. Adhara geht auf ihn zu, doch seine Gestalt scheint immer wieder zu verschwimmen. Und dann - ist er fort. Etwas Blut rinnt der jungen Frau aus der Nase, doch ansonsten ist sie unbeschadet. Eine merkwürdige Begegnung... Einige Tage später kann die Gruppe tatsächlich eine Antilope überraschen, die gerade ein anderes Monster zur Strecke gebracht und sich daran gelabt hat. Man schleicht sich heran und überfällt das abgelenkte Tier. In Panik rennt es davon, doch ein paar Wunden konnte man ihm bereits zufügen, während die Antilope selbst noch nicht viel Gegenwehr gezeigt hat. Vermutlich ist sie durch das Fressen träge und müde.



Als Aldebaran ausholt, sieht ihn seine Beute direkt an und er erkennt darin Furcht, ein gar menschliches Gefühl. Dieses Wesen muss intelligent sein! Er zögert, kann sich nicht dazu durchringen, dieses Wesen zu verletzen. Dann stürzt sich Fafnir auf das Tier. Mit etlichen schnellen Stichen seiner Katars fügt er ihm etliche Wunden zu, doch trifft wohl einmal zu viel. Die Antilope stürmt nach vorn und rennt ihn und Jih über den Haufen. Dann versucht sie, Jih die Nase abzubeißen, doch ihr Helm hält sie zum Glück auf.



Als die Frau anschließend aufspringt und der blutüberströmten Antilope den Todesstoß verpassen will, öffnet sich plötzlich an ihrem Bauch ein gewaltiger, bezahnter Mund, der einen fürchterlichen Schrei ausstößt, ganz so wie damals, nur so viel lauter, da er so nah ist. Fafnir, der direkt daneben stand, lässt vor Schreck seine Katars fallen und wird von den ausschlagenden Hufen davongeschleudert.

Dann fällt die Antilope nach vorn und schlittert auf den Zähnen ihres Unterbauches davon. Die Gruppe nutzt die kurze Zeit, um sich die Acanthuspflanzen genauer anzusehen, bemerkt dann aber, dass die Antilope ebenfalls zu einer davongerannt ist und diese nun frisst. Aldebaran erkennt jedoch, dass das Wesen sehr schwach ist. Er ruft seinen Kumpanen daher zu, was sie zu tun haben und wandert dann selbst umher, um noch schnell ein paar der Pflanzen zu ernten, bevor sie keine Zeit mehr dazu haben. Tatsächlich sträubt sich das Ungetüm noch etwas und versucht sogar, Jihs Axt zu fressen, doch letztendlich kann sie den starken Hieben der Angreifer nichts entgegensetzen.



Die Gruppe ist recht zufrieden mit dem Ausgang des Kampfes und will nun schauen, was sie mit den Körperteilen dieses Wesens anfangen kann.


Fazit
Ich hätte mit Sicherheit auch schon eine Level 2 Antilope besiegen können, allerdings war es mir so erst mal sicherer und ich konnte ganz gut looten. Bei der Hunt ist mir das Vieh mehrmals weggelaufen, sodass ich mehr gefährliche Events durchmachen musste, aber es hat ja ganz gut funktioniert. Fafnir ist nur leider ziemlich nutzlos geworden für das, was ich mit ihm vorhatte. Mit seinen +2 Speed und den Katars hätte er ziemlich heftig reinhauen können, jetzt muss ich ihm aber eine andere Waffe geben, da er diese nicht mehr führen kann. Vermutlich bekommt er jetzt den Bogen...
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Re: [KDM] Im Reich der Sterne
« Antwort #9 am: 28.02.2018 | 21:27 »
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Year 10

Die Trommeln sind verstummt. Stille breitet sich aus, als Fafnir und Capella nach Stella zurückkehren. Sie sind blutbesudelt und Fafnir ist widerlich entstellt. Die beiden wirken erschöpft, also lässt man sie in Ruhe. So bemerkt auch niemand, dass Fafnir den Schädel von Unukalhai mit sich herumschleppt und diesen zu den sorgfältig verborgenen Trophäen in seiner Hütte hinzufügt. In dieser Nacht geschieht etwas, von dem der Rotschopf nicht weiß, ob es Traum oder Wirklichkeit ist. Da ist ein Mann mit einer Maske, der Fafnirs zweites Augenlid öffnet. Das, was er sieht, lässt ihn aufschreien und sein Auge regelrecht verbrennen. Er spürt seinen eigenen Tod und dieser schmeckt irgendwie... sauer. Er spürt, wie Milliarden von Tierchen an ihm knabbern und sich an seiner Furcht und an seinem Blut laben. Dann ist dieser Moment vorbei und Fafnir liegt schwitzend in seinem Bett. Er hat keine Ahnung, was gerade mit ihm geschehen ist, aber er kann auf einem Auge nicht mehr sehen.

Am nächsten Tag erleuchten seltsame Lichter den Himmel. Die Siedler sehen dies als gutes Zeichen und machen sich mit Eifer ans Werk. In diesem strahlenden Licht tritt einmal wieder eine bekannte Person: Der vermummte Ritter. Die Siedler gehen ihm vorsichtig aus dem Weg, nachdem er beim letzten Mal ja so einen Anfall von Gewalt gezeigt hatte. Adhara jedoch geht freundlich auf den Mann zu und er lässt sich von ihr bewirten. Als Dank für ihre Gastfreundschaft bringt er ihr dieselbe Technik bei, die er bereits Aldebaran gezeigt hat. Einige Wochen später verlässt er die Siedlung wieder ohne eine Erklärung.

Doch auch eine andere Person ist zurückgekehrt. Am Rande der Siedlung in der Finsternis steht sie und wartet. Ihre Gesänge locken schließlich Fafnir hervor und er folgt Gomeisa zu ihrer merkwürdigen Hütte. Sie spürt, dass auch er Dinge gesehen hat, die er nicht mit anderen teilen kann und so sitzen sie einige Tage lang zusammen und reden. Er berichtet über die Schrecken des letzten Kampfes, sie über die Wunder und Gefahren, die sie erlebt hat. Als sich Fafnir schließlich von ihr verabschiedet, fühlt er sich weiser und gestärkt. Von Gomeisa geht seiner Meinung nach keine Gefahr aus.

Die Tage vergehen und Ruhe kehrt ein. Man genießt das Leben für eine Weile, doch dann wird es wieder Zeit... Adhara ist die erste, die sich zur Jagd meldet. Sie ist darauf versessen, ihre neu erlernte Technik anzuwenden, auch wenn beschlossen wurde, dass man eine größere und ältere Antilope jagen wird. Von ihrem Eifer beflügelt, meldet sich auch der junge Helvetios. Jih und Fafnir begleiten die beiden Jungspunde, auch wenn man sich nicht sicher ist, ob es gut ist, Fafnir mitkommen zu lassen. Er besteht jedoch darauf und schließlich lässt man ihm seinen Willen.

Nach einigen Tagen des Wanderns hören die Jäger ein merkwürdiges, metallisches Geräusch, dem sie folgen, bis sie zu einem Berg aus Leichen kommen. Sie beschließen, diese nach nützlichen Überresten zu durchsuchen und ziehen dann weiter. Die Quelle des Geräusches suchen sie nicht, vermutlich ist es eine sehr große und mächtige Kreatur, der sie jetzt ganz sicher nicht begegnen wollen! Irgendwann bemerken sie, dass die Spur sich teilt. Scheinbar gibt es eine größere und eine kleine Antilope, der sie folgen könnten. Fafnir will eigentlich das größere Tier jagen, doch die anderen denken, es wäre besser, das kleine, anscheinend verletzte Wesen zu jagen, um es etwas leichter zu haben. Und so folgen sie den Spuren ihrer neuen Beute, die sie auch recht bald finden.

Diese Antilope ist deutlich geschwächt. Sie sitzt voll mit widerlich aufgeschwollenen Zecken und hält sich möglichst von den Angreifern fern. Stattdessen grast sie lieber, um wieder zu Kräften zu kommen. Dann jedoch kommt es zur Konfrontation. Adhara springt hinter die Antilope und sticht etliche Male auf sie ein, während die Männer eher wenig Erfolg haben. Leider rennt das Wesen wieder weg und bricht Fafnir dabei ein Bein. Anschließend wird Jih mehrfach von der Antilope überrannt. Fafnir zielt schon, um das Untier in einem Pfeilhagel zur Strecke zu bringen, doch dessen direkter, angsterfüllter Blick lässt ihn stocken. Zum Glück ist Adhara wieder zur Stelle und trifft die Antilope so heftig in der Flanke, dass sie schreiend umknickt.



Als das Biest sich wieder aufrappelt, hängen bereits etliche blutige Fellfetzen von ihr herunter und sie schnauft heftig. Wütend starrt sie Adhara an, doch die bleibt vollkommen unbeeindruckt von dem Schnaufen und Stampfen. Sie trampelt noch einige Male umher, rennt der Gruppe weg, doch mit vereinten Kräften können sie das Untier dann schließlich doch niederringen. Sein Maul am Bauch schnappt einige Male kraftlos auf und zu, dann liegt die Kreatur still.

Trotzdem, dass die Antilope kleiner und bereits verletzt war, ist die Ausbeute enorm und man hat nun eine Ahnung, dass man auch mit dem gesunden Tier halbwegs zurechtgekommen wäre. Dann jedoch, als sich die Kampfeslust gerade gelegt hat, bricht Fafnir schreiend zusammen. Metall formt sich um seine Füße und Beine. Die angewachsenen Schuhe sehen denen des King's Man sehr ähnlich...

Die Gruppe sieht sich erschrocken an. Fafnir, der sonst so selbstbewusst war, wirkt vollkommen erschüttert und erklärt, er würde erst einmal in der Siedlung bleiben, um diese schreckliche Verwandlung in Ruhe zu beobachten. Vielleicht findet man ja noch eine Lösung....


Fazit
Die Möglichkeit, eine angeschlagene Level 2 Antilope zu jagen, die dann aber weniger Ressourcen gibt, fand ich sehr interessant und die Entscheidung fiel mir sehr schwer. Ich habe mich dann doch dafür entschieden, um mich langsam heranzutasten und durch diverse Events und einige Crits konnte ich trotz allem ordentlich Ressourcen abstauben.

Dass Fafnir sich weiter verwandelt, wusste ich und ganz ehrlich wollte ich es herausfordern, da es einfach wundervoll für die Geschichte ist. Schließlich wissen die Survivor ja nicht, dass diese Dinge passieren.
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Offline Winterphönix

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Re: [KDM] Im Reich der Sterne
« Antwort #10 am: 7.04.2018 | 13:30 »
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Year 11


Bei ihrer Rückkehr sehen die Vier bereits die hellen Lichter, die wieder am Himmel stehen. Erfreut eilen sie heim, wo sie von einer seltsamen Szene begrüßt werden. Die anderen Bewohner Stellas knien alle um eine merkwürdige, humanoide Gestalt herum, deren Gehirn offenliegt. Auch die Zurückkehrenden werden von der erhabenen Präsenz übermannt und sinken auf ihre Knie. Die Hand geht herum und betrachtet jeden Einzelnen von ihnen. Vor Fafnir bleibt sie stehen, dann deutet sie auf ihn. Sein ohnehin geöffneter Brustkorb explodiert in einem Regen aus Organen und Blut. Der nun endgültig leblose Leib bleibt liegen, als die Hand unbeeindruckt darüber hinwegsteigt und Stella verlässt. Geschockt starren alle auf Fafnir. Vielleicht, murmelt Adhara, war es besser so für ihn, immerhin hätte er sich sonst in ein ähnliches Monster verwandelt...

Kurz darauf gibt es dafür andere, frohe Nachrichten: Tyl bringt eine gesunde Tochter zur Welt, Kastra. Es wird ein rauschendes Fest gefeiert, auf dem Adhara eine fesselnde Geschichte erzählt, die alle sehr inspiriert. Einige Wochen später ist es sie, die zur Jagd aufruft. Helvetios und Capella schließen sich ihr an und Aldebaran wählt zudem Baham aus, sie zu begleiten. Auch die Jüngeren sollen ihre Erfahrungen machen, erklärt er.

Auf ihrem Weg kommen sie an ein Feld voller seltsam riechenden Fäkalien und anderen merkwürdigen Dingen. Die Gruppe beschließt, zu testen, ob diese Dinge als Nahrungsquelle taugen könnten, doch der Geschmack und das anschließende Magengrummeln zeigt ihnen, dass sie das besser gelassen hätten. Leider lernen sie aus dieser Misere nichts. Tage später erreichen sie eine Gruppe von Bäumen mit köstlich aussehenden Früchten. Nach diesem Festmahl verspürt Capella ein Ziehen in ihrem Magen, doch ansonsten geht es allen anscheinend gut. Sie ziehen weiter.

Nach einer angenehm ruhigen Nacht werden sie von einem Schrei geweckt. Baham steht mit heruntergelassenen Hosen da und... seine Genitalien sind verschwunden! Da ist nichts als glatte Haut. Niemand kann sich erklären, was mit ihm geschehen ist und so eilt man sich lieber, aus der Gegend zu verschwinden. Doch bald schon tut  sich vor ihnen die wabernde, dichte Finsternis auf. Capella hat das Gefühl, dass diese sie willkommen heißt, doch sie reißt sich zusammen und folgt dem Licht der Laternen der anderen.



Als sie aus der Finsternis entkommen, finden sie ihre Beute recht schnell. Diese scheint ziemlich wütend zu sein, schreit und stampft, als sie die Jäger schon aus der Ferne sieht. Diese rücken vor und es kommt zu einem schnellen Schlagabtausch, bei dem beide Seiten einiges einstecken müssen. Baham wird überrannt, doch Adhara ruft ihm aufmunternde Worte zu und er springt wieder auf die Beine. Dann reißt er eine frische, saftige Acanthuspflanze aus dem Boden und verzehrt sie auf der Stelle. Sofort spürt er den belebenden Effekt. Die Antilope geht nun jedoch ebenfalls dazu über, nach den kostbaren Pflanzen zu suchen. Als die Jäger dies bemerken, reißen sie selbst so schnell es geht die Pflanzen aus, damit sie sich nicht damit stärken kann.

Anschließend treibt die Gruppe das Tier vor sich her und dringt auf es ein. Leider rennt es ihnen anschließend davon und verwirrt die Gruppe mit ihren Bewegungen so sehr, dass sie sich schließlich dumm positionieren. Die Antilope macht sofort kehrt und rennt alle mehrfach über den Haufen. Irgendwann können die Jäger sie aber wieder einkreisen. Der Zustand beider Seiten ist am Limit und die Gruppe gibt nun alles, um das Biest endlich zu töten - mit Erfolg. Am Ende ist die Gruppe siegreich.


Fazit
Dieser Kampf fiel mir sehr schwer. Die Level 2 Antilope rennt extrem weit, sodass ich sie schwer erreicht habe und mich dann auch oft dumm positioniert habe, weil ich dauernd vergesse, dass sie immer noch eine Extrabewegung hat, mit der sie meine Survivor umrennt. So habe ich viele schlechte Züge gemacht, die mich einiges an Survival und Actions gekostet haben... Dafür hat sich der Kampf aber auch gelohnt. Ich hoffe, die Sachen reichen nun für eine Antilopenrüstung, denn ich möchte demnächst ganz gerne den Phönix angehen, den wir gestern mühevoll zusammengebaut haben.
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