Autor Thema: Was fehlt euch noch für Alba? (Alba: für Clan und Krone M5)  (Gelesen 1036 mal)

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Offline Grandala

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Alba ist erschienen. Jeder Midgardspieler der innerhalb der letzten 10 Jahre zu spielen angefangen hat tanzt irgentwo in Deutschland einen kleinen Freudentanz. Das ist an sich eine schöne Sache und ich freu mich auch über das neue Buch.

Allerdings, im Rahmen der Vorbereitung für meine Sandbox, fehlen mir einige Dinge über Kultur und Leute, die ich noch von offizieller Seite her verwirklicht sehen wollen würde. Ich denke, dass dies nicht nur mir so geht. In Anbetracht dessen, dass ich für mich möglichst viele dieser Fragen beantworten möchte denke ich es lohnt sich diese Fragen einmal zu sammeln. Warum dies also nicht öffentlich tun?, da das Aufwerfen von Fragen immer eine sinnvolle Übung ist und die Suche nach der Antwort schon der halbe Spaß würde ich mich freuen, wenn ihr, sollte es euch ähnlich gehen wie mir, eure Wunschklärungen oder Unklarheiten mit mir teilt.

Meine Fragen nach dem ersten und zweiten Blättern sind:
- Wie sehen religiöse Rituale der Priesterschaft aus?
- Wie werden Tempeldienste (Gottesdienste) gehalten und wie verteilen sich die Rollen auf die den verschiedenen Göttern geweihte Priester?
- Welche Feudaltitel werden sind in Alba gebräuchlich? Wir wissen, dass es drei Clanstitel gibt: Thaen, Syre und Laird. Die Feudaltitel die sonst noch benannt sind sind: Baron, Graf und König. Verleien müsste dieser ja der jeweilige König. Wie stehen sich jedoch Baron und Syretitel gegenüber? Das erschließt sich mir irgentwie nicht.

So das wars fürs erste.
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Offline koschkosch

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Hm also zu 2 Fragen kann ich etwas sagen.

- Wie werden Tempeldienste (Gottesdienste) gehalten und wie verteilen sich die Rollen auf die den verschiedenen Göttern geweihte Priester?
--- grundsätzlich und das bedeutet für mich auf dem Land oder auf Reisen führen alle Priester jegliche Rollen im Gottesdienst aus, d.h. dienen allen Göttern zugleich. Das ist etwas alba-spezifisches, was man sonst nicht so findet. Die albischen Priester haben zwar einen Schwerpunkt, fühlen sich aber doch allen Göttern verpflichtet.

- Welche Feudaltitel werden sind in Alba gebräuchlich? Wir wissen, dass es drei Clanstitel gibt: Thaen, Syre und Laird. Die Feudaltitel die sonst noch benannt sind sind: Baron, Graf und König. Verleien müsste dieser ja der jeweilige König. Wie stehen sich jedoch Baron und Syretitel gegenüber? Das erschließt sich mir irgentwie nicht.
--- Ist auch ein kompliziertes Thema. Also generell ist der Syretitel (und der des Thaen und des Lairds sowieso) ein Titel innerhalb des Clans. Der Clan regelt die Vergabe der Ämter und die Reichtümer des Clans. Die Syres und Thaens "besitzen" "ihr" Land, aber nicht das Vieh darauf - das gehört dem Clan. Ebenso wie die Menschen und die sonstigen Besitztümer. Ein Baron hingegen hat Land zum Lehen vom König erhalten. Es gibt auch Fürsten, die Land zum Lehen von der Kirgh bekommen haben, glaube ich. Sone Art Kurfürsten. Das Land fällt nach ihrem Tod grundsätzlich an den Belehenden zurück. Der Baron "besitzt" sowohl Land als auch Bewohner dort. Wobei die - falls sie Clansmaen sind - in Rechtsfragen ihren Clan zuhilfe rufen können. Dann steht der vom König eingesetzte Verwalter gegen den Clansherren des "Angeklagten Landbewohners". Und dann wirds kompliziert... Also Fazit: es ist kompliziert, und das ist halt so.

EDIT: die erste Frage: "Wie sehen religiöse Rituale der Priesterschaft aus?" kann ich leider nicht beantworten. Habe das immer ein wenig so gehalten wie bei mittelalterlichen katholischen Messen. Also Weihrauch, Predigt, Amen, Predigt, Singen, Predigt, Singen... Wein, Brot, du weißt schon.
« Letzte Änderung: 19.12.2017 | 11:18 von koschkosch »

Offline felixs

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Meine Ideen dazu, die aber nur teilweise auf offizielles Material gestützt sind:

Also Fazit: es ist kompliziert, und das ist halt so.

Verstehe ich auch so. Und ich meine, dass sei auch Absicht. Dadurch, dass es unübersichtlich und widersprüchlich ist, ergeben sich ja jede Menge Möglichkeiten, daraus spannende Szenarien zu schmieden. Außerdem gibt es wenig Rechtssicherheit (und noch weniger Sicherheit, diese dann auch einzulösen).
Also feudale Strukturen mit ein bißchen Sippenrechtsüberlagerung. Spätantik bis vormittelalterlich im Vorbild, würde ich meinen.
Mit den Titeln würde ich es in der Praxis genauso halten und ggfs. auch einigen Lokalkolorit zulassen (die müssen ja nicht überall gleich heißen - Alba ist groß).

EDIT: die erste Frage: "Wie sehen religiöse Rituale der Priesterschaft aus?" kann ich leider nicht beantworten. Habe das immer ein wenig so gehalten wie bei mittelalterlichen katholischen Messen. Also Weihrauch, Predigt, Amen, Predigt, Singen, Predigt, Singen... Wein, Brot, du weißt schon.

Mache ich genauso: Christlich-kirchliche Riten, nach Bedarf durch ein paar prä-christliche Dinge aufgepeppt - also auch so, wie bei den historischen christlichen Kirchen ^^
Der größte Unterschied dürfte sein, dass halt immer alle Gottheiten irgendwie vorkommen.
Wobei mir das Abendmahl (Wein, Brot) keinen Sinn zu ergeben scheint. Oder übersehe ich da was?
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Offline Eleazar

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Predigten sind ja eher weniger mittelalterlich. Dann eher Riten in einer alten Sprache, die keiner versteht und warum nicht Aufforderungen zur Beichte und Buße?

Offline felixs

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Stimmt natürlich.
Habe mir überhaupt keine Gedanken darüber gemacht, in welcher Sprache das ablaufen würde. Albisch wohl eher nicht? (Wobei es in meinem Midgard auch allgemeinverständliche Predigten geben würde - das eignet sich gut, um Informationen einzubringen etc.)
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HoSt

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In Alba 5 fehlt mir so einiges - neben vielen der hier bereits im Strang genannten Dingen kann ich sagen: angefangen von dem Aufbau und Wesen der Ordenskrieger bis hin zum Wert und Gewicht von Edelsteinen, von Ämtern und Titeln und des Feudaladels und vieles mehr - baue ich mir halt selber, wäre aber super gewesen, wenn ich es im Buch vorgefunden hätte.

Aber es ist auch von Vorteil, dass ich mich in Alba nun so austoben kann, wie ich es als SL möchte :)

Offline Eleazar

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Stimmt natürlich.
Habe mir überhaupt keine Gedanken darüber gemacht, in welcher Sprache das ablaufen würde. Albisch wohl eher nicht? (Wobei es in meinem Midgard auch allgemeinverständliche Predigten geben würde - das eignet sich gut, um Informationen einzubringen etc.)
Ich würde es so machen: Der normale Gottesdienst wird in der Kultsprache streng rituell abgehalten - viel Singsang, Kräuter ins Feuer, Kerzen von links nach rechts tragen, viele Gebete usw. Bei Bedarf und Anlass aber auch Mahnreden ans gemeine Volk, die dann situatonsbezogen und quasi aus dem Ärmel geschüttelt. Aber eben nicht an unbedingt prominenter Stelle im Gottesdienst.

Dagegen könnte man volksnahe Wanderprediger setzen, die aus den Tempeln und Klöstern rausgehen und bei denen die Verhältnisse umgekehrt sind: Predigten in albisch dominieren, dazu Sühne- und Segensriten.

Keine Ahnung  , ob das das Panheon mit dem neuen Revoluzergott zum Beispiel hergeben würde.

Aber in einem dicken Tempel brauchst du keine Reden schwingen, da trägt dich die Zeremonie. Und die Akustik eignet sich überhaupt nicht zum Predigen. Eher zum Singen. Deshalb wurde früher ja so viel gesungen.