Autor Thema: [Theorie] Der Hexer/ The Witcher von Sapkovski  (Gelesen 1288 mal)

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Offline Archoangel

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[Theorie] Der Hexer/ The Witcher von Sapkovski
« am: 21.01.2018 | 01:31 »
Alaoh liebe Gemeinde, ... liebe Mods - falls das das falsche Board: mea culpa.

Ich möchte gerne meine Theorie darlegen, die da besagt Sapkowski hat seine Welt des Hexers auf einem Rollenspiel aufgebaut (entlehnt) und zwar nicht auf irgendeinem, sondern auf AD&D, genauer sogar auf der grauen Box der Forgotten Realms, sowie den 1e Handbüchern und der Basic-D&D-Box (rot). Wie komme ich dazu? Nun ja , als Fan der ersten Stunde, also einer Zeit bevor es die Spiele gab und man sich nur auf Romane begrenzen durfte, sind mir schon früh einige Dinge aufgefallen, welche einem Kenner des Rollenspiels sofort ins Auge rücken:

- die Welt wird von Menschen bewohnt, welche jedoch die "Neulinge" unter den humanoiden Rassen darstellen. Vorher wurde die Welt von Zwergen, Elfen, Halblingen und Gnomen beherrscht, sowie von den - im deutschen - als "Murmelmenschen" bezeichneten Orks. Zudem gibt es aber auch andere intelligente Völker, so zum Beispiel die Gestaltwandler/Doppelgänger, die Dryaden, sowie die
- Drachen. Soweit nichts neues, Geralt wird jedoch mal nach eben diesen befragt und er teilt mit, dass es sie in verschiedenen Völkern gäbe, namentlich die weißen, schwarzen, grünen und roten Drachen. Er habe gehört es solle auch blaue geben, aber dort war er noch nie. Den goldenen Drachen hält er für eine Mähr, doch natürlich taucht eben jener in der Geschichte auf.
- Auch gibt es mächtige Elemtargeister, die Djinni, Efreet, Dao und Marid genannt werden

- Ferner erfahren wir von der Jägergilde (Waldläufer) welche durch den Wald rennen und alles Humanoide abschlachtet (Angriffsbonus gegen Wesen der "humanoiden" Gruppe), namentlich Elfen und Dryaden

- Die Magier teilen ihre Sprüche in Grade ein, in einem Buch wird z.B. von einer Illusion des 4. Grades gesprochen und der verwandte Spruch (Major Creation) findet sich lustigerweise im 4. Grad (im AD&D) in der Schule der Illusion; Teleportationszauber haben eine Reichweite, sonst wird es unsicher wo man ankommt - es haben sich auch schon magier in Materie oder weit über dem erwünschten Ort teleportiert (siehe Zauber in AD&D); der Kugelblitz ist ein beliebter Angriffszauber hochgradiger Zauberer; Zauberer werden Meister des X-ten Grades genannt, jenachdem welche Zaubergrade sie beherrschen können

- Es taucht ein Paladin auf, der alle Klischee-Eigenschaften der Rechtschaffen-guten Rüstungen in sich vereint

- Priester wirken Zaubersprüche, auch wenn sie sie lieber als "göttliche Macht" deklarieren; ihre Zauber ähneln jeoch sehr denen der Magier

- Geralt philosophiert an mehreren Stellen, dass es die Mächte des Chaos gibt, sowie die Mächte der Ordnung, jetzt in der neuen Zeit jedoch noch die Prinzipien des Guten und des Bösen hinzugekommen sind und die Welt sich daher nicht mehr so einfach erklären lasse (Basic-D&D kannte nur Lawful/Neutral/Chaotic als Gesinnungen, wohingegen im AD&D noch gut/neutral/böse hinzukam)

- an magischen Gegenständen werden vor allem Zaubertränke erwähnt, aber auch Zauberstäbe, -stecken und -ruten, sowie Amulette, Ringe und andere Gegenstände werden erwähnt, die erwähnten Gegenstände sind unter anderem Zauberbeutel, Nachtsicht-Elexiere, Heiltränke usw. (die könnte man nun jedem RPG zurechnen, passen aber - neben obiger Aufzählung - auch zu (A)D&D); auch Langlebigkeitstränke werden erwähnt

- Geralt selbst läuft als Fighter/Magicuser bzw. als "Elf" im Basic-D&D durch; er hat klassische Eigenschaften der Basic-D&D Elfen, wie etwa eine stark begrenzte Magie, eine unnatürlich lange Lebensdauer, die Sicht im Dunkeln, die Fähigkeit in Rüstung zu zaubern, die Immunität gegen Krankheiten und die Erschwernis ihn zu verzaubern; er muss auch nicht schlafen, sondern kann meditieren.

Es gibt noch deutlich mehr Anspielungen, aber es ist spät und ich will noch ein paar andere Dinge anmerken:

Sapkowski weigert sich bis heute seine Karte der Welt rauszurücken, aber er beschreibt in den Romanen genügend, damit man sich eine bauen kann, was ja gerade auch für die Spieltrilogie gemacht wurde. Dabei fällt auf, dass es im Prinzip eine lange Nord-Süd-Küste ist, die einzig im hohen Norden einen kleinen Knick in westliche Richtung macht. Diese westliche Welt wird von der östlichen durch einige natürliche Hindernisse getrennt: schier unüberwindliche Gebirge, eine riesige magische Wüste (in der vor langer Zeit ein blühendes Königreich gelegen haben soll), sowie Sümpfe und Einöden. An Inseln gibt es recht wenig, bis auf die Skellinge-Gruppe, deren Bewohner keltisch-schottisch angehaucht sind. Die ursprüngliche Heimat der Elfen soll fern im Westen liegen, sie seien einst mit weißen Schiffen gekommen. Der Norden ist kalt, der Süden warm, aber gerade im Norden gibt es dennoch diese schreckliche (magische) Wüste ... kommt einem ein wenig vertraut vor.

Hier eine Karte:

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Eine andere:

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Hier Torils Schwertküste:

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Bitte bedenken: die beiden Witcher-Karten sind Fanmade (aufgrund der Beschreibungen in den Romanen); natürlich ist das nicht 1zu1, aber ich für meinen Teil könnte mir denken, warum Sapkowski seine "Originale" nicht rausrücken möchte ...

Die Romane erschienen übrigens (im Original, also in Polen) 1990, 1992, 1993 (Kurzgeschichten) und die Pentalogie 1994/5/6/7/9, also in etwa zur Zeit des Editionswechsels in AD&D bis in etwa zum Ende der AD&D-Ära. Wichtig ist hier ohnehin eher der Anfang.

Natürlich sieht man auch andere Inspirationsquellen in Sapkowskis (genialem) Werk: Grims Märchen, polnische Mythologie und mittelalterliche Entlehnungen. Wer mag darf hinter Nilfgaar sicher auch das hl.röm.Reich (mit einem Imperator) sehen, hinter den nördlichen Reichen hingegen slawische/baltische Länder und schließlich tauchen auch Nimue und die Gralsritter am Ende der Bücher - als Gesatlten der Zukunft - auf, aber dennoch sehe ich im Grundkonzept ein paar Rollenspielwerke der späten 80er und frühen 90er Jahre. Was denkt ihr?
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Offline Samael

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Re: [Theorie] Der Hexer/ The Witcher von Sapkovski
« Antwort #1 am: 21.01.2018 | 08:46 »
Sehr interessanter Gedanke! Auf den ersten Blick sehr überzeugend. Auch wenn sich die Bücher für mich nicht wirklich nach ADnD „angefühlt“ haben.

Ich habe die Bücher zwar gelesen (die meisten, 2 der Romane fehlen), aber an viele deiner genannten Details erinnere ich mich nicht.

Richtig gut fände ich es, wenn du dir die Mühe machtest Zitate /Belege/konkrete Textstellen anzuführen.

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Offline D. Athair

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Re: [Theorie] Der Hexer/ The Witcher von Sapkovski
« Antwort #2 am: 21.01.2018 | 09:54 »
Fände ich ebenfalls interessant. Scheint jedenfalls so als wären die Realms neben slavischer Histo-Mythologie ein wichtiger Einfluss.
Das wäre natürlich beim Witcher-RPG (das bei R.Talsorian in der Entwicklung ist) zu berücksichtigen und für mich ein Qualitätsmerkmal.
... für mich sind Kontexte im RSP wichtig. Genau deswegen ist WFRP3 auch (bei mir) so gnadenlos gescheitert.
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Offline Rumpel

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Re: [Theorie] Der Hexer/ The Witcher von Sapkovski
« Antwort #3 am: 21.01.2018 | 10:48 »
Sehr spannende und einleuchtende These! Kann sie leider schlecht beurteilen, weil ich nach wie vor den Witcher nicht gelesen habe (muss ich echt mal nachholen).
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Offline Galotta

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Re: [Theorie] Der Hexer/ The Witcher von Sapkovski
« Antwort #4 am: 21.01.2018 | 10:55 »
Mich würde interessieren was die beste "Lesereihenfolge" ist. Gibt es da Tipps?

ps: Sorry ich möchte nicht highjacken...   :embarassed:
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Offline Irian

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Re: [Theorie] Der Hexer/ The Witcher von Sapkovski
« Antwort #5 am: 21.01.2018 | 10:57 »
- Auch gibt es mächtige Elemtargeister, die Djinni, Efreet, Dao und Marid genannt werden

Da es ja gerade Sapkowskis "Ding" (im englischen würde ich "shtick" nehmen) ist, reale Mythen, Märchen, etc. in einen neuen Kontext zu verpacken, halte ich diesen Punkt nicht für ein gutes Argument. Sowohl die Realms als auch Sapkowski haben bei den realen Mythen geklaut, aber es gibt (erstmal) keinen Grund anzunehmen, dass Sapkovski hier den Umweg über die Realms gemacht haben muss.

(Das bedeutet nicht, dass Sapkowski nicht Anleihen bei den Realms genommen haben kann, ist zumindest denkbar, nur dieses einzelne Argument ist da eher schwach.)
Hinweis: Wenn ich schreibe "X ist toll" oder "Y ist Mist", dann ist das meine persönliche Meinung und beinhaltet keinerlei Aufforderung, X zu kaufen oder Y zu boykottieren. Im Zweifelsfall denkt euch einfach vor jeden Satz "Meiner Meinung nach..." dazu. Und nur weil ihr X für schlecht und Y für toll findet, bedeutet das nicht, dass wir uns nun hassen müssen. Jedem das seine. Ansonsten stehe ich für Duell-Forderungen (oder auch "drüber reden") jederzeit per PM zur Verfügung.

Offline Rhylthar

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Re: [Theorie] Der Hexer/ The Witcher von Sapkovski
« Antwort #6 am: 21.01.2018 | 10:58 »
Naja, besser gut "geklaut" als schlecht "selbstgemacht".

Muss mir auch mal die Bücher gönnen.  :)
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"Naja, ich halte eher alle FATE-Befürworter für verkappte Chemtrailer, die aufgrund der Kiesowschen Regierung in den 80er/90er Jahren eine Rollenspielverschwörung an allen Ecken wittern und deswegen versuchen, möglichst viele noch rechtzeitig auf den rechten Weg zu bringen."

Für alle, die Probleme mit meinem Nickname haben, hier eine Kopiervorlage: Rhylthar.

Offline Supersöldner

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Re: [Theorie] Der Hexer/ The Witcher von Sapkovski
« Antwort #7 am: 21.01.2018 | 11:03 »
Also mir gefällt das gar nicht da ich mich sehr auf das The Witcher Rollenspiel freue (wann kommt das endlich auf deutsch ?) und nicht nur Eine ADßD Kopie erwarte/erhoffe .
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Offline Archoangel

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Re: [Theorie] Der Hexer/ The Witcher von Sapkovski
« Antwort #8 am: 21.01.2018 | 11:32 »
Zitat
Sehr interessanter Gedanke! Auf den ersten Blick sehr überzeugend. Auch wenn sich die Bücher für mich nicht wirklich nach ADnD „angefühlt“ haben.

Nein, wie AD&D fühlen sich die Bücher nicht an. Ich rede ja auch nicht von einer 1zu1 Kopie, zumal ich mir nur schwer vorstellen kann, dass Sapkowski tatsächlich AD&D gespielt hat. Mir kommt es nur so vor, dass er eben in der Zeit der Wende irgendwie an ein paar RPG-Sachen kam und diese in seine Geschichten verwurschtelt hat.

Zitat
Das wäre natürlich beim Witcher-RPG (das bei R.Talsorian in der Entwicklung ist) zu berücksichtigen und für mich ein Qualitätsmerkmal.

Halte ich für unwahrscheinlich; alles was ich bisher bzgl. des RPGs gesehen habe scheint so, als würde es sich stark auf die 3 PC-Games beziehen und eher weniger auf die Romane. Und die PC-Games sind doch schon recht weit von den Romanen entfernt. Das erste erzählt zwar Teile der Geschichte der Pentalogie neu, bzw. nochmal aus einer 20-Jahre späteren Zeit, aber es erfindet eben auch ganz neue Elemente. Sapkowskis Begeisterung von den Spielen hält sich bekanntlich auch eher in Grenzen. Zudem gibt es ja bereits ein auf den Romanen bassierendes RPG, wenn auch nur in polnischer Sprache.

Zitat
Da es ja gerade Sapkowskis "Ding" (im englischen würde ich "shtick" nehmen) ist, reale Mythen, Märchen, etc. in einen neuen Kontext zu verpacken, halte ich diesen Punkt nicht für ein gutes Argument.

Nun ja, dass Marid Wassergeister sind lässt sich aus AD&D gut erkennen, aus der Mythologie nur mit ganz viel Liebe interpretieren. Die Dao als Erdgeister wiederum gibt es meines Wissens außerhalb von AD&D zunächst einmal gar nicht ... von daher wäre es eher ein besonders starkes Argument für meine Theorie, sorry.

Zitat
Also mir gefällt das gar nicht da ich mich sehr auf das The Witcher Rollenspiel freue (wann kommt das endlich auf deutsch ?) und nicht nur Eine ADßD Kopie erwarte/erhoffe .

Siehe oben. Rechne nicht mit einer Kopie, sondern eher mit etwas, was mit dem Original nur noch so viel zu tun haben wird, wie das AD&D-Original mit den Hexer-Romanen. Zumal ich meine Theorie zwar schon seit 1998 oder so habe, aber jetzt doch zum ersten Mal in ein Forum tragen und es scheinbar außer mir auch noch niemandem aufgefallen ist bzw. sich eben auch noch niemand die Mühe gemacht hat diesen Gedanken im Internet zu teilen.



Als Ergänzung wären übrigens noch die Druiden zu erwähnen, die im Wald leben, die Natur lieben, Neutral sind und sich quasi nur für das Gleichgewicht interessieren. Sehr AD&D. Original Druiden waren da ja doch ein wenig anders. Alleine die Tatsache, dass es Priester und Druiden gibt ist schon sehr AD&D inspiriert.

Und Geralts bester Kumpel ist ein Barde und gerade die Barden haben laut Büchern die besten Beziehungen zu den Druiden ... sonst sind Sapkowskis Barden jedoch nicht an AD&D angelehnt.
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Offline Crimson King

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Re: [Theorie] Der Hexer/ The Witcher von Sapkovski
« Antwort #9 am: 21.01.2018 | 11:46 »
Mich würde interessieren was die beste "Lesereihenfolge" ist. Gibt es da Tipps?

In der Reihenfolge des Erscheinens der Bücher.


Ansonsten ist Sapkowskis Witcher-Welt vor allem eine Dekonstruktion klassischer Fantasy- und Märchentropes, wobei er sich vor allem im slawischen Märchenfundus bedient. Dass er auch mal DnD gespielt und dort ein paar Sachen abgeklaut hat, ist absolut im Bereich des Möglichen.

Die Elementargeister-Nomenklatur von DnD hat sich im Übrigen in vielen Bereichen der Popkultur durchgesetzt. Den Kram könnte er auch aus anderen Quellen haben.

Mir ist im Übrigen unklar, was der Thread im Theoriebereich zu suchen hat. Der Bereich ist eigentlich für andere Zwecke da.
« Letzte Änderung: 21.01.2018 | 11:55 von Crimson King »
Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker aufeinander schlagen.
Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
Dann kehrt man abends froh nach Haus,
Und segnet Fried und Friedenszeiten.

J.W. von Goethe

Offline D. Athair

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Re: [Theorie] Der Hexer/ The Witcher von Sapkovski
« Antwort #10 am: 21.01.2018 | 12:27 »
Mir ist im Übrigen unklar, was der Thread im Theoriebereich zu suchen hat. Der Bereich ist eigentlich für andere Zwecke da.
Hab ich mir auch gedacht. Andererseits fehlt im Weltenbau-Bereich ein Bereich für "Theorien" - gerade, wenn sie nix mit Eigenentwicklungen zu tun haben.
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Offline Radulf St. Germain

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Re: [Theorie] Der Hexer/ The Witcher von Sapkovski
« Antwort #11 am: 1.02.2018 | 14:57 »
Ich habe eher das Gefühl, dass sich er sich bei den gleichen Quellen wie AD&D bedient. Das würde die Ähnlichkeiten erklären. Und wie gut man 1990 im Ostblock an AD&D gekommen ist, weiß ich nicht.

Tatsächlich gefällt mir am Witcher so gut, dass es in meinem Empfinden gerade anders ist als die typische amerikanische Fantasy.

Trotzdem finde ich es spannend, welche Parallelen Du gefunden hast. Interessanter Thread.

P.S.: Habe mit übrigens gerade bei Kobo alle Witcherbücher als Bundle geholt. :-)