Autor Thema: Masks of Nyarlathotep 7e  (Gelesen 4061 mal)

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Re: Masks of Nyarlathotep 7e
« Antwort #75 am: 3.01.2019 | 21:22 »
Berge des Wahnsinns ist leider auch ein sehr schlechtes Beispiel, eben weil es gerade nicht unter dem Gesichtspunkt geschrieben ist, einem die Vorbereitung leicht zu machen.
Oh je. Oh je.
Dazu könnte ich jetzt auch viel schreiben. Sehr viel.
Aber wenn man es richtig anpackt, bekommt man die Kampagne in 8-10 Sessions durchaus durch.
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Offline kasi45

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Re: Masks of Nyarlathotep 7e
« Antwort #76 am: 3.01.2019 | 21:38 »
Leben und leben lassen, sage ich immer.

Alles, was Du über das Kürzen schreibst, kasi45, stimmt und ist absolut okay für mich. Da hast Du völlig Recht und da gehe ich mit Dir auch absolut konform.

Nur. Jeder, der die Kampagne eben NICHT KENNT, wird sich unweigerlich darin verfangen. Der SL wird zwar 'optional' lesen, aber NICHT WISSEN, in wie weit er das jetzt persönlich für SEINE KAMPAGNE braucht, oder eben nicht.

Und selbst wenn er sich schliesslich entscheidet, grosszügig zu streichen, dann hat er schon viel Zeit mit Lesen und Aussortieren zugebracht.

Aber Überlegungen zum Streichen wird er sich kaum machen, denn wenn etwas von den Autoren in die Kampagne hineingeschrieben wurde, dann geht er doch davon aus, dass es wohl wichtig sein wird.

Dass sich die Kampagne bei 1-2 mal Spielen pro Monat, locker über zwei Jahre erstrecken kann, daran denkt man doch in dem Augenblick als SL kaum.

Ausserdem müssen ja auch die Spieler die ganze Zeit bei der Stange gehalten werden.

uffz.... Also ich gehe mit dir ja auch locker konform, dass die Kampagne, so wie sie niedergeschrieben ist, sehr lange benötigt und die Spieler auch bei der Stange gehalten werden müssen. Und ja, das wird bei weitem nicht jedermans Sache sein. Aber (und es tut mir leid, aber du scheinst einige grundsätzliche Ansichten zu vertreten, die meinem Verständnis von Rollenspielern absolut entgegen läuft):
1. Ich sehe keinen Grund, warum sich jemand, der die Kampagne nicht kennt, darin verfängt. Man liest doch so ein Werk nicht einfach von Anfang bis Ende durch. Es ist halt kein Roman und ich denke, dass es vorwiegend Anfänger sind, die Rollenspielbücher wie Romane lesen. Am Anfang hat man das Intro-Kapitel, welches mit vielen Infos zu der Kampagne aufwartet. So hat jeder schon eine grobe Vorstellung der Kampagne.
2. "Zu viel Zeit mit Lesen und Aussortieren zugebracht" Hmm.. ich kann kaum sagen wie weitab dieser Satz von meinem Rollenspiel-Verständnis ist. Und wir müssen vllt. auch mal deutlich sagen: Wir reden von 666 Seiten, wobei viele Grafiken vorhanden sind, ausführliche Statistiken aller vorkommenden NSCs und diverse Pulp-Anmerkungen, was man alles zunächst mal überspringen kann. Wer also zuviel Zeit mit lesen bei einem P&P verbringt, der sollte sich meiner Meinung nach ein anderes Hobby suchen (ja das ist wirklich MEINE Meinung und ja, sie ist extrem überheblich. Aber dazu steh ich an dieser Stelle).
3. Jemand, der sich keine Gedanken zum streichen macht, weil er der Meinung ist, was die Autoren schreiben muss wichtig sein, sollte auf keinen Fall mit dieser Kampagne anfangen. Allerdings muss ich auch sagen, dass es mir sehr nach einem Anfänger klingt. Ernsthaft: Wenn ich ein Abenteuer vorbereite, denke ich grundsätzlich beim Lesen immer darüber nach, wie ich es an meine Gruppe anpassen kann. Ich denke darüber nach, ob ich was streichen sollte und ich denke sogar darüber nach, wie lange dieses Abenteuer dauert. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass du das nicht machst...

Offline kasi45

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Re: Masks of Nyarlathotep 7e
« Antwort #77 am: 3.01.2019 | 21:40 »
Oh je. Oh je.
Dazu könnte ich jetzt auch viel schreiben. Sehr viel.
Aber wenn man es richtig anpackt, bekommt man die Kampagne in 8-10 Sessions durchaus durch.


Diese Kampagne fand ich sogar so schlecht aufbereitet, dass ich sie kürzlich in der Bucht verscherbelt habe.

Offline kasi45

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Re: Masks of Nyarlathotep 7e
« Antwort #78 am: 3.01.2019 | 21:46 »
Vllt nur ganz kurz, um zu einem Ende zu kommen:
Die Differenz, bei der wir wohl dann auch keine Einigung finden werden, liegt darin, dass du der Meinung bist, dass der Besitzer von Kampagnen beim lesen wohl eher nicht darüber nachdenken wird, was er kürzen kann während ich der Meinung bin, dass der Besitzer von Kampagnen beim lesen durchaus drüber nachdenkt.

Wie gesagt, ich denke einfach, dass wir da sowieso keine Einigung finden werden, deshalb können wir es ja auch an dieser Stelle einfach so stehen lassen.

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Re: Masks of Nyarlathotep 7e
« Antwort #79 am: 4.01.2019 | 11:01 »
Es hat mir keine Ruhe gelassen.

"Secrets of Kenya" würde ich nicht als "Masken"-Inkarnation werten. Ich habe das Buch und es ist ein Quellenbuch zu (Überraschung!) Kenia in den 20er und 30er Jahren.
Auf ysdc ist man der Ansicht, dass SoK geschrieben wurde mit der Masks Kampagne im Hinterkopf.
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Re: Masks of Nyarlathotep 7e
« Antwort #80 am: 4.01.2019 | 23:23 »
Zitat von: Chief CoC Dt. - 02. Januar 2019 - 13:54
Hinsichtlich des Einstiegs in Abenteuer möchte ich mal eine Lanze für die Autoren berechen.Einerseits würde es mich als SL nicht besondern befiredigen, wenn die ersten zwei Seiten eines Abenteuers diverse Einstigsmöglichkeiten beitet, ich aber nur eine verwenden kann (logischerweise) und damit diversen text für den papierkorb gekauft hätte.
Da bin ich mal gespannt, wie die dt. Masks Kampagne aussehen wird, wenn die optionalen Texte nicht verwendet werden müssen und man somit 'diversen Text für den Papierkorb gekauft hätte'.
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