Autor Thema: [SR5] Verteidigen hinter Barrieren  (Gelesen 343 mal)

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Offline Kaskantor

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[SR5] Verteidigen hinter Barrieren
« am: 26.02.2019 | 10:30 »
Hallo,

ich frage mich ob sich jemand hinter einer Barriere noch verteidigen darf. So wie ich die Regeln derzeit auf den Seiten 196- 198 lese, ist das eher nicht der Fall. Gerade bei den penetrierenden Waffen scheint das so zu sein.

Ist das richtig?
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Offline Flamebeard

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Re: [SR5] Verteidigen hinter Barrieren
« Antwort #1 am: 27.02.2019 | 10:27 »
Müsste so richtig sein. Durch den Pool-Malus beim Angriff und der generell eher hohen Panzerungsstufe von Barrieren sollte das aber auch genug Vorteil für den Verteidiger sein. Der zu widerstehende Schaden ist dann ja eh 'nur' der Schaden, der nach dem Durchdringen der Barriere übrig bleibt.

 Und mal ehrlich: Wenn man weiß, dass der andere mit einem Gaussgewehr rumballert, sollte man sich nicht mit verstecken aufhalten...

 Das Interessante dürfte dabei sowieso sein, Schadenscode, Munition sowie Talent des Gegners korrekt einzuschätzen, um nicht doch Opfer eines Durchschlagtreffers zu werden.

NB: Auf S.196 wird erwähnt, dass z.B. Panzerglas keine Deckung gibt, nur Panzerung; Also keinen Modifikator für den Angriffspool für 'Blindes Feuern'. Das müsste im Umkehrschluss auch bedeuten, dass der Verteidiger nicht überrascht wird, sich also verteidigen darf.
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Offline Kaskantor

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Re: [SR5] Verteidigen hinter Barrieren
« Antwort #2 am: 28.02.2019 | 07:37 »
Das wäre dann ganz schön aufwendig. Man müsste für die Barriere erstmal alle Nettoerfolge werten und dann für die Verteidigungsprobe die jeweiligen Erfolge wieder abziehen und dann nochmal den Schaden reduzieren, der durch die Barriere selbst abgezogen wird.

Das Ganze würde ich aber zb bei einem Baum, wo der Verteidiger dahinter passt nicht gelten lassen. Entweder man weicht aus oder nutzt eben die Deckung.
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Offline Flamebeard

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Re: [SR5] Verteidigen hinter Barrieren
« Antwort #3 am: 28.02.2019 | 08:37 »
Wobei du, wenn du GANZ hinter dem Baum stehst, den Angreifer eben auch nicht sehen kannst. Anhand welcher Wahrnehmung willst du dann ausweichen?

 Da ist dann die Überlegung, z.B. den Baum als teilweise Deckung zu werten, sinnvoller. Das würde auch noch ein Ausweichen ermöglichen. (Wenn ich das Gestern richtig gelesen habe)
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Offline YY

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Re: [SR5] Verteidigen hinter Barrieren
« Antwort #4 am: 28.02.2019 | 09:28 »
Anhand welcher Wahrnehmung willst du dann ausweichen?

Da müsste sich das Regelwerk vielleicht mal klar positionieren, ob der Ausweichenwurf wirklich eine diagnostische Verteidigung gegen Feuerwaffen darstellen soll - nur so ist die ganze Regelung irgendwie nachvollziehbar, aber dann ist der Grundgedanke schon daneben.

Ansonsten: Man geht ja nur in Deckung, weil man damit rechnet, beschossen zu werden. Und was sollte einen daran hindern, hinter einer vollständigen Deckung nichtdiagnostisch auszuweichen?  ;)


Das wäre dann ganz schön aufwendig. Man müsste für die Barriere erstmal alle Nettoerfolge werten und dann für die Verteidigungsprobe die jeweiligen Erfolge wieder abziehen und dann nochmal den Schaden reduzieren, der durch die Barriere selbst abgezogen wird.

Schau mal unter "Penetrierende Waffen" auf S. 197.
Da hat dann doch noch kurz vor Schluss die Vernunft so halbwegs eingesetzt...  ;D
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
- Pyromancer

Offline Kaskantor

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Re: [SR5] Verteidigen hinter Barrieren
« Antwort #5 am: 28.02.2019 | 09:45 »
Das habe ich bereits bedacht. Aber man muss ja erst schauen ob der mod. Schaden höher als die Panzerung der Barriere ist, auch bei penetrierende Waffen.
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Offline YY

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Re: [SR5] Verteidigen hinter Barrieren
« Antwort #6 am: 28.02.2019 | 10:03 »
Ich würde das auf einen Schritt zusammenziehen.
Also: Angriffs- und Verteidigungsprobe, Schadenswert feststellen, Barrierendurchschlag bejahen/verneinen, ggf. Schadenswiderstandsprobe.

Die Angriffserfolge beziehen sich schließlich auf das Ziel und nicht auf die Barriere - und obwohl es mir grundsätzlich zusagt, die (Netto-)Erfolge für Durchschlagsbetrachtungen (speziell bei Geistern) einzurechnen, lässt sich andersrum nicht schlüssig argumentieren, dass man eine weitgehend homogene Barriere mit einem guten, unwiderstandenen Angriff "fester" durchschlägt und dabei gleichzeitig das Ziel besser trifft.
Mehrere Schüsse auf die selbe Stelle bringen schließlich nichts, wenn das Ziel nicht dort ist; sprich: die Verteidigungsprobe muss einfließen und dann kann ich auch gleich "nur" die Netterfolge für den Durchschlag werten.
« Letzte Änderung: 28.02.2019 | 10:15 von YY »
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
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