Autor Thema: Brainstorming für ein Abenteuer  (Gelesen 249 mal)

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Offline Boba Fett (away)

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Brainstorming für ein Abenteuer
« am: 7.09.2019 | 13:33 »
Hintergrund:
Das Imperium lässt 14 vY drei Nebulon B Fregatten als Prototypen von den Kuat Schiffswerften herstellen.
Die Schiffe liegen auf Halde im Orbit eines Systems und werden bestückt (Vorräte, Equipment, Biboote, etc.).

Die Charaktergruppe hat den Auftrag, mit drei Teams die Schiffe für die frisch gegründete Allianz zu stehlen

Frage:
Was passiert?
Welche Möglichkeiten gibt es?
Welche Hindernisse stehen im Weg?
Gibt es potentielle Vebündete?
Gibt es überraschende Events?
...
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Online Kaskantor

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Re: Brainstorming für ein Abenteuer
« Antwort #1 am: 7.09.2019 | 13:42 »
Die Rebellen müssen die Information von jemand bekommen haben, vermutlich im Tausch gegen ein Sümmchen Credits.

Das Hindernis oder Problem an der Sache ist, dass der Händler 2 mal abkassieren möchte.

Den Rebellen verkauft er den Zeitpunkt und den Ort der Schiffe, während er dem Imperium Infos zu einem bevorstehenden Überfall zukommen lässt.
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Offline Shihan

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Re: Brainstorming für ein Abenteuer
« Antwort #2 am: 7.09.2019 | 15:25 »
1. Vielleicht finden sich an Bord noch Sklaven, die für das Imperium dort die Drecksarbeit machen mussten. Evtl. so eine kleine Gruppe Wookies, die gerne die Charaktere unterstützen (sobald man mit ihnen kommuniziert hat).

2. Oder Imperiale, die zweifeln, nutzen die Gelegenheit zum Überlaufen.

3. Eventuell sind die Infos auch einfach schlecht. Es sind drei Nebulon Bs. Aber eben auch zwei Victory-Class-SDs, die das ganze beaufsichtigen und an denen man irgendwie vorbei muss.

Offline phant

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Re: Brainstorming für ein Abenteuer
« Antwort #3 am: 7.09.2019 | 16:07 »
aufgrund von Budgetkürzung hinkt der Baufortschritt weit hinterher
oder
tatsächlich wird hier ein experimentelles, neues Schiff gebaut, das viel besser geschützt ist
oder
die Infos sind falsch und eine Falle des Imperiums
oder
ein Admiral inspiziert genau jetzt die Werft. Wie stark ist sein Geleitschutz?

Online Lichtschwerttänzer

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Re: Brainstorming für ein Abenteuer
« Antwort #4 am: 7.09.2019 | 16:37 »
Die Quelle muss geschützt (Sündenbock?)  oder gerettet werden?

Wieviel qualifizierte Crew braucht man wirklich pro Fregatte, wo bekommt man die her und an Bord

Sind die Schiffe mit einer Wegflugsperre versehen?
Gurk zum anderen Gurk :" Was soll denn das für`ne Schlacht sein?
Wir sind 5000 und die sind zu acht!"
Anderer Gurk : " Du hast Recht: Wir sind verloren! Rennt um euer Leben!"

Offline Der Läuterer

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Re: Brainstorming für ein Abenteuer
« Antwort #5 am: 8.09.2019 | 10:27 »
Mehrere Schiffe als Ziele würde ich von vornherein streichen.

Das wirft zu viele Probleme auf. Die Koordination, die Gleichzeitigkeit, der Zeitablauf, getrennte Spieler und ein grösseres Einsatzteam, sowie deren Kommunikation.
Die Probleme haben die Spieler, aber besonders der SL.

Trojanisches Pferd
An Bord des Schiffs verbirgt sich ein gegnerisches Einsatzteam (z.B. Infiltratoren), inaktive Roboter (die z.B. in das Schiff eingearbeitet wurden, um sie unsichtbar zu machen) ein Sender oder eine Mega-Bombe. Das Ganze kann unterschiedliche Ziele haben (möglicherweise richtet es sich gegen einen anderen Feind und gar nicht gegen die Chars selbst?).

Verseuchung
Das Schiff ist kontaminiert. Verstrahlung oder Verseuchung.
Die Frage ist, ob unabsichtlich oder absichtlich? - Ähnlich der Pocken-Decken-'Geschenke' an die Indianer, um diese auszurotten.

Selbstzerstörung
Nur die Besten und Fähigsten können so eine Aktion stemmen. Sie anzulocken und zu beseitigen ist das Ziel.

Meuterei
Die Ingenieure (und Arbeiter) sind unzufrieden und kapern das Schiff selbst, als sich die Chars an Bord schleichen.

Fehlfunktionen
Die Konstruktion hält nicht, was der Ingenieur versprochen hat. Um nicht beim Auftraggeber in Ungnade zu fallen, sabotiert, entführt, zerstört der Ingenieur sein Werk selbst.

Multiple Interessen
Unterschiedliche Gruppierungen mit verschiedenen Interessen greifen gleichzeitig, oder kurz nacheinander, auf das Schiff zu.

Neuer Antrieb
Der Antrieb des Schiffes ist revolutionär. Bewusst oder unbewusst nutzt man für die Maschine intelligente Energie Wesen (die versklavt werden, oder durch eine Energie Signatur angelockt und 'motiviert' werden).
Oder man nutzt zur Befeuerung des Antriebs Knollen/Steine/Mineralien, welche die Eier einer bislang unbekannten Spezies sind, bzw. die ehrwürdigen Überreste ihrer Toten darstellen.
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Offline Mr Grudenko

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Re: Brainstorming für ein Abenteuer
« Antwort #6 am: 8.09.2019 | 10:44 »
Die Fregatten sind an einem zentralen Baumodul angedockt. Für die Prozedur, um die Dockklammern zu lösen, müssen sowohl die Brücke der Fregatten als auch die Kommandostation des Moduls besetzt sein und zusammen arbeiten. Aufgrund der Sicherheitsvorschriften ist hierbei die Verwendung von Droiden nur in Anwesenheit eines Offiziers möglich.
Auf dem Baumodul ist natürlich einen Zug Sturmtruppen und eine Rotte TIEs zur Sicherheit stationiert, die demnächst durch deutlich bessere Einheiten verstärkt werden sollen.

Die Fregatten haben noch keinen Treibstoff/Reaktionsmasse für die Triebwerke. Es sind zwar mehrere Konvois damit unterwegs, aber die sind verlockende Ziele für unabhängige Rebellengruppen oder Piraten.

Apropos unabhängige Rebellengruppen: Vielleicht gibt es ja eine, die einfach alle Fregatten in die Luft sprengen will.

Der Planet in dessen Orbit sich die Fregatten befinden ist verglichen mit Kuat extrem rückständig. Deshalb gehen die Arbeiten langsamer voran als normal, weil alles aus anderen Systemen angeliefert werden muss. Außerdem müssen ständig Luxusgüter (seltene Nahrungsmittel, Alkohol etc.) für die hohen Offiziere, imperialen Bürokraten und Fimrenfunktionäre geliefert werden.
Der Planet dient vor allem für die Versorgung mit Nahrungsmitteln, allerdings ist die örtliche Landwirtschaft dafür eigentlich nicht geeinget. Deshalb hat das Imperium Farmen verstaatliche und zwingt die Bauern, die auf ihrem ehemals eignen Land wie Sklaven behandelt werden, hoch intensiven Ackerbau zu treiben. Denen ist jedoch klar, dass dies über kurz oder lang den Boden zerstören wird und ihre ganze Lebensgrundlage vernichtet.
Deshalb wäre die örtliche Bevölkerung gute Verbündete, jedoch kontrolliert das Imperium die wenigen Siedlungen von strategisch günstig gelegenen Festungen, die von einer untergegangenen Kultur übrig geblieben sind, aus (so auf Bergspitzen, aus dicken Steinen gebaut, mit Geheimgängen im Fels etc.).
History has a cruel way with optimism
(Simon Schama)

Offline Radulf St. Germain

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Re: Brainstorming für ein Abenteuer
« Antwort #7 am: 8.09.2019 | 10:55 »
Das ganze ist natürlich eine perfide Falle - die Fregatten sind mit Peilsendern ausgestattet. (Und im Lagerraum befindet sich eine Horde Sturmtruppen.) D.h. das eigentlich Abenteuer beginnt als die Rebellenbasis evakuiert werden muss.

Offline Kingpin000

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Re: Brainstorming für ein Abenteuer
« Antwort #8 am: 10.09.2019 | 23:07 »
Ich hatte mal eine Heist Abenteuer ala Rouge One geleitet (witzigerweise 2 Jahre vor dem Erscheinen des Films). Da musste die Gruppe die Privatgemächer des X-Wing Chef-Entwicklers infilitieren (sein Hochhaus war so ähnlich wie das von Tony Stark) und aus der Entwicklungsabteilung den Prototypen stehlen. In den Gemächern gab es ein Datenarchiv, wo sie den Datenwürfel, wie einem Heist Film vorsichtig entfernen mussten (da es EotE/AoR war und der Spieler einen Triumpf beim Entfernen gewürfelt hatte, fiel noch ein zweiter Datenwürfel raus, der sich als Teilpläne des sogenannten "Todessterns" herausstellte). 

Sie haben sich dann aufteilt: Sozialcharakter und Spion sind unten durch die Lobby und haben als drigenden Termin eine Szene gemacht, so dass sie (natürlich unbewaffnet), bis zur Sekretärin des Entwicklers kamen. Der Kämpfer und Pilot haben dann gewartet bis die anderen die Geschütze auf dem Dach deaktiviert haben und sind dort gelandet. Dort kam es zur einer Schießerei mit Wachdroiden und dann wurden die Datenwürfel gestohlen. Der Spion (Formwandler, der wie der Entwickler aussah) und der Pilot sind dann noch runter zur Entwicklungsabteilung und haben dort (unter dem Vorwand eines spontanen Testflugs), den Prototypen gestohlen. Der Spion kehrte aufs Dach zurück und sie flogen davon. Natürlich haben die Leute im Gebäude gerafft, dass die bestohlen wurden und es kam zu einem kleinen Luftkampf mit TIE-Fighter. Blöderweise wurde der Prototyp mitsamt Pilot abgeschossen (Die Nachfolgemission, war die Befreiung des Piloten aus der Gefangenschaft eines Botschafters, in dessen Garten er abgestürzt war.).