Autor Thema: Meister der Disziplinen  (Gelesen 4342 mal)

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Meister der Disziplinen
« am: 11.05.2004 | 00:00 »
Wenn ich ins Companion schaue, verharre ich öfter mal über den Disziplinen, und sehe immer noch mit Bewunderung und Verwunderung auf die höchsten Kreise der Disziplinen. Ein so weiter Weg, und so gewaltige Macht. Ich habe mich schon oft gefragt, wieviele Adepten des 13.+ Kreises es wohl in Barsaive geben mag. Klar, das hängt vom Spielleiter ab, aber wenn man mal nachrechnet, wieviele LPs dafür notwendig sind, schränkt sich die Zahl des Vertretbaren doch bedeutend ein.
Ich möchte diesen Thread eben jenen legendären Gestalten widmen, die dies erreicht haben, sowohl offiziellen, als auch jenen, die in eurer Spielwelt allein auftauchen, und den Erfahrungen und Meinungen, die ihr bezüglich solch hoher Charaktere gesammelt habt.

Ich fange mal damit an, ein paar offizielle NSCs (auch verschollene und verstorbene) aufzulisten, die IMHO in den Bereich der Meister reingehören.

1. Garlthik One Eye
2. Queen Alachia
3. Uhl Denairastas
4. Naaman Y'ross
5  Nioku
6. Shivalahala V'strimon

Offline Don Kamillo

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Re: Meister der Disziplinen
« Antwort #1 am: 30.05.2004 | 10:44 »
Ich denke, daß zumindest
7. J'Role auch dazu gehören wird.
Sonst gibt's ja nicht allzu viele Hinweise auf Hochkreisige Adepten...
Awesomeness ist eine Krankheit, bei mir chronisch!
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Re: Meister der Disziplinen
« Antwort #2 am: 1.06.2004 | 14:24 »
Ich für meinen Teil habe in meiner Welt beschlossen, auch Nugh, den Meisterassassinen der Hand of Corruption, in die wirklich hohen Kreise aufzunehmen, auch wenn er eigentlich "nur" als 9. Kreis angegeben wird.

Offline Gwynnedd

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Re: Meister der Disziplinen
« Antwort #3 am: 2.06.2004 | 00:03 »
also, ich glaube Vistrosh sollte auch dazu gehören...

CieJu
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Re: Meister der Disziplinen
« Antwort #4 am: 2.06.2004 | 00:34 »
Vistrosh ist sicherlich mächtig, kein Zweifel - aber 13.+ Kreis? Die besten Bloodwarder im Blutwald zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie in mehr als einer Disziplin den 9-12. Kreis erreicht haben. Preystia Tales, der mächtigste aller Bloodwarder, wird als mindestens 11. Kreis in drei Zaubererdisziplinen angegeben. Gut, "mindestens" lässt sich natürlich auch als Kreis 13+ interpretieren - dann gehört er hier aber auf alle Fälle auch rein.

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Re: Meister der Disziplinen
« Antwort #5 am: 2.06.2004 | 06:06 »
Alachia ist zweifellos auf die höchsten Kreise ihrer Disziplin.  Ihr "Freund" Caimbueul, der Botschafter aus Sereatha und "Knight of the Crimson Spire" ist wahrscheinlich auch schon darauf.  In der Shadowrun Zeiten ist er bestimmt 15. Kreis Schwertmeister und Magier.  Ich gebe zu, es ist unklar welcher Kreis er zur Zeit Earthdawn erreicht hat.
« Letzte Änderung: 2.06.2004 | 09:08 von Rastar »

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Re: Meister der Disziplinen
« Antwort #6 am: 2.06.2004 | 09:13 »
Icewing?

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Re: Meister der Disziplinen
« Antwort #7 am: 2.06.2004 | 12:56 »

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Re: Meister der Disziplinen
« Antwort #8 am: 2.06.2004 | 23:28 »
Die Drachen sind auch Adepten, weil sie die Magie von Namensgeber lernen können.   Im Grundregelbuch steht, dass wenn Großdrachen nur eine Art Namensgeber Magie gelernt haben, haben sie normalerweise bis zum 12. Kreis studiert.  Wenn sie mehrere Arten Magie gelernt haben, haben sie wahrscheinlich nur 9. Kreis erreicht. 

Eisschwinge hat sich sehr für Geister und das Leben und den Tod  interessiert.  Er hat ja lebendige Wesen (Drakes) aus nichts als Magie geschafft.  Im Dragons PDF steht, er konne eigenartige Geister rufen.  Obwohl seine Macht stammt auch von seiner Drachen Magie, bestimmt kennt er die Art des Geisterbeschwörers und zwar auf sehr hohen Kreis.   Es ist kaum zu glauben, daß er mit dem 12. Kreis aufgehört zu lernen hat. 

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Re: Meister der Disziplinen
« Antwort #9 am: 4.06.2004 | 01:39 »
Drachen sind keine Adepten! Sie beherrschen die Magie als angeborene Fähigkeit, und haben keine Kreise! Lediglich jene Drachen, die die Spruchzauberei erlernen (was wohl alle Great Dragons beinhaltet), haben eine Kreisangabe, die sich aber nur darauf bezieht, bis zu welchem Kreis sie die Sprüche des entsprechenden Magiebereiches gelernt haben.

P.S.: Die Drakes sind zweifelsohne hochmagisch, aber sie werden nicht allein aus Magie erschaffen. Eine Komponente ist auf jeden Fall Blut des Drachen, dem sie dienen sollen. Man kann sich das wahrscheinlich ähnlich dem Nethermancer-Spell "Create Life" vorstellen.

Offline Gwynnedd

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Re: Meister der Disziplinen
« Antwort #10 am: 4.06.2004 | 10:00 »
Und warum sollten Drachen in ihrem langen Leben, dass sie mit Studium verbringen keine Adepten werden  ???
Immerhin müssen die Fähigkeiten, die sie haben ja irgendwoherkommen, wenn sie älter werden, immerhin benutzen sie die GLEICHEN Sprüche, wie andere Namensgeber auch...

CieJu
  Gwynnedd
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Re: Meister der Disziplinen
« Antwort #11 am: 7.06.2004 | 02:35 »
Sie benutzen diese Sprüche auch, weil es praktischer ist und die Anwendung von Raw Magic selbst für einen Drachen eine heikle Angelegenheit ist. Aber die Drachen lernen keine Disziplinen. Drachen sind die magischsten aller Kreaturen, und von Natur aus mit einem höheren Magiepotential ausgestattet, als ein Adept es wohl je erreichen kann. Hinter einer Disziplin steht eine Weltanschauung, ein Lebensweg, eine Philosophie,eine Berufung - wie auch immer. Man hat entweder Begabung oder man hat sie nicht, aber selbst wenn man sie hat, muss man sich die Disziplin erschliessen, ihre Wege erforschen, um die magie zu entfesseln und zu meistern, die in ihr steckt.
Drachen erforschen und verbessern ihre angeborenen Fähigkeiten. Anders als bei den Disziplinen haben sie, abhängig von ihrer genauen Subspezies, festgelegte Kräfte, die sie im Laufe der Zeit perfektionieren. Ihr angeborenes magisches Talent ermöglicht ihnen, die Spruchzauberei zu erlernen - die Manipulation magischer Energie ist für sie eine natürliche Angelegenheit. Die Spruchzauberei ist praktisch, aber sie verblasst in ihrer Macht gegenüber dem, wozu Drachen wirklich mit ihrer "Dragonmagic" in der Lage sind. Ein Drache beschrieb es mal als die Möglichkeit, mit dem Universum zu sprechen - und eine Antwort zu erhalten. Drachenrituale hätten die Macht, ganze Kontinente zu versenken oder den Fluss der Zeit zu manipulieren - so mächtig sind sie. Ein Drache benötigt nicht die "Magische Krücke" in Form einer Disziplin um Magie zu beherrschen, und daher sind und werden sie keine Adepten - obendrein sind die bekannten Disziplinen auch eher auf die Natur der anderen Namensgeber zugeschnitten, und widersprechen in ihrer - aus Drachenperspektive - zweidimensionalen Natur wohl auch dem Wesen der mächtigen Schuppenträger. Dieses Phänomen der "Nichtkompatibilität" von Rasse und Disziplin findet man ja auch schon bei den Spielerrassen, Paradebeispiel ist hier wohl der Obsidiman, der ja sehr eingeschränkt ist was die Wahl der möglichen Pfade eingeht. Ein Drache kann wohl keinen davon lernen, aber die Drakes sehr wohl. Trozdem dürfte ein Drache in Gestalt einer der anderen acht Namensgeberrassen wohl noch immer jeden Adepten in den Schatten stellen, aber er hat immer noch keine Talente oder Disziplin i.e.S..

P.S.: Horrors haben auch magische Kräfte und Zaubersprüche, sind aber definitiv keine Adepten, oder bist Du auch da anderer Ansicht?
« Letzte Änderung: 7.06.2004 | 02:38 von Kane Garou »

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Re: Meister der Disziplinen
« Antwort #12 am: 7.06.2004 | 23:12 »
Wenn ein Namensgeber die Disziplin Geisterbeschwörers lernt, lernt er auch die zugehörende Weltanshauung und lebt er diese Weltanschauung. Wenn man die Weltanschauung der Disciplin leben muss, um Adept zu sein, dann sind Drachen keine Adepten.  Eisschwinge ist ein Drache.  Er lebt die Weltanschauung eines GBs natürlich nicht.

Auf der anderen Seite....

Warum können Drachen die "zweidimensionalen" Weltanschauungen der Namensgeber nicht auch verstehen, wenn sie wollen?  Im Vergleich zu dem angeborenen magischen Talent der Drachen ist die Spruchzauberei der Namensgeber sehr primativ.  Obwohl Drachen viel mächtiger als Namensgeber sind, entdecken die Namensgeber manchmal etwas, was die Drachen nicht schon wissen (z. B. "Spell Matrices").

Deshalb passen die mächtigsten Drachen auf die neue Entdeckungen der Namensgeber auf.  Also behaupte ich, dass Eisschwinge die Disziplin GB höchst wahrscheinlich bis zum 15. Kreis gelernt hat.  Er braucht die Weltanschauung des GBs nicht, um zu zaubern.  Versteht er diese Weltanschauung und kann er sie nützen, um seine angeborene Drachenzauberei zu ergänzen?

Hier stelle ich die Frage, die meiner Meinung nach entscheidet ob Drachen Adepten sind oder nicht:

Es ist kaum zu vorstellen, warum er es tun würde -- aber vielleicht hat ein 13. Kreis GB etwas sehr wichtiges für ihn getan.  Könnte Eisschwinge dieser GB zum 14. Kreis trainieren?

Ja -- er versteht die Weltanschauung des Namensgebers genau und kann sie weiter erklären. 

Nein -- er versteht nur die Zauberei des GB und kann sie mit seiner Drachenzauberei kopieren. 


Jetzt bin ich selbst nicht sicher, was die Antwort dieser Frage ist.  Vor einer Woche hätte ich "Ja" beantwortet.  Ich dachte, er benutzt die gleichen Sprüche, also muss er "Adeptzauberei" auch beherrschen.   Deshalb habe ich ihn als Adept vorgeschlägt.  Aber vielleicht hast Du recht, Kane, und die Drachen nur kopieren die Zauberei der Namensgeber.

(Also, wenn ein Horror "Adeptzauberei" so gut kennt, dass er ein Namensgeber trainieren könnte, wäre er auch ein "Adept."  Hoffentlich verstehen die Horrors die Namensgeber so gut aber nicht!)

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Re: Meister der Disziplinen
« Antwort #13 am: 8.06.2004 | 14:16 »
Drachen und Horror haben aber auch nicht die Talente, die mit der Adeptendisziplin verbunden sind. Also können sie diese auch nicht lehren - ein entscheidender Punkt, um einen Adepten zu trainieren. Sie könnten ihnen allerdings Zaubersprüche beibringen - aber glaub mir, das war es dann auch schon.

Weitere Unterschiede:

- Durability ist disziplinsspezifisch - bei Kreturen ist sie kreaturenspezifisch
- Drachen und Horror können Karma auf alle Proben einsetzen - Adepten nur auf bestimmte, die von ihrer Disziplin und ihrem Kreis abhängen
- Drachen und Horror haben angeborene Fähigkeiten - jedes Exemplar beherrscht sie, wenn auch unterschiedlich gut - die 8 SC-Rassen produzieren nur zum Teil Magiebegabte, die erst lernen müssen, die Magie zu erspüren und einen bestimmten Weg, den des Adepten, quasi als Fokus für diese Kräfte beschreiten müssen.
- Drachen etc. können keine Talentkrisen erleiden - egal, wie sie sich verhalten oder welche Ziele sie verfolgen, ihre Kräfte funktionieren - Adepten sind durch ihren Weg gebunden

P.S.: wenn ein mächtiger Drache wie Icewing einem hochzirkligen Nethermancer einen Trainer verschaffen will, hat er bestimmt eine Orichalkummünze und das entsprechende Wissen, um dem Charakter zu einem Ghostmaster zu verhelfen...

Offline Gwynnedd

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Re: Meister der Disziplinen
« Antwort #14 am: 8.06.2004 | 16:38 »
hmm...
rein hypothetisch...
KÖNNTE ein Drache denn deiner Meinung, wenn er sich darauf einließe, Adeptenfähigkeiten lernen?

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Re: Meister der Disziplinen
« Antwort #15 am: 10.06.2004 | 02:41 »
Nein, das würde ich nicht zulassen. Ich denke, viele der Mentalitäten und Lebensweisen einer Disziplin sind für einen Drachen einfach nicht geschaffen. Bzw. dafür ist der Drache einfach nicht geschaffen. Ich sehe die Disziplinen und deren Fähigkeiten als ein Geschenk an die schwächeren Namensgeber, und das sind einfach ihre Wege. Drachen sind ihrer Lebenserwartung, ihrer Art, die Dinge zu sehen und zu verstehen IMHO einfach überqualifiziert, es dürfte ihnen extrem schwerfallen, sich selber derart zu beschränken und eine Disziplin mit der notwendigen Überzeugung zu leben. Bei allen Punkten und der Regelmechanik vergisst man gern einmal, dass zum Verfolgen einer Disziplin mehr als nur LP und gewisse Qualitäten notwendig sind, man muß sie LEBEN!
Ich könnte mir allerdings vorstellen, einem Drachen das eine oder andere Adeptentalent zukommen zu lassen, wenn man begründen kann, wieso der Drache in dieser Richtung eine besondere Fähigkeit entwickelt hat.
Und vielleicht, ganz vielleicht, gibt es tatsächlich den einen oder anderen Drachen, der lieber in der Gestalt der kleinen Namensgeber wandelt und es tatsächlich auf sich genommen hat, den Weg einer Disziplin zu beschreiten. Aber das wäre eine gewaltige Ausnahme, und ein ganz besonderer Drache - ich könnte mir da am ehesten einen Cathay Drachen vorstellen.
Es ist natürlich im Endeffekt Geschmackssache, ob man Drachen mit Disziplinen zulassen will, die sie in verwandelter Gestalt dann nutzen - so ähnlich wie die Drakes - aber aufgrund seiner natürlichen magischen Begabung würde ich einen Drachen in Gestalt einer der zweibeinigen Rassen sowieso total heftig machen, den besten Adepten ebenbürtig, so dass ein Drache auch gar keinen Bedarf an einer Disziplin hat - wenn er tatsächlich eine lernt, wäre es mehr eine besondere Erfahrung oder etwas, was er aus anderen Motiven heraus macht, würde ihm aber nicht unbedingt irgendwelche Kräfte verleihen, die ihn mächtiger machen würden, als er eh schon ist. Wozu auch?