Autor Thema: Kampagneneinstieg und Kampfplanung  (Gelesen 941 mal)

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Kampagneneinstieg und Kampfplanung
« am: 22.10.2019 | 02:21 »
Demnächst steht also der Start meiner DSA 5 Kampagne an.
Die Helden sind noch sehr unerfahren (900AP), können aber alle leidlich kämpfen, insoweit diese Erfahrungsstufe das eben hergibt.

Wir haben
- einen trauernden Auelfen Wildnisläufer, der den Fulminictus beherrscht, einen Bogen führt und mit zwei Wolfsmessern hantieren kann
- einen Edelmann und Weiberheld, der ganz gut mit dem Rapier ist (und diverse soziale Talente gut beherrscht)
- einen Zwergischen Händler, wohl mit Zweihandwaffe und Kettenpanzer
- eine Borongeweihte, die den Rabenschnabel mit einem Parierdolch kombiniert
- einen an Bud Spencer angelehnten Perainegeweihten, der neben seinen Fäusten auch einen zweihand Kriegshammer zu schwingen vermag

Die At liegt normalerweise so bei 9 bis 10
Rüstung ist meist niedrig (1-2)
Lebenspunkte sind meist so 20-ungrad

Geplant ist nun, dass sie alle aus unterschiedlichen Gründen mit einem Flußschiff nach Havena reisen, es auf der Reise während eines Nachtlagers in der Wildnis aber zu einem Überfall kommt, wo auch ein Mitreisendes Kind entführt wird, so dass sie sich hoffentlich zusammentun um das Kind zu retten.

Meine grobe Planung zum Überfall besagt nun, dass es eine größere Räubergruppe ist, die an sich das Flußschiff an sich bringen will. Während im Hintergrund andere Passagiere und die Besatzung ficht, sollen die Helden sich mit folgendem befassen:

1 Ork, Zweihandhammer, 2w6+4 ca. AT 10, Ausweichen 5, 2RS, ca. 30 Leben
1 Mensch, Anführer der Bande, AT 12 Pa 9; Langschwert und mittlerer Schild, ca. 3RS, ca. 25 Leben
2 einfache Banditen, AT 9 Pa 5, Entermesser, kein RS oder 1 RS, ca. 23 Leben
2 einfache Goblins, AT 8 Pa 4 (oder 3), Stachelkeule, Langdolch oder derart für 1d6+2, kein RS, ca. 20 Leben

Dabei ist angedacht, dass der Menschliche Anführer zunächst anderswo kämpft und dann dazu kommt, wenn seine Leute vorraussichtlich mit den SC-Helden Probleme haben.
Wenn der Ork verwundet wird, wird er hauptsächlich wütend, die anderen werden aber ab 2 Schmerzstufen (oder wenn der Anführer besiegt wird oder flieht) die Flucht anstreben.

Ich weiß, dass das keine vollständigen Werte sind, aber ich hoffe zur groben Orientierung reicht es.
Der Einfachheit halber und der niedrigen Erfahrungsstufe wollte ich erstmal nicht so großartig viele SF auf Gegnerseite benutzen.

Denkt ihr das ist in der Form angemessen? Oder sollen die Gegner stärke/schwächer werden?
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Re: Kampagneneinstieg und Kampfplanung
« Antwort #1 am: 22.10.2019 | 07:58 »
Kampagnenstart ist immer gut :)


Mit meiner bescheidenen Erfahrung aus zwei-drei DSA5-Abenteuern als Spieler (ich habe zuletzt einen Ritter gespielt):

So lange der Zwerg dem Ork gegenübertritt sollte es halbwegs passen. Das Problem ist der hohe Schaden des Orks. Der hat natürlich eine niedrige AT, aber mit etwas Pech (oder Glück, wie man´s nimmt ;)), landet er 1-2 Treffer. Für ungerüstete war es das dann schnell. Eventuell ist es besser, wenn der Zwerg noch Schildkämpfer ist.
Bei den anderen sehe ich kein Problem.
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Re: Kampagneneinstieg und Kampfplanung
« Antwort #2 am: 22.10.2019 | 08:45 »
Zweihandwaffe und Schild?
“Uh, hey Bob?”
“What Steve?”
“Do you feel like we’ve forgotten anything?”
Sigh. “No Steve. I have my sword and my bow, and my arrows and my cloak and this hobbit here. What could I have forgotten?”
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Re: Kampagneneinstieg und Kampfplanung
« Antwort #3 am: 22.10.2019 | 09:08 »
Zweihandwaffe und Schild?

Nein, stattdessen natürlich. Einhandwaffen und Schild. Mit Zweihandwaffen parieren bei DSA5 ist - insbesondere mit der geringen Erfahrung - wirklich hart. PA dürfte bei 4 oder so liegen. ;)
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Re: Kampagneneinstieg und Kampfplanung
« Antwort #4 am: 22.10.2019 | 12:38 »
Naja, die PA Abzüge der Zweihandwaffen sind auf der Stufe fast egal, da Ausweichen ohnehin noch in einer ähnlichen Höhe liegt. Und die Spielerhelden haben sogar zwei Leute mit schweren Waffen. Also was das betrifft den Vorteil. Und es kann halt sowohl der Elf den Balsam, als auch der Perainegeweihte den Heilsegen. Man kann also vielleicht auch nochmal jemanden reparieren, wenn er KO geht.
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Re: Kampagneneinstieg und Kampfplanung
« Antwort #5 am: 22.10.2019 | 13:22 »
Nein, stattdessen natürlich. Einhandwaffen und Schild.
einen Zwergischen Händler, wohl mit Zweihandwaffe und Kettenpanzer
da stand ich vielleicht vom Berg
“Uh, hey Bob?”
“What Steve?”
“Do you feel like we’ve forgotten anything?”
Sigh. “No Steve. I have my sword and my bow, and my arrows and my cloak and this hobbit here. What could I have forgotten?”
“I don’t know, like, all of our stuff? Like the tent, the bedroll, my shovel, your pot, our cups, the food, our water, your dice, my basket, that net, our spare nails and arrowheads, Jim’s pick, my shovel, the tent-pegs…”
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Re: Kampagneneinstieg und Kampfplanung
« Antwort #6 am: 4.11.2019 | 11:23 »
Der Kampf hat mittlerweile stattgefunden, und es hat gut funktioniert, hätte nur vielleicht noch ein bissle knackiger sein können. Danke also nochmal für die Tipps und die Einschätzung.

Tatsächlich ging es beim Bau des Zwergen etwas hin und her, er hat sich letztlich aber für eine Kombination Morgenstern und Schild entschieden statt für eine Zweihandwaffe.
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