Autor Thema: Der Varg-Faktor: Die erstaunliche Wahrheit über Splittermond....AUFGEDECKT!  (Gelesen 2074 mal)

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Online Waldviech

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Ladies und Gentleman - lange habe ich mit mir gerungen, ob ich die nun folgenden, ganz bestimmt und ohne jedweden Zweifel unwiederlegbaren Beweise veröffentlichen sollte. Zu schwerwiegend sind die Implikationen. Doch zuerst möchte ich Sie bitten, dass Sie, bevor Sie weiterlesen, folgendes Musikstück im Hintergrund laufen lassen - schon allein der Atmosphäre wegen:

https://www.youtube.com/watch?v=9Fq13j4ygyw&list=RD9Fq13j4ygyw&start_radio=1

Und nun zu den erstaunlichen und für einige von Ihnen vielleicht sogar erschütternden Wahrheiten, die hier und heute an das Licht der Öffentlichkeit gebracht werden, denn ich kann nicht länger schweigen. Splittermond ist nicht das, was wir glaubten. Lorakis ist nicht das was wir glaubten. Denn....Splittermond ist keine Fantasy. Splittermond ist Science-Fiction! Ja, es kommt sogar noch erstaunlicher - all die Jahre war uns verborgen, was eigentlich offen vor unserer Nase klar zu sehen war. Splittermond ist nicht einfach nur Sci-Fi - Splittermond ist sogar ein Spin-Off-System eines der ältesten Sci-Fi-RPGs der Welt.

Splittermond...ist ein Teil von Traveller.

Sie mögen nun lachen. Doch langwierige, sich über etliche Minuten erstreckende und in aufwendigem Cherrypickingverfahren durchgeführte Recherchen nach dem Charles-Berlitz-Prinzip liefern Beweise, die nicht mehr ignoriert werden können.

Allen voran der Varg-Faktor!

Gerade die Varge, jene sympathischen Pelzwesen, die geradezu als Markenzeichen Splittermonds gelten, sind ein deutlicher Indikator dafür, dass Lorakis in Wahrheit keine isolierte Fantasywelt ist, sondern statt dessen Teil einer größeren, galaktischen Bühne. Denn es kann kein Zufall sein, dass der der selbe Name in zwei Universen für zwei unfassbar ähnliche Lebensformen gebraucht wird: "Varg" für die wolfsartigen Wesen von Lorakis und "Vargr" für die wolfsartigen Bewohner der kernwärtigen, als "Vargr Extents" bekannten Sektoren des bekannten Weltraums der Traveller-Galaxis. Das die Namen sich um einen Buchstaben unterscheiden, tut hier selbstverständlich nichts zur Sache, denn über Jahrtausende wirkende Sprachwandelprozesse haben schon Merkwürdigeres bewirkt, als aus Vargr Varge zu machen. Schon eine grobe Sichtprüfung drängt zu der Erkenntnis, dass es sich in beiden Fällen um exakt die selbe Spezies handeln muss.


Primitive Bewohnerin des Planeten Lorakis


Zivilisierter Bewohner der äußeren Sternensysteme des Khonsu-Sektors

Wie ist dies möglich, mögen Sie vollkommen zurecht fragen. Die Antwort auf dieses Mysterium liegt in der Prähistorie von Lorakis und jener der Traveller-Galaxis. Wie allgemein bekannt sein dürfte, wurde Lorakis vor Jahrtausenden von einer, so glauben die Bewohner des Planeten, magisch weit entwickelten Rasse drachenähnlicher Wesen beherrscht, die die Herren der sogenannten "5 Völker" waren. Dies sind nicht von der Hand zu weisende Parallelen zur Historie der Traveller-Galaxis - auch hier herrschte in grauer Vorzeit eine mächtige Rasse drachenartiger Wesen, die Mensch wie Varg als Sklaven hielt. Diese Rasse, die Droyne, nahm an Menschen (damals noch "Höhlenmenschen" genannt) und Vargen (damals noch "stinknormale Wölfe" genannt) umfangreiche genetische Manipulationen vor und verteilte sie auf hunderten von Welten in der gesamten Galaxis. Eine dieser Welten, so der zwingende und logische Schluss, muss Lorakis gewesen sein! Zu prägnant sind die Ähnlichkeiten zwischen Droyne und Dracuriern. Sehen sie hier


300.000 Jahre alte, aus der Ausgrabungsstätte 4711/0815 um spinwärtigen Deneb-Sektor geborgene Fotografie, die zwei jugendliche Droyne beim Herumposen zeigt.


Von mittelalterlichen Künstlern angefertige Statur eines Drachlings. Ohne Zweifel stark anthropomorphisiert.

Da die Droyne bekannt dafür waren, Menschen in verschiedene, meist zweck- oder umweltangepasste Formen zu züchten, ist auch die Präsenz sogenannter "Alben" und "Zwerge" nicht verwunderlich. Ähnliche, auf dem Genmaterial des Homo Sapiens basierende Sophonten finden sich auch auf anderen Planeten, wie etwa auf Darrian oder auf Shiwonee. Auch das Vorkommen von sogenannter "Magie" auf Lorakis sollte den geneigten Betrachter nicht verwirren. Etliche Experimente der Droyne zielten darauf ab, das psionische Niveau der Menschheit zu heben - etwas, das ihnen im Falle der Lorakier durchaus vortrefflich gelungen sein dürfte. Schließlich verfügt eine Vielzahl der einheimischen Sophonten über mindere psionische Fähigkeiten und die Kräfte geübter lorakischer Paranormaler übersteigen selbst die zhodanischer Adeliger um ein Vielfaches. Sehr wahrscheinlich war Lorakis auch der Planet, an dem sich die Droyne am stärksten mit Transdimensionstechnologie beschäftigten. Wie sonst wäre zu erklären, dass das Raumzeitgefüge auf Lorakis so aufgeweicht ist, dass Zugänge zu Paralleldimensionen entstehen, die von den primitiven Lorakiern als "Feen-" oder "Geisterwelten" interpretiert werden.

Soviel fürs Erste. Ich muss nun meinen Alu-Hut bügeln. Und meine Erich-von-Däniken-Sammlung sollte auch dringend mal abgestaubt werden....
« Letzte Änderung: 23.11.2019 | 23:44 von Waldviech »
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 ~;D Ja natürlich ist das schlüssig!  ~;D
Und es wird bei näherem darüber nachdenken nur noch schlüssiger. Ein Feature antiker Droyn-Ruinen sind zum Beispiel Portalnetzwerke. Und was gibt es auf Lorakis? Richtig - ein Netzwerk von Portalen! Und ist nicht der Splittermond selbst ein deutlicher Verweis auf den Weltraum?
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Na endlich. Das hat ja nun auch wirklich lange genug gedauert! :korvin:

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Tja, Pech - mein Aluhut ist frisch gebügelt - Ihr könnt mir garnix!  ~;D
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Offline Boba Fett (away)

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Großartig!

Lorakis wird bei mir ein Planet im Grant System, 1607 (Koordinaten) im  Subsektor der Spinwärts Marken.
Das erklärt endlich, warum ein System mit einem ideal erdähnlichen Planeten vom Imperium zur Roten Zone erklärt wird...
Kopfgeldjäger? Diesen Abschaum brauchen wir hier nicht!



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Offline Aedin Madasohn

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durch neueste Feldstudien konnte übrigens brandheiß eruiert werden, WO auf Terra/Sol-System seinerzeits die Droyne ihren Cispher-Impakt starteten....

...Trommelwirbel und man möge den senilen Däniken endlich von der Bühne rollen...

im alten Iran!

genauer, in der altehrwürdigen Provinz Varkhanistan am kaspischen Meere, in desen Tiefen möglicherweis noch schauerlichere Genexperimente ihrer Enthüllung harren

...aber jetzt weiter mit Werbung, dieses mal von Hyrkanier TigerMilch Corporation, für den Extraschuss Wild- und Grausamkeit im Tierversuchslabor...

Offline Gunthar

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Mehr solche Sachen!  :headbang: 8] ;D

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Na aber sowas von gerne - kommt bei Zeiten! Ganz heißen Dank übrigens für die korrekte Lokalisierung von Lorakis sowie den Hinweis auf Varkhanistan. Das klärt tatsächlich diverse weitere Mysterien!
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Online Quaint

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Irgendwie hab ich jetzt Lust nen Varg mit Plasmakanone und dem Vorzug "Hundeflüsterer" zu spielen, der als skrupelloser Kopfgeldjäger sein Geld verdient und ne ganze Meute Hunde als Gefolge mitführt. Natürlich auf Lorakis. Irgendwie kriegt man mit den Artefaktregeln sicher ne Plasmawumme hin...
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Online Waldviech

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Es würde mich definitiv wundern, wenn das NICHT ginge. Sicherlich gibt es irgendwelche passenden Blitz- oder Feuerzauber, die regeltechnisch das gleiche ermöglichen. Und das Charakterkonzept ist definitiv saucool! :).

Nebenher habe ich noch einige weitere Mysterien aufgedeckt - zufürderst die der Passgenauigkeit der Timeline!

Skeptiker des Varg-Faktors mögen nämlich einwerfen, dass die Timelines zwischen dem Splittermonduniversum und dem Travelleruniversum nicht matchen würden, da die antiken Droyn vor 300.000 Jahren untergingen, während die vorgeblichen Drachlinge erst vor ungefähr 2000 Jahren von der Bühne der Geschichte verschwanden. Ein begründeter Einwurf, der sich jedoch ausräumen lässt!
Wie allgemein bekannt, vermuten lorakische Gelehrte, dass die Mondportale von einer Rasse erbaut wurden, die älter war als die Drachlinge. Gleichzeitig ist in der weiteren Galaxis bekannt, dass etliche Droyne den Untergang ihrer antiken Hochkultur überlebt haben - noch immer gibt es eine Hand voll Planeten, die von Droyne bewohnt werden, die allerdings bei Weitem nicht mehr über das technologische und psionische Wissen ihrer Vorfahren verfügen. Diese beiden Fakten lösen den scheinbaren Widerspruch:

- Vor 300.000 Jahren besiedelten die antiken Droyne Lorakis. Sie brachten primitive Homo Sapiens und Vargr mit, aus denen später die modernen Menschen, Alben, Zwerge und Varge von Lorakis werden sollten. Darüber hinaus erbauten sie das Portalnetzwerke und führten allerlei genetische, psionische und transdimensionale Experimente durch, die für die zahlreichen, surreal wirkenden Eigenschaften des Planeten Lorakis verantwortlich sind.

- Vor ungefähr 290.000 Jahren erreichte dann schließlich der "Final War" auch Lorakis und das Zeitalter der "Ancients" endete auch dort.

- neben den "sterblichen Rassen" überlebten noch zwei andere Gruppierungen den Untergang: eine kleine Gruppe Droyne und eine Gruppe von "Experimenten". Bei letzteren handelte es sich um quasi-unsterbliche Individuen, die noch über Reste alter Technologie der Klassifizierung TL-30+ geboten.

- Aus den Experimenten wurden jene Entitäten, die man später als "Götter" bezeichnen sollte.

- lange Jahrtausende existierten die Sophonten von Lorakis auf eine TL irgendwo zwischen 0 und 1.

- die Nachfahren der antiken Droyne jedoch begannen schneller als die anderen Sophonten des Planeten, sich technologisch wieder weiter zu entwickeln - nicht zuletzt, weil viele Hinterlassenschaften der "Ancients" für Droyne und nicht für andere Rassen konstruiert worden waren.

- vor ungefähr 3000 Jahren hatten die nun Drachlinge genannten Droyne wieder eine Zivilisationsstufe erreicht, die ungefähr TL15 entsprach (dabei entwickelten sie jedoch nie das Verlangen, ihr Sonnensystem zu gewesen)

- zu den "Göttern" hatten sie stets ein gespaltenes Verhältnis. Deren biologische Konstrukte, die Lamashtu, verhinderten, dass sie den gesamten Planeten beherrschen könnten. Das machte die zu Feinden. Gleichzeitig jedoch erhofften die Drachlinge stets, von den "Göttern" weiteres, technologisches Wissen zu erlangen, indem sie sich anbiederten.

-vor knapp 2000 Jahren schließlich kommt es zum Mondfall, da die Drachlinge sich in ihrer Gier nach technologischem Know-How mit der falschen Entität einlassen.

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Offline Blechpirat

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« Letzte Änderung: 25.11.2019 | 13:51 von Blechpirat »

Online rillenmanni

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300.000 Jahre alte, aus der Ausgrabungsstätte 4711/0815 um spinwärtigen Deneb-Sektor geborgene Fotografie, die zwei jugendliche Droyne beim Herumposen zeigt.

"zwei jugendliche Droyne beim Herumposen" - genial! :)

Schön, von Dir zu lesen, Waldviech! Ich habe mir übrigens kürzlich einen "Waldviech-Olymp" erdacht, in dem Waldviech so zeusmäßig hause und in den (selten) Personen einziehen dürfen, wenn sie es mE von der Kreativität her verdienen, in Waldviech-Nähe sein zu dürfen. Waldviech - lebende Legende ...
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Offline Grimtooth's Little Sister

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Offline Lichtschwerttänzer

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Online Marduk

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...und wie krieg ich jetzt in meinem Kopf Lorakis wieder aus dem Travelleruniverseum raus..?

Gar nicht! >;D
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Online Waldviech

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Hmmm....hatten nicht die Darrianer ein spezielles Verfahren für solche Fälle entwickelt? Ich bezweifele nur, dass diese Lösung ethisch vertretbar wäre... >;D

Ansonsten: ganz, ganz lieben Dank für das Lob! Es freut mich außerordentlich, dass dieser Quat...ähm...diese erstaunlichen Enthüllungen gefallen!  :)

Momentan bin ich daran, einige außergewöhnliche Fakten zu den "Göttern" von Lorakis ans Tageslicht zu bringen. An Göttern aus dem All besteht auf Grenzplaneten des Travelleruniversum ja kein Mangel. Immerhin ist das "Däniken-Prozedere" eine bekannte und beliebte Unterdrückungs- und Ausbeutungsmasche.
 Angefangen bei mächtigen Gottkaisern und perfiden Priesterapparaten, die ihre Bevölkerung mit elaborierten Betrugsmaschen dumm und gefügig halten bis hin zu schlichten interstellaren Strauchdieben, die sich mit zwei Laserpistolen zum Gott des Donners erklären, um sich von verschreckten Wilden mit geschälten Weintrauben füttern zu lassen.

Die vorliegenden Fakten deuten jedoch darauf hin, dass es sich mit den Göttern von Lorakis etwas anders verhält - immerhin gibt es unter ihnen nicht wenige, die sich anscheinend tatsächlich um ihre Anhänger sorgen - etwas, das herkömmlichen "Weltraumgöttern" nur höchst selten in den Sinn käme.

Aber dazu im Detail später mehr.  8)
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Offline Boba Fett (away)

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Hmmm, sollte man den Splittermond Systemchannel als Traveller Subchannel führen?

 8]

 :Ironie:
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Also in Anbetracht dieser ganzen, erschütternden Enthüllungen über Splittermonds wahre Hintergründe wäre das eigentlich nur angebracht. Aber lass mal. Dieser Systemchannel hat sich in seiner jetzigen Form schon so eingebürgert, dass ein Verschieben, so berechtigt es auch sein mag, nur für unnötige Verwirrung sorgen würde.  ~;D

Aber ich hatte ja ein paar Fakten zu den lorakischen Göttern versprochen!

Wie oben schon erwähnt, unterscheiden sich die Götter von Lorakis in einigen wichtigen Dingen von Gottheiten, wie man sie im Rest der Galaxis kennt. Es handelt sich nicht nur um spirituell aufgeladene Sinnbilder für urtümliche Gesellschaften noch unerklärlicher Naturphänomene wie der Tod, Pflanzenwachstum, Stürme, Mondphasen oder Nieselregen, sondern um tatsächlich existierende, machtvoll in der Welt wirkende Entitäten. Wie oben bereits erläutert, kommt es natürlich auch immer wieder vor, dass höher entwickelte Lebensformen oder politische Machthaber einer einfachen Bevölkerung vorgaukeln, sie seien eine göttliche Macht - sei dies als Mittel zum Zwecke der Unterdrückung und/oder als Mittel zur ausgiebigen Selbstbereicherung. Auch in diese Kategorie passen die Götter von Lorakis nicht!
Tatsächlich verhalten sich die Götter des Planeten Lorakis nämlich exakt so, wie ihre Gläubigen es von ihnen erwarten. Zwar treten sie ausschließlich als mythologische Gestalten auf und lassen die gemeinen Planetenbewohner über ihre wahre Natur im Unklaren, reagieren aber auf Gebete und kümmern sich tatsächlich um die "Aufgabengebiete", die die jeweiligen Mythologien ihnen zuschreiben - und zwar, anders als die künstlichen Tyrannengöttern vergleichbarer Planeten, ohne das dies mit einem Übermaß an geforderten Rohstoffopferungen einhergehen würde. Einzig und allein ein gewisses Blödhalten der Bevölkerung kann man den lorakischen Göttern zur Last legen, da ihre permanenten, scheinbar übernatürlichen Aktivitäten die einfachen Lorakier davon abhalten, die Existenz ihrer Götter zu hinterfragen und so eine wissenschaftliche Weltsicht zu entwickeln.

Warum ist dies so? Die Erklärung ist in der Tat so einfach wie sie schlüssig ist. Zwar ist Lorakis eine von Natur aus sehr erdähnliche Gartenwelt, doch die umfangreichen Modifikationen, die die antiken Droyne an Flora, Fauna und Raumzeitgefüge vorgenommen haben, erfordern permanente Überwachung und Nachjustierung, damit der "magische Planet" auch "magisch" bleibt. Zu diesem Zwecke installierten die Droyne eine ganze Reiche von unglaublich hoch entwickelten Kontrollmechanismen, gesteuert von künstlichen Intelligenzen mit, man verzeihe an dieser Stelle das Wortspiel, gottgleicher Macht. Jede dieser Intelligenzen war mit einem bestimmten Teilbereich der lorakischen Umweltkontrolle befasst.
Diese künstliche Intelligenzen waren die ersten Götter von Lorakis. Nach dem Fall der antiken Droyne kamen weitere "Götter" hinzu, als die bestehenden "Götter" neue ihrer Art schufen oder besonders vielversprechende "Sterbliche" in ihre Ränge erhoben. Im Laufe der Zeit entwickelten die "Götter" untereinander eine Gesellschaft. Mal kooperierten sie, mal sponnen sie Intrigen gegeneinander - ganz wie niedere Sophonten es zu tun pflegten.
Warum die "Götter" in jedem Falle ihre "mythologischen Masken" aufrecht erhalten, ist ein nur schwer zu klärendes Geheimnis. Hierzu gibt es mehrere Hypothesen:
- Die Droyne programmierten ihre künstlichen Intelligenzen so, dass sie sich, trotz all ihrer Macht, stets verhalten wie mythologische Gottheiten, damit die sterbliche Bevölkerung einen bestimmten zivilisatorischen Entwicklungsstand nicht überschreitet. (Falls dies der Fall sein sollte, hat das im Falle der Drachlinge nicht funktioniert).
- Die künstlichen Intelligenzen waren in ihrer Persönlichkeit noch ungeformt, als die antiken Droyne untergingen. Die Anbetung der primitiven TL1-Sophonten sorgte erst dafür, dass sie begannen, sich für mythologische Götter zu halten und entsprechend zu benehmen.
- Die künstlichen Intelligenzen haben nach 300.000 Jahren relativer Allmacht schlicht und einfach einen gehörigen Dachschaden samt Gottkomplex entwickelt.

Wie sich die "Götter" gegenüber Raumfahrern verhalten, variiert geheimen Berichten des imperialen Scoutservice zufolge von Entität zu Entität.

- Entität "Starrekyng" zum Beispiel weicht zwar auch im Kontakt mit Raumfahrern nicht von der Aussage ab, der "Gott der Sterne" zu sein, erkennt aber ihren höheren, technologischen und wissenschaftlichen Stand und spricht entsprechend mit ihnen.
- Entität "Myuriko" hingegen verhält sich durchgehend wie eine mythologische Gestalt, macht keine Unterschiede zwischen Sterblichen von ihrem Planeten und Sterblichen von anderen Welten und ignoriert kategorisch alles, was nicht in das mythologische Muster der lorakischen Kulturen passt - und sei es ein Raumkreuzer, der direkt über ihrem Haupttempel schwebt.
- Entität "Hekaria" hingegen scheint die Galaxis außerhalb von Lorakis so gut zu kennen, dass sie, so Geheimdienstanalysen, unter diversen sterblichen Tarnidentitäten überall in den Spinwärtsmarken operiert. Außerdem soll sie, laut eigener Aussage, Fan einer obskuren, Jahrhunderte alten Solomani-Rundfunksendung über einen namenlosen Doktor sein...
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Guter Hinweis! ( Für die, die es nicht kennen, hier mal der Wiki-Link: https://en.m.wikipedia.org/wiki/Lord_of_Light)
In dem Sinne ist dann sogar ein Jenseits denkbar!
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Kleine Anmerkung am Rande: ich bin ja versucht, hier bei den Orks auch noch die Deepnight-Entität reinzuwürgen, aber da warte ich mal noch, bis die PDFs vom Kickstarter verfügbar sind, um zu sehen, ob das wirklich passend gemacht werden kann.....Ähm....ich meine natürlich:

Vage vermutete Verbindungen zwischen der mysteriösen Deepnight-Entität und jener Mischung aus schwarmbildenden Sophonten und Infektionskrankheit, die von den gemeinen Lorakiern als "Orks" bezeichnet wird, lassen sich bislang noch nicht ausreichend belegen. Es steht jedoch zu hoffen, dass die Expeditionsberichte des Forschungskreuzers RSS Deepnight Revelation bei Zeiten Licht ins Dunkel dieses weiteren Enigmas bringen werden.
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Offline Horadan

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