Autor Thema: [Film] Black Widow  (Gelesen 1818 mal)

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Offline Torgo

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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #25 am: 16.10.2021 | 21:35 »
Ich fand den Film ok.

Die beiden Hauptdarstellerinnen waren super und auch die Chemie zwischen den Figuren war gut.

Die Action passte ebenfalls und ich fand es gut, dass Black Widow mehr Hintergrund und mehr Charakter als in den Avengersfilmenbekommen hat.

Aber

Ich fand die Bösen selbst für Marvel extrem nichtssagend. Taskmaster war halt Taskmaster und hatte aufgrund der Story gar keine Chance sich irgendwohin zu entwickeln und der General war mir egal.

Außerdem fühlt es sich wie der Auftakt einer Reihe die nie kommen wird an.

Von daher ein Film für den ich nicht ins Kino gegangen wäre, aber im Disneyabo vollkommen in Ordnung.

Offline Kurna

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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #26 am: 17.10.2021 | 13:34 »
Ich habe den Film im Kino gesehen und mir inzwischen auch die BluRay geholt.

Ich fand ihn ziemlich gut. Unter anderem die Szenen mit der Entwicklung der beiden Mädchen während der Credits war klasse.

Auch die Chemie stimmte einfach.  :d

In einer Kritik, die ich später gelesen habe, kam die Beschwerde, dass der Film nur Fan-Service wäre, u.a. weil stumpf alle Punkte aus früheren MCU-Filmen abgehakt würden (Budapest, blonde Haare, Weste ...). Es wurde so ein wenig mit dem Han Solo-Film verglichen, wo ich es tatsächlich auch störend fand. Dagegen muss ich sagen, dass mich das bei Black Widow überhaupt nicht gestört hat, obwohl ich eigentlich gar kein so großer Fan bin. Die meisten Anspielungen (außer den blonden Haaren), habe ich gar nicht verstanden, weil es zu lange her war oder ich den entsprechenden Film gar nicht kenne. Aber sie haben für mich trotzdem einfach Sinn gemacht, allein aus dem Zusammenhang dieses Films heraus.

Spannend an den deleted scenes auf der BR fand ich übrigens, dass damit das Verhältnis von Alexei und Melina noch stärker beleuchtet worden wäre.
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Online tartex

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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #27 am: 17.10.2021 | 19:22 »
Ich wollte gestern auch schon den Vergleich mit Solo bringen. Sehe das genauso wie Kurna.
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Offline Zed

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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #28 am: Gestern um 12:05 »
Zitat
Zitat
(Besonders bescheiden empfand ich, dass Joss Whedon wohl nicht viel eingefallen ist, was Natashas Konflikt sein könnte, außer dass sie keine Kinder kriegen kann.

Ja, die Szene prangern viele an. Ich finde sie ziemlich gut. Dazu nachher noch ne Erwiderung von mir.

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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #29 am: Gestern um 12:22 »
Ich schaue ja sehr viel an "oscarreifen Suburb-Drama", aber ich fand dass das Einbauen der Sterilisierung eigentlich nicht nötig war. Wenn man gut schreibt (und schauspielert) kann man auf all dem Zeug, von dem der Zuseher schon weiß, dass es Natasha zugestossen ist, aufbauen, ohne eine neue Baustelle aufmachen zu müssen.

Ich habe auch gar nichts gegen Sterilisierungen, aber es ist halt ein wenig schade, dass die einzige Frau in tragender Rolle scheinbar nur in der Mutterrolle Glück und Vollendung finden kann. (Okay, dann hätten wir auch noch Hawkeye's Frau, die bereits als Mutter Glück und Vollendung gefunden hat...)

Aber wie gesagt: in meinem Headcanon hat Natasha das ja alles nur geschauspielert, um Bruce auf Kurs zu bringen. Mit der Interpretation bin ich glücklich.

PS: ich habe den Anspruch, dass ich Superheldenfilme auf Augenhöhe mit allen anderen Filmen messe. Alles andere fände ich herablassend gegenüber dem Genre. Entweder ein Film nimmt mich emotional mit oder nicht.
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Offline Alexandro

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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #30 am: Gestern um 13:55 »
Die Szene war in der ursprünglichen Fassung deutlich länger und drehte sich nicht nur um die Sterilisierung.

Persönlich fand ich Han Solo in "Solo" besser und kontrastreicher dargestellt, als Natasha in "Black Widow" (trotz der Easter Eggs, die ich ebenfalls etwas nervig und aufgedrückt fand).

Ich fand den Film okay, aber spätestens seit Endgame ist bei mir bei Marvel die Luft endgültig raus und alles was danach kommt fühlt sich irgendwie an, wie die krümeligen Reste vom Kuchen.

Die guten Charakterdarstellungen findet man in "WandaVision" und "Loki", wo die Schreiber mehr Freiraum haben, um diese aufzubauen und diese nicht in einen 2h-Film quetschen müssen.
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Offline Zed

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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #31 am: Gestern um 14:19 »
Zitat
Ich schaue ja sehr viel an "oscarreifen Suburb-Drama", aber ich fand dass das Einbauen der Sterilisierung eigentlich nicht nötig war. Wenn man gut schreibt (und schauspielert) kann man auf all dem Zeug, von dem der Zuseher schon weiß, dass es Natasha zugestossen ist, aufbauen, ohne eine neue Baustelle aufmachen zu müssen.

Ich habe auch gar nichts gegen Sterilisierungen, aber es ist halt ein wenig schade, dass die einzige Frau in tragender Rolle scheinbar nur in der Mutterrolle Glück und Vollendung finden kann. (Okay, dann hätten wir auch noch Hawkeye's Frau, die bereits als Mutter Glück und Vollendung gefunden hat...)

Ich hatte versucht deutlich zu machen, dass die Sterilisationserzählung hauptsächlich dazu diente, Bruce den Gedanken zu nehmen, er wäre der einzige, der keine Kinder bekommen kann, der einzige, der eine Last zu tragen hätte. Natasha will ihm klar machen, dass ihre ähnlichen Defizite sie beide zusammen bringen. Sie rührt ihn obendrein mit ihrer Trauma-Geschichte, aber es reicht letztlich nicht, dass er die gemeinsame Beziehungsbasis anerkennt.

Zitat
Aber wie gesagt: in meinem Headcanon hat Natasha das ja alles nur geschauspielert, um Bruce auf Kurs zu bringen. Mit der Interpretation bin ich glücklich.
In den Filmen sehe ich zwar keine Indizien dafür, aber auch keine Gegenbeweise. Wäre ein sehr zynischer Zug, aber warum nicht  :)

Zitat
PS: ich habe den Anspruch, dass ich Superheldenfilme auf Augenhöhe mit allen anderen Filmen messe. Alles andere fände ich herablassend gegenüber dem Genre. Entweder ein Film nimmt mich emotional mit oder nicht.
Ich habe zwar unterschiedliche Ansprüche an unterschiedliche Filmgenres, aber nicht notwendigerweise unterschiedlich hohe. Von MCU-Filmen erwarte ich überzeugende Action; spannende Weiterentwicklung der Lore; soviel Humor wie möglich, ohne die Dramen zu zerstören oder den ganzen Film lächerlich zu machen. Das gelingt den allermeisten MCU-Filmen (und nicht vielen DCU-Filmen) für mich.
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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #32 am: Gestern um 14:52 »
Von MCU-Filmen erwarte ich überzeugende Action; spannende Weiterentwicklung der Lore; soviel Humor wie möglich, ohne die Dramen zu zerstören oder den ganzen Film lächerlich zu machen. Das gelingt den allermeisten MCU-Filmen (und nicht vielen DCU-Filmen) für mich.

Gerade in Sachen Action scheitern die Avengers-Filme (und Black Panther) für mich: große Gruppen von Leuten rennen aufeinander auf Schlachtfeldern zu. :snoring:

Und da muss da dann der Rest um so mehr stimmen.

Aber interessanterweise fand ich Winter Soldier von der Action sehr mitreißend. Und Black Widow auch.

Und selbst die Flughafen-Szene in Civil War hat mir Spass gemacht.
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Offline Issi

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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #33 am: Gestern um 15:03 »
Haben ihn neulich einstimmig abgebrochen, aus Langeweile.
Vieles war nicht überzeugend. Leider auch nicht die Schauspieler.

Ich wollte den Film wirklich mögen.
Hat nicht funktioniert.

Offline Zed

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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #34 am: Gestern um 15:34 »
Aber interessanterweise fand ich Winter Soldier von der Action sehr mitreißend.
Das ist mein MCU-Lieblingsfilm. Der Grund ist, dass die dystopische Prämisse dieses Filmes in meinen Augen weniger unwahrscheinlich ist als man denkt (siehe die Personenlisten, die nach dem missglückten Putsch in der Türkei nur zwei Tage nach dem Putsch schon abgearbeitet wurde, oder das social-scoring-System Chinas).
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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #35 am: Gestern um 17:34 »

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Fand in der Türkei wirklich ein Putsch statt?
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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #36 am: Gestern um 19:07 »
Ich fasse das MCU mal kurz zusammen:

Frauen sind aus Europa (oder dem Weltall) und Männer sind aus Amerika.

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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #37 am: Gestern um 19:12 »
Thor ,Heimdall, Sif und die 3 Krieger würden sich gerne mit dir unterhalten
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Offline Selganor [n/a]

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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #38 am: Gestern um 19:24 »
Wieso Sif? Muss die ihre "Jungs" verteidigen weil die das nicht selbst koennen? ;D
Abraham Maslow said in 1966: "It is tempting, if the only tool you have is a hammer, to treat everything as if it were a nail."

Offline Teylen

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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #39 am: Gestern um 19:25 »
Steril=Monster?
Ja, eine typische Masche von Joss Whedon in der Darstellung von Frauen Charakteren.
Die ich persönlich ziemliche Scheiße finde. So aus weiblicher Perspektive.
Da hat man einen weiblichen Charakteren in den Avengers (zu dem Zeitpunkt), die bereits so einen recht erbärmlichen Anteil von Screentime bekommen hat. Wo ihm dann als Charakterzug neben "arg talentierte Spionien", die 0815 Nummer "Ich bin ein Monster, weil ich keine Kinder bekommen kann / Sterilisiert wurde". Das es dann aufkommt und einen männlichen Charakter auszumuntern, macht es eher schlechter als besser.

Wäre nicht so arg, hätte Marvel, in dem Filmen, es geschafft einen weiblichen Charakter vernünftig zu zeichen. So außerhalb von Nebenfiguren in Black Panther.
[Captain Marvel lebt imho nur davon, dass es bis dato der einzige MCU Film mit weiblichen Hauptcharakter war.
Die dann natürlich mit Fury Roadtrip-mässig rumtingeln muß, in einem Mittelteil, der auf dem mistigen Niveau von Agents of Shield ist - wobei AoS es sogar noch schafft mehr Charaktere zu haben, und in den ersten Staffeln sogar deutlich besser gemacht war]

In Bezug auf Genre-Konventionen.
Also es ist keine Genre-Konventiion, dass man weibliche Charakter ausläßt, oder sie über die Mutterrolle definiert.
Ich mein DC hat da sehr deutlich die Nase um Längen vorn. Sowohl was die Filme angeht, als insbesondere auch die Serien.
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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #40 am: Gestern um 20:02 »
Wieso Sif? Muss die ihre "Jungs" verteidigen weil die das nicht selbst koennen? ;D
Sie kommt nicht aus Europa oder dem Weltall
die 0815 Nummer "Ich bin ein Monster, weil ich keine Kinder bekommen kann / Sterilisiert wurde".
ich glaube Monster bezieht sich auf ihren Red Ledger, ich habe das jeden falls nie auf ihre Sterilität bezogen, sondern auf ihre Vergangenheit als Assassine für den Red Room
“Uh, hey Bob?”
“What Steve?”
“Do you feel like we’ve forgotten anything?”
Sigh. “No Steve. I have my sword and my bow, and my arrows and my cloak and this hobbit here. What could I have forgotten?”
“I don’t know, like, all of our stuff? Like the tent, the bedroll, my shovel, your pot, our cups, the food, our water, your dice, my basket, that net, our spare nails and arrowheads, Jim’s pick, my shovel, the tent-pegs…”
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Offline Zed

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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #41 am: Gestern um 20:36 »
Zitat
Da hat man einen weiblichen Charakteren in den Avengers (zu dem Zeitpunkt), die bereits so einen recht erbärmlichen Anteil von Screentime bekommen hat. Wo ihm dann als Charakterzug neben "arg talentierte Spionien", die 0815 Nummer "Ich bin ein Monster, weil ich keine Kinder bekommen kann / Sterilisiert wurde". Das es dann aufkommt und einen männlichen Charakter auszumuntern, macht es eher schlechter als besser.
Zustimmung bei der marginalen Behandlung von Widow gerade zu Beginn des MCU als Teil des "Teams Tony". Von "Nebensächlich" zu immerhin "Ab-und-an-im Spotlight" wurde Widow für mich in Joss Whedons Avengers 1, wo sie am Filmanfang einen Kriminellen austrickst, der sie unterschätzt, und außerdem ähnlich Loki aufs Glatteis führt.

Das Verb "aufmuntern" halte ich für sehr missgünstig geframed: Natasha  k ä m p f t  hier um eine Zukunft ihrer Beziehung zu Bruce Banner. Dass sie zu seinem Hirn, das nur aus "I am doomed" zu bestehen scheint, mit ihrer vielleicht traumatischsten Offenbarung, mit der sie ihm von seinem Trip, er müsse allein mit seinen Dämonen ringen, runterbringen möchte, nicht durchdringt, ist tragisch.

Zitat
Wäre nicht so arg, hätte Marvel, in dem Filmen, es geschafft einen weiblichen Charakter vernünftig zu zeichen. So außerhalb von Nebenfiguren in Black Panther.
[Captain Marvel lebt imho nur davon, dass es bis dato der einzige MCU Film mit weiblichen Hauptcharakter war.
Die dann natürlich mit Fury Roadtrip-mässig rumtingeln muß, in einem Mittelteil, der auf dem mistigen Niveau von Agents of Shield ist - wobei AoS es sogar noch schafft mehr Charaktere zu haben, und in den ersten Staffeln sogar deutlich besser gemacht war]

Das sehe ich genau so.

Zitat
In Bezug auf Genre-Konventionen.
Also es ist keine Genre-Konventiion, dass man weibliche Charakter ausläßt, oder sie über die Mutterrolle definiert.
Ich mein DC hat da sehr deutlich die Nase um Längen vorn. Sowohl was die Filme angeht, als insbesondere auch die Serien.
Ja, DC-Seriencreator Berlanti hat progressives Erzählen sehr vorangebracht. Im DC-Kinouniversum kann ich diesen Fortschritt trotz Wonder Woman noch nicht erkennen.

Zitat
Ja, eine typische Masche von Joss Whedon in der Darstellung von Frauen Charakteren. Die ich persönlich ziemliche Scheiße finde. So aus weiblicher Perspektive.
Welche Masche meinst Du? Und ließe sie sich auch an Buffy festmachen?
« Letzte Änderung: Gestern um 20:41 von Zed »
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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #42 am: Gestern um 20:47 »
Sie kommt nicht aus Europa oder dem Weltall

Wie schaut nochmals der Eingang nach Asgard aus?

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Re: [Film] Black Widow
« Antwort #43 am: Gestern um 21:13 »
Wie schaut nochmals der Eingang nach Asgard aus?

als Bifröst die Strasse zwischen  den Neun Welten
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