Autor Thema: 2D20 - Wieso sowenig Liebe?  (Gelesen 1821 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Baron_von_Butzhausen

  • Experienced
  • ***
  • Beiträge: 263
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Lieblingsmensch
Re: 2D20 - Wieso sowenig Liebe?
« Antwort #25 am: 28.10.2020 | 10:59 »
Bei mir sind es:

- fehlende Übersetzung
- doch recht dicke Grundregelwerke
- doch recht teure Grundregelwerke zum "mal reinschnuppern"
- ein nicht guter One-Shot auf einer Con
- keine Leute die es auch spielen wollen
- Settings wären Mittelinteressant. Aber alles andere gibt es schon in anderen Systemen/Settings.
- Habe den Eindruck das System ist mir zu kompliziert.

Das mal so meine persönlichen (Nicht) Beweggründe.

Andreas


Im Moment spiele ich: Leider nichts.
Im Moment leite ich: Beyond the Wall. Eine Runde die pbtA Systeme ausprobiert. Aktuell Dungeonworld. Cthulhu - Schreie und Flüstern mit Twitter Leuten.
Im Moment beschäftige ich mich: Beyond the Wall und Through Sunken Lands. pbtA Systeme, gerade Dungeon World.
Im Moment lese ich: Oribos von Markus Heitz. Die Horus Heresy.

Offline aikar

  • Famous Hero
  • ******
  • Beiträge: 3.970
  • Username: aikar
Re: 2D20 - Wieso sowenig Liebe?
« Antwort #26 am: 28.10.2020 | 12:23 »
Mein Erstkontakt mit 2d20 (Conan) ließ mich wenig begeistert zurück - das System wirkte mit seinen mehreren Meta-Ressourcen fummelig und langsam, und ich kann auch nicht behaupten, dass die Regeln durch besondere Klarheit bestachen. Mir wurde versichert, es spielte sich besser als es sich läse
Conan hat bei mir beim ersten Lesen den selben Eindruck hinterlassen und mich dadurch abgeschreckt. Inzwischen habe ich aber noch 2, 3 mal drüber gelesen (noch nicht getestet) und bin inzwischen überzeugt, dass es eigentlich doch recht leichtgängig ist.

d.h. Irgendwie wird ein falscher Eindruck erweckt. Ich kann die Ursache nicht komplett festnageln, aber es dürfte tatsächlich der Aufbau der Regelbeschreibung sein.
Den selben Vorwurf muss sich ja auch Fate Core gefallen lassen, weshalb ja jetzt Fate Condensed als eingestampfte, übersichtlichere Variante rauskam.

Dazu kommt natürlich, dass bis jetzt kein 2D20-System übersetzt war. Und ich finde es ein bisschen Schade (verstehe es aber) dass es jetzt erstmal Star Trek ist und nicht Conan.

Offline Don-Lope

  • Tony Stark Wannabe
  • Experienced
  • ***
  • Beiträge: 140
  • Username: Don-Lope
Re: 2D20 - Wieso sowenig Liebe?
« Antwort #27 am: 29.10.2020 | 16:56 »
Ich mag die 2W20 Systeme sehr. auch gerade weil sie sehr unterschiedlich sind und sich immer ganz gut ans jeweilige Setting anpassen.
Wir spielen die in einigen Runden, gerade Conan ist schon was crunshy, bietet aber auch Möglickeiten für einen dramatisch/ taktischen Kampf.

Die Sortierung der Regeln läßt in der Tat zu Wünschen übrig und, dass man aus "kunstlerischen Gründen" auf einen echten Index verzichtet hat, hilft auch nicht.

Offline Holycleric5

  • Hero
  • *****
  • Beiträge: 1.769
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Holycleric5
Re: 2D20 - Wieso sowenig Liebe?
« Antwort #28 am: 2.11.2020 | 18:44 »
(...) Und ein Problem könnte sein, dass die Themen entweder Umsetzungen (Conan, John Carter, StarTrek, etc.) oder wenig massentaugliche Settings (Mutant Chronicles). Ein "großes" Fantasy-Setting mit klassischen Wesen könnte hier etwas mehr Interesse wecken.

Ich habe mir damals ebenfalls Conan 2d20 zum reinschnuppern geholt (Wobei ich Conan eher durch das Spiel "Age of Conan - Hyborian Adventures" kennengelernt habe), aber besonders aufgrund des Settings hat es nicht ganz bei mir gezündet, dazu kam noch die inzwischen recht große Zahl an Supplements.

Trotzdem fand ich den Grundgedanken nicht schlecht, trotz der Tatsache, dass manche Regeln tatsächlich relativ ungünstig sortiert sind.

Sollte es vom 2d20 System mal eine generische Fantasy-Variante geben, würde ich vielleicht nochmal einen Blick riskieren.
Leitet (als SL): Splittermond
Bereitet vor (als Spieler): Splittermond

Offline NurgleHH

  • Adventurer
  • ****
  • Beiträge: 977
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: NurgleHH
Re: 2D20 - Wieso sowenig Liebe?
« Antwort #29 am: 2.11.2020 | 19:32 »
Ich habe mir damals ebenfalls Conan 2d20 zum reinschnuppern geholt (Wobei ich Conan eher durch das Spiel "Age of Conan - Hyborian Adventures" kennengelernt habe), aber besonders aufgrund des Settings hat es nicht ganz bei mir gezündet, dazu kam noch die inzwischen recht große Zahl an Supplements.

Trotzdem fand ich den Grundgedanken nicht schlecht, trotz der Tatsache, dass manche Regeln tatsächlich relativ ungünstig sortiert sind.

Sollte es vom 2d20 System mal eine generische Fantasy-Variante geben, würde ich vielleicht nochmal einen Blick riskieren.
Wäre schon toll, aber tendenziell geht es bei Modiphius in Richtung vorgegebenes Setting. Eigenes Setting ist scheinbar nicht so Thema bei Modiphius.