Autor Thema: DSA 5 ist mehr HP-Runtergekloppe als DSA 4.1! Richtig oder falsch?  (Gelesen 1053 mal)

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Offline Hotzenplot

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In DSA 5 würde ich mich nach etwas mehr als einem Dutzend Spielrunden immer noch als Anfänger bezeichnen.

Mit fällt zumindest in den Runden, in denen ich bisher mitgespielt habe, auf, dass es (gefühlt) mehr um Hitpoints-Runtergekloppe geht in Kämpfen, als noch bei DSA 4.1.
Anders gesagt: In meinen DSA 4.1-Runden sind die Gegner (selten auch die Helden) häufiger schnell umgefallen, z. B. durch den Einsatz von bestimmten Manövern (z. b. Hammerschlag, gezielter Stich (wegen Wunden)) oder "save-or-die" Zaubern wie Paralys, Horriphobus und so weiter.

Wie seht ihr das?

Bonusfrage: In den Runden, in denen ich bisher gespielt habe, wurde das Trefferzonensystem nicht benutzt, macht das viel aus in dieser Hinsicht?

Hinweis:
Mir ist bewusst, dass das sehr vom Erfahrungsgrad abhängen kann. Aber ich suche nach einer allgemeinen Antwort. ;)
« Letzte Änderung: 19.02.2021 | 10:21 von Hotzenplot »
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Offline Faras Damion

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Ich bin ja ein völliger DSA5-Noob, aber mein Eindruck ist derselbe.

In DSA4 gab es ganz grob die Bereiche:
schwach gegen schwach: ewiges Vorbeigehaue
mittel gegen mittel: spannende, abwechslungsreiche Kämpfe
stark gegen stark: langweiliges Warten auf den Krit

Meine geringe DSA5-Tests haben bisher Kämpfe gezeigt, in denen die HPs langsam nach unten gingen. Wenn ich mir die Regeln anschaue, scheint mir das sogar eine bewusste Design Entscheidung zu sein.

Das macht manches einfacher, aber coole Kämpfe wie in DSA4 hatte ich noch nicht.

Bei den letzten Malen wurde der Kampf übrigens durch Flucht beendet. Flucht ist ja viel einfacher als in DSA4 und im Bestiarium sogar mit Werten unterfüttert.
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Offline Ninkasi

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Wird in DSA5 nicht vermehrt mit Zuständen gearbeitet, also Gegner ausschalten über genügend Zustände, statt Lebenspunkte senken?
Oder findet das in der Praxis quasi nicht statt.

Offline Faras Damion

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Die meisten Effekte geben nur leichte Erschwernisse auf die Kampfwerte.

Krasse Effekt habe ich nur bei starken Magiern erlebt. Ab QS5 oder 6 ist ein Gegner wirklich ausgeschaltet.

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Offline Eliane

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Zu DSA 4 kann ich nicht viel sagen.

Bei meinen bisherigen DSA5 Kämpfen ging es eigentlich meistens recht flott, die haben selten länger als 5, 6 KR gedauert. Und das dann nur, wenn die Gegner Verstärukung bekamen. Allerdings ist die Truppe auch ziemlch kampfstark.
Zwei meiner Charaktere hatten nach ein bis zwei Treffern beinahe die Hälfte ihrer LP verloren, die hätten auch nicht mehr lange durchgehalten.
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Offline JohnnyPeace

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Die Zauber, wie Horriphobus oder Paralys, sind tatsächlich in sofern schwächer, als dass man die sehr hoch haben muss, um ähnlich DSA4.1 Gegner recht kurzfristig aus dem Kampf zu nehmen.

Aber als "Runterkloppen" empfinde ich die Kämpfe auch nicht. Mit den Zuständen und generell niedrigerer Parade gehen die Kämpfe bei uns auch eher fix und sind auch recht dynamisch.
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Offline sindar

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Zu DSA5 kann ich nichts sagen, aber bei DSA4.1 haengt es _sehr stark_ von der Regelfestigkeit ab. Wir haben DSA4.1 eine Weile gespielt, waren aber nie wirklich regelfest; Manoever gab es zum Beispiel gar nicht. Das haben wir einmal probiert, es fuehrte zu einer gefuehlten Viertelstunde Regelbuchblaettern, es folgte der Beschluss, dergleichen bleiben zu lassen; danach war es bei uns LP runterkloppen (abgesehen von Zaubern). Nach dem, was ich gelesen habe, koennen Manoever Kaempfe gewaltig beschleunigen - wenn man eben nicht jedesmal eine Viertelstunde Regelbuecher durchblaettern muss.
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