Autor Thema: [Myranor] Spontanzauberei praktikabel?  (Gelesen 676 mal)

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Offline aikar

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[Myranor] Spontanzauberei praktikabel?
« am: 21.05.2021 | 07:34 »
Eine Frage an erfahrene Myranor-Spieler:

Wie sehr war/ist die Spontanzauberei der Optimatiker in euren Spielrunden ein Thema und wie praktisch ist sie in der Anwendung? Hat das bei euch gut funktioniert, oder ist das ganze Spiel immer eine halbe Stunde gestanden während der Magier seinen spontanen Zauber formuliert? Oder haben eure Optimatiker das gar nicht benutzt?

Warum ich konkret frage: Ich arbeite an einer Myranor-Conversion für D&D (entsprechend meiner Aventurien-Conversion) und bin immer noch unschlüssig, ob die Spotanzauberei (die in meinem Fall dann das Wirken von nicht gelernten/vorbereiteten Zaubern unter gewissen Bedingungen) als wichtiger Teil der Optimatiker unbedingt rein soll oder nur eine zeitraubende Spielflussbremse ist.
Ich werde natürlich auch Spieletests durchführen, aber eure Meinung und Erfahrung wäre eine große Hilfe.

Herzlichen Dank

Offline Ávila

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Re: [Myranor] Spontanzauberei praktikabel?
« Antwort #1 am: 21.05.2021 | 12:12 »
Die ersten Regeln für Spontanzauberei waren völlig dysfunktional. Ich rate davon ab, die irgendwie portieren zu wollen. Sie sind dann aber (mehrfach?) überarbeitet worden, vielleicht ist die neueste Version brauchbarer, die kenne ich aber nicht.

Settingtechnisch ist die Spontanzauberei schon wichtig: Einerseits ist es die Folge einer Zauberei, bei der alles über Beschwörungen läuft und die beschworenen Wesen/Dinge halt nicht monofunktional agieren. Andererseits resultiert die große Macht der optimatischen Herrscherkaste nicht so sehr aus einzelnen mächtigen Zaubern, sondern (auch) aus der Flexibilität ihrer Magie.

Ich hatte vor Jahren mal angefangen, Myranor auf das HEX-System zu portieren und habe dann beim Magiesystem aufgegeben, weil HEX halt nichts flexibles mitbringt. Wenn es in irgendeinem D&D-Splatbuch ein flexibles Magiesystem gibt, würde ich schon zusehen, ob man das für Myranor verwenden kann.