Autor Thema: [Fading Suns] Dies sind die Abenteuer der "Emissary"...  (Gelesen 449 mal)

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Offline Waldviech

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Eine FS-Kampagne braucht a) einen guten Einstieg und b) unter Umständen auch ein cooles Spielerschiff. Und natürlich kann man beides hervorragend kombinieren ;). Unter anderem käme mir da gerade folgende Idee:

Die Vorgeschichte:
Die SC sind im ersten Abenteuer allesamt als Passagiere auf einem zivilen Gildenschiffes "Hanseatic"  nach Hargard unterwegs, als ein Meteoritentreffer (oder kann es ein Angriff gewesen sein?) das Schiff wie mit einem Blattschuss "erlegt". Die Brücke des Schiffes ist faktisch weg. Unkontrolliert trudelt der Raumer auf einen der Monde des Gasriesen Aesir zu!

Der Kampagnenstart:
Die SC sind, sehr zu ihrer Verwunderung, nicht tot! Durchgeschüttelt, verwirrt, aber lebendig kommen sie in den nur noch halbwegs begehbaren Trümmern der Hanseatic zu sich. Überlebt haben nur die SC und ein kleines Händchen voll anderer Passagiere. Das ist aber nur Überraschung Nummer 1. Überraschung Nummer 2 ist, dass der Mond offenbar terraformt wurde, auch wenn dies weder auf den Sternenkarten des Imperiums noch auf denen der Voldrok jemals vermerkt worden wäre. Die Atmosphäre ist für Intelligenzwesen atembar. Die Umgebung draußen ist eine in ewiges Zwielicht getauchte Felslandschaft, in der hier und da kärgliche Büsche wachsen. Begutachten SC, die Ahnung von Technologie oder Militär haben, ihr Schiff wird schnell klar, dass die Hanseatic tatsächlich abgeschossen wurde. Aber warum? Und von wem? In der Umgebung finden sich, jeweils mit einigem Abstand, immer wieder andere Raumschiffwracks aus völlig unterschiedlichen Epochen. Die meisten sind menschlicher Bauweise, aber die Trümmer von vieren der Schiffe sind eindeutig außerirdisch. Darunter ist ein völlig zerstörter Ukar-Kreuzer aus den Ur-Ukar-Kriegen, Trümmer von etwas das nach Vau-Tech aussieht und zwei Schiffswracks, die wie nichts aussehen, das in den Known Worlds bekannt wäre.
Bei Einbruch der Nacht schließlich wird den SC klar, dass sie schnell von diesem merkwürdigen Mond verschwinden müssen, wenn sie auch weiter überleben wollen. Schattenhafte Monstren greifen jeden Lebenden an, der sich im Dunklen draußen aufhält (in bester Redshirt-Tradition wird einer der wenigen, überlebenden NSC von schleimig wirkenden, schwarzen Tentakeln zerrissen und in die Finsternis gezerrt.)
Doch ein Glück - am Rande des Raumschifffriedhofes steht ein einziges, weitgehend intaktes Raumschiff - ein uralter, aber unglaublich robuster Freihändler aus der ersten Republik. Schaffen die SC es dorthin, stellen sie fest, dass die Tentakelkreaturen ihnen nicht nur nicht dorthin folgen, sondern auch, dass das Schiff nach nur wenigen Reparaturen wieder komplett einsatzfähig ist!
Die SC werden das natürlich dazu nutzen, von diesem unheimlichen Mond zu fliehen.

Nach der Flucht:
Die kleine Truppe von SC hat nun faktisch ein eigenes Schiff und ein Erlebnis, das sie sehr wahrscheinlich zusammenschweißt. Außerdem haben sie alle einen gemeinsamen Feind - jene Leute, die die Hanseatic abgeschossen haben. Wer steckt dahinter? Warum wurde die Hanseatic abgeschossen? Galt der Anschlag vielleicht gar einem der SC? Und was ist mit den anderen abgestürzten Schiffen auf dem seltsamen Mond? Haben die auch etwas damit zu tun? Fragen über Fragen...die die SC aber sehr wahrscheinlich selbst lösen müssen, denn wenn die SC die kaiserliche Raumflotte oder sonstige Autoritäten über den Vorfall informieren, finden diese auf dem merkwürdigen Mond absolut nichts. Der Mond scheint dann genau der atmosphärelose Felsbrocken zu sein, als der er auch in den Sternenkarten vermerkt ist. Die Hanseatic ist für die Obrigkeit demzufolge einfach spurlos verschwunden!

Das Schiff:
Das Schiff der NSC ist vergleichsweise klein, von antiquierter Bauweise, aber geradezu übernatürlicher Robustheit. Über den vorherigen Eigentümer lässt sich wenig herausfinden. Es finden sich ein paar Kleidungsstücke - offensichtlich die eines älteren Mannes sowie persönliche Gegenstände ohne viel Aussagekraft. Ein paar technische Handbücher, ein oft benutzter E-Dampfer, ein paar Unterhaltungsromane und Holovids. Offenbar mochte der Pilot eine bestimmte Sorte von Käsecrackern. Wenige, verblasste Fotographien zeigen eine kleine Gruppe von Menschen, darunter auch der Priester einer präreflektiven Religion. Ist der Katholik? Oder Orthodox? Sind die abgebildeten Menschen, die sich offenbar sehr mögen, Familie oder Besatzung? Die SC, die sich die Fotos genauer anschauen, werden nach dem Betrachten das merkwürdige Gefühl nicht los, dass ihm die abgebildeten Personen irgendwie bekannt vorkommen. Irgend etwas ist vertraut an ihnen. Aber was?

Die Wahrheit über das Schiff:
Das Schiff, mit dem die SC vom seltsamen Mond fliehen konnten, ist tatsächlich kein anderes als das legendäre Schiff "Emissary", der Raumkreuzer von Paulus dem Reisenden - dem ersten Jünger des Propheten Zebulon. Die Leute auf den Fotos sind tatsächlich Zebulon und seine Jünger - auch, wenn das für Leute aus dem 51. Jahrhundert schwer zu erkennen ist, da die höchsten Heiligen des wahren Glaubens dort so ganz anders wirken als in der Ikonographie der Kirche. Wer erwartet schon, den Propheten beim Kartenspielen mit seinen Freunden zu sehen?  Oder St. Horace an der Bord-Kaffeemaschine? Was die Sache noch schwieriger macht, ist dass Paulus Schiff in den meisten Schriften zwar "Emissary" genannt wird, laut Bordcomputer aber "Spider" heißt. (Paulus der Reisende jonglierte je nach Notwendigkeit nämlich mit mehreren Schiffsnamen. Die erste Republik konnte ein chaotischer Ort sein, an dem so etwas manchmal notwendig war).

Die SC werden also nicht sofort merken, dass "Ihr" neues Schiff eines der legendärsten Schiffe in der Geschichte der Galaxis ist.

Und nun die obligatorischen Fragen in die Runde:
- Was ist von diesem Kampagneneinstieg zu halten?
- Wie würdet Ihr von hier aus am Besten weitermachen?
- Welche "Merkwürdigkeiten" bringt es mit sich, im mythischen Schiff eines Heiligen zu reisen (auch wenn dieses auf den ersten Blick ähnlich heilig wirkt wie der Millenium Falcon oder die Serenity)?

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Re: [Fading Suns] Dies sind die Abenteuer der "Emissary"...
« Antwort #1 am: 2.08.2021 | 14:34 »
https://www.youtube.com/watch?v=7DiWxcilWtU

das zur Serenity

persönliche Tagebücher,

Heimathafen, Kiellegung

Wer würde die Emissary wollen und was ist mit den anderen Schiffen
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Re: [Fading Suns] Dies sind die Abenteuer der "Emissary"...
« Antwort #2 am: 2.08.2021 | 14:42 »
Wenn irgendjemand herausfindet, was für ein Schiff die Emissary ist, wäre sicherlich die Kirche ganz enorm interessiert an diesem Schiff - denn das Schiff, das den Propheten und seine Jünger von Stern zu Stern trug, wäre ja eine Reliquie von geradezu unermesslichem Wert!

Was den Rest angeht, müsste man "handwedeln", da ja nirgendwo festgelegt ist, wie viel über die Emissary tatsächlich noch überliefert ist. Daten über die Kiellegung etc.pp. können einem ja nur was nutzen, wenn sie in den Schriften der Kirche auch irgendwo überliefert sind. Ich würde aber mal davon ausgehen, dass zumindest das Aussehen des Schiffes überliefert ist - auch wenn das nur ein vages Indiz und kein Beweis wäre, da ich mal davon ausgehe, dass die Emissary ein normales Schiff und keine total außergewöhnliche Spezialkonstruktion war.

Persönliche Tagebücher sind eine andere und definitivere Geschichte...und es wäre natürlich DER Blast, wenn einer der SC sie dann im Laufe der Kampagne in irgend einem Geheimfach fände...
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Re: [Fading Suns] Dies sind die Abenteuer der "Emissary"...
« Antwort #3 am: 2.08.2021 | 14:47 »
wer würde die Spider jetzt wollen, das Schiff

die Daten könnten auch irgendwo auf dem Schiff sein

Kein Geheimfach, im Lager, Schrank, Schublade Computer
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Re: [Fading Suns] Dies sind die Abenteuer der "Emissary"...
« Antwort #4 am: 2.08.2021 | 17:35 »
Zitat
Was ist von diesem Kampagneneinstieg zu halten?

Ich fände sowas supercool!

Zitat
Wie würdet Ihr von hier aus am Besten weitermachen?

Wichtig ist, dass die Spieler relativ bald ahnen, dass dieses Schiff etwas Besonderes ist. Sonst ist es ja ein reiner Insider-Joke des Spielleiters, an dem der sich immer mal erfreuen kann, von dem die Runde aber nicht profitiert. Dabei muss man ja nicht gleich alle Karten auf einmal auf den Tisch legen, aber so peu à peu als Teil des Plots die Wahrheit aufdecken.

Ansonsten könnte ich als Spielleiter sicherlich der Versuchung nicht widerstehen, daraus eine Kampagne mit stark religiösem Touch zu stricken. Ein solch legendäres Schiff zu nehmen und damit einfach "Wir sind reisende Schrottsammler, die jeden Auftrag annehmen" zu spielen, ist zwar irgendwie Futurama-Humor, aber für mich riecht das zu sehr nach verschenkten Möglichkeiten. Ich würde mir daher die Frage stellen: Was denkt sich der Pancreator dabei, dieses Schiff gerade jetzt gerade dieser Gruppe in die Hände fallen zu lassen?
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Re: [Fading Suns] Dies sind die Abenteuer der "Emissary"...
« Antwort #5 am: 2.08.2021 | 18:09 »
Zitat
Wichtig ist, dass die Spieler relativ bald ahnen, dass dieses Schiff etwas Besonderes ist.
Auf jeden Fall! Sonst wäre das Ganze ja völlig witzlos. Die Idee wäre nicht, die Erkenntnis über die wahre Natur des Schiffes vor den Spielern geheim zu halten, sondern sie sie in den ersten paar Sessions entdecken zu lassen. Sei es, dass tatsächlich irgendwo das Tagebuch des Paulus zu finden ist oder das einem der SC, falls Priester, bei einem der Fotos doch einmal eine Nachtmütze aufgeht (denn anders als bei Jesus, Buddah und Mohammed könnte der eine oder andere tatsächlich wissen, wie Zebulon wirklich aussehen hat. Von dem Kerl werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Fotos und Filmaufnahmen überliefert sein, auch wenn die Masse der Leute ihn sehr wahrscheinlich nur von idealisierten, kirchlichen Darstellungen her kennt).

Zitat
Ansonsten könnte ich als Spielleiter sicherlich der Versuchung nicht widerstehen, daraus eine Kampagne mit stark religiösem Touch zu stricken.
Dito! Bei dem Aufhänger sollte das Ganze definitiv episch werden. So aus dem Bauch heraus: Die höheren Mächte haben die SC dazu ausersehen, eine mysteriöse heilige Queste zum neu erstrahlenden Stern am Firnament zu unternehmen (bei der Gelegenheit müsste ich mal nachschauen, ob der eigentlich einen Namen hat). Das die für diese Queste ausersehen sind, wird ihnen durch das Schiff selbst in Visionen offenbart, nachdem sie herausgefunden haben, auf welchem Schiff sie sich befinden. Eventuell soll die Queste sogar dazu dienen, das Sterben der Sonnen zu verlangsamen!
Diejenigen, die die Hanseatic abgeschossen haben, gehören zu einer mächtigen Sekte von Antinomisten, deren dunkles Orakel genau dies verhindern wollte. Da der Pankreator aber auf geheimnisvollen Wegen wirkt, war es genau dieser Anschlag, der die SC zu Paulus Schiff führte.

Der Stern ist selbstverständlich über das Sprungtornetz erreichbar - aber der Kurs dorthin ist natürlich lang, verschlungen und muss von den SC natürlich auch erst einmal herausgefunden werden. Vielleicht ganz klassisch über Zeichen und Visionen auf dem Weg - die die SC erhalten, wenn sie irgendwelchen Leuten oder Wesen auf ihrem Wege helfen :).

Prinzipiell kann die Sternenqueste zwei Formen annehmen:
- Außer den SC ist niemandem die Natur ihrer Queste klar. Wenn sie öffentlich behaupten, das Schiff des Paulus gefunden zu haben, wird ihnen Häresie vorgeworfen. Sie werden dann nicht nur von der Antinomistenverschwörung, sondern auch von Schiffen der Inquisition verfolgt.
- Kirche und Kaiser erkennen, das die SC die Wahrheit sprechen. Alexius lässt ihnen für ihre Reise eine ganze Menge Unterstützung zukommen. Die SC werden auf ihrer Reise von einer kleinen Armada begleitet, was dem Ganzen dann unter Umständen so einen gewissen Galactica-Vibe verleiht. Die kleine Armada hat ordentlich Schlagkraft, aber dafür schleppen die SC auch fast sämtliche Häuserkonflikte des Phönix-Imperiums mit sich, wenn sie weit ins All vorstoßen.
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Re: [Fading Suns] Dies sind die Abenteuer der "Emissary"...
« Antwort #6 am: 2.08.2021 | 18:30 »
Interessant wäre eDie SCs müssen zurück zum Planeten um eine Mass Effect Vision zu bekommen


Inqui betritt Schiff, lässt seine Formel los und das Schiff identifiziert sich ihm gegenüber als Emissary
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Re: [Fading Suns] Dies sind die Abenteuer der "Emissary"...
« Antwort #7 am: 2.08.2021 | 20:59 »
Eventuell soll die Queste sogar dazu dienen, das Sterben der Sonnen zu verlangsamen!

Ach was, verlangsamen. Beenden! Bloß weil die im offiziellen FS-Universum noch immer nicht mal im Ansatz versucht haben, das Sterben der Sonnen in Abenteuern zu thematisieren, heißt das doch nicht, dass man in einer Eigenbau-Kampagne nicht Schluss machen darf damit! Fall nicht in die typisch deutsche "das Setting darf sich aber nicht wirklich verändern"-Falle, sondern lass echte Veränderung zu. Lass die Helden Helden sein - die innere Korruption der Kirche aufdecken, in Visionen mit Zebulon persönlich sprechen, die verlorenen Gebote des Pankreators finden, die Wahrheit über die Sathraisten herausfinden, den Verräter unter den Jüngern herausfinden, whatever! Am Ende siegt das Gute dann dank eines gewaltigen Selbstopfers gegen das Böse, das Verlöschen der Sonnen endet, und es gibt ein paar neue Heilige...
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Re: [Fading Suns] Dies sind die Abenteuer der "Emissary"...
« Antwort #8 am: 2.08.2021 | 21:04 »
Exzellenter Punkt :)
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Re: [Fading Suns] Dies sind die Abenteuer der "Emissary"...
« Antwort #9 am: 3.08.2021 | 15:41 »
Kleine Idee für einen zentralen Bösewicht, der hinter der Antinomisten-Sekte steckt:

Bruder Gennaro, ein hochrangiger Avestit! Gennaro ist tatsächlich eigentlich ein absolut fanatischer Anhänger des Propheten, folgt aber insgeheim einer sehr, sehr verqueren Philosophie. Sein Grundsatz lautet "Licht kann nur in der Finsternis erstrahlen!". Das Böse ist notwendig, damit die Sterblichen sich dagegen behaupten und gut sein können. Daher sind auch Dämonen eigentlich Diener des Pancreators und auch das Verlöschen der Sonnen ist eigentlich ein Segen für die Menschheit, denn da sie sich durch dieses ihrer eigenen Sündhaftigkeit und des bevorstehenden  Untergangs allen Lebens bewusst wird, wendet sie sich nur umso stärker dem Pankreator zu. (Ja, das Ganze ist fürchterlich verquast, aber Gennaro hat ja auch nicht mehr alle Latten am Zaun.)
Bruder Gennaro hält es deswegen für seine unglückselige Pflicht, dazu beizutragen, die Menschheit in Angst, Elend und Unwissen zu halten. Das "Schlimmste", was seiner Meinung nach passieren könnte, wäre das jemand das Erlöschen der Sonnen aufhält - denn dann würde die Menschheit ja eines großen Stückes "heilbringenden" Elends verlustig gehen. Und nun haben ihn seine Dämonen vor einer Gruppe von Idealisten gewarnt, die genau dies tun werden, wenn sie niemand aufhält...
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Re: [Fading Suns] Dies sind die Abenteuer der "Emissary"...
« Antwort #10 am: 4.08.2021 | 14:38 »
und die Inquisitoren etc denen die Party andauernd begegnet sind hinter ihm her, das Problem ist der devote Bruder lässt dich von seiner eigenen Interpretation der Worte des Propheten leiten
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