Autor Thema: Reading Challenge 2022  (Gelesen 7597 mal)

Irian und 3 Gäste betrachten dieses Thema.

Offline Sindaja

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #175 am: 22.04.2022 | 22:24 »
#17: Bruce Coville: The Monster's Ring
Ein Halloween-Kinder-Fantasy fürzwischendurch. Was macht man, wenn man von einem Mitschüler gequält wird und nun eine Möglichkeit bekommt, sich zu „rächen“? Definitv für Kinder, aber ein Buch mit Redepontential. Ich dachte – eigentlich eine gute 4.-.5. Klasse Schullektüre...In dem Alter aber eher auf deutsch.
#18: Lev Grossman: The Silver Arrow
Ein schönes Kinderbuch so ca. ab 3. Klasse. Thema Achtsamkeit im Umgang mit der Welt. Ein magischer Zug, der mich an meine Kindheit erinnert, in dem ich auch von einem Zug geträumt habe – ein Zug mit fantastischen Waggons, der mich hinfuhr wohin ich es mir wünschte. Einen Bibliothekswaggon hätte ich mir bestimmt auch irgendwann vorgestellt wäre ich damals älter gewesen. Den hat der Zug dieser Geschichte nebst vielen Tieren. Die deutsche Version werde ich meiner Tochter bald schenken. Trotz der Eisenbahnthematik hat das Buch eine 11jährige Protagonistin und ihr Bruder ist eher der Sidekick.
#19: Cynthia Voigt: Elske (Kingdom 4)
Zwei Frauen aus sehr unterschiedlichen frauenfeindlichen Gesellschaften und in sehr unterschiedlicher Position finden gemeinsam Wege aus der Misere. Wie auch in den anderen Romanen ist hier nichts überromantisiert. Mord, Vergewaltigung etc. sind alles Themen, die angesprochen werden. Beide Frauen haben eine große innere Stärke und Pragmatismus. Sie arbeiten trotz Standesunterschieden Hand in Hand. Auch das Thema gewaltfreie Lösungen von Konflikten wird angerissen. Ein gutes Buch, aber bestimmt nicht für jüngere Kinder.
#20: Robert Jordan: The Great Hunt (Reread 3)
Eine hohe Aktionsdichte. Eine gewisser Fokus auf Rand, aber auch die Frauen bekommen substantielle Screentime und stellen sich im Schnitt etwas kompetenter an als die Männer. Hier mochte ich besonders, daß sie als Team gut funktionieren.
Zwei Dinge, die mich auch heute noch stören: Einerseits der Umgang der Aes Sedai mit den Novizinnen. Harte Schule ist in dem Zusammenhang (mit Macht kommt Verantwortung) OK  und dass sie nicht verhätschelt werden sondern auch mal putzen sollen auch, aber die Art wie bestraft wird ist leider häufig psychisch und körperlich degradierend. Ich sage mal, mit den „Jungs“ wird nicht so umgegangen wenn sie Fehler machen oder „ungehorsam“ aus welchem Grund auch immer sind. Keine „Hose runter und wir versohlen Dir den Hintern“ weil du unartig warst... Ich finde es passt auch nicht in die Welt wie sie sonst funktioniert (wobei die Aiel glaube ich später mit den Mädchen ähnlich umgingen?). Subtiler und zielführender fände ich logischer. Das zweite ist „Selene“. Auch hier für mich ein Bruch. Ja, ein bißchen bauerntrottelig dürfen sie alle noch sein. Bei den Frauen ist das auch gut gezeigt. Sie wissen in manchen Dingen nicht so recht wie der Hase läuft. Ihnen wurden Hierarchien klar gemacht und sie sind noch nicht ausreichend mit dem neuen Umfeld vertraut um wirklich alles zu durchschauen. Aber trotzdem sind sie doch schnell pragmatisch wenn es hart auf hart kommt und nutzen ihren Verstand. Beim „Selene“ Plot schalten aber alle 3 Männer quasi ihr Hirn aus. Und sie ist  ja nicht einmal subtil, redet die ganze Zeit von Macht, Ruhm, etc. weiß Dinge, die man nicht wissen sollte wenn man eine unbedarfte Jungfrau in Nöten ist. Aber keiner hinterfragt irgendetwas... Dabei kommt Rand eigentlich in allen anderen Bereichen schon aus dem Bauerntrottelstatus raus. Am wenigsten verändert sich in gewisser Weise Mat, während auch Perrin in dem Nicht-Dorf-Umfeld besser klar kommt und auch kompetenter wird. Passt für mich irgendwie nicht zusammen. Es hat etwas Slapstickartiges. Schöne Frau =  muss ein liebs unschuldiges Mädchen sein, dass zu Beschützen ist. Während der Rest des Buches doch auch nebst dem weiterhin guten World Building eine ernstere weniger schwarz weiße Note fährt.
Die langatmigen Bücher kamen ein ganzes Stück später so weit ich mich erinnere- so ab Winter's heart. Vielleicht aber auch schon etwas früher. Fahrt nahm es dann wieder ab Gathering Storm auf. aber jetzt erst einmal auf zum "Dragon Reborn".

Offline Raiden

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #176 am: 23.04.2022 | 12:33 »
#8 Kriegsklingen Band 1 der Klingen Saga von Joe Abercrombie
Wurde mir von einem Freund empfohlen mit der Aussage "Besser als Game of Thrones". Bin jetzt nicht der gleichen Meinung, war aber nicht schlecht, konnte man gut weglesen, eigentlich keine Stellen die Langweilig waren aber auch nicht so der Pageturner wie ich erhofft habe.
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Offline Samael

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #177 am: 23.04.2022 | 22:18 »
#8 All the Missing Girls, Megan Miranda

Ein kleiner Krimi/Mystery-Roman zwischendurch. Hat mir recht gut gefallen. Der Großteil des Buches wird rückwärts erzählt, also tageweise von Tag 15 zu Tag 1. Anfangs habe ich das für ein eher unverständliches Gimmick gehalten, die Protagonistin hat stets mehr Informationen als der Leser und man muss sich die Wahrheit mühsam selbst zusammenpuzzeln.
Nach einer kleinen Weile hat es aber gut funktioniert und richtig Spass gemacht.
Die Auflösung war auch befriedigend und halbwegs glaubwürdig.

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Offline Swafnir

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #178 am: 23.04.2022 | 23:14 »
Ich hab schon Halbzeit!

#15. Astrid Lindgren - Ronja Räubertochter
Ich hab den Film ein paar Dutzend mal gesehen (das letzte Mal vor etwas über fünf Stunden) und war sogar in der Theateradaption. Daher musste jetzt auch endlich mal Buch herhalten. Das ist ein richtiges Wohlfühlbuch. Erstaunlich auch wie ähnlich sich hier Buch und Verfilmung sind. Hab gleich mal noch ein paar Gesamtausgaben von Astrid Lindgren auf meine Leseliste gesetzt. Und: Ich liebe die Rumpelwichte!  ~;D
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Offline Swafnir

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #179 am: 26.04.2022 | 18:42 »
#16. Michel Houellebecq - Unterwerfung

Also unter einem Skandalbuch hab ich mir ein bisschen was anderes vorgestellt. Er beschreibt eine mögliche Zukunft, wenn in Frankreich die Wahl besteht zwischen dem Front National und einer islamischen Partei und was die Wahl einer solchen für Auswirkungen auf Frankreich haben könnte. Hier halte ich die Kritik an Houellebecq überzogen. Er macht das sehr pointiert und mit spitzer Feder, aber ohne jetzt den Front National irgendwie besser dazustellen. Es ist ein durchgehend politischer Roman, aber in keinster Weise extremistisch oder rassistisch/ausländerfeindlich. Da hatte Houellebecq Pech (oder Glück?), dass kurz nach der Veröffentlichung der Anschlag auf Charlie Hebdo war. Ohne den Vorfall wäre das Buch wohl nicht so skandalisiert worden.

Zwei Sachen gefallen mir aber gar nicht:

1. Der Versuch mit expliziten Sexszenen seine Leser zu schocken ist plump. Das ist ähnlich subtil wie Rammstein-Texte. Aber immerhin wusste man danach, was man gelesen hat (ja, ich meine dich Günter Grass  ~;D)

2. Der wirklich ekelhafte Sexismus in diesem Buch. Für den Protagonisten sind Frauen nur für zwei Dinge da: Als Köchinnen oder Huren (Zitat). Sie werden auch rein nach Äußerlichkeiten bewertet. So fängt das Buch auch an. Später geht es dann um eine Rede von Marine Le Pen. Der Inhalt ist egal, aber sie sieht jetzt immerhin besser aus als Angela Merkel. Oder die These, dass Ehemänner von ihren frauen betrogen werden, wenn diese sich für die Arbeit schick machen, aber dann daheim bequeme Klamotten tragen. Ich hab nicht gegen sexistische Figuren in Büchern. Schließlich gibt es die ja auch in der Realität.
Wenn ich aber merke, dass das vom Autor ausgeht, dann werde ich ärgerlich. Später ist dann nämlich der Protagonist (ein Literatur Professor der Sorbonne) bei seiner Chefin zum Essen eingeladen. Dabei unterhält er sich den ganzen Abend mit ihrem Mann (arbeitet beim Inlandsgeheimdienst) über die aktuelle Situation. Sie taucht hingegen den ganzen Abend über drei mal auf. Und zwar um die Vorspeise, das Hauptgericht und den Nachtisch zu servieren. Houellebecq scheint nicht auf die Idee gekommen, dass sich eine Dekanin der Sorbonne an so einem Gespräch beteiligen könnte (das über den ganzen Abend geht). Sie hat ja auch nur gerade ihren Job verloren, weil Frauen unter der neuen islamischen Regierung nicht mehr unterrichten dürfen.  Da sie aber offenbar entweder stumm am Tisch oder gar in der Küche gesessen hat, scheint sich ja nicht so viel zu ändern...

Houellebecq hat es leider verpasst diesen interessanten Teilbereich zu beleuchten (die Rolle der Frau in einem islamischen Staat) und stattdessen lieber seitenweise Sex-Treffen mit Eskort-Damen explizit geschildert. Alles in allem also ein sehr zweispältiger Roman. Hab jetzt keine weiteren Houellebecq-Romane auf meine Leselist gesetzt...
« Letzte Änderung: 26.04.2022 | 20:46 von Swafnir »
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Offline Katharina

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #180 am: 26.04.2022 | 20:35 »
Interessant, mir ging es mit Unterwerfung damals genauso. Ich fand das Buch nicht skandalträchtig, aber eben auch nicht interessant oder besonders gut geschrieben. Die Darstellung der weibliche Charaktere empfand ich in erster Linie lieblos und oberflächlich. Ich hatte danach kein Bedürfnis nach weiteren Romanen von Houllebeque, auch wenn ich weiterhin gerne verstehen würde, warum er manche Leute so aufregt und andere so begeistert.
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Offline Swafnir

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #181 am: 27.04.2022 | 16:00 »
Interessant, mir ging es mit Unterwerfung damals genauso. Ich fand das Buch nicht skandalträchtig, aber eben auch nicht interessant oder besonders gut geschrieben. Die Darstellung der weibliche Charaktere empfand ich in erster Linie lieblos und oberflächlich. Ich hatte danach kein Bedürfnis nach weiteren Romanen von Houllebeque, auch wenn ich weiterhin gerne verstehen würde, warum er manche Leute so aufregt und andere so begeistert.

Du hast halt die "das kann man doch nicht sagen!"-Fraktion auf der einen und die "endlich sagts mal einer!"-Fraktion auf der anderen.

Was mir nicht gefällt ist das Framing. Auf einmal kommen, relativ schnell nachdem die islamische Partei in der Regierung ist, nur nach arabische und verschleierte Frauen vor. Entweder sind alle französischen Frauen von heute auf morgen muslimisch geworden und verschleiert oder sie wurden von Außerirdischen abgeholt. Beide Möglichkeiten finde ich wenig wahrscheinlich.
Die Grundprämisse des Buchs find ich sehr interessant, Houellebecq schreibt auch gut, aber er ist dann einfach zu plump und stolpert über seinen eigenen Sexismus. Schade.
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Online Irian

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #182 am: 27.04.2022 | 19:43 »
#23 Neuromancer  by William Gibson

Hatte ich etwas besser in Erinnerung, keine Ahnung, hat mich nicht völlig gepackt - aber es enthält wirklich für seine Zeit schon so ziemlich die definierenden Faktoren des Cyberpunk-Genres.

#24 Mogworld by Yahtzee Croshaw

Parodie auf MMORPGs, inzwischen nicht mehr völlig neu, gibt's öfter. Teilweise ganz nett, andererseits ist der Protagonist auch nicht so wirklich sympathisch, eher das übliche zynische Arsch, quasi Yahtzees Persona in ner Fantasy-Welt. Geht so, gibt aber besseres.
Hinweis: Wenn ich schreibe "X ist toll" oder "Y ist Mist", dann ist das meine persönliche Meinung und beinhaltet keinerlei Aufforderung, X zu kaufen oder Y zu boykottieren. Im Zweifelsfall denkt euch einfach vor jeden Satz "Meiner Meinung nach..." dazu. Und nur weil ihr X für schlecht und Y für toll findet, bedeutet das nicht, dass wir uns nun hassen müssen. Jedem das seine. Ansonsten stehe ich für Duell-Forderungen (oder auch "drüber reden") jederzeit per PM zur Verfügung.

Offline Swafnir

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #183 am: 27.04.2022 | 21:06 »
#17. Erich Hackl - Abschied von Sidonie

Das ist eines der Bücher, die ich damals in der Schule lesen musste und daher nicht wertgeschätzt habe. Es ist die Dokumentarerzählung (ja das ist alles wirklich passiert) über des Roma-Mädchens Sidonie, die 1933 als Baby vor einem Krankenhaus ausgesetzt wird und dann von Pflegeeltern (Kommunisten) aufgenommen und als ihre Tochter angenommen wird. Aber es ist auch die Geschichte wie es Leute ohne Rückgrad schaffen, dass das Mädchen dann mit zehn Jahren nach Auschwitz kommt und dort wenig später stirbt. Herzzerreißend.
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Offline Niniane

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #184 am: 29.04.2022 | 16:15 »
#22 Frank Goosen - Raketenmänner

Es gibt so Bücher, die sind irgendwie für den Deutschunterricht geschrieben worden. Dies ist eins davon. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was mir der Autor sagen will, aber eine Horde Oberstufenschüler*innen wird es mir sicher sagen können, nachdem sie das Buch totinterpretiert haben.  "Bist du der geworden, der du sein wolltest?" ist die Klammer für das Buch, das in mehreren Kapiteln Episoden aus dem Leben verschiedener Männer zwischen Mitte 20 und 70 präsentiert. Die Episoden sind lose miteinander verknüpft, mal wird vom Vater eines Protagonisten gesprochen, oder von Chef und Mitarbeiter. Was ihnen fehlt, ist das Ende. Alles bleibt in der Schwebe, die alles umfassende Frage wird in den seltensten Fällen beantwortet und dadurch kann auch keine wirkliche Bindung zu den Figuren entstehen, alles mäandert so vor sich hin. Meines Erachtens nach eins von Goosens schwächeren Büchern, auch wenn es sprachlich immer noch ganz hohes Niveau hat.

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#23 S. A. Chakraborty - Das Königreich aus Kupfer (Daevabad, Bd. 2)

Die Fortsetzung von "Die Stadt aus Messing" rockt - und wie sie rockt. Nachdem Nahri am Ende von Band 1 mehr oder weniger freiwillig beschlossen hat, in Daevabad zu bleiben, baut sie sich dort ein neues Leben auf. Gar nicht so einfach, wenn offensichtlich niemand dem anderen in dieser Stadt vertraut und an jeder Ecke Mord und Verrat warten.
Wie erwartet, hält Band 2 das Tempo, das am Ende von Band 1 nach den Infodumps angeschlagen wurde, aufrecht. Einziger Wermutstropfen: Momentan wirken die "Bösen" noch etwas eindimensional, aber ich hoffe, dass da noch was kommt. Hoffentlich bald, bisher ist der 3. Band noch nicht mal bei Amazon vorbestellbar, und das will was heißen :D

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #185 am: 29.04.2022 | 16:49 »
Hoffentlich bald, bisher ist der 3. Band noch nicht mal bei Amazon vorbestellbar, und das will was heißen :D

Meinst du die deutsche Übersetzung? Goodreads glaubt zu wissen, dass die im September erscheinen soll...
"Wenn ich in Unterleuten eins gelernt habe, dann dass jeder Mensch ein eigenes Universum bewohnt, in dem er von morgens bis abends recht hat." (Juli Zeh, Unterleuten)

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #186 am: 29.04.2022 | 17:02 »
Tatsächlich habe ich diesen Monat mal wieder mehr gelesen. Bin zwar noch nicht mit allen Büchern fertig, die ich gerade in Arbeit habe, weshalb unten gar nicht so viele Bücher aufgelistet sind. Aber mein Leseenthusiasmus ist definitiv zurück. So ist mein wöchentliches "Pensum" von um die 150 Seiten pro Woche auf um die 250 Seiten pro Woche gestiegen. Das ist doch schon mal was.

  • Markus Lanz - Und plötzlich guckst du bis zum lieben Gott. Diese Biografie von Horst Lichter hat mir richtig, richtig gut gefallen. Angenehm geschrieben, voller Verständnis für Menschen, mit schönen Bildern. Eigentlich das genaue Gegenteil von Willemsens "Deutschlandreise". Daher von mir:
    5 von 5 Sternen.
  • Horst Evers - Vom Mentalen her quasi Weltmeister. Schwankt zwischen richtig gut / lustig (wenn der Autor die Länder wirklich kennt) und einer Menge Füllmaterial (wenn er nur bemüht versucht, Klischees aneinanderzureihen und für lustig zu erklären). Trotzdem: Wenn ich bei einem Humorbuch alle paar Seiten mal herzlich lachen kann, dann hat es sein Ziel für mich schon erreicht.
    4 von 5 Sternen.
  • Dan Ariely - Denken hilft zwar, nützt aber nichts. Trotz des idiotischen deutschen Titels (im Original viel treffender "Predictably Irrational") eine gut leserbare Einführung in die Verhaltensökonomik; allerdings geht es hier weniger um einen Überblick über das Feld als um die Arbeiten des Autors. Was insofern problematisch ist, als er inzwischen im Verdacht mehrfachen wissenschaftlichen Fehlverhaltens steht...
    3 von 5 Sternen.
Ein abgebrochenes Buch habe ich übrigens auch schon wieder:
  • Dieter Nuhr - Der ultimative Ratgeber für alles. Es gab mal Zeiten, da fand ich Dieter Nuhr lustig. Aber nicht erst seit diesem Buch frage ich mich, ob man vielleicht gar nicht so sehr über das lacht, was er sagt, sondern eher darüber, wie er es sagt. Denn wenn ich seine Texte einfach nur lese, entlocken sie mir nicht mal ein Lächeln. Kein einziges auf rund 60 Seiten. Und dann habe ich das Buch eben zur Seite gelegt.
« Letzte Änderung: 29.04.2022 | 22:23 von Weltengeist »
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Offline Niniane

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #187 am: 29.04.2022 | 17:21 »
Meinst du die deutsche Übersetzung? Goodreads glaubt zu wissen, dass die im September erscheinen soll...

Ja, die meine ich. Die ist weder bei Amazon noch bei Thalia bisher gelistet.
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Offline Swafnir

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #188 am: 2.05.2022 | 12:53 »
#18. Herman Melville - Moby Dick

Puuuh, das war schwere Kost. Immerhin ist auf den letzten 70 der 800 Seiten auch mal Moby Dick aufgetaucht. Wenn sich ganze Kapitel um das Aussehen des ersten Steuermannes drehen oder eine verschwurbelte Predigt über Jonas und Wal wiedergeben, dann ist mir das irgendwann zu viel.
Ebenso wie das pseudowissenschaftliche Geschwurbel über Wale und warum Walfang so toll ist. War ich jetzt froh, als ich die letzte Seite fertig hatte. Immerhin gewinnt am Ende der Wal - das hat mich dann etwas entschädigt.

Pottwale sind meine liebsten Meeresbewohner. Wusstet ihr, dass es eine Pottwalfamilie gibt, die einen behinderten Delfin adoptiert hat?
Hier ist eines der Videos von der Gruppe:
https://www.youtube.com/watch?v=7iFzIMZRsoI

Über Jahre hinweg wurde die Gruppe mehrfach gesichtet. Schon extrem cool. Dasselbe kann ich von Moby Dick nicht behaupten  >;D Wenn ihr es mal lesen wollt, dann holt euch besser die verbreitete gekürzte Version.
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Online Irian

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #189 am: 2.05.2022 | 13:51 »
#25 Gallant von V.E. Schwab

Hm... Waisenmädchen kommt zu mysteriösem Familienhaus zurück mit bösem Geheimnis. Nicht die neueste Idee und als Geschichte insgesamt auch nur "ok". Die Protagonisten ist stumm, was einen gewissen Twist gibt, aber der reicht imho nicht aus für ein wirklich gutes Buch und auch den eigentlichen Konflikt habe ich als "alles schon irgendwie schonmal gesehen" empfunden, so ist es auch etwas, was ich vermutlich bald wieder vergessen haben werde.
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Offline Swafnir

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #190 am: 6.05.2022 | 19:56 »
#19. Peter S. Beagle - Das letzte Einhorn

Kann man gut lesen, kommt aber nicht ansatzweise an den Film heran. Das ganzen Darstellungen sind holzschnittartig und die Sprache ist nicht sonderlich gut gealtert. Sowas hab ich selten gesagt, aber hier würde raten: schaut euch lieber ein paar Mal den Film an, als in der Zeit das Buch zu lesen.
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Offline Timberwere

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #191 am: 8.05.2022 | 20:01 »
#19. Peter S. Beagle - Das letzte Einhorn

Kann man gut lesen, kommt aber nicht ansatzweise an den Film heran. Das ganzen Darstellungen sind holzschnittartig und die Sprache ist nicht sonderlich gut gealtert. Sowas hab ich selten gesagt, aber hier würde raten: schaut euch lieber ein paar Mal den Film an, als in der Zeit das Buch zu lesen.
Seltsam - es ist echt lange her, dass ich das Buch gelesen habe, aber damals fand ich es viel poetischer und viel toller als den Film, zumindest das englische Original. Müsste es vielleicht mal wieder lesen...

Was mich selbst betrifft:
#10: Jim Butcher - Peace Talks
Hat mir gut gefallen, mich aber nicht ganz so sehr gerockt wie frühere Bände. Die Handlung geht atemlos voran, und man merkt deutlich, wie Butcher im Laufe der Serie am Machtlevel der Ereignisse gedreht hat. Das Buch endet auf einem gewaltigen Cliffhänger und ist selbst mehr ein Vorlauf auf den nächsten Band, der dann wohl der Showdown aus dem Vorangegangen werden soll. Den habe ich noch nicht, werde ich mir aber auch bald leisten.

#11: Trude Teige - Pasienten
Eine weitere norwegische Krimireihe, diesmal um die Investigativ-Journalistin Kajsa Coren, und diesmal mein erster Kontakt mit der Reihe. Normalerweise ist die norwegische Punktierung der wörtlichen Rede genau wie im Deutschen, sprich mit öffnenden und schließenden Anführungszeichen, aber in diesem Roman gleicht die Punktierung dem Französischen, wo ja häufig Spiegelstriche die wörtliche Rede einleiten und kein besonderes Satzzeichen sie beendet. Das war anfangs etwas ungewohnt, fiel aber schnell gar nicht mehr auf. Der Kriminalfall an sich tritt gar nicht so sehr in den Vordergrund, stattdessen geht es mehr um die Psychologie der Charaktere. Die Autorin greift die wahre Begebenheit um einen Patienten in einem norwegischen psychiatrischen Krankenhaus auf, ebenso wie die Tatsache, dass in demselben Krankenhaus während des zweiten Weltkrieges einige Kunstwerke des Malers Edvard Munch aufbewahrt wurden. Um diese Fakten strickt sie ihren Fall und beleuchtet mit dichterischer Freiheit das Innenleben des Patienten und der anderen Charaktere.

#12: Bram Stoker - Dracula
Es ist lange her, dass ich Dracula zuletzt gelesen hatte, aber jetzt habe ich es wieder hervorgeholt und gerne gelesen. Ich finde es faszinierend, wie geschickt Stoker mit den Elementen des Brief- bzw. Tagebuchromans sowie mit Telegrammen und Zeitungsartikeln tatsächlich enorme Spannung erzeugt. Ein Kommilitone von mir hat damals seine Diplomarbeit über die Dracula und dessen sprachliche und stilistische Elemente geschrieben und kam darin zu dem Schluss, dass es sich dabei eigentlich um Trivlalliteratur handelt. Das mag sein, aber ich mag das Buch trotzdem immer noch.
Zitat von: Dark_Tigger
Simultan Dolmetschen ist echt kein Job auf den ich Bock hätte. Ich glaube ich würde in der Kabine nen Herzkasper vom Stress bekommen.
Zitat von: ErikErikson
Meine Rede.
Zitat von: Shield Warden
Wenn das deine Rede war, entschuldige dich gefälligst, dass Timberwere sie nicht vorher bekommen hat und dadurch so ein Stress entstanden ist!

Offline Swafnir

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #192 am: 11.05.2022 | 16:46 »
#20. David Gemmell - Ritter dunklen Rufs

Das war mal wieder ein richtig guter Fantasy-Roman, den ich genossen habe zu lesen. Nach etwas über 500 Seiten fand ich es schade, dass die Story schon vorbei war. Das sagt glaube ich alles. Aber das Buch wurde hier ja auch mehrfach empfohlen, ganz offensichtlich von Leuten mit Geschmack  ;) :d
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Offline Niniane

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #193 am: 11.05.2022 | 19:58 »
#24 Devin Madson - We cry for blood (The Reborn Empire, Pt. 3)

Die Geschichte um Miko, Cassandra, Dishiva und Rah geht ihrem Ende zu - dachte ich. Und ich vermute, es war auch ursprünglich mal so geplant, denn eigentlich stehen die Zeichen alle auf Ende, die Bösen sind mehr oder weniger tot und die Guten haben mehr oder weniger ihre Happy Ends. Tatsächlich gibt es das gar nicht, und nach der letzten Seite kommt der Hinweis, dass der vierte Band 2022 erscheint. Trotz der Tatsache, dass mir die Figuren und ihre Schicksale doch sehr ans Herz gewachsen sind, hab ich mich jetzt ein bisschen verarscht gefühlt, denn die Geschichte hätte locker für drei Bände gereicht. Naja, warte ich halt auf Band 4... Ich hoffe ja, dass die Autorin nicht doch den G.R.R.M. macht und ewig und drei Tage an irgendeinem Mist schreibt.

Die Tatsache, dass ich jetzt unbestimmte Zeit warten muss, bis ich weiß, wie die Geschichte ausgeht, gibt einen Punkt Abzug. Also nur 4 von 5 Reiterbögen.
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Offline Swafnir

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #194 am: 11.05.2022 | 22:33 »
Sowas würde mich auch echt nerven.
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Online aingeasil

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #195 am: 14.05.2022 | 13:34 »
#7+8 Tamora Pierce - Trickster's Choice + Trickster's Queen / "Daughter of the Lionness" Duologie
 
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Im allgemeinen mag ich den Schreibstil von Tamora Pierce sehr gerne. Und dieser Schreibstil hat mich bei der Stange gehalten. Denn mit Alianna (Lia / Aly) werde ich einfach nicht wirklich warm. Ich kann nicht mal genau benennen, warum. Denn die Welt ist eine sehr schöne Erweiterung der bereits bestehenden Fantasy-Welt um Tortall (Alanna-Reihe - Alianna ist Alannas Tochter, Dhana/Daine-Reihe), der Konflikt ist durchaus gut. Aber mir ist Alianna (Aly / Lia) einfach von Anfang an zu gut in allem, was sie tut.

Insgesamt 3 von 5 versteckten Dolchen
- und das auch nur wegen der für mich wirklich prägnanten Weltbeschreibung
« Letzte Änderung: 14.05.2022 | 13:40 von aingeasil »

Offline Raiden

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #196 am: 14.05.2022 | 14:04 »
#9 Das Than-Kommando Teil 3 der Sten Chroniken, ein SciFi Roman von Alan Cole und Chris Bunch
#10 Die Ränke des Raben Teil 2 der Drei Nächte in Fasar Reihe, ein DSA Roman von Bernhard Hennen
For he today that sheds his blood with me shall be my brother, be he ne´er so vile, this day shall gentle his condtion.

Offline Swafnir

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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #197 am: 14.05.2022 | 23:31 »
#21. Tim Powers - Die Tore zu Anubis Reich

Den Roman hab ich mir vor ein paar Jahren gekauft, als ich noch SCION geleitet habe und war dann enttäuscht als er dann laut den Rezensionen weniger mit der ägyptischen Mythologie zu tun hatte, als ich dachte. Typischer Impuls-Fehlkauf Jetzt hab ich das Buch aber endlich mal gelesen und es hat mir gut gefallen. Ich bin etwas schwer reingekommen und London im 18.&19.Jhd. ist jetzt auch keine Epoche die mich so wirklich anmacht. Aber "Die Tore zu Anubis Reich" ist so vollgestopft, da würde man heute wohl mindestens drei Bücher daraus machen. Auf 500 Seiten haben wir: Zeitreise, Magie, Mythologie, Werwolfgeschichte, Politik, reale englische Dichter, Geheimgesellschaften, Bettlergilden, Clowns, Däumlinge, Körpertausch und und und. Das ist manchmal auch wirklich etwas viel. Aber Tim Powers schafft es wirklich das alles auch in den etwas über 500 Seiten aufzulösen. Für manches hätte er sich vielleicht etwas mehr Zeit nehmen müssen, etwa das Innenleben der Figuren kommt etwas zu kurz. Aber gerade das wiederum macht die Geschichte so rasant.
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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #198 am: 14.05.2022 | 23:36 »
#21. Tim Powers - Die Tore zu Anubis Reich

Den Roman hab ich mir vor ein paar Jahren gekauft, als ich noch SCION geleitet habe und war dann enttäuscht als er dann laut den Rezensionen weniger mit der ägyptischen Mythologie zu tun hatte, als ich dachte. Typischer Impuls-Fehlkauf Jetzt hab ich das Buch aber endlich mal gelesen und es hat mir gut gefallen. Ich bin etwas schwer reingekommen und London im 18.&19.Jhd. ist jetzt auch keine Epoche die mich so wirklich anmacht. Aber "Die Tore zu Anubis Reich" ist so vollgestopft, da würde man heute wohl mindestens drei Bücher daraus machen. Auf 500 Seiten haben wir: Zeitreise, Magie, Mythologie, Werwolfgeschichte, Politik, reale englische Dichter, Geheimgesellschaften, Bettlergilden, Clowns, Däumlinge, Körpertausch und und und. Das ist manchmal auch wirklich etwas viel. Aber Tim Powers schafft es wirklich das alles auch in den etwas über 500 Seiten aufzulösen. Für manches hätte er sich vielleicht etwas mehr Zeit nehmen müssen, etwa das Innenleben der Figuren kommt etwas zu kurz. Aber gerade das wiederum macht die Geschichte so rasant.

Dann empfehle ich dir von ihm Last Call :)
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Re: Reading Challenge 2022
« Antwort #199 am: 15.05.2022 | 00:01 »
Wenn ich richtig sehe wurde das leider nicht übersetzt.
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