Autor Thema: [Realität vs Plausibilität] Gruppenkonzepte, Profile & Interessengemeinschaften  (Gelesen 8963 mal)

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Offline Zed

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Zitat von: Tudor
Und dann geschehen immer wieder Aufgabenwechsel im Berufsleben, sowohl geplante als auch ungeplante.

Auch für den Wechsel vom einfachen Bauer/Arbeiter/Sklaven zum erfolgreichen Soldaten/Feldherren/Landesverteidiger gibt es nicht wenige beeindruckende historische Beispiele.
« Letzte Änderung: 4.05.2022 | 09:14 von Zed »
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Offline Jiba

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Ein Aspekt, der sehr epochenlastig ist. Deine Erfahrungen mögen die einer hochtechnisierten Industrienation der globalisierten Welt sein, historische Aufzeichnungen des frühen Mittelalters sprechen eine andere Sprache. Ich glaube kaum, daß beispielsweise ein Sumerer ein gewaltiges Jobangebot hatte.

Täusch dich da mal nicht.

1. Wir haben vergleichsweise wenig historische Aufzeichnungen über das persönliche, tatsächliche Alltagsleben von Menschen. Das schien über große Teile der Menschheitsgeschichte hinweg nicht wichtig genug, dass die wenigen Menschen, die schreiben konnten, das tatsächlich niederlegten. Wir können uns das alles also niemals im höchsten Detailgrad herleiten.

Tatsächlich gibt es sogar gute Gründe, anzunehmen, dass die Menschen auf dem Land zumindest in der frühen Neuzeit auch viel "Freizeit" hatten (in Anführungszeichen deshalb, weil natürlich die Haushaltsführung wesentlich aufwändiger war als sie heute ist). Aber beispielsweise in den Monaten, in denen es länger dunkel ist, konnten die Menschen mangels Lichtquellen schlicht und ergreifend nicht viel arbeiten. Also: Viel Zeit für Müßiggang (solange der nicht viel Licht erfordert).

2. Berufe waren früher längst nicht so spezialisiert wie heute. Die Menschen mussten noch eine ganze Menge mehr Dinge erledigen, die streng genommen nicht zum Berufsbild gehörten. Auch da ist Platz dafür, individuelle Interessen auszudefinieren.

3. Menschen heute haben Interessen, Talente, Hobbies und Steckenpferde. Sie haben das Bedürfnis diesen nachzugehen. Warum sollten wir annehmen, dass entweder der erste, noch der zweite Satz damals nicht gestimmt haben?

Zitat
Man kann die Charaktere mit Serienhelden vergleichen. In einer Krimiserie sind eben alle in irgendeiner Form Kriminologen. In einer Farmserie sind eben alle Bauern und Viehhüter. Ausflüge in branchenfremdes Terrain wird es seltenst geben. Ausnahmen bilden einzig Einzelgänger, wie "Der Mann aus den Bergen", der als Eremit sein Alleskönnerdasein fristet.
Gerade wenn wir Charaktere mit Serienhelden vergleichen, geht dein Vergleich nicht auf. In einer Krimiserie müssen eben nicht alle Protagonisten auch Kriminologen sein (sie können auch Mentalisten, Buchautoren, erfolglose Off-Broadway-Regisseure, High School-Schüler oder betrunkene Frauen am Fenster gegenüber sein) – es reicht, dass sie irgendwas mit dem Kriminalfall zu tun haben. Ich würde sogar sagen, dass heterogene Gruppen (der sprichwörtliche Ragtag Bunch of Misfits) ebenso häufig vorkommen, wie homogene. Klar, die werden alle irgendeine Verbindung miteinander haben, aber die liegt nicht unbedingt in ihrer Profession begründet. Und gerade in (beruflich) besonders heterogenen Gruppen arbeiten Serien, um den Vergleich zu bemühen, sehr gerne mit Player-vs-Player-Konflikten.

Bei "Grey's Anatomy" mögen sie alle Ärzte sein... aber es sind nicht unbedingt alle Ärzte, die einander mögen.

Und Ausflüge in branchenfernes Terrain hast du auch ständig. Manche Serien leben quasi davon, dass die Charaktere immer wieder in branchenfernes Terrain brechen. "Supernatural" oder ähnliche Monster-of-the-Week-Serien sind da ein gutes Beispiel, weil da die Charaktere oft auch durch unvertraute Situationen dazulernen müssen. Aber auch Drama-Serien, besonders Familiendramaserien wie z.B. "This Is Us", versetzen die Charaktere ständig in neue Situationen. Da wird ein Schauspieler zum Sozialarbeiter oder ein Wetterversicherungsanalyst zum Bürgermeister.

Zum Thema selbst:
Ich empfehle dir wirklich, wie einige andere meiner Vorredner, die Spieler einzubeziehen und die Charaktererschaffung grundsätzlich gemeinsam zu machen. Dann werden die Charaktere dabei noch persönlich miteinander verknüpft und ihr überlegt euch als Ganzes, was ihr für eine Kampagne spielen wollt und warum die Charaktere eine Motivation haben könnten, zusammenzuarbeiten oder einander zu vertrauen. Und auch wo die Konfliktlinien innerhalb der Gruppe liegen.

"City of Mist" macht mit seinen "Crew Themes" da einige gute Vorschläge und die haben sogar auch eine regeltechnische Ebene.  :)
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Offline unicum

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Oft sind die Charaktere einer Spielsitzung ein bunt zusammengewürfelter Haufen von Individuen, die in der Realität niemals harmonisieren würden. Verschiedenste Kulturen, Sozialschichten, Weltansichten, usw. würden nicht selten in Mord und Totschlag münden. Space Gothic bietet meines Wissens als einziges Regelwerk Gruppenprofile an, die weitestgehend unterbinden, daß die Gruppendynamik in Disharmonie ersäuft.

Auch aus der realität:

Ich hab es im Berufsleben schon oft erlebt das aus gleicher Kultur, Sozialschicht und wohl auch Weltansicht, es einfach nicht klappt mit dem Kollegen.
Mit Kollegen aus anderer Kultur, aber zum Teil schon.

Ich hab ja auch oben diskutiert das unser blick aufs Mittelalter manchmal etwas "schwierig" ist,...


Wieder zu Rollenspiel:

Wenn Space Gothic dazu extra etwas "braucht" um den Gruppendynamik in den Griff zu bekommen und das in anderen Regelwerken weniger vorkommt (mir fällt jezt auch keines ein wo es so etwas gibt) dann ist das vieleicht eher ein "Problem" der Spielweltsicht der Designer von Sapce Gothic (Ob Problem, oder Feature oder sonstwas mal dahingestellt).

Irgendwie erinnert mich das an Diskussionen warum manche Spielerzusammenstellungen einfach nicht passen. Man stelle sich mal eine Rollenspielrunde vor die sich freitag abends ab 19:00 für 4 stunden zum D&D Spielen trifft und dann möglichst sich durch einfach gestrickte Dungeonabenteuer durchmetzelt. Spielspass hauptsächlich daraus zeiht das man im Spiel viel "Kämpft" - ganz ohne Taktik und strategie. Und in so eine Gruppe kommt dann ein Rollenspieler welcher eher "Storyteller" "Tactican" "Method Actor" ist. Will sagen manchmal passen einfach die Spieler nicht zusammen - was ich als viel größeres Problem sehe. Prinzipiell sehe ich das was postuliert bei Space Gothic da steht als aufforderung zu schauen dass Gruppenzusammenstellung, Spielstiel und Spielspassziel passen.

Ob in einer Gruppe die "Diener des Namenlosen" mit "Vraidospriestern" gut zusammenarbeiten könnten wenn beide ihre Figuren "aussspielen" wollen/müssen,... geht das eben schief - das sollte man aber eben immer auch bei der zusammenstellung der Gruppe ausdiskutieren.

Offline Vanakalion

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Was mich in erster Linie dazu bewegte, nach Gruppenprofilen und alternativen Konzepten zu suchen ist die Tatsache, daß die klassische Methode in 35 Jahren Rollenspielerfahrung immer nur klischeehafte und absurde Gruppen zutage brachte, die far far from reality waren (der eingangs erwähnte bunte Multikultihaufen eben). Faustregel: Je bunter die andersartige Vielfalt eines Regelwerks, desto absurder die Gruppen.
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Offline Jiba

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Definiere doch bitte mal den Begriff "reality" für uns aus. Damit wir genau wissen, was du damit meinst. Warum sind "bunte" Gruppen unrealistisch für dich? Und wann ist eine Gruppe für dich "bunt"?
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Offline Vanakalion

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Guter Beitrag:
Irgendwie erinnert mich das an Diskussionen warum manche Spielerzusammenstellungen einfach nicht passen. Man stelle sich mal eine Rollenspielrunde vor die sich freitag abends ab 19:00 für 4 stunden zum D&D Spielen trifft und dann möglichst sich durch einfach gestrickte Dungeonabenteuer durchmetzelt. Spielspass hauptsächlich daraus zeiht das man im Spiel viel "Kämpft" - ganz ohne Taktik und strategie. Und in so eine Gruppe kommt dann ein Rollenspieler welcher eher "Storyteller" "Tactican" "Method Actor" ist. Will sagen manchmal passen einfach die Spieler nicht zusammen - was ich als viel größeres Problem sehe. Prinzipiell sehe ich das was postuliert bei Space Gothic da steht als aufforderung zu schauen dass Gruppenzusammenstellung, Spielstiel und Spielspassziel passen.
Als bekennender D&D-Hasser waren Dungeonhacks nie meine Welt. Gruppenprofile dienen tatsächlich als Filterfunktion.
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Es gibt natürlich hier und da ein paar Spiele, die das "Problem" einfach durch eine von vornherein hochspezialisierte Prämisse angehen. Soll heißen, wenn ich Night Witches spiele, dann bin ich eben Fliegerin des 588. Nachtbomberregiments, schlage mich tagsüber mit der schlechten Versorgungslage, dem Politbüro, und meinen Mitstreiterinnen herum und fliege nachts meine Einsätze gegen die Wehrmacht...

...aber selbst da können wir andererseits immer noch leicht eine bunt gemischte Chaotentruppe sein, weil wir die unterschiedlichsten Hintergründe und Persönlichkeitstypen haben können (speziell letztere sogar ein Stück weit mit regelseitigen Auswirkungen) und einfach nur deshalb rekrutiert worden sind, weil wir alle schon ein bißchen Flugerfahrung haben. Die Vorgesetzten und die Kommissarin wird's freuen...

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Was mich in erster Linie dazu bewegte, nach Gruppenprofilen und alternativen Konzepten zu suchen ist die Tatsache, daß die klassische Methode in 35 Jahren Rollenspielerfahrung immer nur klischeehafte und absurde Gruppen zutage brachte, die far far from reality waren (der eingangs erwähnte bunte Multikultihaufen eben). Faustregel: Je bunter die andersartige Vielfalt eines Regelwerks, desto absurder die Gruppen.

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...absurde Gruppen zutage brachte, die far far from reality waren (der eingangs erwähnte bunte Multikultihaufen eben)...
Einverstanden mit Dir könnte ich sein, wenn Du sagtest, dass in einigen historischen Epochen Gesellschaften überwiegend von Klassismus geprägt waren.

Abgesehen davon, dass ich mir fürs Rollenspiel lieber die interessanten Teile der Weltgeschichte als Vorbild nähme und nicht eine (in meinen Augen vom SL/Systemcreator falsch vermutete "historische") Homogenität von Gesellschaftsgruppen, sehe ich keinen Vorteil darin, einen nur landwirtschaftlich tätigen Bauern oder nur waffenschmiedenden Waffenschmied zu spielen.
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Wenn sich die Gruppe zusammensetzt und sich einen realistischen Grund für ihr zusammenspielen überlegt, ist die Gruppe auch realitätsnah. Es reicht ja schon ein "Der stinkende Rattenfänger Kurt hat dem Adligen Marius mal das Leben gerettet, weshalb letzterer den Rattenfänger aus der Kloake rausholte um für ihn zu arbeiten. Die beiden haben ein Vertrauensverhältnis aufgebaut. Während eines Auftrags wurden sie vom Schriftsteller Felix und vom Zwergenslayer Gotrek unterstützt, die zufällig die selbe Karawane nutzten. Auf dem Weg konnte der elfische Waldläufer Rainer aus einer Goblin-Falle gerettet werden. Alle 5 fanden heraus, dass sie das selbe Ziel hatten. Auf der Reise deckten sie sich gegenseitig die Rücken. Und so erwuchs eine Freundschaft."

Nicht sonderlich innovativ. Aber realistisch. Und vor allem innerhalb einer Minute hingerotzt. Wenn man sich länger Zeit nimmt, findet man sicherlich auch bessere und spannendere Möglichkeiten.

Wenn man das Ganze dann wirklich verregelt wissen will, gibt es auch so Sachen wie bei Warhammer 4 mit den "Gruppenzielen".
“Prophet!” said I, “thing of evil!—prophet still, if bird or devil!
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Definiere doch bitte mal den Begriff "reality" für uns aus. Damit wir genau wissen, was du damit meinst. Warum sind "bunte" Gruppen unrealistisch für dich? Und wann ist eine Gruppe für dich "bunt"?
Bunt fängt schon bei der Definition von Fremdrassen an. Beispiel: Zwerge können grundverschieden sein. Aventurische Zwerge, tolkiensche Zwerge und Warhammerzwerge sind drei völlig verschiedene Rassen. Ein Spieler, der nur Warhammerzwerge kennt oder bevorzugt, spielt auch einen solchen. Bei Elben und x-tausend anderen Spezies sieht es nicht anders aus. Ich bin der Überzeugung, daß sich ein Mensch niemals glaubhaft in die Rolle eines Zwergs oder gar Elfs versetzen kann. Die Gemächlichkeit und Arroganz einer nahezu untotbaren Spezies kann kein Mensch fühlen, der nur einen Wimpernschlag existiert (im Verhältnis betrachtet). Deren Belange sind von völlig fremdartiger Natur für die menschliche Wahrnehmung.
"Reality" heißt, kein Mönch, der dem monastischen Leben huldigt wird jemals Seite an Seite mit einem höfischen Richter, einem delinquenten Wegelagerer, einem Brotbäcker und einem Abdecker ins gemeinsame Abenteuer ziehen um Heldengeschichte zu schreiben. Der überwiegende Teil kann nicht mal lesen.   
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"Reality" heißt also, sauber zu Ende gedacht: es kann sich ohnehin kein Rollenspieler, der bloß am Tisch sitzt, würfelt, und Chips knabbert, jemals wirklich in seinen Charakter hineinversetzen, der ja vermutlich ganz anders aufgewachsen ist und entsprechend andere Dinge tut und Prioritäten hat...? :think:

Klingt mir nach einer eher destruktiven Perspektive, so in der Art "Wir sollten eigentlich alle das Hobby gleich aufgeben."

Offline The Forlorn Poet

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Liest sich für mich auch nicht nach Spaß. Was erwartest du denn von so einem Rollenspielabend? Und was erwartest du von deinen Mitspielern? Das Argument "Ein Mensch kann niemals einen Elf spielen, weil er sich gar nicht in ihn hineinversetzen kann" ist doch - in meinen Augen - ziemliche Augenwischerei. Ich glaube kaum, dass sich ein BWL Student realistisch in einen menschlichen Paladin oder einen menschlichen Mönch hineinversetzen kann. Das wird am Ende alles völliger Quark sein.
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Naja, man muss sich ja nicht "wirklich" in einen Elfen versetzen können, sondern es reicht vollauf das ganze so ein bissle zu emulieren. Das ist ja ohnehin alles Hobby und ich erwarte schon lange von niemandem mehr "oskarreife" Schauspielleistungen. Zumal es ja nicht erst bei Elfen losgeht damit, sondern eigentlich schon mit sowas wie dem mittelalterlichen Weltbild - da kommt man als moderner Mensch nur einigermaßen schwer rein.

Inwiefern man sich dann mit bunten Gruppen schwer tut oder nicht ist dann IMHO ne Geschmacksfrage. Bei der einen Gruppe ist man halt mit einem zufälligen Zusammentreffen im Gasthaus zufrieden ("you seem trustworthy...") bei der anderen brauch es ausgefeilte Zusammenführungen und bei wieder der nächsten kann man sowieso nur spielen was dazu passt, damit es nicht zu bunt wird.

Und auch PVP wird unterschiedlich gehandhabt. Ich selbst mag das ja nicht so, aber ich hab durchaus erlebt, dass da auch mal gruppenintern gemordet wird. Oder dass sich Gruppenmitglieder auf Charakterebene zerstreiten und die Spieler dann ganz gesittet ausmachen welcher Charakter die Gruppe dann mangels Kompatibilität verlässt.
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Offline Vanakalion

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Liest sich für mich auch nicht nach Spaß. Was erwartest du denn von so einem Rollenspielabend? Und was erwartest du von deinen Mitspielern? Das Argument "Ein Mensch kann niemals einen Elf spielen, weil er sich gar nicht in ihn hineinversetzen kann" ist doch - in meinen Augen - ziemliche Augenwischerei. Ich glaube kaum, dass sich ein BWL Student realistisch in einen menschlichen Paladin oder einen menschlichen Mönch hineinversetzen kann. Das wird am Ende alles völliger Quark sein.
Richtig, so entstehen Klischees von billigen Romanfiguren. Wie nobody@home anmerkte, ist das Gegenextrem auch nicht erstrebenswert. Man sollte sich schon auf dem goldenen Mittelweg zwischen wildester Fantasy und Realität treffen können.
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"Reality" heißt, kein Mönch, der dem monastischen Leben huldigt wird jemals Seite an Seite mit einem höfischen Richter, einem delinquenten Wegelagerer, einem Brotbäcker und einem Abdecker ins gemeinsame Abenteuer ziehen um Heldengeschichte zu schreiben.

Da wirst du recht haben; nicht wegen der Gruppenzusammensetzung, sondern weil "Ins Abenteuer ziehen und Heldengeschichten schreiben" respektive erleben halt nicht besonders realistisch ist... ;)

Ich hatte das Problem bisher eigentlich nicht... *sehnsuchtsvoll an die eigene Jugend denkend* Naaa gut, in den letzten ein zwei Dekaden nicht...

Am einfachsten ist das sicherlich bei Settings, die eine gewisse Situation oder Hierarchie vorgeben bzw erwarten. Abseits davon ist ein Gruppenkonzept, das Fragen beanwortet "Was hat die Verlierer eigentlich zusammen gebracht?" und "Womit vertreiben die sich eigentlich die Zeit?" ist eine nette Sache, aber für mich kein Muss.
"Klug hat der Mann gehandelt, der die Menschen lehrte, den Worten auch der Anderen Gehör zu schenken."  Euripides

Offline Vanakalion

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Da wäre wieder die Monotonie...es gibt in der Tat nicht besonders viel Spielraum in der ständischen Kulturlandschaft. Mit etwas Fingerspitzengefühl kann man dennoch auch in historischen Epochen Rollenspielspaß haben.
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Offline Camouflage

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Was mich an der Realismusdebatte hier stört: "Realistisch" wird es keine Abenteurer gehen, die Heldentaten begehend durch die Gegend marodieren und das auch noch bewaffnet...
Zitat
12. To beat your enemy, you must know him. 13. Your enemy is the highest authority on the topic of himself. 14. So listen when your enemy speaks, but do not credit his words. 15. Listening is a real bargain. 16. Credit ist way overpriced.
- Book of Del, Chapter 6, The Book of Retcon

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Was mich an der Realismusdebatte hier stört: "Realistisch" wird es keine Abenteurer gehen, die Heldentaten begehend durch die Gegend marodieren und das auch noch bewaffnet...

Na ja, Söldner und Banditen (oft genug dasselbe) hat's historisch schon genug gegeben, und natürlich ist so was wie das klassische D&D-Setting eigentlich auch nichts anderes als Kolonialzeit in Reinkultur: man geht zu den "Wilden", verhandelt oder massakriert, wie es gerade paßt, und versucht zum Zweck des eigenen Unterhalts möglichst viele dort zu findende Schätze in die heimische selbsternannte Zivilisation zu bringen. Und auch "einfache" Handelsreisende waren oft genug bewaffnet, man mußte ja je nach Gegend mit Räubern, Piraten, feindlich gesonnenen Einheimischen dieser oder jener offiziellen Partei und dergleichen mehr rechnen...

In der Realität gab's halt weniger ausdrückliche "Monster" als im typischen Fantasy-, Horror-, oder SF-Setting, aber das war's eigentlich schon. :)

Offline Zed

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Richtig, so entstehen Klischees von billigen Romanfiguren. Wie nobody@home anmerkte, ist das Gegenextrem auch nicht erstrebenswert. Man sollte sich schon auf dem goldenen Mittelweg zwischen wildester Fantasy und Realität treffen können.

Klischee: Ich denke mir, dass Du "Klischee als Abziehbild" meinst. Elben: Hellhäutig, zierlich, bogenschießend, kryptisch-weltfremd (was andere Gesellschaften betrifft). Meine Lösung wäre hier nicht, Elben als Klischeekonzept zu verbieten, sondern Elben im Detail divers aufzustellen: verschiedene Hautfarben zur Regel zu machen, andere Kampfstile als hauptsächlich Bogenschießen zuzulassen (Berserkerelb?), auch mal einen übergewichtigen Elben darzustellen  ;D.

Und gerade Romanfiguren aus "nicht billigen" Werken lassen sich so beschreiben: Hobbits sind gemütliche Leute, aber Frodo/Bilbo war anders. Schülerinnen und Schüler der Zauberinternate sind auch nur pubertierende Jugendliche, aber Harry ist mehr. Wilhelm Tell ist nichts als ein redlicher Bürger, und doch ist er mutiger als andere redliche Bürger. Jeanne d'Arc ist nur eine Bauerstochter, und doch ist sie ganz anders als andere Bauerntöchter. Walter White ist nur ein einfacher Chemielehrer, und doch entscheidet er sich anders als andere Chemielehrer, sein Wissen zu nutzen.

Gerade die Unterscheidung von der Norm macht Personen/Figuren zu Heldinnen und Helden guter Geschichten.

Nebenbemerkung:
Bunt fängt schon bei der Definition von Fremdrassen an.
Zum Begriff "Rasse" hatten wir letztens eine erhellende Diskussion.
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Hallo,

Oft sind die Charaktere einer Spielsitzung ein bunt zusammengewürfelter Haufen von Individuen, die in der Realität niemals harmonisieren würden. Verschiedenste Kulturen, Sozialschichten, Weltansichten, usw. würden nicht selten in Mord und Totschlag münden. Space Gothic bietet meines Wissens als einziges Regelwerk Gruppenprofile an, die weitestgehend unterbinden, daß die Gruppendynamik in Disharmonie ersäuft.

Welche anderen Regelsysteme verfügen über ein vergleichbares Konzept?

Warum sollten einen Zusammengewürfelter Haufen nicht Harmonisieren. Da gibt es eine Menge Möglichkeiten
Elfen und Menschen. Zwerge und Menschen. Einfacher ist nur Menschen. Oder nur Zwerge, oder nur Elfen. Sie haben Ihre Sozial Schichten, warum es gute Gründe gibt Sie Zusammen zu setzten.
Klar würden Religiöse Orden ihre Eigenen Wachen und Pala usw. haben wollen.
Aber es gibt auch Gründe warum ein Kundschafter dabei sein muss.

Ein Beispiel könnte sein, warum es Interessen gibt warum man ein Zusammengewürfelten Haufen Harmonieren kann. Botschaften.
Klar im Mittelalter war das bei Königshof. Dann ist es eben auf dem Königshof, aber was ist mit Städten. Dann sind es eben die Händler in den Städten.
Bei genaueren Hinsehen bei Zwerge, könnte das Händler und Botschaften sein.

Wie gesagt man kann eine Gruppe Reiner Zwerge spielen. Da gibt es auch eine Menge Sozial Schichten.

Online Don Kamillo

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Sogar D&D 5 hat seit dem Tasha-Buch Konzepte für Gruppenpatrone, für die eine Heldengruppe arbeiten kann und damit zumindest gemeinsame Ziele abseits von "gemeinsam Abenteuer erleben" verfolgt.

Die Beispiele in dem Buch decken auch schon recht viel ab:
Academy
Ancient Being
Aristocrat
Criminal Syndicate
Guild
Military Force
Religious Order
Sovereign

Awesomeness ist eine Krankheit, bei mir chronisch!
---
"I greet you as guests and so will not crush the life from you and devour your souls with peals of laugther. No, instead, I will make some tea." - Toll the hounds - page 282 )
---
Der Don zockt gerade: nWoD Crossover, D&D5e Homebrew mit Monsterrassen, D&D5e Wildemount, D&D5e Moonshaes, D&D 5e Hoard of the Dragon Queen & Conan 2D20

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Hallo,

Bunt fängt schon bei der Definition von Fremdrassen an. Beispiel: Zwerge können grundverschieden sein. Aventurische Zwerge, tolkiensche Zwerge und Warhammerzwerge sind drei völlig verschiedene Rassen. Ein Spieler, der nur Warhammerzwerge kennt oder bevorzugt, spielt auch einen solchen. Bei Elben und x-tausend anderen Spezies sieht es nicht anders aus. Ich bin der Überzeugung, daß sich ein Mensch niemals glaubhaft in die Rolle eines Zwergs oder gar Elfs versetzen kann. Die Gemächlichkeit und Arroganz einer nahezu untotbaren Spezies kann kein Mensch fühlen, der nur einen Wimpernschlag existiert (im Verhältnis betrachtet). Deren Belange sind von völlig fremdartiger Natur für die menschliche Wahrnehmung.
"Reality" heißt, kein Mönch, der dem monastischen Leben huldigt wird jemals Seite an Seite mit einem höfischen Richter, einem delinquenten Wegelagerer, einem Brotbäcker und einem Abdecker ins gemeinsame Abenteuer ziehen um Heldengeschichte zu schreiben. Der überwiegende Teil kann nicht mal lesen.   

Warum Gedanklich "nicht" Mal durchspielen? Richtig Fühlen und Erleben ist nur dann, wenn man es Erlebt.
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es gibt in der Tat nicht besonders viel Spielraum in der ständischen Kulturlandschaft.

...insbesondere in Kriegs- und Wanderungszenarien gibt es mehr Spielraum von Heterogenität als ich aufgrund dieses Threads  vermute, dass Du annimmst: Die Ausweitung des römischen Reiches und dabei der Ausbau zu einem Vielvölkerstaat; die Völkerwanderungszeit; die Ausbreitung der Nordmänner und -frauen von Skandinavien über England, Nordfrankreich, Sizilien, Russland; die Einwanderung deutschsprachiger Menschen in Nordeuropa durch die Hanse; die Sephardim; der 30jährige Krieg; die Besiedlung der Neuen Welt und Australien durch englische, irische und schottische Einwandernde; die Anwerbung deutscher Menschen durch die Zarin Katharina die Große; die Napoleonischen Kriege...
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Ich bin der Überzeugung, daß sich ein Mensch niemals glaubhaft in die Rolle eines Zwergs oder gar Elfs versetzen kann. Die Gemächlichkeit und Arroganz einer nahezu untotbaren Spezies kann kein Mensch fühlen, der nur einen Wimpernschlag existiert (im Verhältnis betrachtet). Deren Belange sind von völlig fremdartiger Natur für die menschliche Wahrnehmung.

Wenn man diese Sache grundlegend zu Ende denkt kommt man - zugestanden überspizt - auf den Punkt das man im Rollenspiel eigentlich nur sich selbst spielen kann, ich kann als Mann keine Frau, als Frau keinen Mann und als Crossgener auch keinen Mann und keine Frau und natürlich als Mann und Frau auch kein XGender spielen. Gilt natürich auch für solche Dinge wie - kann ich als Schüler glaubhaft einen Ingenieuer spielen? (Ich hab hier immer wieder mal Schüler zum Praktikum in der Entwicklungsabteilung) oder einen Soldaten? (In beide Arbeitsfelder glaube ich einblick zu haben).

Das ist aber essenziell für das Rollenspiel. Denn spätestens die "Arme Sau" die Spielleiter ist steht da und muss "alles andere" Spielen. Er/Sie/Es muss also sowohl weiblichen Zwerg also auch Crossgender Elf spielen können,... oder das Alien aus Alien - Was vieleicht wegen mangelnder sozialer kommunikation deutlich einfacher ist.