Autor Thema: Masken des Nyarlathotep Neuauflage  (Gelesen 2166 mal)

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Offline AndreJarosch

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Re: Masken des Nyarlathotep Neuauflage
« Antwort #25 am: 4.07.2022 | 10:12 »
"Der Hexer von Salem" ist für mich immer noch ein sehr gutes Produkt. Und ich mag die Romanserie von Hohlbein... sonst hätte ich Frank Heller und Heiko Gill damals ja auch nicht dazu bringen können das zu machen.  ;)

Offline JaneDoe

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Re: Masken des Nyarlathotep Neuauflage
« Antwort #26 am: 6.07.2022 | 22:45 »
Pulp-Regeln bedeutet doch nicht nur, mehr Lebenspunkte zu haben? Es ist doch als andere Spielweise gedacht? Mehr Gegner, mehr Action.
Wenn dann wieder alle sagen: du kannst es doch anders spielen, dann frage ich mich immer, wieso wir Regelwerke kaufen und unseren Chars nicht einfach aus eigenem Antrieb mehr Punkte geben können.

Naja. Also einerseits ist ein Regelwerk (egal welches) ja immer nur ein Spielangebot, an das man sich halten kann oder auch nicht. Wer würde dich also abhalten deinem SC nach Absprache mit der SL mehr Punkte zu geben?
Aber natürlich haben die PULP Regeln - wenn man sie alle nutzt - Einfluss auf den Spielstil und sind nicht nur mehr HP, da die SCs ja auch Spezialfertigkeiten haben etc.
Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass einem mehr Gegner entgegen geworfen werden zwingend - aber die Überlebenschancen sind höher.
Von klassischem kosmischem Horror/puristischem Cthulhu sind die Masken aufgrund der gebotenen Inhalte wie ich finde relativ weit weg. Das heißt absolut nicht, dass man das nicht mit klassischen Regeln spielen kann. Aber die Kampagne und PULP passen IMO zusammen wie die Faust aufs Auge. :)

Offline Kaskantor

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Re: Masken des Nyarlathotep Neuauflage
« Antwort #27 am: 15.07.2022 | 12:57 »
Bin gerade etwas verwirrt.

In MdN Buch 1 Seite 17 lese ich unter Tödlichkeit heraus, dass für die klassischen Regeln einige Begegnungen entschärft wurden.

Für die Pulp-Regeln wurden die originär tödlichen Begegnungen wohl noch gefährlicher gemacht.

Ich dachte Pulp zeichnet sich auch dadurch aus, dass die „Helden“ etwas überlebensgroß erscheinen, oder?

Klingt für mich gerade so, als wären die Pulp-Begegnungen tödlicher, als wie wenn man die klassischen Regeln für die Kampgne verwendet.

Gibt es da schon Erfahrungen zu?
« Letzte Änderung: 15.07.2022 | 13:00 von Kaskantor »
"Da muss man realistisch sein..."

Offline JaneDoe

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Re: Masken des Nyarlathotep Neuauflage
« Antwort #28 am: 26.07.2022 | 21:05 »

Klingt für mich gerade so, als wären die Pulp-Begegnungen tödlicher, als wie wenn man die klassischen Regeln für die Kampgne verwendet.

Gibt es da schon Erfahrungen zu?

Meinem Erleben nach nach 57 Spielsitzungen MoN: nein.

Offline Kaskantor

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Re: Masken des Nyarlathotep Neuauflage
« Antwort #29 am: 26.07.2022 | 21:25 »
Supi, danke für deine Meinung.
"Da muss man realistisch sein..."

Offline Galerion

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Re: Masken des Nyarlathotep Neuauflage
« Antwort #30 am: 27.07.2022 | 05:07 »
Ich habe trotz 10-Jahre Rollenspiel noch niemals eine richtige Kampagne gespielt. Fluch des Strahd bei D&D ist aktuell das einzige was an eine Kampagne in unserer Gruppe herankommt und auch mit Abstand das längste zusammenhängende Abenteuer, das wir gespielt haben.

Nun habe ich mich von meiner Lust überwältigen lassen und voller Vorfreude auf eine „echte“ Kampagne einfach MdN gekauft.

Mit wie vielen Sitzungen à 3-4h muss man da rechnen und wird so etwas auf Dauer dröge oder macht es das große Ganze es wett, dass da weniger Abwechslung drin ist, als wenn man nur Kurzabenteuer spielt?

Offline Outsider

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Re: Masken des Nyarlathotep Neuauflage
« Antwort #31 am: 27.07.2022 | 11:52 »
Ich habe trotz 10-Jahre Rollenspiel noch niemals eine richtige Kampagne gespielt. Fluch des Strahd bei D&D ist aktuell das einzige was an eine Kampagne in unserer Gruppe herankommt und auch mit Abstand das längste zusammenhängende Abenteuer, das wir gespielt haben.

Nun habe ich mich von meiner Lust überwältigen lassen und voller Vorfreude auf eine „echte“ Kampagne einfach MdN gekauft.

Mit wie vielen Sitzungen à 3-4h muss man da rechnen und wird so etwas auf Dauer dröge oder macht es das große Ganze es wett, dass da weniger Abwechslung drin ist, als wenn man nur Kurzabenteuer spielt?

Wir haben für die alte Fassung (aber der Richtwert wird weiter stimmen) um die 30 Sitzungen mit 6-7 Stunden Spielzeit gebraucht. Die Kampagne spielt an vielen grundverschiedenen Orten (Südamerika, Nordamerika, Europa, Afrika, Australien und Südostasien) mit deutlich unterschiedlichen Gegebenheiten und Kulturen. Das kann für eine Menge Abwechslung sorgen, wenn sich der SL und die Spieler darauf einlassen wollen. Werden alle Abschnitte wenig unterschiedlich dargestellt könnte es "dröge" werden, weil man sich ja doch immer wieder mit ähnlichen Problemen am Ort des Geschehens beschäftigt.

Die Kampagne macht da aber vieles besser als z.Bsp. "Mountains of Madness" oder "Horror im Orient Express". Bei MoM ist es das Eis und Berge und Berge und Eis und ein paar Ruinen :D; bei HiOE ist es der Zug und ein paar Begegnungen auf der Strecke die zwar auch immer irgendwie einzigartig sind, aber eben nicht so grundverschieden wie die Kontinente bei MdN.

Je nachdem wie man die Kampagne angeht könnte man auch zwischendurch Charakterwechsel einbauen (wenn deine Spieler auf sowas Lust haben).

Bei uns hatten wir damals zwar nur Verlustbedingte Charakterwechsel aber das Prinzip mit einer "imaginären" Truppe im Hintergrund welche von den aktiven SC regelmäßig Post und Pakete bekommt funktioniert gut genug um Charakterverluste zwischendurch gut aufzufangen oder Charakterwechsel zu erlauben ohne dass man wieder von 0 Anfängt. Ein Spieler hatte damals z.Bsp. entschieden das sein Char zu schwer verletzt wäre um weiterzureisen und sich in Nairobi auskuriert. Für die Zeit hat er dann einen anderen Char gespielt. Was am Ende ganz cool war, der alte verletzte Char hat das Finale verpasst und war damit der einzig überlebende Charakter, der aber alle während der immens langen Kampagne gesammelten Mythostexte und Gegenstände bei sich hatte (die anderen Charaktere hatten vor dem Finale die gesammelten Werke an ihn geschickt). Der Char war danach bis in NOW Abenteuer hinein immer mal wieder ein NSC á la "der alte Indianer Jones" :D , der im Altersheim sitzt und so eine komische antike Truhe voller verstaubter Dinge bewacht, so dass MdN über den Kampagnenrahmen hinaus noch vieles andere Beeinflusst hat.

Der Zeitraum von grob einem Jahr Kampagnenzeit erlaubt da ja relative Flexibilität, selbst mit den Reisemitteln der damaligen Zeit.

Mein Fazit für dich wäre, wenn der SL und die Spieler Spaß an wechselnden Spielorten zum gleichen Thema haben unterstützt das Format von MdN dich maximal dabei, dass es nicht dröge wird.

Wenn sich ein Thema bei dir und deinen Spielern schnell totläuft dann könnte ich mir vorstellen, dass eine Kampagne die sich eng um ein Thema dreht wie MdN nichts für euch. 

« Letzte Änderung: 27.07.2022 | 11:59 von Outsider »
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Offline Swafnir

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Re: Masken des Nyarlathotep Neuauflage
« Antwort #32 am: 2.08.2022 | 19:23 »
Gab es die Audio-Handouts nur beim Crowdfunding?
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