Es war wirklich sehr kurzweilig, und ich habe nur ungern schon so früh aufgehört. Auch am Mitteteil war nichts auszusetzen. Ich persönlich halte auch die etwas längeren, langsameren Phasen (Einstieg) sehr gut aus. Und war ja wie schon gesagt anfangs empathisch in Richtung Blechi, der es gern schnell hat.

("Oh, geht es ihm noch gut? Oh, sicher nicht, der Arme! Aber das Zusammenfinden ist gewiss gleich vorbei, dann kann er aufatmen!") - Tatsächlich hat der Herr Pirat ja auch im Mitteteil proaktiv beigetragen, dass es schnell voranging, indem er uns alle zsmgeschaltet hat. Den typischen Move habe ich wohl bemerkt.
Ich habe nun zweimal kurz hintereinander ein System gespielt, das entweder "Kult" heißt, oder in dem man kultische Verbrechen begeht (Soth), und beide Male jemanden mit Hang zu Schmerzen und Blut verkörpert. Bei einem dritten Mal muss ich mir etwas anderes einfallen lassen, sonst komme ich in eine Schublade und dort nie wieder raus!

Opfer sind aber immer zu bringen: Meinen Forentitel "Mutter der Porzellanspieler" habe ich schon verloren.

Am System hat mir gefallen, dass es ein sehr freies pbta-System ist. Die "Moves" haben sich sehr wie ganz natürliche Aktionen angefühlt; unser Spiel war ganz frei, wurde nicht in irgendwelche Genre- oder Klischeeschubladen gepackt, die den Spielablauf strukturieren sollten.
Der Soundtrack war nicht zu leise. Mir ist immer wichtig, dass er nicht zu laut ist, außer es gilt, konkrete Details herauszuhören.