Naja, bei der vorliegenden Bevölkerungsdichte ist es ja schon zu weiten Teilen Wildnis. Wenn du die jetzt noch weiter ausdünnst, ist es halt praktisch komplett Wildnis und irgendwie dann auch sehr seltsam, dass es da größere Siedlungen und sogar Städte geben soll.
Mag sein. Aber für mich wird andersrum ein Schuh draus. 1) War in der Land-Box noch nicht festgelegt, wie viele Einwohner jede der Provinzen hatte und 2) will ich nicht top-down, sondern eher bottom-up arbeiten. D.h., ich nehme mir die Karte und weise dann jedem dort abgebildeten Punkt eine Einwohnerzahl zu.
Hier zu noch eine Erklärung: Klar, man muss die Karte nicht als abgeschlossen sehen und es kann natürlich sein, dass da noch viele Dörfer versteckt sind. Für mich spricht da aber dagegen, dass es erstens immer wieder unbenannte Siedlungen gibt (auf der Online-Karte schwer zu sehen), dass dort auch Weiler eingetragen sind (wie z.B. Silkwiesen, das überhaupt nix besonderes an sich hat. Einfach ein stinknormales Dorf) und dass es um manche Städte (wie z.B. Gareth) lauter kleine rote Punkte gibt, die die Siedlungen um die Stadt herum repräsentieren.
Wichtig hier auch: die Online-Karte hat den falschen Maßstab. Auf der mir vorliegenden Originalkarte sind es z.B. von Trallop nach Braunsfurt ca. 25 Meilen. Auf der Online-Karte sind es 90 km! Wir sind also von der Siedlungsdichte her gar nicht so weit entfernt von dem, was hier teilweise gefordert wird. Übrigens spricht nichts dagegen, dass man einige der Siedlungen mit mehr Einwohnern bevölkert, als in den 3E-Spielhilfen. Zum Beispiel verstehe ich nicht, warum Anderath auf der großen Mittelreich-Politik-Karte eingetragen ist (neben Salthel). Es handelt sich also offensichtlich um den Grafensitz der Grafschaft Baliho (bzw. im Original lag es auf der rechten Seite des Flusses, daher wohl ursprünglich Sitz der Grafschaft Bärwalde). In der 3E-Spielhilfe wird Anderath dann aber als Weiler beschrieben. Ein total unnötiger Retcon, der hiermit rückgängig gemacht wird.
Ich hoffe, es ist einigermaßen klar geworden, wie ich vorgehen will. Freue mich aber weiterhin über das konstruktive Feedback.
Wenn so Experten wie BBB mitwirken, dann ist das zudem ein großer Gewinn für mich, weil ich habe ja nur eine limitierte Anzahl von Zeit und Ideen

Hier mal ne kleine Roadmap (natürlich werden da am Ende erstmal Entwürfe stehen):
Provinz-Modul: Herzogtum Weiden
Wildnis-Modul: Nebelmoor
Wildnis-Modul: Rote Sichel
Danach möchte ich Darpatien angreifen, weil da die in meinen Augen wichtigste Figur des Mittelreichs lebt (im Exil) - Answin Rabenmund!!! Die Answinkrise ist für mich zentral. Ich denke, man muss beim Entwicklen aller Mittelreichmodule ständig mitdenken, wie der jeweils beschriebene Adlige (bzw. der Kirchenvorsteher) zu Answin bzw. Kaiser Hal steht. Das heißt nicht, dass bei jedem explizit dazu Stellung genommen wird, aber es gibt eben viele NSC wie z.B. Isora von Elenvina, die eigentlich eine andere Motivation haben (hasst den albernischen Fürsten, weil er sie gehörnt hat), aber die perfekt mit Answin synergieren (im offiziellen Kanon war da ja auch was dazu). Dann gibt es aber weniger offensichtliche Verbündete, wie z.B. einzelne Vertreter der Praioskirche, die die Vergöttlichung von Hal kritisch sehen. Oder Bastarde vom gestürzten Kaiser Bardo, Alara Paligan (die von Reto geschwängert wurde), andere noch lebende Verwandte und Nachfahren von Reto (z.B. Prinz Storko).
Wie gesagt, solche Sachen stehen in meiner Vision oft nur in einem Nebensatz dabei (wie bei Hârn), aber es sind eben die Kleinigkeiten, die die Sandbox ausmachen.