Autor Thema: Drache vs Stadt  (Gelesen 4519 mal)

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Online Tudor the Traveller

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Drache vs Stadt
« am: 8.04.2026 | 09:51 »
Hallo,

wie sähe konkret die Verteidigung einer (größeren) Stadt gegen einen (größeren) Drachen aus? Wodurch bekämen due Bewohner eine Stadt einigermaßen (oder völlig) gegen Drachen abgesichert? Hätte ein Drache gegen eine Stadt wie Baldurs Gate oder Waterdeep überhaupt Chancen?

Mich interessiert dabei die spielmechanische Betrachtung, kein Handgewedel. Aber eben auch innerweltlich plausible Ansätze, keine bloße Theorie auf Grund von Systemmastery.

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #1 am: 8.04.2026 | 10:01 »
Überzahl und Action Economy tötet schnell.
Ein alter Roter hat AC 19 und 256 HP.

Sagen wir du hast 50 gute Bogenschützen (+9 to hit, durchschnittlicher Schaden 10)
braucht man ne gute Wache, um den Drachen rechtzeitig zu sehen und beim Angriff am Start zu sein.
treffen in einer Runde knapp mehr als die Hälfte davon im Schnitt, ist er in einer Runde tot.

Jetzt mal ohne Ballisten, Magie, Giftpfeile oder anderen Schnickschnack.
Bei schlechtem Wetter/Dunkelheit oder so hat der Drache natürlich Vorteile, dann dauert es ein oder zwei Runden mehr...
Inzwischen bin ich geneigt zu glauben, dass an der DnD Satanic Panic in den 80ern was dran war. Allein, es waren nicht die Inhalte. Es waren die Regeln, die aus der Hölle kommen...

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #2 am: 8.04.2026 | 10:11 »
So ein Drache - erst recht einer, der mächtig genug wäre eine Großstadt anzugreifen - wäre wohl kaum nur eine große fliegende feuerspeiende Echse.
Kann dein Drache Magie und Gestaltwandel oder ist er ein 5e Nerf?

Letztendlich wird er aber wohl ein spezifisches Ziel haben. Und sowohl Zeit wie auch Geld um da planvoll vorzugehen.
Also würde ich annehmen, wenn es z.B. um Rache geht, daß die Stadt schon eine reihe Anschläge auf Personen, Infrastrukrtur und Verteidigung hinter sich hat, bzw. bereits brennt, bevor der Drache selber zum ersten Mal selber sichtbar auftaucht - falls er keinen Unsichtbarkeitsring trägt... ..
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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #3 am: 8.04.2026 | 10:25 »
es gibt ja einen Drachenangriff in :
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« Letzte Änderung: 8.04.2026 | 10:51 von Smoothie »
Inzwischen bin ich geneigt zu glauben, dass an der DnD Satanic Panic in den 80ern was dran war. Allein, es waren nicht die Inhalte. Es waren die Regeln, die aus der Hölle kommen...

Offline Ainor

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #4 am: 8.04.2026 | 10:35 »
Hätte ein Drache gegen eine Stadt wie Baldurs Gate oder Waterdeep überhaupt Chancen?

Nein. Zumindest wenn man davon ausgeht dass etliche hochstufige Magier & Priester anwesend sind. Dann müsste man erstmal klären ob der mit denen alleine fertig wird.

Ansonsten hat man hier vermutlich das klassische Smaug vs Laketown Szenario im Blick wo der Drache aus der Luft angreift und mit Bögen beschossen wird. Die Schützen haben zwar vermutlich Nachteil - entweder wegen Reichweite oder wegen Frightful Presence - und sind daher nicht allzu effektiv, aber solange sie in Gebäuden oder Türmen in Deckung gehen können und der Drache nie dazu kommt viele mit dem Breath oder Wing Attack zu erledigen sieht es nicht gut aus.

Mit Disadvantage und +3 to hit braucht man gegen einen Adult Red etwa 1000 Angriffe und Ancient Red 10000. Aber schon der CR 1/2 Scout ist bereits 4 mal so gut, und richtige Bogenschützen (z.B. Ranger 5) sowieso.

In 5E brauchen Drachen bessere Taktik oder müssen sich mit Dörfern begnügen die keine 100 Bogenschützen haben. Für Städte sind Monster die ähnlich stark sind aber keine Zielscheiben abgeben (Vampire, Dämonen, etc) viel gefährlicher.
Es wird zu viel darüber geredet wie gewürfelt werden soll, und zu wenig darüber wie oft.
Im Rollenspiel ist auch hinreichend fortschrittliche Technologie von Magie zu unterscheiden.
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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #5 am: 8.04.2026 | 10:52 »
Sagen wir du hast 50 gute Bogenschützen (+9 to hit, durchschnittlicher Schaden 10)

+9 scheint mir sehr hoch gegriffen. Wenn wir über Soldaten reden, landen wir eher bei +5 oder so, oder?

Nein. Zumindest wenn man davon ausgeht dass etliche hochstufige Magier & Priester anwesend sind. Dann müsste man erstmal klären ob der mit denen alleine fertig wird.

Welche Zauber siehst du da, mit denen man typischerweise gegen Drachen verteidigt? Die meisten werden ein Problen bei der Reichweite haben, es sei denn, du denkst mehr an Buffs?

aber solange sie in Gebäuden oder Türmen in Deckung gehen können und der Drache nie dazu kommt viele mit dem Breath oder Wing Attack zu erledigen sieht es nicht gut aus.

Die Schützen benötigen aber auch Platz zur Positionierung. Der Platz in Türmen etc. ist begrenzt. Sie müssen ja auch noch von dort angreifen können.

In 5E brauchen Drachen bessere Taktik

Wie weit siehst du die Schere für andere Editionen? 3.x Drachen sind für dich ein anderes Kaliber, nehme ich an?
« Letzte Änderung: 8.04.2026 | 10:57 von Tudor the Traveller »
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Offline Kizdiank

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #6 am: 8.04.2026 | 10:52 »
Als flugfähiges Monster kann der Drache außer Reichweite bleiben und die Stadt bombardieren.

Letztlich ist es dann eine Frage der Luftstreitkräfte. Gibt es davon genug, machen Action Economy und Bounded Accuracy dem Drachen den garaus. Gibt es davon zu wenige, zerstört er die Stadt.

Online Tudor the Traveller

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #7 am: 8.04.2026 | 10:59 »
Als flugfähiges Monster kann der Drache außer Reichweite bleiben und die Stadt bombardieren.

Womit? Die Odenwaffe reicht nicht weit genug. Meinst du so etwas, wie, dass er Felsen über der Stadt fallen lässt?
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Offline Kizdiank

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #8 am: 8.04.2026 | 11:12 »
Womit? Die Odenwaffe reicht nicht weit genug. Meinst du so etwas, wie, dass er Felsen über der Stadt fallen lässt?
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Offline unicum

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #9 am: 8.04.2026 | 11:14 »
Das Problem was ich sehe ist Kommunikation und Aufklärung. Ab wann weiß die Stadt das sie angegriffen wird?

Sicher ich gehe davon aus das in einer großen Stadt immer Leute auf den Türmen sind um ausschau zu halten - es kann ja auch ein Feuer ausbrechen, dann kann man auch den Himmel mal absuchen.

Im falle eines angriffes wird dann eben auch mal das Tafelsilber rausgeholt - will sagen die Bogenschützen bekommen die magischen Pfeile die ansonsten nie benutzt werden.

---

Steine aus dem sicheren "Orbit" fallen lassen ist für den Drachen sicher eine option doch da müsste man auch schauen wie es mit dem Treffen ist wenn die Distanz so groß ist. So ein Abwurf dauert dann auch immer wieder - für einen Einzelnen Drachen - und ist anstrengend für ihn.

Als Verteidigung dagegen braucht es dann eben "Abfangjäger" irgendwelcher Art: Pegassi, Greife, Hypogerife, Besen, Fliegende Teppiche, fliegende Schiffe, "gute Drachen", etc pp. ist ja nicht so das D&D da nichts aufzubieten hätte.

Offline Kizdiank

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #10 am: 8.04.2026 | 11:23 »
Steine aus dem sicheren "Orbit" fallen lassen ist für den Drachen sicher eine option doch da müsste man auch schauen wie es mit dem Treffen ist wenn die Distanz so groß ist. So ein Abwurf dauert dann auch immer wieder - für einen Einzelnen Drachen - und ist anstrengend für ihn.

Stimmt. Der Schaden eines solch improvisierten Bombardements ist natürlich begrenzt. Da könnte man noch drüber diskutieren, inwieweit und wie lange eine Stadt das aushält und eventuelle Brände bekämpfen kann. Aber Drachen sind clever, vielleicht findet er also noch geeigneteres Material.

Als Verteidigung dagegen braucht es dann eben "Abfangjäger" irgendwelcher Art: Pegassi, Greife, Hypogerife, Besen, Fliegende Teppiche, fliegende Schiffe, "gute Drachen", etc pp. ist ja nicht so das D&D da nichts aufzubieten hätte.

Das ist der Punkt: Ohne Luftstreitkräfte ist die Stadt nahezu wehrlos. Die müsste man zu einer sinnvollen Verteidigung voraussetzen.

Offline Ainor

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #11 am: 8.04.2026 | 11:25 »
Welche Zauber siehst du da, mit denen man typischerweise gegen Drachen verteidigt? Die meisten werden ein Problen bei der Reichweite haben, es sei denn, du denkst mehr an Buffs?

Naja, der Drache hat auch nur begrenzte Reichweite. Und Caster können ja vermutlich ranfliegen. Hold Monster ist recht stark, aber auch Kleinkram wie Command und am Boden Entangle ist sehr hart wenn es dem Drachen Aktionen klaut.

Der wirkliche Killer ist aber wieder mal Forcecage denn danach hat man sehr viel Zeit um den Drachen auf Reichweite mit Sprüchen zu erlegen.

Die Schützen benötigen aber auch Platz zur Positionierung. Der Platz in Türmen etc. ist begrenzt. Sie müssen ja auch noch von dort angreifen können.

Ja, aber da man sich vor und nach dem Angriff bewegen kann ist das nicht so schlimm. Und wenn er über der Stadt ist bietet jedes Haus Deckung. RAW geht der Breath ja auch vermutlich nicht um Ecken, denn sonst könnte er oben in einen Turm breathen und alle darin erledigen. Kommt natürlich drauf an wie die Stadt aussieht, aber solange er von vielen angegriffen werden kann aber immer nur einzelne angreift sieht es schlecht aus.

Allerdings: wenn man den Titel wörtlich nimmt und der Drache die Stadt selbst angreift indem er sie anzündet, und die Stadt mir jeder Menge brennbarem Holz gebaut ist, dann sieht es schlecht aus. Ran, 1-2 mal Odem, und weg sollte er auf jeden Fall hinkriegen. Ohne wirklich gute magische Feuerwehr währe die typische mittelalterliche Stadt dann wohl unrettbar verloren.   

Wie weit siehst du die Schere für andere Editionen? 3.x Drachen sind für dich ein anderes Kaliber, nehme ich an?

Wir hatten die Zahlen mal in einem früheren Thread. Zu 3E ist der Unterschied nicht so gross. Im Wesentlichen müssen die Schützen Crits würfeln, was ähnlich ist wie Disadvantage. Aber in 3E ist es halt erstmal egal ob Commoner oder trainierte Soldaten schiessen.
Und bei den sehr alten Drachen mit 20/Magic DR ist nicht viel zu machen. Aber: 3E Drachen casten standardmässig. Sie werden dann einfach unsichtbar. Oder haben Antimagic Field gegen Caster.

In 2E sieht es glaube ich mau aus. Wenig TP, und jeder Angriff mit 20 macht Schaden, aber mit Protection from Normal Missiles wird er gegen Pfeile immun. In 4E ist die Reichweite geringer, und der Drache hat viel mehr TP, aber jeder Angriff mit 20 macht Schaden.
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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #12 am: 8.04.2026 | 11:32 »
+9 scheint mir sehr hoch gegriffen. Wenn wir über Soldaten reden, landen wir eher bei +5 oder so, oder?
[...]

selbst bei +5 und einen Schaden ~ 5,5 Punkten Treffen statistisch ein Viertel von 50 und machen ca. 50 Punkte Schaden in Runde eins.
Haben wir 150 Bogenschützen, wäre der Kampf nach zwei Runden vorbei, ohne das jemand in den Nahkampf gegangen ist, wenn der Drache die Initative verloren hat.) da Bögen 120er Reichweite haben und Drachen nur 80er Fluggeschwindigkeit.

Was lernen wir daraus, Drachen sind in der Regel für eine Stadt keine Gefahr. Es sei den sie sind Uralt.  ~;D

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #13 am: 8.04.2026 | 11:39 »
Wenn ein Drache in D&D5 halbwegs kompetent eine Stadt angreifen will, dann wird das schlichtweg nie so aussehen wie im Kleinen Hobbit. Der Drache ist schließlich intelligent und weiß im Gegensatz zu Smaug, der ja auf seine buchstäbliche Juwelenpanzerung nicht ganz zu Unrecht so stolz ist, daß Pfeile und andere Geschosse ihm wehtun können und eine größere Reichweite haben als sein Atem (von eventuellen Zauberern mit geeigneten Kampfsprüchen ganz zu schweigen). Also schaltet er sein Hirn ein...und ab da ist der Aspekt "Große fliegende Eidechse, die Feuer oder sonstwas spuckt" deutlich weniger wichtig als sein Widerpart "Mehr oder weniger intelligenter Feind, der die Sache listig angeht".

Und so mit das Offensichtlichste, was er da machen kann, ist, sich Verstärkung zu besorgen, damit er erst gar nicht im Solo-Selbstmordmodus gegen eine ganze Siedlung antreten muß, die in einer Welt voller Monster und anderer Feinde wahrscheinlich ihrerseits nicht bloß komplett wehr- und ahnungslos vor sich hinträumt. Hat der Drache schon eine Gefolgschaft (soll ja nicht ganz unüblich sein...), dann spioniert, sabotiert, und kämpft die natürlich mit. Hat er keine, dann wird er zumindest versuchen, sich speziell für diese Attacke eine zu rekrutieren, deren Form dann davon abhängt, wen er eigentlich so erwischen und mehr oder weniger "diplomatisch" überreden kann -- und das kann dann von eh schon ortsansässigen Monstern über erpreßte oder von vornherein nicht besonders loyale Stadtbewohner bis hin zu anderen Drachen reichen, die er als seinesgleichen ja vermutlich in seinem Bekanntenkreis haben wird. Mit einem großen schuppigen Exemplar mag ja selbst eine nur halbwegs wehrhafte Kleinstadt noch fertigwerden (regelrechte Metropolen sind natürlich ein ganz anderes Kaliber), aber mit einem halben Dutzend auf einmal?

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #14 am: 8.04.2026 | 11:40 »
Die Bogenschützen müssen auch erst einmal passend Schussbahn haben und passend orientiert sein, bzw. sich dann überhaupt erst einmal positionieren. Selbst wenn ich z.B. Türme habe und der Drache aus Entfernung sichtbar ist, müßte ich diese Anzahl  Bogenschützen rechtzeitig in jedem möglichen Angriffsbereich haben.
Kernfrage wäre aber denke ich immer noch: was will der Drache erreichen?
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Online Zed

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #15 am: 8.04.2026 | 11:42 »
Felsen, Kühe, Karren, Heuballen, was auch immer. Falls möglich mit dem Odem in Brand gesetzt.

Fährt eine große, flugfähige, intelligente Kreatur die Taktik, die Stadt zu bombardieren, so würde sie von oberhalb der Stadt außer Bogenreichweite brennendes herunterfallen lassen, denke ich.

Offline unicum

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #16 am: 8.04.2026 | 11:58 »
Stimmt. Der Schaden eines solch improvisierten Bombardements ist natürlich begrenzt. Da könnte man noch drüber diskutieren, inwieweit und wie lange eine Stadt das aushält und eventuelle Brände bekämpfen kann. Aber Drachen sind clever, vielleicht findet er also noch geeigneteres Material.

Das ist der Punkt: Ohne Luftstreitkräfte ist die Stadt nahezu wehrlos. Die müsste man zu einer sinnvollen Verteidigung voraussetzen.

Also der Drache braucht seine Bombe, er muss die irgendwo holen, dann hochfliegen, abwerfen, zurückfliegen - und wiederholen.
-> Anstrengend (auch wenn es ggf keine Regeln dazu gibt) In der Zeit haben die Stadtleute den Schaden vieleicht auch schon repariert.

Will sagen: Der Abwurf von "Zeug" aus großer höhe mag die Stadt zwar wehrlos erscheinen lassen aber solange es nicht wirklich was bringt ist es auch nicht wirklich nutzbringend für den Drachen.

Das Ziel ist ja eine größere Stadt - da gehe ich schon davon aus das es möglichkeiten gibt. Es sind nicht nur alle Lv0/1 in der Stadt. Insofern: Der Drache mag Clever sein aber das ist ein Wizard eben auch und der ist vieleicht nicht alleine.

Ich bin jezt in 5E so gar nicht drin aber vieleicht gibt es ja möglichkeiten auch über einer großen Stadt einen Irondome aufzuspannen. Vieleicht sendet man auch ohne "Luftwaffe" mal Komandotrupps zum "Bomenabholplatz" des Drachen oder greift dessen Hort direkt an (jeweils wenn er nicht da ist weil er gerade die Stadt angreift,...).

Eine Stadt hat imho einiges an Resourcen. Der Drache ist alleine (so gesetzt) - Wie im alten D&D der Drachensturm (Erwähnt in Pool of Radiance) der Phlan(?) in Schutt und Asche legt, - das ist eine ganz andere Hausnummer. Das eine ist ein einzelner Bomber 1942 über Deutschland, das andere eine ganze Bomberflotte (mit begleitschutzjägern).

Aber ja - ich gehe davon aus das eine größere Stadt in D&D durchaus möglichkeiten der Flugabwehr hat.

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #17 am: 8.04.2026 | 12:06 »
In meinem Kopf würde so ein mächtiger Drache das Ganze ohnehin nicht alleine machen. Der hätte eine Armee von dummen Lakaien, die für ihn die Stadt angreifen und so Bogenschützen, Ballisten und co. ausschalten kann, während er krasse Flugmaneuver startet.
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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #18 am: 8.04.2026 | 12:17 »
In meinem Kopf würde so ein mächtiger Drache das Ganze ohnehin nicht alleine machen. Der hätte eine Armee von dummen Lakaien, die für ihn die Stadt angreifen und so Bogenschützen, Ballisten und co. ausschalten kann, während er krasse Flugmaneuver startet.

Yep. Ein einzelner D&D5-Drache gegen eine Stadt ist kein Kampf, weil der Drache so lange, wie er frei denken und handeln kann(*), einfach gar nicht erst antritt.

Wenn ein Drache unter diesen Bedingungen eine bestimmte Stadt unbedingt zerstört sehen will, dann dürfte das eher aussehen wie beispielsweise eine ggf. etwas kleinere Ausgabe von Red Hand of Doom.

(*) Ein Drache, der beispielsweise einfach nur den Verstand verloren hat und wild auf alles losgeht, was sich bewegt, wäre noch mal eine etwas andere Baustelle -- bei dem wäre dann aber auch leicht einsichtig, warum er schnell verliert.

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #19 am: 8.04.2026 | 12:19 »
Und da haben wir es wieder: Werden Monster/NSC intelligent ausgespielt, haben wir eigentlich kein Abenteuer.

Gerade der Smaugangriff auf Seestadt war aber ein schönes Beispiel wie es für ein spannendes Abenteuer passend dann doch laufen kann. Er war ja vor Wut und Rachegelüsten getrieben und insofern kurz menschlich und damit unüberlegt. Und so kann es Helden geben die ihn erledigen.

Aber da es nicht um die Frage ging, wie man ein möglichst spannendes Abenteuer um einen Drachenangriff auf eine Hauptstadt darstellen kann, sondern wie das allgemein aussehen würde, würde ich es auch so sehen wie viele geschrieben haben. Der Drache würde sicher nicht Bossgegnerhaft angeflogen kommen, sondern sein Vermögen einsetzen um die Stadt von Lakaien angreifen zu lassen. Warum selbst die Flügel schmutzig machen? Klingt aber auch einfach viel undramatischer und weniger spannend.

Da das aber eigentlich auch wieder nicht ganz die Antwort auf die Frage war: Ich kenne mich bei DnD zwar nicht so aus, weiß aber zumindest welche NSC alleine in Waterdeep hausen und um deren Machtfülle. Also ganz klar nein, da hätte ein Drache der einfach "normal" angreift wohl keine Chance. Das wäre für ihn schon eine echte Herausforderung da lebend heraus zu kommen.

Edit: Aber was für ein trauriger Gedanke. Ich mag doch Drachen so gerne  :)

Offline Quaint

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #20 am: 8.04.2026 | 12:23 »
Hätte ein Drache gegen eine Stadt wie Baldurs Gate oder Waterdeep überhaupt Chancen?
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Also ich denke ne Stadt mit ner anständigen Garnison ist schon nen gewisses Problem für die meisten Drachen. Eine der absoluten Metropolen der Welt, wie eben Baldurs Tor oder Tiefwasser, da hat ein einziger Drache keine echte Chance. Denn diese Städte sind sehr groß und haben eben auch besondere NPCs. Insbesondere Magiewirker verändern da die Rechnung stark, besonders wenn sie auch die höheren Grade von Magie beherrschen. Und wenn sie über die Jahre auch magische Gegenstände gesammelt oder hergestellt haben. Das ist natürlich ob der Vielzahl an Zaubern und Gegenständen schwer zu überblicken. Aber allein wenn sich paar Archmages zusammentun und den 20-30 besten Kriegern der Stadt nen Flugzauber geben, kann das nen Drachen schon sehr in Schwierigkeiten bringen. Spielmechanisch sind Drachen ja entwickelt worden um sich mit einer normalen Adventuring Party zu kloppen, wenn da dann 6 Adventuring Parties kommen und die auch alle fliegen können, nun, kann man sich denken finde ich.
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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #21 am: 8.04.2026 | 12:25 »
Und da haben wir es wieder: Werden Monster/NSC intelligent ausgespielt, haben wir eigentlich kein Abenteuer.

Gerade der Smaugangriff auf Seestadt war aber ein schönes Beispiel wie es für ein spannendes Abenteuer passend dann doch laufen kann. Er war ja vor Wut und Rachegelüsten getrieben und insofern kurz menschlich und damit unüberlegt. Und so kann es Helden geben die ihn erledigen.

Aber da es nicht um die Frage ging, wie man ein möglichst spannendes Abenteuer um einen Drachenangriff auf eine Hauptstadt darstellen kann, sondern wie das allgemein aussehen würde, würde ich es auch so sehen wie viele geschrieben haben. Der Drache würde sicher nicht Bossgegnerhaft angeflogen kommen, sondern sein Vermögen einsetzen um die Stadt von Lakaien angreifen zu lassen. Warum selbst die Flügel schmutzig machen? Klingt aber auch einfach viel undramatischer und weniger spannend.

Da das aber eigentlich auch wieder nicht ganz die Antwort auf die Frage war: Ich kenne mich bei DnD zwar nicht so aus, weiß aber zumindest welche NSC alleine in Waterdeep hausen und um deren Machtfülle. Also ganz klar nein, da hätte ein Drache der einfach "normal" angreift wohl keine Chance. Das wäre für ihn schon eine echte Herausforderung da lebend heraus zu kommen.

Edit: Aber was für ein trauriger Gedanke. Ich mag doch Drachen so gerne  :)

Das Problem ist an der Stelle denke ich das Ganze halt als coole Filmszene zu sehen statt als spielbare Herausforderung. Und da ist der Boss im Hintergrund und die auf beiden Seiten notwendige Vorarbeit denke ich sehr viel ertragreicher als Spiel als der eine epische Showdown.

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #22 am: 8.04.2026 | 12:32 »
Absolut. Sehe ich genauso.

Umgekehrt ist mir beim Schreiben des Threads direkt eine Mini Kampagne in den Sinn gekommen. In der es einfach darum geht, dass ein schlauer Drache die Schätze einer Stadt haben möchte und den Überfall auf diese durch Minions, Verräter in den Stadtmauern etc. plant und die Aufgabe der Gruppe ist, dies zu verhindern. Gegen den Drachen selbst haben sie vielleicht keine Chance, aber seine Pläne zu durchkreuzen geht schon. Stelle ich mir irgendwie witzig vor. Da käme der Drache zwar nur wenig zum Vorschein, aber das wäre mal etwas anderes als der böse General der den Stadtüberfall plant. Aber wenn da Drachen sind, will man doch auch Drachenaction haben. ~;D

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #23 am: 8.04.2026 | 12:33 »
Edit: Aber was für ein trauriger Gedanke. Ich mag doch Drachen so gerne  :)

Wer nicht? Und ich will gar nicht mal bestreiten, daß D&D in allen seinen Versionen einige der interessantesten Drachen hat, die einem so unterkommen können (sowohl einzeln als auch als Spezies)...nur sind halt System wie Setting schon immer so ausgelegt, daß sie bestenfalls mittelgroße Fische sind.

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #24 am: 8.04.2026 | 12:39 »
Wer nicht? Und ich will gar nicht mal bestreiten, daß D&D in allen seinen Versionen einige der interessantesten Drachen hat, die einem so unterkommen können (sowohl einzeln als auch als Spezies)...nur sind halt System wie Setting schon immer so ausgelegt, daß sie bestenfalls mittelgroße Fische sind.

Drachen brauchen dann wohl doch Klassen - idealerweise Wizard oder Sorcererlevel extra ...
Oder als Mittel zwischen ihren Echsenmenschenunterlingen und Tiamat persönlich Clericlevel.
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