Autor Thema: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?  (Gelesen 1055 mal)

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Offline Prisma

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So würde ich Star Fleet Academy mit ein paar Änderungen in den Prämissen retten:


- Kein politisches Messaging. Kein Verachten der Star Trek Legacy. Das Setting respektieren und es nicht lächerlich machen. Sich der Verantwortung bewusst werden, dass man es hier mit einem der größten und beliebtesten Sci Fi Serien der Welt zu tun hat.

- Kein Brand-Bullshit. Ist nie passiert. Wird im Zweifel ignoriert.
Und Romulus: Die Sonne von Romulus mag zu einer Nova geworden sein, aber das romulanische Imperium ist bei weitem nicht untergegangen. Die sind auf einen anderen Planeten in ihrem Reich umgezogen. Dennoch hat es ein gewisses Trauma gegeben. Möglicherweise sind einige Romulaner dadurch noch stolzer geworden, andere wollen sich mehr öffnen. Generell mag der Alpha und Beta Quadrant durch diverse Krisen quirliger und unruhiger sein. Aber es gab keine galaxisweite Bullshitkatastrophe.

- Gefahrenlevel: In Starfleet Academy gibt es keine galaxiebedrohenden Gefahren zu meistern. Das ist nicht TNG. Muss es auch nicht. Es gibt genug Stoff für spannende Konflikte.

- Es werden wenig Schimpfwörter benutzt, wenn dann "spacige" und um Himmelswillen keine Stinkefinger.

- Irgendwie mag ich die Offiziersuniformen nicht, bei den Kadetten geht es. Auf jeden Fall gibt es als Abzeichen wieder ein ordentliches Delta und kein verkapptes Comstar Symbol.

- Akademieraumschiffe ja, aber besser nicht 'das Raumschiff ist gleichzeitig das Gebäude'. Außer Eye Candy gibt es dafür keinen Grund. Besser separate Raumschiffe und Spacedocks.

- Caleb und Pippi: Captain Pippi ist zwar Shitiidin, aber genau das nutzen wir aus. Ich mache aus Captain Pippi Langstrumpf CAPTAIN AKE! Ihre große Erfahrung muss sich auch widerspiegeln, aber nicht um jeden Blödelunsinn zu rechtfertigen. Sie sollte eher wie Commander Adama aus BSG führen und lehren wie Patrik Stewards Prof. X aus X-Men. Keine Räkel- und Barfußorgien und gelesen wird auf ihrem Quartier, welches gerne mit Büchern überseht sein darf. Respekt, Disziplin, echtes Vorbild, ein Captain der kein Clown ist, sondern dem man auch in eine Krisensituation folgen würde! Humor ja, aber eher in eine subtile loriotartige Richtug, welche ihre Erfahrung widerspiegelt. Backstory-Idee: Pippi war schlicht Föderationsrichterin und hat die Mutter von Caleb verurteilt, die eine Kriminelle war, aber es stellt sich als Fehlurteil heraus, weil die Mutter von Crimeboss Nus-Braka-wiehießdernochmal manipuliert wurde – gleichzeitig hat der auch das Gericht (Pippi) übelst verarscht. Die Mutter kam ins Space-Gefängnis, Caleb ins Space-Heim. Als die Wahrheit ans Licht kommt, hebt Pippi das Urteil sofort auf, doch die Mutter ist schon ausgebrochen und unauffindbar, wahrscheinlich verbittert mit Rachephantasien. Caleb wächst im Heim auf und wird zum Misfit. Pippi hat Schuldgefühle und klärt ihn auf als er Volljährig ist und bietet ihm die Aufnahme in der Akademie an. Pippi kann Caleb die Zeit mit der Mutter nicht zurückbringen, ihm aber eine Karriere anbieten. Caleb akzeptiert zögerlich, nach dem er die Wahrheit über Brakas Manipulation erfährt und will auf der Akademie die Fähigkeiten erlernen, um Braka dingfestzumachen! (Sein Interesse geht in dann in Richtung Sicherheitsabteilung). Pippis und Calebs privates Geheimprojekt, welches immer wieder Mal thematisiert wird, wird die Suche nach Braka-oderwiederauchheißt. Der ist aber wiegesagt ein interstellarer Crimeboss. Der hat nicht nur das Köpfchen sondern auch die Mittel und Kontakte. Nicht um einen Bombengürtel um die Föderation zu legen, aber genug auf dem STA-Niveau Ärger zu machen und eine Bedrohung im Hintergrund zu sein.

- Aus der Jem'Hadar Frau machen wir einen regulären Jem'Hadar. Einen ersten Offizier mit einem Fetisch zur Effizienz, vielleicht auch eine Prise Sergeant Zim aus Starship Troopers, aber wohldosiert. Der darf auch bei einem klingonischem Haus aufgewachsen sein, aber bitte nicht so durch den Kakao ziehen.

- Keine Dummheiten im Plot wie "ich habe meinen Combadge verschluckt", sondern glaubwürdige Probleme. Keine lächerlichen Blödeleien und auch bitte keine James Gunnismen by James Gunn. Keine Bullshit-Transporternutzung, sonst fliegt da zu viel aus der Luftschleuse.

- Keine unfitten (übergewichtigen) Offiziere, Punkt. Die Sternenflotte ist im Kern Space-Military. Unfitte Kadetten, ja bitte. Die im Lauf der Zeit durch das Training fitter werden.

- Der Klingonenmedizinkadett darf ruhig friedlich und gefasst sein (schließlich sind nicht alle Klingonen Krieger), darf aber ruhig etwas ruppig sein („Schmerzen sind bei der Heilung normal.“ XD ). Backstory-Idee: Welches Ereignis hat in ihm diesen tiefen Respekt vor dem Leben ausgelöst? Könnte auch etwas traumatisches/PTSDartiges sein, welches immer wieder Mal auftauchen kann.

- Admiralstocher Genesis sollte versnobt und ehrgeizig sein, aber auch begnadet für eine rote Uniform. Sie ist auch ein möglicher Loveinterest für sexy Misfit Caleb. Aber sie ist auch leichtsinnig, weil ihr alles gelingt - vielleicht auch einen Schuss Azula-Persönlichkeit aus Avatar The Last Airbender - bis sie als Teamleaderin irgendwann eine leichtsinnige Kommandoentscheidung trifft, z.B. auf einer Trainingsmission oder bei einem Notfall, und es Leben kostet. Und sie erkennt, das Kommando vor allem Verantwortung für andere bedeutet. Learning the hard way... (Natürlich mit anschließender Tribunalfolge!)

- Sam, das Hologramm sollte außerweltlich sein, aber nicht außerweltlich-lächerlich. Sie sollte eine radikal andere Perspektive und ganz andere Lösungsansätze als ihre organischen Kollegen haben. Sie hat aber auch ihre eigenen skurrilen Probleme. Nein, nicht „ich kann nicht mit Menschen umgehen und bin lächerlich“, sondern sowas wie elektromagnetische-Felder, sie könnte abgeschaltet werden usw. Dusch- und Schalfszenen etc. vergessen wir. Sie ist eine Maschine, sie braucht das nicht. Anders als Data sollte sie nicht versuchen Organische in ihren Schwächen zu imitieren, sondern fremdartig bleiben, obwohl auch da kleine Fortschritte vorkommen. Da lässt sich super viel an Szenen rausholen, auch lustige. Vielleicht auch: "Das Zusammenwirken mit euch, verändert mein Programm nachhaltig. Das bereitet mir Sorgen."

- Zu dem Typ der Glitzer kotzt, fällt mir im Moment nichts brauchbares ein. In-Teamrivale für Caleb, ok. Vielleicht will er Genesis beeindrucken, weil er insgeheim einen Crush auf sie hat und will sich so an sie ranmachen? Damit hätten wir auch ein mögliches Love-Triangle-Dilemma.

- Rebecca Quins/Becky Lynchs Charakter Lt. Ya sollte als Martial Arts Instructor auftreten ( :D ). Als Wrestlerin kann sie das bestimmt gut verkaufen. (Einfach die Möglichkeiten des Casts nutzen)

- Wir vergessen das Warcollege. Das gibt es gar nicht. Aber dafür haben wir Red Squad. Die Verbindung von Elite-Kadetten kann immer wieder als Fieslinge auftreten, weil sie „einfach besser sind“. Und verdammt sind die gut! Unsere Kadetten müssen immer wieder zusammenhalten, um gerade so auf dem Zahnfleisch gegen Red Squad zu bestehen. Vielleicht will Red Squad auch die vielversprechende Genesis rekrutieren? Loyalitätsdrama galore! 


Würdest du diese Serie sehen wollen?


Und jetzt DU: Wie rettest du STA?
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Online AndreJarosch

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #1 am: 7.05.2026 | 14:26 »
Ich hätte ich die Serie zur Zeit von TNG, DS9, Voyager, oder kurz darauf spielen lassen (irgendwann zwischen Voyager und Picard), mit keinerlei Verbindung zu Discovery, oder Gastauftritten von Charakteren dieser Serie.
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Offline Xemides

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #2 am: 7.05.2026 | 14:58 »
Vorweg: Ich bin jemand dem vieles was andere ablehnen durchaus gefällt und bei behalten würde. Dementsprchend fasse ich mal meine Meinung zusammen:

Die Stimmung soll ja AUfbruch und offnung sein, ein neuer Anfang. Das passt wunderbar zu der Zeit in der das spielt. Zu jedem anderen Zeitpunkt hätte man das nicht so machen können.

Ich denke die Serie hat Entwicklungspotential gehabt. Man hätte im Laufe der Schuljahre und Staffeln zeigen können, wie aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die noch sehr in ihrem Alter verhaftet sind und Individualisten sind, Offiziere und Teamplayer werden.

Trotzdem gab es ein paar kleinere Punkte die ich anders gemacht hätte.

- Ich hätte nicht aus dem Klingonen der eh schon aus der Art fällt (obwohl das Schwachsinn ist, auch eine Kriegerkultur braucht Mediziner) nicht noch einen Homosexuellen und Rockträger gemacht.
- Wenn ich das aber doch so mache, so hätte man es in den ersten Folgen mal durchklingen lassen können bevor er plötzlich in Folge X nen Rock trägt und schwul ist. Das heißt nicht ein Drama draus machen, aber ein Satz oder Nebensatz hätte gereicht.
- Ich hätte gerne mehr Normalos in der Hauptrolle gehabt, nicht den Klingonen, den Prinzen, die Admiralstochter, die Botschaftertochter, die SAM und den Outcast sondern Kinder von Kaufleuten und Handwerkern.
- Mit der galaxisweiten Bedrohung bin ich bei Prisma, die wird es ja aber in der bereits fertigen zweiten Staffel nicht geben
- Weniger Schimpfworte und Stinkefinger, ja das war überflüssig und passt nicht 2000 Jahre in die Zukunft. Zumindest hätte man da kreativer sein können (Firefly lässt grüßen).
- Die Idee des Akademieraumschiffes fand ich cool.
- Bitte auch die normale Crew mehr zeigen, die war leider nach Folge 1 versteckt
- Cpt. Ake mopchte ich so wie sie ist und Holly Hunter hat sie großartig gespielt.
- Star Trek war schon immer politisch und ich fand nicht das da etwas lächerlich gemacht wurde.
- Du (Prisma) willst also keine "unfitten" Offiziere oder gar anders beeinträchtigte Kadetten in der Akademie und schließt damit auch die Schauspieler aus.

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Offline Eismann

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #3 am: 7.05.2026 | 15:46 »
Ich finde die Grundidee einer Serie, die auf der Akademie spielt, echt interessant.
Da ich Discovery nicht gesehen habe und das auch nicht ändern möchte, würde ich die Serie kurz nach DS9 starten lassen.
Spannend ist natürlich das Zusammenkommen unterschiedlichster Spezies und Kulturen zur Ausbildung für Starfleet. Wenn man sieht, wie gut (meistens) völlig verschiedene Spezies auf Starfleetschiffen auskommen und zusammenarbeiten, dürfe alleine schon darauf eine Menge Zeit und Energie verwendet werden. Also dürfen die kulturellen, psychologischen und physischen Unterschiede und auch alle die Streitigkeiten zwischen den Spezies ein großes Thema sein. Star Trek lebt von diesen Konflikten und wie man mit ihnen umgeht.
Man könnte die Serie aus zwei Kernperspektiven erzählen: Auf der einen Seite der Lehrkörper, der sicher seine ganz eigenen Probleme und Herausforderungen hat, von Anforderungen seitens Starfleet, Ärger mit fordernden, gerne hochrangigen Eltern über all das soziale Mit- und Gegeneinander bis zu den einzelnen Charakteren, den Idealisten, Karrieristen, Managertypen und "den Alten", die irgendwann aufgegeben haben. Und auf der anderen Seite die Studenten, mit all dem, was dazu gehört, ohne gleich zu einer "US-College in Space"-Serie zu verkommen. Auf die Academy werden "die Besten der Besten" geschickt, nicht grenzdebile Kommunikatorenfresser. Aber wer oder was das Beste ist, ist natürlich kulturell sehr unterschiedlich. Und ja, da könnte ich mir friedliche Klingonen auch gut vorstellen, da man zuhause vermutlich ganz froh ist, dass man den "seltsamen" Sohnemann weggelobt bekommt, ohne dass man das Gesicht dabei verliert.
Gerade der Perpektivwechsel könnte ganz spannend sein, um zu sehen, wie die Studenten die Lehrkräfte wahrnehmen und wie die wiederum das ganze sehen. Dazu Liebschaften, Rangstreitigkeiten, völlig übersteigerter Ehrgeiz und aneinander rasselnde Egos bei den Studenten, klüngelnde Geheimbünde, ein bisschen Spionage, außer Kontrolle geratende Trainingsmissionen und Exkursionen oder Austauschprogramme mit anderen Spezies. Ich mochte Riker als Austauschoffizier auf dem klingonischen Kreuzer. Da geht schon was. Und Wesley Crusher sollte unbedingt Counsellor sein.

Offline Prisma

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #4 am: 7.05.2026 | 16:08 »
- Du (Prisma) willst also keine "unfitten" Offiziere oder gar anders beeinträchtigte Kadetten in der Akademie und schließt damit auch die Schauspieler aus.
Jein. Unfitte Offiziere manchen keinen Sinn. Im Zweifel müssen Sternenflottenoffiziere die körperlichen Fähigkeiten haben, um physisch auf Krisen zu reagieren. Sei es fit genug zu sein um lange Strecken zu Fuß zu bewältigen. Zu rennen, zu kämpfen, zu klettern, in unwirtlichen Gegenden zu überleben oder schlicht in einen genormten Raumanzug zu passen und so weiter.
Unfitte Charaktere könnten neben Kadetten anderes Personal sein, wie z.B. Nicht-Sternenflotten Dozenten, oder Offiziere mit legendärer Erfahrung, die aufgrund des Alters nicht mehr fit sind und in der Regel auch nur noch administrative oder schulende Aufgaben übernehmen. Oder auch einfach ein Gärtner. ;) Die Schauspieler müssen also nicht unbedingt eingeschränkt werden.

Anders beeinträchtigte Kadetten sind weniger das Problem. La Forge hat mit seinem Visor auch die Sternenflottenakademie durchlaufen. Und selbst Melora aus "Das Melora Problem" aus DS9 hat die Akademie durchlaufen, auch wenn sie auf Exoskelett und tatsächlichem Rollstuhl angewiesen war, aufgrund der hohen (für die meisten aber normalen) Schwerkraft. Es gibt also durchaus Möglichkeiten das intelligent dazustellen.
STA hat das aber nicht gemacht. So sind z.B. immer wieder Brillen wie aus unserer Zeit zu sehen u.a. Das ist Quatsch, denn dafür ist die Behandlung leicht und verfügbar im Star Trek Universum. Ich weiß, dass Kirk in den Filmen auch eine hatte, aber das war ein Gimmick, um das Altern darzustellen. Kirk hätte sich jederzeit behandeln lassen können.
Was aber auch denkbar wäre, das jemand die Akademie nur in bestimmten Bereichen durchläuft und dann auf bestimmte Bereiche festgelegt ist, wie z.B. die Person sitzt nur in der Administration auf einem Planeten oder in einer Forschungseinrichtung. Einsatzoffizier kann diese Person aber nicht werden.   
Natürlich kann eine Person auch irgend einen krassen Vorteil haben, welche die Risiken aufwiegt. Dann ist sowieso vieles möglich.
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Offline Ludovico

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #5 am: 7.05.2026 | 16:11 »
Ich hätte bei SFA folgendes geändert:
-Die Zeit nach dem Dominionkrieg und nach der Rückkehr der Voyager als Setting nehmen.
-SAM ersatzlos streichen. Ich sehe den Grund nicht mal für sie. Was ich stattdessen machen würde auf Basis der Infos der zurückgekehrten Voyager intelligente Hologramme einzubauen und hier auf die Frage aufzusetzen, ab wann künstliche Intelligenz Leben ist.
-Die Academy ist kein Schiff, sondern ein Gebäude.
-Die thematischen Schwerpunkte auf die Akademische Ausbildung und das Heranwachsen legen, aber halt ernsthafter als bei SFA.

Offline Prisma

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #6 am: 7.05.2026 | 16:16 »
Und ja, da könnte ich mir friedliche Klingonen auch gut vorstellen, da man zuhause vermutlich ganz froh ist, dass man den "seltsamen" Sohnemann weggelobt bekommt, ohne dass man das Gesicht dabei verliert.
Es gibt ja TNG-Episoden wo normales klingonisches Leben gezeigt wird. Das sind nicht alle Krieger, sondern Leute gehen auf den Markt und haben zivile Berufe, auch wenn wahrscheinlich viele Klingonen Kampfkünste in den Schulen lernen. Die Kriegerkarriere ist dann der Beruf mit der größten Ehre und Prestige. So wie "Astronaut" bei uns.

Und Wesley Crusher sollte unbedingt Counsellor sein.
;D
Ich stelle mir vor wie Harry Kim da eine Gastvorlesung hält. Entweder als Captain der USS Rhode Island, oder immer noch als Fähnrich. "So, today I tell you how the whole Voyager mess ruined my career."  ~;D
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Offline Eismann

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #7 am: 7.05.2026 | 16:35 »
Es gibt ja TNG-Episoden wo normales klingonisches Leben gezeigt wird. Das sind nicht alle Krieger, sondern Leute gehen auf den Markt und haben zivile Berufe, auch wenn wahrscheinlich viele Klingonen Kampfkünste in den Schulen lernen. Die Kriegerkarriere ist dann der Beruf mit der größten Ehre und Prestige. So wie "Astronaut" bei uns.
 ;D
Ich stelle mir vor wie Harry Kim da eine Gastvorlesung hält. Entweder als Captain der USS Rhode Island, oder immer noch als Fähnrich. "So, today I tell you how the whole Voyager mess ruined my career."  ~;D
Wenn ich mich recht entsinne, wird immer mal wieder erwähnt, dass "Arzt" kein Job mit großem Ansehen ist bei den Klingonen. Ein eher pazifistischer Junge, der unbedingt Arzt werden will, dürfte in einem der wichtigeren Häuser schon unangenehm auffallen. Quasi ein Rockefeller, der unbedingt gewerkschaftlich organisierter Kanalreiniger werden will. Wenn man den nicht "umerzogen" kriegt, dann schiebt man ihn wenigstens irgendwohin ab, wo er der Familie nicht weiter schaden kann. Als Bonus darf Junior dann trotzdem die klassischen klingonischen Vorurteile gegenüber der Sternenflotte haben wie die klingonischen Gesandten in ST6. Die Föderation als "homo sapiens only club" mit hohen Idealen, die aber nur rausgekramt werden, wenn es politisch nützlich ist usw.
Über Gastdozenten könnte man tatsächlich immer mal wieder Fanservice betreiben. Wäre sicher lustig.
« Letzte Änderung: 7.05.2026 | 16:47 von Eismann »

Offline Inquisitor_Majoris

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #8 am: 7.05.2026 | 16:51 »
Es gibt doch schon gute SciFi Academy - nennt sich Starship Troopers! 😁


Offline Infernal Teddy

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #9 am: 7.05.2026 | 17:26 »
Ich hätte nicht auf die maulenden Möchtegern Fanbois ausm Internet gehört.
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Offline Andorian Spaceman

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #10 am: 7.05.2026 | 18:00 »
Die TV-Serie kann man jetzt wohl auch nicht mehr retten.

Struktuelle Fehler:
Die Serie als Spin-Off der bis dahin unbeliebtesten Produktion unter der Star Trek Marke anzulegen (Schon Discovery konnte ja nicht einmal die klassischen Kern-Fans oder genug Neuzuschauer gewinnen). Fehlende Konzeption. Wieder ein wilder mix unstrukturierter Ideen.

Ich bin nicht sicher zu welcher Zeit es am besten funktioniert hätte. Strategisch für die klassischen Fans sicherlich Post DS9/Voyager....
Besser wahrscheinlich die Kelvin-Zeit. Die hat inzwischen auch Momentum verloren aber wäre man damit zeitnah gestartet, hätte man ohne grobe Kontinuitätsfehler klassische Elemente einbauen können und gleichzeitig moderne Mittel und Technik einbinden.

Inhaltlich hätte man sich auf persönliche Themen und stimmige Charakterreisen spezialisieren sollen. Die großen Weltuntergangsplots sind ja eher nicht so das typische Star Trek und passen auch mit dem Academy Thema nicht zusammen. 
Figuren können amüsant und auch komisch sein, aber sie sollten in sich glaubwürdig sein. Der Erzähler sollte die Figuren aber ernst nehmen. Die Figuren sollten sich selber und ihr eigenes Handeln ernst nehmen. Daran krankte auch die dritte Staffel von Strange New Worlds.
Man hätte romantische Verwicklungen und Coming-of-Age-Storys mit ordentlichen Plots verknüpfen können.

Ich habe mal eine Analyse gesehen die darauf hindeutet, dass die Drehbücher die typischen Anschlussfehler einer Ki-generierten Story haben. Die war recht überzeugend. Aber egal wie diese entstanden sind. Bei dem Budget hätte ein unabhängiges Kontrolllesen geholfen. Selbst wenn das 100.000 gekostet hätte.

Unser Jugendtraum war ein Star Trek mit dem Budget von Star Wars. Heute ist mir klar, dass absurd hohe Budgets nicht zu besseren Filmen und Serien führen. Kulissen und Kostüme sind sicherlich das Beste an Academy.

Und der Versuch politischen Aktivismus auf Basis sehr spezieller Grundannahmen zu betreiben macht es auch nicht sehenswerter. Und die Behauptung Star Trek wäre schon immer so gewesen stimmt nicht. und die Fans haben das früher auch nicht so verstanden. Politische und gesellschaftliche Themen aufgreifen bedeutet nicht was man daraus gemacht hat. Insbesondere wenn das dann auch noch außerhalb der Story und Serie aggresiv mit Fanbeschimpfungen auf die Spitze getrieben wird.
« Letzte Änderung: 7.05.2026 | 18:07 von Andorian Spaceman »
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Offline 1of3

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #11 am: 7.05.2026 | 18:13 »
Alles gut. Außer der letzten Doppelfolge.
Let's Go To Magic School - Wenn man einen Zauberschulroman liest (und davon gibt's viele), lernt man mit den Charakteren über die Welt und die Magie. In diesem PbtA-Spiel, spielt ihr um herauszufinden, wie es mit Welt und Magie steht.

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #12 am: 7.05.2026 | 18:17 »
Ich hätte nicht auf die maulenden Möchtegern Fanbois ausm Internet gehört.
Hat man ja auch nicht und es hat am Ergebnis auch nichts verändert. Jetzt geht es hier darum, welche Änderungen STA gerettet hätten.

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Offline Infernal Teddy

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #13 am: 7.05.2026 | 18:32 »
Hat man ja auch nicht und es hat am Ergebnis auch nichts verändert. Jetzt geht es hier darum, welche Änderungen STA gerettet hätten.

Keine. STA erscheint an dem selben Punkt an dem damals auch Enterprise erschienen ist: Nach einer längeren Non-Stop Periode des Franchise, an einem Punkt an dem selbst die größten Fans übersättigt sind. Dazu noch das toxische Internet-Fandom, und da hätte niemand das Schiff retten können.

Aber gut, mir fällt auch gerade kein Star Trek-Ableger ein bei dem nicht "die Fans" im Vorfeld geschrieen haben das DAS jetzt das Setting zerstört, von daher...
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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #14 am: 7.05.2026 | 18:41 »
Keine. STA erscheint an dem selben Punkt an dem damals auch Enterprise erschienen ist: Nach einer längeren Non-Stop Periode des Franchise, an einem Punkt an dem selbst die größten Fans übersättigt sind. Dazu noch das toxische Internet-Fandom, und da hätte niemand das Schiff retten können.

Aber gut, mir fällt auch gerade kein Star Trek-Ableger ein bei dem nicht "die Fans" im Vorfeld geschrieen haben das DAS jetzt das Setting zerstört, von daher...

Sorry, aber das ist doch whataboutism. Die erste Serie ist aus heutiger Sicht sicher etwas lächerlich teilweise, aber abgesehen davon, wo gab es jemals in einer Star Trek Serie furzende Fische und Crewmitglieder, die ihren Kommunikator verschluckt haben? Sogar The Orville ist ernsthafter. Wenn man Drehbücher auf Scary Movie Niveau macht, muss man sich nicht wundern, dass die Leute nachher grantig sind.

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #15 am: 7.05.2026 | 18:50 »
Sorry, aber das ist doch whataboutism. Die erste Serie ist aus heutiger Sicht sicher etwas lächerlich teilweise, aber abgesehen davon, wo gab es jemals in einer Star Trek Serie furzende Fische und Crewmitglieder, die ihren Kommunikator verschluckt haben? Sogar The Orville ist ernsthafter. Wenn man Drehbücher auf Scary Movie Niveau macht, muss man sich nicht wundern, dass die Leute nachher grantig sind.

Glitzerkotze zeigt das Niveau der Serie eigentlich am Besten...
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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #16 am: 7.05.2026 | 18:53 »
Glitzerkotze zeigt das Niveau der Serie eigentlich am Besten...
Haha, nein, ich kann mich echt nicht entscheiden. Furzende Fische und Glitzerkotze sind schon auch komplett abstrus. Aber ich glaube das mit dem Kommunikator verschlucken ist eine der dümmsten Szenen, die jemals auf die Leinwand gebannt wurden. Was ist da passiert? Ist das Chatgpt Abo der Drehbuchschreiber abgelaufen? Saßen da wegen eines Streiks Affen an der Schreibmaschine? Vielleicht sind es ja auch unterbezahlte Schreibsklaven, die da subersiv das Fandom Trollen, ein bisschen wie Tyler Durden, indem sie dumme Szenen in die Serie bringen?

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #17 am: 7.05.2026 | 19:52 »
von vielen Filmen und Serien gibt es Fan-Edits. Viele machen das neugeschnittene Material tatsächlich besser.
Es würde mich nicht wundern, wenn Fan-Edits es schaffen würden aus SFA noch etwas brauchbares herauszuholen.

Offline Prisma

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #18 am: 7.05.2026 | 22:59 »
Keine. STA erscheint an dem selben Punkt an dem damals auch Enterprise erschienen ist: Nach einer längeren Non-Stop Periode des Franchise, an einem Punkt an dem selbst die größten Fans übersättigt sind. Dazu noch das toxische Internet-Fandom, und da hätte niemand das Schiff retten können.
Übersättigung war nicht das Problem von ENT. Die Grundidee mit dem temporalen Kalten Krieg hat nicht gut funktioniert, weil man in die Zukunft greifen musste, obwohl man das eigentlich nicht wollte. Zudem war das von den ENT-Storylines die schwächste.
Man hätte sich besser auf die ersten Schritte in Richtung Föderation konzentrieren sollen. Allein mit dem Konflikt Vulcan vs Andoria hätte man viel mehr machen können. Gleichzeitig waren die Erforschungsfolgen oft ziemlich gelungen. ENT war gut, blieb aber unter seinen Möglichkeiten. Unter anderem hätte man auch mehr und mehr TOS Design in die Props einfließen lassen sollen.

Das Problem mit dem "toxischen Fandom" ist, dass es mittlerweile inflationär als Ausrede für das Scheitern eines schlechten Produktes herhalten muss. Nicht die Autoren oder die Showrunner, welche die Designentscheidungen getroffen haben, sind schuld, sondern der Kunde. Dem hätte das gefälligst gefallen können!
Nein. Klares nein. Das Scheitern haben sich Alex Kurtzman und Co. zuzuschreiben. Sie hätten lieber ein Produkt erschaffen sollen, welches die Fans eben begeistert. Das war ihnen möglich, es gibt dafür Beispiele: Lower Decks und die ersten zwei Staffeln von Strange New Worlds sind gut angekommen und schon da finden sie an unvorteilhafte Entscheidungen zu treffen. Auch die (wenn auch nur) letzte Staffel von Picard hat der TNG-Crew wieder einen würdigen Abschied gegeben. Star Trek Prodigy war auch vielversprechend. Aber es war auch hit und miss. DISCO hatte anfangs Momente war aber wirklich nicht gut. Und die ersten Staffeln von Picard auch nicht. STA war eine neue Chance, aber so schlecht, dass es die Leute nicht mehr abgeholt hat. Und dann sagen die auch, dass sie es doof finden.
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Offline Kurna

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #19 am: 8.05.2026 | 01:21 »
Also ich finde die dritte Staffel von Strange New World besser als die zweite (die aber auch noch sehr gut ist). Ich finde die dritte Staffel ausgeglichener, gerad auch weil sie in der Stimmung nicht so stark schwankt zwischen düster und albern-lustig. Gibt es zwar beides noch, aber nicht ganz so extrem.
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Offline Xemides

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #20 am: 8.05.2026 | 16:00 »
Es gibt doch schon gute SciFi Academy - nennt sich Starship Troopers! 😁

Aber nicht Star Fleet bei Star Trek.
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Offline Xemides

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #21 am: 8.05.2026 | 16:02 »
STA wollte keine alten Fans abholen.

Es wollte neue junge Fans generieren.

Nur sehen viele alte Fans die Notwendigkeit dafür nicht ein und wollen noch mal die 90er haben.
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Offline Asleifswasserträger

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #22 am: 8.05.2026 | 16:09 »
Das generieren von neuen Fans hat wohl nicht so gut geklappt, sonst wäre die Serie nicht abgesetzt worden.
The Acolythe hat ja auch versucht neue Fans zu generieren, mit dem selben Ergebnis.
Vielleicht gibt es diese "New Audience" nicht..
« Letzte Änderung: 8.05.2026 | 17:54 von Asleifswasserträger »

Online tarinyon

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #23 am: 8.05.2026 | 17:45 »
Jo, ich glaube da ist was dran. Die Autoren sind ja mutmaßlich in unserem Alter hier (also irgendwo zwischen 35 und 60. Da labern halt mal wieder alte Leute darüber, was junge Leute angeblich wollen. Ich glaube hingegen, dass dieser ganze Fetischisierung von sci fi - fantasy Franchises (star wars, star trek, superhelden comics, Herr der ringe) eine Sache ist, die mit der gen x und gen y aussterben wird.

Offline Haukrinn

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Re: Was hättest DU bei Star Fleet Academy anders gemacht?
« Antwort #24 am: 8.05.2026 | 18:41 »
Weniger Welt retten sondern mehr Kadettenquests und vor allem keinen Nus Braka oder ähnliche Dämlack-Antagonisten - die ganze Serie braucht eigentlich überhaupt keinen Antagonisten.

Mit dem Rest war ich total fein.
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