Autor Thema: Hachja, damals ... - Eure nostalgischsten Rollenspielerinnerungen  (Gelesen 1490 mal)

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Offline Sashael

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In diesem Thread soll es nicht um die epischsten Momente in eurem Rollenspielleben gehen, sondern um die Zeiten, an die ihr euch mit einer kleinen Wehmut erinnert. Das können alte SC sein, mit denen ihr immer noch ein besonderes Gefühl verbindet, Kampagnen, die euch nach vielen Jahren noch ein kleines Lächeln auf das Gesicht zaubern oder Mitspieler, an die ihr euch noch gern erinnert, obwohl sie schon lang nicht mehr dabei sind.

Meine nostalgischste Erinnerung ist gar nicht so alt und hat weniger mit dem Rollenspiel an sich zu tun, als mit der Dichte der Termine.  :D

Ein halbes Jahr vor Corona hatten wir eine Coriolis Kampagne angefangen, die wie üblich etwa einmal im Monat spielte.
Dann kam die Pandemie, der Lockdown und plötzlich saßen alle zu Hause und hatten nichts zu tun. Also haben wir die Kampagne online weitergespielt. Unser aller erste Onlinekampagne überhaupt. Einmal pro Woche, ein paar Mal auch zweimal die Woche spielten wir im Dritten Horizont. Die Kampagne selbst war okay. Ein wildes Planetenhopping mit Sightseeing, das sehr lose durch einen dünnen roten Faden zusammengehalten wurde. Das System war genauso holperig und wir mussten uns mit Hausregeln behelfen, damit es nicht zu sehr knirschte. Aber wir hatten viel Spaß und ich habe als SL viele Dinge ausprobiert und die verschiedensten Abenteuer geleitet. Als sich die Pandemie wieder legte, wurden die Termine auch wieder etwas weniger, aber wir haben die Kampagen zu einem echten Ende gebracht inklusive Epilog für die SC.

Seitdem laufen bei mir nur noch Kampagnen mit monatlichen Terminen, die auch durchaus mal ausfallen können, was sich merklich auf die Intensität des Erlebens auswirkt. Und halt Oneshots, die zwar immer wieder spaßig sind, aber halt das Äquivalent von Döner zu nem 5-Gang-Menü darstellen.

Diese Zeit des regelmäßigen und zeitlich dichten Spielens ruft daher bei mir immer mal wieder eine gewisse Wehmut wach. Aber wenn wir nochmal so eine Pandemie abbekommen, bin ich vorbereitet! Da liegen jetzt schon vier Kampagnen in grober Planung in meiner Schublade!  ;D
"Ja natürlich ist das Realitätsflucht. Was soll daran schlecht sein? Haben Sie sich die Realität in letzter Zeit mal angesehen? Sie ist grauenhaft!"


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Offline Horsinand

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Wir haben einmal in einem Festzelt vorgefertigte Blood Blood Bowl Spieler nach einem Punktesystem versteigert - da waren so großartige Spieler wie Foodle Footsure, ein Halbling, dabei. Super Stimmung und danach eine krasse Saison . . .

Mir fällt bald noch mehr ein 😉
« Letzte Änderung: 12.05.2026 | 08:40 von Horsinand »

Online First Orko

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Meine ersten DSA-Rollenspielrunden zur Schulzeit fanden meist in der "Bibliothek" der kleinen Stadtvilla statt, in der ein Mitspieler mit seiner Familie wohnte. Der Raum war nicht sehr groß -  man konnte kaum um den Tisch herumgehen - aber die Atmosphäre war einmalig: Zwischen dunklen, deckenhohen Regalen voller Bücher, alten Gemälden, einem Piano in einer Ecke und einem Ohrensessel mit Lederbezug in der anderen stand der gewaltiger Eichentisch, an dem wir uns zum Stundenschlag der Wanduhr auf die hohen Stühle verteilten. Sodann wurde die gezimmerte, 1,5m lange und 3cm dicke Spielleiterwand (dieses Instrument als schnöden "Meisterschirm" zu bezeichnen würde nur ein Kretin wagen!)  errichtet, um das dem Meister rechtmäßig zustehende Viertel des Tisches zu beanspruchen. Danach wurden die Chipstüten und Pfanner-Eistees ausgepackt und wir waren viele Stunden in einer anderen Welt... hach  ^-^
Da habe ich viele gute Erinnerungen dran! Derselbe Raum war dann auch in LAN-Parties ein beliebter Platz  8)
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Dir ist schon klar, dass es in diesem Forum darum geht mit anderen Leuten, die nix besseres mit ihrem Leben zu tun haben, um einen Tisch zu sitzen und sich vorzustellen, dass wir Elfen wären.

Offline HEXer

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Inzwischen werde ich bei jeder Rollenspielerinnerung, die vor dem Aufkommen der RPG Internetcommunities lagen nostalgisch. Auf jeden Fall aber vor der ersten Staffel Stranger Things.

Online Namo

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So viele schöne Erinnerungen rund ums Rollenspiel und damals habe ich natürlich.

Aber mal ganz simpel - was bei critical role "it's thursday night" ist, war bei mir jede Woche "it's friday night". Höhepunkt jeder Woche. Da haben wir fix MERS gespielt. So unbeschwert und schön war das damals.

Eine schöne Erinnerung ist aber auch irgendwie meine jetzt schon alte Mutter. Die hatte sich zunächst Sorgen gemacht, dass ich in einer Sekte etc. wäre. Ich hab ihr dann erklärt was Rollenspiel ist bzw. simpel gesagt, das wir einfach in unserer Fantasy und mit Regeln eine Gruppe von Helden spielen, die gegen das Böse in der Welt kämpfen und diese zu einem besseren Ort machen wollen. Nachdem sie das verstanden hatte, hat sie immer wenn ich zum Rollenspiel bin gefragt "Gehst du wieder die Welt retten?". Das war aus heutiger Sicht betrachtet auch etwas schönes fern der Runde.

Aber in meinem Alter schwelgt man ohnehin schon gerne in der Vergangenheit. Schön wie präsent da viele Szenen und Momente einfach noch immer sind. Das zeigt um deren Bedeutung oder wie sehr man damals mitgefiebert und dafür gelebt hat.

Online bolverk

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Der Bunker
In meinen ersten Rollenspieljahren traf sich unsere Gruppe jeden Freitag in einem alten Luftschutzbunker, den ein bereits berufstätiges Gruppenmitglied kurzerhand für diesen Zweck angemietet hatte. Der überwiegende Teil der Gruppe bestand aus führerscheinlosen Gymnasialschülern, die dafür den Raum sauber gehalten, den Müll rausgestellt und für Getränke gesorgt haben. Der Bunker war von der Schule aus in 20 Minuten fußläufig erreichbar, von meinem Wohnort aus mit dem Fahrrad in 30 Minuten. In Spuckreichweite gab es ein Tegut und eine öffentliche Toilette, Dönerladen, Pizzabringdienst, Chinarestaurant und Pommesbude. Kurzum: wir waren versorgt.

Die Wände waren vollgehängt mit Heavy Metal Postern und Filmplakaten, wir hatten ein Paar ausrangierte Sofas, Tische, Stühle, ein Regal für Rollenspielbücher. Der Boden war ausgelegt mit Teppichboden, die Wände teilweise damit verkleidet, da vor uns eine lokale Band den Raum als Proberaum verwendet hat.

Oft haben wir ganze Wochenenden im Bunker verbracht, LAN-Parties, Rollenspielmarathon, Geburtstagsfeiern. Einmal waren wir drei Wochen lang in den Ferien jeden Tag dort, um Starwars D20 zu spielen. Ich habe mehrmals auf einem der alten Bunkersofas übernachtet. Wir waren eine Gruppe von vielleicht 10 Leuten und haben praktisch Open Table gespielt. Wer Zeit hatte, machte mit. Dazu gab es traditionell die "FamPizTürk", Familienpizza Türkei, eine Dönerpizza vom nahen Dönerladen. Der Geschmack der Pizza ist zu 100% mit der Location verbunden. Ungefähr einmal im Jahr esse ich eine Pizza Türkei vom immer noch existierende Dönerladen, das bringt mich jedes mal zurück in die Bunkerzeit.

Die Location hatte auch ihre Nachteile: Essen bestellen war dort immer etwas knifflig, weil der Bunker keine Klingel hatte und man an eine Stahltür hämmern musste (wir hatten extra einen Hammer an einer Kette neben der Tür befestigt). Aber selbst das haben wir bei erhöhtem Lärmpegel im Bunker durch die 4 bis 5 Meter dicken Betonwände nicht immer gehört. Außerdem war es im Winter nicht gerade warm, aber wir haben zunächst einen Heizlüfter, dann noch einen Ölradiator angeschafft, damit ging es. Im Hochsommer war es dort aber angenehm Kühl.

Was das Rollenspiel angeht, bin ich eigentlich heute zufriedener als damals, konstante Gruppe, wenige Terminschwierigkeiten, kein Systemhopping - trotzdem denke ich gerne zurück an die unbeschwerte (nostalgische Verklärung) Bunkerzeit.

Das war übrigens nicht der einzige Luftschutzbunker, in dem ich jemals Rollenspiel betrieben habe.
« Letzte Änderung: 12.05.2026 | 11:42 von bolverk »
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Online First Orko

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Inzwischen werde ich bei jeder Rollenspielerinnerung, die vor dem Aufkommen der RPG Internetcommunities lagen nostalgisch. Auf jeden Fall aber vor der ersten Staffel Stranger Things.

Das tut mir leid  :'( Das heißt, das Hobby hat sich nach der Serie deinem Gefühl nach so hart in deinen persönlichen Spielbereich verändert, dass es einen qualitativen Unterschied vor/nach Stranger Things (und ich vermute mal dem daraus folgenden DnD-Hype..) gibt...?

Ich habe tatsächlich eine recht spät geprägte Nostalie-Erinnerung - und zwar meine fantastische Rippers-Online-Runde, die wir während der Pandemie online angefangen haben und uns für Finale dann richtig getroffen haben in einem Ferienhaus und es da (fast) zuende gebracht haben - der Bosskampf musste dann wieder online stattfinden. Der liebe Jiba hat mir dann zum Ende der Kampagne noch einen ganz wunderbaren Trailer spendiert den ich dann vor Ort eingespielt habe... die Blicke der Spielenden, als ihre Charakternamen eingeblendet wurden waren so MEGA  8) :o
Seitdem muss ich jedes mal daran denken, wenn ich dieses Cover von Bad Moon Rising höre  ^-^
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Offline HEXer

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Das tut mir leid  :'( Das heißt, das Hobby hat sich nach der Serie deinem Gefühl nach so hart in deinen persönlichen Spielbereich verändert, dass es einen qualitativen Unterschied vor/nach Stranger Things (und ich vermute mal dem daraus folgenden DnD-Hype..) gibt...?

sagen wir mal so: Ich war glücklicher mit lokalen Spielrunden als mit globaler Community.

Ich habe tatsächlich eine recht spät geprägte Nostalie-Erinnerung - und zwar meine fantastische Rippers-Online-Runde, die wir während der Pandemie online angefangen haben und uns für Finale dann richtig getroffen haben in einem Ferienhaus und es da (fast) zuende gebracht haben - der Bosskampf musste dann wieder online stattfinden. Der liebe Jiba hat mir dann zum Ende der Kampagne noch einen ganz wunderbaren Trailer spendiert den ich dann vor Ort eingespielt habe... die Blicke der Spielenden, als ihre Charakternamen eingeblendet wurden waren so MEGA  8) :o
Seitdem muss ich jedes mal daran denken, wenn ich dieses Cover von Bad Moon Rising höre  ^-^

Das erinnert mich tatsächlich an einen meiner schönsten Rollenspielmomente: Als ich zum zehnjährigen Jubiläum meiner HEX Runde den Synchronsprecher von Harrison Ford dazu bekommen habe, für meine Gruppe eine Szene einzusprechen, in der sie Indiana Jones begegnen. Spätestens als die Charakternamen und ihre bisherigen Abenteuer genannt wurden, fiel den Spielern alles aus dem Gesicht. Das war schön. :)

Offline Grubentroll

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Bei mir ist das einfach nur meine alte feste Rollenspielrunde aus den späten Teenjahren.
Paar Jahre lang Forgotten Realms alte Grey Box Kampagne gespielt, und es war einfach toll.

Sicher mein Höhepunkt was TTRPG angeht.
So gut wurde es irgendwie nie wieder.

Online Edgar Allan Poe

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Ich erinnere mich immer mit Wehmut daran, wirklich etwas NEUES zu entdecken und völlig unvoreingenommen an alles ranzugehen. Ich weiß noch als wäre es gestern gewesen, wie ich die DSA Basis-Box zu meinem 13. Geburtstag bekam. Morgens früh. Ich hab an meinem Schreibtisch gesessen, die Sonne war gerade aufgegangen. Ich kann heute noch die Luft "riechen". Frisch. Frühling. Wenn mir dieser Duft heute in die Nase steigt, denke ich immer SOFORT an genau diese Situation. Ich hab mich in windeseile durch die Charaktererschaffung gearbeitet und meinen Krieger "Morlock" erschaffen. Und dann bin ich direkt in das Solo-Abenteuer abgetaucht. Das Ding hatte keine großen Entscheidungsmöglichkeiten. Der Held war völlig naiv. Alles war neu und gefährlich. Und so unendlich spannend. Es war vollkommen Wurscht, ob ich hier gerade 3W20 würfeln musste oder ob DSA sonst wie elegant war ... das hatte für mich keine Bedeutung.

Nichts davon ist bis heute übrig geblieben.
Den Akkusativ zu nutzen ist sexy.

Offline gilborn

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Etwas das bei mir als sehr Zauberhaft in Erinnerung geblieben ist, ist das DSA3 Mysteria Arcana Buch aus der Magiebox.
Ich hatte damals einen Magier der Magieschule zu Mriham, und ich bin abseits des Spiels in diesem Buch versunken.
Soviele Möglichkeiten, so viel Phantastisches, alles gerade so nicht erreichbar:
Die dort beschriebenen seltenen Magierbücher: Borbarads Testament, die Prophezeihungen des Namenlosen, Gespräche mit Rohal.
Barbiespiel mit dem Magierstab, der Wahrsagerkugel, dem Dolch, dem Kelch... Artefakterstellung, magische Metalle und Edelsteine, Alchemie.
Der Versuch selbst einen Golem herzustellen.
Und zuletzt Dämonen, die nie wieder so fremd, geheimnisvoll, gruselig und furchtbar waren.


Offline Trollkongen

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Wir haben einmal in einem Festzelt vorgefertigte Blood Blood Bowl Spieler nach einem Punktesystem versteigert - da waren so großartige Spieler wie Foodle Footsure, ein Halbling, dabei. Super Stimmung und danach eine krasse Saison . . .

Ah, Blood Bowl! Wir hatten vor (mittlerweile vielen) Jahren mal eine kleine Liga, so maximal 8 Leute, die ziemlich regelmäßig gespielt haben. Wir haben das sehr ernst genommen: Jedes Team hatte (bescheuerte) Hymnen, die vor jedem Spiel kurz abgespielt wurden, während des Spiels lief ein "Stadionatmsphäre"-Track, den einer liebevoll zusammengestellt hat - inlusive von Schlägereisounds, Schmerzensschreien und anderen Gimmicks. Und natürlich gab es höchst verhasste Spieler, auf die - jedenfalls "inoffiziell" - Kopfgeld angesetzt wurde, und legendäre, über die ob ihrer Stunts gern gesprochen wurde. Hachja!

Offline Femenmeister

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Etwas das bei mir als sehr Zauberhaft in Erinnerung geblieben ist, ist das DSA3 Mysteria Arcana Buch aus der Magiebox.
Ich hatte damals einen Magier der Magieschule zu Mriham, und ich bin abseits des Spiels in diesem Buch versunken.
Soviele Möglichkeiten, so viel Phantastisches, alles gerade so nicht erreichbar:
Die dort beschriebenen seltenen Magierbücher: Borbarads Testament, die Prophezeihungen des Namenlosen, Gespräche mit Rohal.
Barbiespiel mit dem Magierstab, der Wahrsagerkugel, dem Dolch, dem Kelch... Artefakterstellung, magische Metalle und Edelsteine, Alchemie.
Der Versuch selbst einen Golem herzustellen.
Und zuletzt Dämonen, die nie wieder so fremd, geheimnisvoll, gruselig und furchtbar waren.

Nicht zu vergessen das Interview mit dem Kerkermeister, der dem Fragesteller erklärt, wie man am besten mit inhaftierten Magiekundigen verfährt…

Nee, ich weiß, was du meinst. Insbesondere die Pakt-Beschreibungen mit den jeweiligen Erzdämonen und ihren Auswirkungen gaben mir als dreizehnjährigen schaurig-schöne Vibes…

Das Ding liegt übrigens heute noch als einer meiner wenigen DSA3 Überbleibsel völlig zerfleddert in einer Schublade. Konnte mich einfach nicht davon trennen!


Offline Jule Adersin

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Nicht zu vergessen das Interview mit dem Kerkermeister, der dem Fragesteller erklärt, wie man am besten mit inhaftierten Magiekundigen verfährt…

Nee, ich weiß, was du meinst. Insbesondere die Pakt-Beschreibungen mit den jeweiligen Erzdämonen und ihren Auswirkungen gaben mir als dreizehnjährigen schaurig-schöne Vibes…

Das Ding liegt übrigens heute noch als einer meiner wenigen DSA3 Überbleibsel völlig zerfleddert in einer Schublade. Konnte mich einfach nicht davon trennen!

Wo war das drin...? Aber nicht Mysteria...?

Schön ist die Tabelle, wo der Dämon dem Beschwörer mitleidig auf die Schulter klopft, ihm aus völlig unerfindlichen Gründen ein paar permanente ASP schenkt, ein bis zwei Unbeteiligte erschlägt und zufrieden von dannen zieht...


Ich erinnere mich immer mit Wehmut daran, wirklich etwas NEUES zu entdecken und völlig unvoreingenommen an alles ranzugehen. Ich weiß noch als wäre es gestern gewesen, wie ich die DSA Basis-Box zu meinem 13. Geburtstag bekam. Morgens früh. Ich hab an meinem Schreibtisch gesessen, die Sonne war gerade aufgegangen. Ich kann heute noch die Luft "riechen". Frisch. Frühling. Wenn mir dieser Duft heute in die Nase steigt, denke ich immer SOFORT an genau diese Situation. Ich hab mich in windeseile durch die Charaktererschaffung gearbeitet und meinen Krieger "Morlock" erschaffen. Und dann bin ich direkt in das Solo-Abenteuer abgetaucht. Das Ding hatte keine großen Entscheidungsmöglichkeiten. Der Held war völlig naiv. Alles war neu und gefährlich. Und so unendlich spannend. Es war vollkommen Wurscht, ob ich hier gerade 3W20 würfeln musste oder ob DSA sonst wie elegant war ... das hatte für mich keine Bedeutung.

Nichts davon ist bis heute übrig geblieben.

WARUM NICHT? DSA3 lebt!
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Offline Femenmeister

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Wo war das drin...? Aber nicht Mysteria...?

Doch, Mysteria Arkana, S.62 „Weder Band noch Fessel“

Gespräch mit dem kaiserlichen Kerkermeister zu Gareth.

Offline Jule Adersin

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Ich habe das noch nie als Ausbruchsanleitung wahrgenommen, aber eigentlich hast Du Recht...

Offline Horsinand

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Wir haben uns einmal getroffen, um auf der Basis des Pendragon Regelwerks die SCs in Larp-Manier zum Ritter zu schlagen. Wenn ich das richtig erinnere, war auch eine Ohrfeige dabei.

Das Spiel selbst haben wir danach nie gespielt, weil es keiner verstanden hat.

Das war dann wohl so ein frühes: Nimm die Elemente raus, die dir gefallen und mache es zu deinem Spiel 😉

Offline Jule Adersin

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Wir haben uns einmal getroffen, um auf der Basis des Pendragon Regelwerks die SCs in Larp-Manier zum Ritter zu schlagen. Wenn ich das richtig erinnere, war auch eine Ohrfeige dabei.

Das Spiel selbst haben wir danach nie gespielt, weil es keiner verstanden hat.

Das war dann wohl so ein frühes: Nimm die Elemente raus, die dir gefallen und mache es zu deinem Spiel 😉

=)

"Make it your game" ist eh eine spannende Sache...

Offline gilborn

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Das Ding liegt übrigens heute noch als einer meiner wenigen DSA3 Überbleibsel völlig zerfleddert in einer Schublade. Konnte mich einfach nicht davon trennen!
Verstehe ich total!
Unser Exemplar liegt wahrscheinlich immer noch im Keller des Freundes bei dem wir damals gespielt haben : )

Offline Jule Adersin

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Verstehe ich total!
Unser Exemplar liegt wahrscheinlich immer noch im Keller des Freundes bei dem wir damals gespielt haben : )

Ihr Frevler! Ich benutz die Dinger! Es liegt direkt neben mir. Der Arbeitslaptop leider auch...
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