Autor Thema: Krimis auf Lorakis?  (Gelesen 303 mal)

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Offline Dr. Beckenstein

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Krimis auf Lorakis?
« am: Gestern um 21:37 »
Hallo,

hat das jemand versucht, oder gibt es vielleicht schon fertige Abenteuer in der Richtung?

Und was sind die Tücken für den Spielleiter - bei unserer Shadowrun Cop Kampagne wirkte der Magier einen passenden Spruch auf den Verdächtigen und hatte den Fall damit gelöst.

Und bitte nur Antworten zur Frage.
„Spielen ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann.“ - Jacques Yves Cousteau

Offline BobMorane

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Re: Krimis auf Lorakis?
« Antwort #1 am: Heute um 10:25 »
Ich habe bis dato noch keine geziehlten, die Spielenden sind Ordnungshüter Runden bei Splittermond gespielt, aber dieverse Abenteuer mit Ermittlungen der einen oder anderen Art.

Bei Splittermond sehe ich da weniger ein Problem. Zumindest im HG 1 und 2, was wir meist gespielt haben ist die Erkenntnismagie nicht so stark, das sie das Spiel aus dem Ufer laufen lassen.

Wichtig finde ich sich der entsprechenden Möglichkeiten bewusst zu sein und sie nicht als Bug sondern Feature zu betrachten.

In diveresen Stadtabenteuern aus den 80ern/90ern haben so ziemlich alle NPC Schutzamulette gegen Hellsichtmagie. Das finde ich schlechtes Design. Der Schurke weiß vermutlich auch was mit hellsichmagie möglich ist und wie man da vorbereitend was gegen machen kann und was legal erlaubt ist("Woher wisst ihr das das der Mörder ist?!" "Wir haben seine Gedanken gelesen." "Das kann ja jeder behaupten." So was wie Gedankenlesen kann ja verboten sein, oder vor Gericht nur bei Anwendung von gerichtlich bestellten Magiern erlaubt sein.). Auf der anderen Seite finde ich es auch spannend die entsprechenden Möglichkeiten einzuplanen und als Teil der Informationssuche zu nutzen.

Lex Arcana macht das sehr gut, da wird Hellsicht direkt ins Abenteuer eingepreist und es gibt Anhänge was die Spielenden damit heraus finden können.

Offline Boba Fett

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Re: Krimis auf Lorakis?
« Antwort #2 am: Heute um 10:33 »
In einer Welt mit Magie ist Verbrechen eines, bei dem die Täter die Ermittlungsmöglichkeiten berücksichtigen und sich ebenso magischer Methoden bedienen...

Du kannst als Ermittler Tote befragen oder die letzten Momente eines Verstorbenen wahrnehmen? Dann macht sich der Täter unsichtbar, heuert einen Changeling an, der in die Rolle eines Unschuldigen schlüpft oder setzt einen Unschuldigen unter hypnotischen Zwang und lässt ihn die Tat begehen.
Du kannst magisch Spuren verfolgen? Tja, blöd nur wenn es tausende gibt - "flodding the zone with shit" Methode.
Du kannst Gedanken lesen? Nach der Tat wirkst der Täter Amnesie auf sich selbst.
Und mit Gestaltwandler kannst Du wirklich viele Zeugen glauben lassen, der Täter wäre der Bürgermeister. Oder die Omi von nebenan, der Du auch Amnesie angehext hast, so dass sie es nicht einmal leugnen kann...

...und so weiter und so fort...
« Letzte Änderung: Heute um 10:39 von Boba Fett »
Kopfgeldjäger? Diesen Abschaum brauchen wir hier nicht!

Online Namo

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Re: Krimis auf Lorakis?
« Antwort #3 am: Heute um 10:53 »
Fantastische Gedanken. Und so schön simpel und eigentlich logisch. Kommt gleich in mein SL Merkheft hinein. Der Rollenspieltips Output vom Bountyhunter ist dieser Tage wieder außergewöhnlich hoch.  :d

Offline Mike Krzywik-Groß

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Re: Krimis auf Lorakis?
« Antwort #4 am: Heute um 12:22 »
Schwierig ist es nur, wenn 3 von 4 Spielenden den Nachteil Leichtgläubig haben und einen Kriminalfall lösen sollen (so passiert).
"Ich denke, er ist der Mörder?"
"Echt, ach, er hat doch gesagt, dass er nichts damit zutun hat."
"Na dann, müssen wir jemand anderes finden."  :)

Offline BobMorane

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Re: Krimis auf Lorakis?
« Antwort #5 am: Heute um 12:50 »
Boba hat das schön illustriert.

Schurken sollten innerhalb ihrer Kentniss und Möglichkeiten Magie nutzen, um Verbrechen zu begehen oder magischen Entdeckung zu verhindern. Eine einfache Maske reicht ja schon aus um vom Mordopfer identifiziert zu werden.

Wenn es die Zielsetzung des Abenteuers ist, den Täter zuüberführen und den Behörden zu überstellen, stellt sich natürlich auch die Frage was magisch erlaubt ist. Gedankenlesen oder mit Toten sprechen kann ja durchaus verboten sein und ernsthafte Beweise für Schuld oder Unschuld ist die Aussage eines Murderhobos, der behauptet Gedanken gelesen zu haben auch nicht.

Ich finde es aber wichtig die Resourcen die Spielende in entsprechende Magie investiert haben nicht durch ein generelles geht nicht, darfst du nicht zu entwerten. Die Spieleitung sollte sich bewusst sein welche Möglichkeiten die Spielfiguren haben oder was im System geht. Daraus abgeleitet müsste man überlegen, was können die Schurken sinnvoll wissen und umgehen. Was dann überbleibt sind die Infomrationen die von den Spilenden magisch erungen werden können, was nicht beeutet das der Fall gelöst ist.

Bsp
Der Gruppenmagier benutzt ein (vielecht verbotenes) nekromantisches Ritual um die letzten Augenblicke des Mordopfers mitzuerleben. Der Täter trug eine Maske, aber der man kann ein aufälliges mekmal (Tätowierung/Schmuckstück ect) bemerken. Über dieses kann man den Mörden indetifiezieren und dann versuchen die Beweise zu finden den Täter auch legal zu überführen.