Autor Thema: [Designtagebuch] Wee free men  (Gelesen 8737 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

ChristophDolge

  • Gast
[Designtagebuch] Wee free men
« am: 22.01.2010 | 20:45 »
Heyho. Während einer Zugfahrt von Zittau nach Dresden entstanden: Ein Rollenspiel zu Pratchetts Kleinen freien Männern (die "Wir-sind-die-Allergrößten"). Jeder Spieler bekommt mehrere dieser kleinen Kobolde (Kobolde sollte man sie allerdings nicht nennene, wenn sie zuhören) an die Hand, denn bekanntlich sind sie schon tot und im Jenseits angekommen und legen deswegen nicht unbedingt viel Wert auf körperliche Unversehrtheit ;)

Das Ganze soll sich eventuell an Kinder richten - was sich bei einer Quasi-Kinderbuchvorlage durchaus eignet. Ich suche noch dringend Mitstreiter, da ich mir nicht sicher bin, wie viel Zeit ich erübrigen kann. Da mir aber generell am Design eines schönen kindertauglichen Spiels liegt, wäre ich über jede Unterstützung erfreut.

ChristophDolge

  • Gast
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #1 am: 27.01.2010 | 10:57 »
So. Einfach mal ein paar Gedanken in den Raum geworfen:

Charakterwerte:
- Köpfchen (für Kopfstöße und zum Nachdenken)
- Zähigkeit (zum Abwehren von Treffern, aber auch als Hartnäckigkeit, wenn es darum geht, an einer Aufgabe dranzubleiben)
- Füße (zum Treten und Rennen)
- Zorn (negativ, wenn es darum geht, sich selbst zu beherrschen, gibt aber auch Boni auf Schaden)
- Psssst (schleichen und klauen, aber auch Unterwürfigkeit)
- Kommando (Führungsstärke)
- Helferlein (das Bedürfnis, anderer Leute Probleme zu lösen, aber auch die Fähigkeit, verletzte Kameraden zu versorgen oder im Kampf zu unterstützen)

--> Jede dieser Eigenschaften soll anders funktionieren, dabei soll es grundlegend möglich sein, Probleme mit mehreren dieser Werte anzugehen (z.B. im Kampf einen Gegner mit Füßen zu treten, ihm Kopfstöße zu verpassen oder einfach seine Kameraden mit Kommando oder Helferlein zu unterstützen
--> die besonderen Charaktere (Späher, Kelda, Anführer etc.) sollen in der Lage sein, einen dieser Werte auf eine Weise zu nutzen, die keinem anderen Charakter offen steht

Gegnerwerte:
- Gegner sind praktisch immer größer als die "Größten", kleinere Gegner werden als Schwarm abgehandelt oder sind schlichtweg keine Gefahr
- jeder Gegner kann nur von einer bestimmten Anzahl an "Größten" bearbeitet werden
- die Zähigkeit des Gegners
- es geht den Gegnern eher darum, die Größten überhaupt zu erwischen, anstatt besonders fest dreinzuschlagen --> Wahl zwischen direkten Angriffen auf einzelne "Größte" oder Flächenangriffen gegen mehrere

Setting:
- Feenwelten und normale low-Fantasy-Welt: Die Größten können zwischen diesen Welten wechseln, andere Wesen müssen dafür Tore benutzen (die v.a. Feenwesen, Hexen und Magier öffnen können), als oft vorkommende Feenwelten seien der Dämonennimbus, die Blütenwelt und die Ewige Kälte genannt
- Spannungen entstehen immer dort, wo die Welten kollidieren, wo Menschen versuchen, die Feenwesen für ihre eigenen Zwecke einzuspannen, zu verskalven oder ähnliches oder wo es den Feenwesen gelingt, in die normale Welt einzudringen
- in den industrialisierten Teilen der Welt gibt es keine Verbindungen mehr zur Blütenwelt, in den ländlichen Gegenden gibt es dagegen keine Verbindung zum Dämonennimbus

[Edit]
Regelwerk allgemein
- Ziel: Charaktererschaffung in drei bis fünf Minuten (Namen ausdenken, Charakterwerte notieren, ein wenig modifizieren, evtl. ein Bildchen malen --> fertig!)
- Alle Würfe mit 2W6 (Anspruch: tauglich für Kinder ab ca. 7-8 Jahren)
- Wahl zwischen Charakterwerte würfeln und einfach Punkte verteilen
- Fanmail als Gummipunkte, die in einer Probe verbraucht werden können, um Boni zu erhalten; weiter Möglichkeit für Gummipunkte: sich daneben benehmen (typische Aktionen der "Größten", die raufen, saufen, klauen und Leute beleidigen, wo es nicht angebracht ist und zu Problemen führen kann --> je nach Größe der Probleme gibt es dann einige Punkte; abgehandelt über Würfe auf Zorn, die der SL verlangt)
« Letzte Änderung: 27.01.2010 | 11:04 von Don Dolge »

ChristophDolge

  • Gast
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #2 am: 27.01.2010 | 11:34 »
Moloch

Aus der Sicht der Größten ist Moloch vermutlich die größte Ansammlung von Schrott und Plunder, die es auf einer Welt geben kann. Allerdings gibt es da noch jede Menge Zeug, dass sich gut Klauen lässt - wer einmal Größte in seiner Speisekammer oder dem Schlafzimmer hatte, weiß, wovon hier gesprochen wird: Es ist ein Bild für die Götter, einen Trupp von Profieinbrechern zu sehen, die Konservendosen, so groß wie sie selbst, davonschleppen. Ein Größter, der mit einem Packen fremder Unterwäsche beladen über die Dielen huscht, hat noch jede gestandene Frau zum Quieken gebracht.
Moloch stinkt: Der Qualm aus tausenden Schornsteinen hat schon so etwas wie eine eigene Persönlichkeit entwickelt - im Übrigen keine besonder freundliche. Der Smog ist mitunter so dicht, dass die Größten ungesehen über die Straßen spazieren könnten, wenn sie denn Lust auf diesen ekligen Gestank hätten. Jeden Tag wird in den Gassen der Ruß der vergangenen Arbeitsstunden zusammengefegt, während der Schichtwechsel abertausende von Menschen auf die Straßen treibt.
Zur Freude der Größten gibt es in Moloch jede Menge Polizisten, mit denen man üblen Schabernack spielen kann, die aber auch durchaus zur Gefahr werden können, wenn sie fix genug im Kopf sind und es ihnen gelingt, einen Größten auf der Flucht zu packen. Eine weitere Sehenswürdigkeit für die Größten ist der Bahnhof mit seinen großen Eisenbahnen und der ausgedehnte Hafen, an dem man sich so wunderbar mit besoffenen Matrosen prügeln kann. Auch die zahllosen Fabriken sind ein Tummelplatz für die Kobolde, auch wenn sich dort mitunter Wesen aus dem Dämonennimbus aufhalten, die für die Magier arbeiten, die Fabriken bewachen oder einfach nur von dem Geruch von Glut und Stahl angezogen werden. In den flackernden Schatten so mancher Stahlschmelze konnte so mancher müde Arbeiter Horden von Größten gegen Feuerdämonen und Stahlgeister kämpfen sehen - als Trophäen dieser Kämpfe zieren besonder hübsche Schlackereste, Stahlstücke und natürlich Dämonenzähne die Wohnhöhlen der Größten.

Callisto

  • Gast
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #3 am: 27.01.2010 | 13:14 »
 :d

ChristophDolge

  • Gast
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #4 am: 27.01.2010 | 13:34 »
Danke sehr!

Blütenwelt

Man stelle sich eine Welt voller riesiger Grashalme und Blumen vor, eine Welt, in der Insekten und Spinnen groß wie Pferde werden, in der Feen durch die Luft schwirren, sprechende Schweine (ebenfalls groß wie Pferde) etwas eher gewöhnliches sind und jede Menge Schabernack getrieben wird. Die Größten finden sich hier meist gut zurecht, obwohl ihre eher geringe Größe nun natürlich noch mehr zur Geltung kommt: Eine Maus, die ihnen in der normalen Welt bis zur Hüfte reicht, erreicht hier locker Ausmaße eines Elefanten. In unregelmäßigen Abständen existieren kleine Dörfer aus Pilzen, an den Füßen einzeln stehender Bäume oder in tief in den Boden gegrabenen Löchern. Diese werden von allen möglichen und etlich unmöglichen Wesen bewohnt, den Großteil der intelligenten Einwohner der Blütenwelt stellen jedoch die Elfeen. Spitze Ohren, einem Größten an Körperhöhe etwa ebenbürtig und dank ihrer irisierenden Insektenflügeln irrsinnig schnell unterwegs können sie sich schnell zu Plagegeistern für die Kobolde entwickeln (was in der Regel passiert, sobald ein Größter etwas geklaut hat oder eine Elfeendame schief angesehen hat (die Größten können seeeehr schief kucken). Daneben existieren die widerlichen Stinkkobolde, die sich gegen Angreifer mit einem heißen ekelhaft stinkenden Saft wehren, den sie ausspucken können (dieser löst sogar Holz auf und korrodiert Metalloberflächen). Gemein ist allen Bewohnern eine starke Abneigung gegen Maschinen und Industrie: Wo sie auf Schornsteine, Stahlwerke, Webhallen oder ähnliches treffen, beginnen die Feen oft für Chaos zu sorgen, da durch diese Dinge ihre magischen Fähigkeiten eingeschränkt werden.
Ware und Währung in der Blütenwelt sind allerlei natürliche Produkte wie Grassamen, Stücken von Früchten, Blütennektar und der daraus gebraute berauschende Doldenschnaps sowie eine geringe Menge an aus dem Boden gewonnen Metall. Meist verzichten die Elfeen aber auf dessen direkte Benutzung, sondern verwenden lieber Rinde, Grasfasern, die flexiblen Halme und ähnliches, um sich ihre Behausungen, Kleidungen und weiteres zu bauen.
Von dieser Feenwelt aus werden oftmals Menschenkinder in die Falle gelockt - je länger sie in der Blütenwelt verweilen, desto mehr vergessen sie von ihrer alten Heimat und desto mehr beginnen sie in ihrer Denkweise und ihrem Aussehen den Elfeen zu ähneln. Schnittstellen mit der normalen Welt neigen dazu, intelligente Tiere und Pflanzen, riesenwüchsige Insekten und dergleichen und natürlich generell einen Hauch der Magie zu produzieren: Wer in der Nähe eines solchen Spalts lebt, hat magische Neigungen und ist oft in der Lage, mit den Feenwesen zu kommunizieren. Darüber hinaus versuchen immer wieder Menschen in diese Welt einzudringen, da sich in ihr unter anderem ein Wünsche erfüllender Riesenbaum, der ewige Jungbrunnen und der Stein der Weisen befindet. Aufgrund der Unübersichtlichkeit dieser Feenwelt hat allerdings noch niemand Glück bei der Suche gehabt.

ChristophDolge

  • Gast
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #5 am: 27.01.2010 | 13:49 »
Dämonennimbus

Einen krassen Gegensatz zur Blütenwelt bildet der Dämonennimbus: Seine Geschöpfe sind in ihrem Wesen grundlegend verdorben und oft sehr bösartig. Die "Landschaft" besteht aus einem unendlich großen Höhlensystem, das teils von Lava durchflossen, teils ständig von Erdbeben erschüttert und praktisch immer von grellen Schreien durchdrungen ist. Da der Fels recht locker ist, formt sich diese Hölle ständig neu, wird von den Dämonen umgestaltet und ruht nie. Bis auf den berüchtigten Dämonenthron, den jedoch niemand bisher finden konnte, existieren keine festen Siedlunge. Stattdessen lungern die scheußlichen Bewohner überall herum, lauern in den Schatten, hoffen darauf, jemanden zu finden, der kleiner ist als sie, an dem sie dann ihre Überlegenheit und Kraft demonstrieren können. Etliche Dämonen begnügen sich aber auch damit, leise ihre Einflüsterungen in der Düsternis zu raunen, um jene zu verderben, die nicht aus dem Nimbus stammen. Die Hierarchie hier ist jedoch streng: Praktisch jeder Dämon hat mehrere Untergebene und mindestens einen Vorgesetzten, von dem er Aufträge erhält, damit er stets beschäftigt ist.
In der Glut so mancher Höhlen verstecken sich wertvolle verlorene Schätze: Die Dämonen stehlen mindestens genauso gern wie die Größten und häufen nur materielle Güter an: Gold, Edelsteine, wertvolle Gemälde, kunstvoll geschmiedete Waffen und dergleichen werden von ihnen in großen Horten zu sammengetragen und bewacht - dabei weiß jeder Dämon genau, was ihm gehört (solange es ihm kein Stärkerer wegnimmt). Da sie rein destruktiv veranlagt sind, schaffen die Dämonen allerdings keine eigenen Schätze, sondern beschränken sich auf das, was andere produziert haben.
Schnittstellen zum Nimbus sind einfach zu finden: Pflanzen und auch Tiere beginnen zusehends zu verdorren, die Menschen werden agressiv und paranoid, hören schreckliche Stimmen in ihren Köpfen flüstern und gehen merkwürdigen Tätigkeiten nach. Da die Dämonen es als ihre ureigene Aufgabe verstehen, Angst und Schrecken zu verbreiten und die Menschen zum Bösen zu verführen, schließen sie gern einfache Pakte mit den Sterblichen, um sie nach Erfüllung des Vertrages schließlich in den Nimbus zu entführen und zu einem der Ihren zu machen. Anders herum haben die Zauberer in den Städten Methoden entwickelt, um relativ gefahrlos einen Dämon, dessen wahren Namen sie kennen, zu sich zu rufen und ihn sich dienstbar zu machen ohne eine eigene Gegenleistung zu erbringen. Wehe dem Zauberer, der später einmal einem solchen Dämon begegnet, ohne in einem Schutzkeis zu stehen.
Die Dämonen selbst sind extrem vielgestaltig: Einige haben keine feste Substanz, wabern halbdurchsichtig durch den Raum und sind nur in der Lage, jemanden heftig zu erschrecken oder seinen Geist zu beeinflussen (dafür sind die Größten aber meist zu hartnäckig), es gibt aber auch mächtigere Exemplare, die Feuer speien können, große rote Schuppen auf der Haut tragen und deren Maul vor scharfen Zähnen starrt. Meist sind die Dämonen allerdings ziemlich fett und träge, haben einen langen Schwanz mit breiter Quaste, ein normales und ein tierisches Bein (besonders geschlagen sind jene bemitleidenswerten Kreaturen mit einem Elefantenbein) und tragen zwei eher kurze Hörner auf dem Schädel. Sie verlassen sich meist auf ihre kräftigen Muskeln, Hirnschmalz ist nur sehr wenigen der ihren gegeben.

Callisto

  • Gast
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #6 am: 27.01.2010 | 13:57 »
Du hast ja einen ganz schönen Output, hast du das alles eben erst geschrieben???

ChristophDolge

  • Gast
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #7 am: 27.01.2010 | 14:01 »
Jop. Ich warte gerade auf einige HPLC-Läufe, da hab ich im Moment freie Valenzen.

ChristophDolge

  • Gast
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #8 am: 27.01.2010 | 14:31 »
Ewige Kälte

Klirrende Eiskristalle liegen aufeinander, ständig weht ein schneidender Wind neue Schneeflocken herbei, Metall sollte man direkt zu Hause lassen, friert man doch fast sofort daran fest und läuft Gefahr, dass es bei Belastung splittert wie Glas. Ja, die Ewige Kälte trägt ihren Namen zu Recht. An einigen Stellen dieser immerfrostigen Einöde gefriert offenbar sogar die Luft und bildet riesige durchscheinene Kristalle. Große Felsen ragen aus dem Boden auf und recken sich weit in den Himmel, wohl in der Hoffnung, etwas mehr Sonne abzubekommen, doch wirklich auszuhalten ist es nur am Fuße dieser Gebilde - dort, wo der Wind nicht allzustark pfeift, wo man einen Moment der Ruhe gegönnt bekommt. Der Himmel ist von einem strahlenden Azurblau und vermittelt den Eindruck, als würde man auf einen vollkommen ruhig daliegenden See starren.
Weißpelzige Jäger trotten langsam über das Eis, immer auf der Suche nach einem unglückseligen Tier, dass noch ein wenig Fleisch auf den Knochen hat, verzweifelte Wesen graben im Schnee in der Hoffnung auf ein paar grüne Triebe, aus Eislöchern steigen Tiere, die im mörderisch kalten Wasser nach Fischen jagten. Doch nirgendwo scheint man auf eine Kultur, intelligentes Leben zu treffen. Doch weit gefehlt: In der Mitte der Eiswüste erheben sich glasartige Gebäude, Festungen der Eisprinzen, die miteinander im ewigen Wettstreit um eine schöne Prinzessin liegen. Ihr Blut ist so kalt wie die Umgebung, ihnen scheint die Ödnis nichts anhaben zu können. Mit ihren Rittern und Knechten führen sie lange Kriege gegeneinander, reiten auf Schimmeln zur Jagd oder statten gar der normalen Welt einen Besuch ab, um sich ein Kind oder eine Braut zu rauben. Äußerlich sehen sie aus wie sehr kräftige Menschen, doch sind sie im innersten kalt und gnadenlos, ganz Kinder ihrer Heimat. Alles, was sie besitzen, fertigen sie aus Eis und dem, was ihnen die Tiere ihres Reiches liefern: Fell, Knochen, Sehnen, aber auch das Bein gewaltiger Fische wird verwendet, um den Eispalästen einen barbarisch anmutenden Glanz zu verleihen.
Wegen ihrer Kraft und kriegerischen Art sind die Bewohner der Ewigen Kälte in anderen Welten gefürchtet. Ein Durchbruch äußert sich in wisperndem Klirren von Eis, dem Zufrieren von Pfützen, dem Erscheinen von Rauhreif und anderen Kältephänomenen sowie einer merkwürdigen Verschiebung allen Lichts in den blauen Bereich des Spektrums. Besonders in ländlichen Gegenden sind derartige "kalte Steine" oder ähnliches oft zu finden und Gegenstand der Folklore: Oftmals bringt man der Kälte Opfer dar, um zu verhindern, dass sie sich ausbreitet oder dass Kinder oder Frauen geraubt werden. Besonders tragisch ist das Erscheinen dieser Fenster zur Kälte, wenn in der Nähe ein schöner Rosenstock oder ein großer Apfelbaum in der Blüte steht. Viele dieser Portale öffnen sich zufällig und harren auf ihre Entdeckung zu beider Seiten - die Eisprinzen bedienen sich ihrer zwar gern, scheinen aber auch nicht in der Lage zu sein, eine derartige Öffnung willentlich herbeizurufen.

Määh. Mir fehlen noch ein wenig die Plot-Hooks.

oliof

  • Gast
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #9 am: 27.01.2010 | 14:38 »
Wenn Du grad Zeit hast, kann ich ja den Startschuß geben:

weiter so!

ChristophDolge

  • Gast
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #10 am: 27.01.2010 | 14:44 »
Ich ziele erstmal auf morgen abend/nacht als Einreichungstermin.

ChristophDolge

  • Gast
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #11 am: 27.01.2010 | 14:57 »
Nichtspielercharakter-Archetypen:

- Hexe
- Bürgermeister
- Zauberer
- Arbeiter (Feldarbeiter, Stahlwerker etc.)
- strenge Hauswirtschafterin
- Feuerdämon
- Riesendämon
- Schleimdämon
- Elfee (oder ist das schon ein zu brachialer Wortwitz??)
- Riesenspinne
- Riesenmaus
- Eisprinz
- Schneewolf
- Stahlgolem
- belebte Vogelscheuche
- Dunkelalp
- sprechender Wolf
- lebende Schatztruhe
- Schnapsdieb

Ist Schnaps trinken in einem Kinderrollenspiel wirklich erlaubt oder sollte das erzieherisch-pädagogisch zumindest sanktioniert werden?

Offline Driver

  • Bloody Beginner
  • *
  • Ein riggender Barbaren-Zombie-Lunar
  • Beiträge: 31
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Driver
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #12 am: 27.01.2010 | 15:18 »
Wow, top Arbeit.  :d

Ich wollte schon immer mal "Kleiner als Jok aber größer als Jok-Jok" heißen. :D
"Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht zu allem eine Bemerkung." - Heinrich Heine

ChristophDolge

  • Gast
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #13 am: 27.01.2010 | 15:28 »
Man muss natürlich aufpassen, die Plots so zu gestalten, dass sie nicht so episch daherkommen wie in den Pratchett-Romanen, d.h. man wird nicht mal eben die Elfenkönigin k.O. schlagen - vor allem auch, weil die Größten vermutlich nicht lange genug in der Lage sind, konstruktiv ohne Unterbrechungen an einer Sache dranzubleiben.

ChristophDolge

  • Gast
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #14 am: 28.01.2010 | 08:29 »
Kleine Wasserstandsmeldung: Derzeit sind es ca. 4700 Wörter, es mangelt vor allem noch am Regelwerk, das Setting steht, genauso wie das Spielkonzept und die Charaktertypen.

Edit: Ich sehe schon jetzt, dass ich sicherlich kein sinnvolles Layout mehr hinbekomme. Hoffentlich schaffe ich es wenigstens, mal eine kleine Zeichnung unterzubringen.
« Letzte Änderung: 28.01.2010 | 08:39 von Don Dolge »

oliof

  • Gast
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #15 am: 28.01.2010 | 09:21 »
Das passt schon.

Ausserdem hindert Dich ja niemand dran, nach Abschluß der Einreichung einfach dran weiterzuarbeiten …

ChristophDolge

  • Gast
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #16 am: 28.01.2010 | 09:29 »
Das ist schon klar. Allerdings habe ich schon den Ehrgeiz, ein wenigstens halbwegs ansehnliches Produkt zu liefern ;)

ChristophDolge

  • Gast
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #17 am: 28.01.2010 | 19:55 »
In drei Stunden gebe ich ab, dann hat mein Laptop keinen Saft mehr.  :-X :verschwoer:

Offline Captain T

  • Astromykologe
  • Mythos
  • ********
  • Wir sinken!
  • Beiträge: 9.192
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: El God
    • Weltenfabrik Buchblog
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #18 am: 20.08.2012 | 01:29 »
Hui, ich glaube, hier muss mal jemand durchputzen.

Ich bin irgendwie auf meiner Platte auf eine alte Challenge-Leiche gestoßen. Hat jemand Lust, das Teil mal zu testen?
Weltenfabrik, mein Blog (inkl. Buchserie)

Sternenmeer, ein SciFi-Setting

Callisto

  • Gast
Re: [Designtagebuch] Wee free men
« Antwort #19 am: 20.08.2012 | 23:15 »
Aye.