Autor Thema: [2011 Diary] Das waren noch Zeiten...  (Gelesen 1967 mal)

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Offline Uebelator

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[2011 Diary] Das waren noch Zeiten...
« am: 28.04.2011 | 16:57 »
Ich hab da noch eine zweite Idee, an der ich parallel herumdenke und die sich für einen Oneshot vermutlich etwas besser eignet.
Ist von der Idee her eine Mischung aus "Die unendliche Geschichte", "Galaxy Quest" und... hmmm... "Gamers"?

Wenn das gewünscht wird, lösche ich meinen ersten Diary-Thread, um nicht unnötig Spam zu verursachen.


Szenerie: Der verqualmte Keller (mehr so von der Stimmung her)


Person: Loriandris (gütig und in sich ruhend)


Gegenstand: Das Dimensionstor



Ahh... die gute alte Zeit... Ihr seid zwischen 15 und 16 Jahre alt, geht alle zur Schule und schlagt euch mit den typischen Teenager-Problemen herum. Schule nervt, aber immerhin kann man so jeden Tag seine Freunde treffen. Und wenn der Unterricht vorbei ist, habt ihr Zeit im Überfluss. Was kann es da schöneres geben, als sich im Partykeller von einem von Euch zu treffen und Rollenspiele zu spielen. Als Elfen und Zwerge, Krieger und Magier durchstreift ihr fantastische Länder und erlebt haarsträubende Abenteuer.

Doch eines Tages passiert etwas unglaubliches. Ihr fangt gerade eine neue Kampagne an, und euer Spielleiter beschreibt die aufregende Flucht der Elfenprinzessin Loriandris aus den Fängen des Bösen, um eine Warnung an die freien Völker zu übermitteln. Alle Hoffnung scheint verloren, als ihre Häscher aufholen und eine Flucht unmöglich scheint. Verzweifelt vollzieht Loriandris ein magisches Ritual, um ihre Warnung an die mächtigsten Helden der Welt zu senden.

Gerade als der Spielleiter seine Stimme senkt, um dramatisch auszuholen, fegt ein Windstoß durch den ansonsten eher feuchten Keller. Heldenprotokolle wirbeln durch den Raum und Bücherseiten blättern um... Ihr alle hört plötzlich die aufgeregte Stimme einer Frau in euren Köpfen und wenn ihr genau hinseht, meint ihr, das Gesicht von Loriandris in der Spiegelung eurer Cola-Gläser sehen zu können.

“Dies ist eine Warnung an alle, die sie hören mögen... Der Magier Borbaron erschafft mit dunkler Magie eine Armee der Toten und plant, ein Tor in eine andere Dimension - Eure Dimension - zu öffnen, um diese zu unterjochen... Ich bitte euch... haltet ihn auf. Das Schicksal dieser und vieler anderer Welten hängt davon ab.”

Dann reisst der Kontak ab und es herrscht wieder Stille im Keller. Als ihr ihn verblüfft anseht, zuckt der Spielleiter unschuldig die Schultern und schwört, nichts damit zu tun zu haben.

Für euch steht schnell fest: Ihr MÜSST weiterspielen, um Borbaron und seine Armee der Toten aufzuhalten. Wenn nur diese irre wichtige Mathe-Arbeit nicht wäre. Und eure Eltern, die eh schon mit den Augen rollen, weil ihr immer diese komischen okkulten Sachen spielt. Und eure Freundinnen, die schon nerven, weil sie euch an den Wochenenden so selten sehen. Und diese blöde Angewohnheit, beim spielen gern mal eine Tüte zu rauchen, was der Konzentration nicht gerade hilft...

Wie soll man bloss die Welt retten, wenn das echte Leben kaum Zeit dazu lässt?
« Letzte Änderung: 28.04.2011 | 17:00 von Uebelator »