Umfrage

Habt ihr "Gamers shame"?

Extrem. Habe sogar schon ein paar mal überlegt aufzuhören.
Ja, total. Ich erzähle niemandem ausserhalb der Gruppe, dass ich RPGler bin.
Es geht. Wenn jemand fragt, erzähle ich davon, aber ein wenig merkwürdig fühle ich mich dabei schon.
Eigendlich nicht. Ich erzähle auch so mal davon, auch in Runden die damit garnichts anzufangen wissen.
Nö, ich bin RPGler, hab meinen Spass daran, und wer das merkwürdig findet, sein Problem.

Autor Thema: Ist euch euer Hobby ab und zu peinlich?  (Gelesen 35305 mal)

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Offline Thandbar

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Re: Ist euch euer Hobby ab und zu peinlich?
« Antwort #275 am: 20.12.2014 | 14:29 »
Dummerweise scheinen Menschen als Gruppen ihre Identität hauptsächlich dadurch zu finden, sich von anderen abzugrenzen und diese seltsam zu finden. Das hat mit dem Hobby an sich nix zu tun, das gibt es wie bereits hier erwähnt auch in anderen Bereichen. 

Hinzu kommt, dass Medien ohnehin lieber "negativ" als "positiv" berichten. Wenn man auf wertschätzende Medienberichterstattung hofft, hofft man vermutlich meist vergebens.
"Du wirst direkt in diesem Moment von einer Zilliarde grünkarierter Kakerlakeneinhörner in Tweedanzügen umzingelt, die mit Fallschirmen aus gebeiztem Vanillepudding aus der nächstgelegenen Dattelpalme springen und dich zu ihrer Avonberaterin krönen - und die Krone ist aus Dr. Frankensteins bösartig mutiertem Killernougat! Streich dir 78000 Hirnschadenspunkte ab und mach sofort eine Jodelimprovisation!"

Offline Pyromancer

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Re: Ist euch euer Hobby ab und zu peinlich?
« Antwort #276 am: 20.12.2014 | 14:34 »
Hinzu kommt, dass Medien ohnehin lieber "negativ" als "positiv" berichten. Wenn man auf wertschätzende Medienberichterstattung hofft, hofft man vermutlich meist vergebens.

Blödsinn. Die Medienlandschaft besteht nicht nur aus RTL2. In der Lokalpresse und im Regionalfernsehen wird durchgehend positiv über Rollenspieler und Rollenspiel-Cons berichtet.
Ihr findet mich im Traveller-Kanal: https://www.tanelorn.net/index.php/board,380.0.html

Offline Green Goblin

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Re: Ist euch euer Hobby ab und zu peinlich?
« Antwort #277 am: 20.12.2014 | 15:41 »
Ein Artikel aus dem New Yorker über D&D. Ist eher positiv:
http://www.newyorker.com/culture/culture-desk/dungeons-dragons-saved-my-life

Offline JS

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Re: Ist euch euer Hobby ab und zu peinlich?
« Antwort #278 am: 20.12.2014 | 15:58 »
Meiner Erfahrung nach stößt man die "Normalos" mit dem Hinweis auf Rollenspiel auch nicht automatisch ab, sondern man erntet i.d.R. Unkenntnis mit einer Prise Unverständnis; daß ein erwachsener Mensch zusammen mit Freunden am Tisch sitzt und mit einer Art Alter Ego irgendwelche "Abenteuer" erlebt, kann sich offenbar nicht jeder gut vorstellen.
Das allgemein verbreitete Wissen über Rollenspiel scheint mir somit auch sehr viel geringer zu sein als jenes über Brett- und Strategiespiele; selbst mit Tabletop kann das Umfeld schneller und mehr anfangen als mit Rollenspiel.
Das Rollenspielthema ist daher oftmals in der Schwebe, und die interessiert-skeptische Einstellung gegenüber diesem Hobby kann durch typisch rollenspielerische Anekdotenabgründe ziemlich schnell genährt oder gemehrt werden. Ich berichte Normalos daher eher zurückhaltend von diesem Teil meiner Freizeit, das kam immer recht gut an.
Wie gesagt: Meiner Erfahrung nach...

Peinlich war mir mein Hobby aber noch nie - im Gegenteil -, sondern eher Teile der Spielerschar; das habe ich wohl mit einigen anderen Diskutanten hier gemein.

Nebenbei erwähnt: Meine Freundin hat in ihrem Vorstellungsgespräch in einem sehr konservativen Konzern gepunktet, als sie auf ihre Leidenschaft für anspruchsvolle Brett-, Koop- und Strategiespiele hinwies und das auf Nachfrage ein wenig erläuterte. Die Gesprächspartner schienen sehr beeindruckt zu sein, daß sich jemand nach seinem Arbeitstag noch in derart umfangreiche Regelwerke einarbeitet und so kreativ und konzentriert sein möchte. Allerdings hat sie Rollenspiele nicht erwähnt und auch nicht, daß sie bei Descent gerne Drachen niederknüppelt oder bei X-Wing Darth Vader abballert. (Lustigerweise waren mittlerweile schon einige ihrer neuen Kollegen bei uns, um mit Begeisterung bei Descent Drachen niederzuknüppeln oder bei X-Wing Darth Vader abzuballern. Der Samen ist gesät...)
:D
« Letzte Änderung: 20.12.2014 | 16:00 von JS »
Wer gern sagt, was er denkt, sollte vorher etwas gedacht haben.
Der zivilisierte, aufgeklärte Mensch im frühen 21. Jh.: https://youtu.be/Fp9J3lUbtXQ?t=166
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Offline Weltengeist

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Re: Ist euch euer Hobby ab und zu peinlich?
« Antwort #279 am: 20.12.2014 | 16:12 »
Nebenbei erwähnt: Meine Freundin hat in ihrem Vorstellungsgespräch in einem sehr konservativen Konzern gepunktet, als sie auf ihre Leidenschaft für anspruchsvolle Brett-, Koop- und Strategiespiele hinwies und das auf Nachfrage ein wenig erläuterte. Die Gesprächspartner schienen sehr beeindruckt zu sein, daß sich jemand nach seinem Arbeitstag noch in derart umfangreiche Regelwerke einarbeitet und so kreativ und konzentriert sein möchte.

Och, vor ein paar Jahren hab ich das auch mal gebracht, weil ich gerade in so einer "so what"-Stimmung und mir der Job ohnehin nicht sooo wichtig war. War ganz lustig: Im Vorstellungsgespräch war ich, ein Abteilungsleiter (so um die 50) und sein Projektleiter (so um die 30). Natürlich hatte der Abteilungsleiter erst mal keine Ahnung, was Pen-and-Paper-Rollenspiele sind und hat sich das interessiert angehört. Dabei stellte sich raus, dass der Projektleiter erstaunlich gut informiert war. Langer Rede, kurzer Sinn: Der Projektleiter spielte selbst, aber der Abteilungsleiter wusste nichts davon, weil sich der Projektleiter nie getraut hatte, von seinem Hobby zu erzählen ;). Ich bin übrigens "trotz" der Hobby-Beichte in die nächste Runde gekommen...

Ansonsten schließe ich mich dem Konsens an, der sich hier langsam rauskristallisiert: Es ist weniger mein Hobby, das mir peinlich ist, als vielmehr bestimmte Leute, die diesem Hobby eine seltsame Färbung geben. Allerdings würde ich trotzdem keinen Wert darauf legen, einen Livemitschnitt meiner Rollenspielsitzungen unter Nennung meines Klarnamens bei Youtube reinzustellen. Und allein das lässt eben doch darauf schließen, dass es da irgendwas gibt, was mir unangenehm ist - ob es nun das Hobby selbst ist oder die zu befürchtenden Reaktionen derer, die nicht selbst im zweiten Kreis der Verdammnis stehen, muss ich wohl irgendwann mal mit meinem Psychologen besprechen... ;)
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Eulenspiegel

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Re: Ist euch euer Hobby ab und zu peinlich?
« Antwort #280 am: 20.12.2014 | 16:17 »
Allerdings würde ich trotzdem keinen Wert darauf legen, einen Livemitschnitt meiner Rollenspielsitzungen unter Nennung meines Klarnamens bei Youtube reinzustellen. Und allein das lässt eben doch darauf schließen, dass es da irgendwas gibt, was mir unangenehm ist - ob es nun das Hobby selbst ist oder die zu befürchtenden Reaktionen derer, die nicht selbst im zweiten Kreis der Verdammnis stehen, muss ich wohl irgendwann mal mit meinem Psychologen besprechen...
Würdest du denn einen Live-Abschnitt, wie du gerade Fußball spielst oder Geburtstag feierst unter Nennung deines Klarnamens bei YouTube hochladen?

Ich denke, es ist weniger das Spiel als die Vorstellung, dass Unbekannte sehen können, was ich tue, was einen da abschrecken lässt.

Offline Weltengeist

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Re: Ist euch euer Hobby ab und zu peinlich?
« Antwort #281 am: 20.12.2014 | 16:59 »
Würdest du denn einen Live-Abschnitt, wie du gerade Fußball spielst oder Geburtstag feierst unter Nennung deines Klarnamens bei YouTube hochladen?

Punkt für dich. :d

Das liegt aber eher daran, dass ich generell keine Videos von mir ins Netz lasse. Lass es mich daher umformulieren: Ich würde meinen Klarnamen nicht im Zusammenhang mit dem Hobby "Rollenspiel" im Netz finden wollen. So sind die (wenigen) Sachen, die ich bisher publiziert habe, auch allesamt unter Pseudonym. Und das ist tatsächlich ein Unterschied, denn man kann (wenn man weiß, wie ich heiße) meinen Klarnamen z.B. durchaus im Zusammenhang mit dem Hobby "Fußball" im Netz finden. Fußball ist nämlich gesellschaftlich positiv konnotiert (Sportlichkeit, Teamfähigkeit,...). Rollenspiel dagegen... naja, sagen wir: your mileage may vary. ;)

Ich gebe aber zu, dass ich da durchaus mit mir ringe und mich frage, ob man nicht gerade in die Offensive gehen sollte, eben auch um die öffentliche Meinung im eigenen Sinne zu beeinflussen. Das ist aber anstrengend, weil es erhöhten Kommunikationsaufwand bedeutet, und Zeit für zusätzliche Baustellen habe ich eigentlich nicht. Trotzdem bin ich in Versuchung... Noch bin ich nicht zu einer Entscheidung gelangt, aber gerade deshalb verfolge ich diesen Thread hier auch mit solchem Interesse: Weil er mir hilft, das Problem besser zu verstehen.
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Offline Rhylthar

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Re: Ist euch euer Hobby ab und zu peinlich?
« Antwort #282 am: 20.12.2014 | 17:31 »
Zitat
Lass es mich daher umformulieren: Ich würde meinen Klarnamen nicht im Zusammenhang mit dem Hobby "Rollenspiel" im Netz finden wollen. So sind die (wenigen) Sachen, die ich bisher publiziert habe, auch allesamt unter Pseudonym.
Wer ein bisschen clever ist und recherchiert, kennt meinen Klarnamen durch Veröffentlichungen.

Und manch einer wird ihn evtl. sogar schon gelesen haben, wusste nur nicht, dass ich mich dahinter verberge.

Schlimm? Nein. Bei meinen Schülern hat es schlimmstenfalls Neugier ausgelöst, meistens war es ihnen vollkommen egal.
“Never allow someone to be your priority while allowing yourself to be their option.” - Mark Twain

"Naja, ich halte eher alle FATE-Befürworter für verkappte Chemtrailer, die aufgrund der Kiesowschen Regierung in den 80er/90er Jahren eine Rollenspielverschwörung an allen Ecken wittern und deswegen versuchen, möglichst viele noch rechtzeitig auf den rechten Weg zu bringen."

Für alle, die Probleme mit meinem Nickname haben, hier eine Kopiervorlage: Rhylthar.

Offline Aedin Madasohn

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Re: Ist euch euer Hobby ab und zu peinlich?
« Antwort #283 am: 20.12.2014 | 18:45 »
ich stelle mal ein provokante Frage:

gibt es überhaupt ein Hobby (=Beschäfftigung in der Freizeit, die persönlichen Interessen dient), dass nicht von irgendeinem Knarzkopf schlechtgemacht wird?

Autotuner? es gibt ganze Bewegungen, die von der Verteufelung des Automobiles leben...
Fußball?  >;D sagt im Vorstellungsgespräch, dass ihr aktiv Fußballspiel spielt und zack Minuspunkte wegen des akut gestiegenen Krankheitsrisikos
                    und die passiven Fußballer? wann ist zuletzt in der Medienlandschaft NICHT Fußballfan = Hooligan-Krawalle gesetzt worden?
Modell-Eisenbahner? die werden auch nicht dafür bewundert, dass sie komplexe Schaltpläne erstellen, umsetzen und Fehlerfindungskompetenz haben
                 (und ohne wird die Anlage nicht laufen...)
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
PC/Konsolen-Gamer? willkommen in der Killerspieldiskussion (darf man einseitige Schuldzuweisungskampagnen überhaupt Diskussion nennen?)

Klatsch- und Tratschtanten? Skatbrüder? Gartenfreunde? Fahrradfahrerclubs? Wandersleute? Kegelbrüder? Schützenbrüder? Freiwillige Feuerwehr?Naturbünde?...

irgendwie ist bei allen Hobbys und Berufungen immer eine faule Stelle/ein nicht vorzeigbarer Zeitgenosse mit dabei (und sei es, dass er die Interessen seines Hobbys mit sehr spitzem Ellenbogen durchsetzt)
Aber zu gerne wird ja vor fremder Leute Haustür gekehrt...

also, grundsätzlich in beiden Richtungen den Mund halten.

Offline YY

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Re: Ist euch euer Hobby ab und zu peinlich?
« Antwort #284 am: 20.12.2014 | 19:49 »
also, grundsätzlich in beiden Richtungen den Mund halten.

Nö.

Spätestens wenn mich einer fragt, kriegt er Antwort.
Und wenn er daraufhin meint, groben Unfug erzählen zu müssen, kann man ihm auch mal übers Maul fahren.


Übrigens habe ich mich vor Kurzem in zwei recht unterschiedliche Richtungen beworben und an mehrere Bewerbungen, auch an die letztlich erfolgreiche, versehentlich den "falschen" Lebenslauf angehängt - mit Hobbies/Freizeitbeschäftigungen, die im einen Feld neutral bis positiv, im anderen aber einigen Extravorsichtigen zufolge recht negativ belegt wären.

Man kanns auch übertreiben mit "das erzähl ich besser nicht", und wenn mich eine Firma nicht einstellt, weil der Personaler dahingehend ein Depp ist, dann sollen sie eben mit einem anderen unglücklich werden.
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
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Offline Boba Fett

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Re: Ist euch euer Hobby ab und zu peinlich?
« Antwort #285 am: 20.12.2014 | 20:10 »
ich stelle mal ein provokante Frage:

gibt es überhaupt ein Hobby (=Beschäfftigung in der Freizeit, die persönlichen Interessen dient), dass nicht von irgendeinem Knarzkopf schlechtgemacht wird?
Ein "qualifizierter" Personaler wird die Existenz von Hobby und Privatleben (sofern nicht berufsabträglich) positiv bewerten, denn beides kompensiert Stress im Beruf und läßt den poteniellen Einzustellenden belastbarer werden. Insofern ist es wurstegal, was man persönlich von demspeziellen Hobby hält, sofern es nicht ungesund oder extrem einschränkend ist - wenn der Mitarbeiter besser erholt, besser motiviert und belastbarer ist, als ohne Hobby, ist das ein positiv zu bewertendes Element im Lebenslauf.
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Offline Teylen

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Re: Ist euch euer Hobby ab und zu peinlich?
« Antwort #286 am: 23.12.2014 | 09:45 »
Ich wurde beim Vorstellungsgespräch darauf angesprochen was ich in meiner Freizeit mache um auszuspannen.
Darauf kein Hobby bzw. nicht wirklich was nennen zu können wäre wohl nicht gut gekommen. Insofern stimme ich da Boba hinzu.

Daneben zeigen Hobbies an das man in der Lage ist mit anderen Menschen, also auch Kollegen, zu interagieren. Auch außerhalb der Arbeit.
Das heißt wenn man keine Hobbies angibt kann es recht schnell passieren das man als nicht zur Firmenkultur passend wahrgenommen wird.
Nur weil man ein Haar am Hobby finden kann, also zum Beispiel am Fußball, heißt das ja nicht das es jetzt keine Firmenteams mehr geben würde..
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Offline Slayn

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Re: Ist euch euer Hobby ab und zu peinlich?
« Antwort #287 am: 23.12.2014 | 10:12 »
Ich halte es da mit Boba und Teylen. Qualifizierte Personaler sollten über der individuellen Wertung eines Hobbies stehen und sich einfach nur anschauen was ein Hobby so erfordert, etwa Disziplin, Umgang mit Menschen oder Kreativität. Ich würde in dem Zusammenhang auch eher Brett- und Rollenspiele anstatt "Bücher Lesen" oder sonstigen reinen Solo-Hobbies, die keines der Oben genannten Kriterien aufweist nennen.
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Offline Aedin Madasohn

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Re: Ist euch euer Hobby ab und zu peinlich?
« Antwort #288 am: 23.12.2014 | 10:35 »
 ;D

ich schrieb: irgendeinem Knarzkopf

und ihr denkt sofort an Personaler? ~;D

von einem qualifizierten (lebenserfahrenen) Personaler erwarte ich, dass
er bei "Hobby" die Bezugspunkte (dafür habe ich das Eisenbahner-Beispiel extra einmal positiv ausformuliert)
kennt (ob er solches Kopfwissen anwendet, ist schon die nächste Frage)
bei dem zuständigen Abteilungsleiter/Manager kommen dann noch mehr Faktoren mit hinzu

wir hatten aber auch Beispiele von Treffen im Zug...es geht nicht immer nur um (hoch)professionelle Bewerbungsgespräche.
erzählt ihr ungefragt den neuen Kollegen, was ihr als Hobby treibt, oder aber wartet ihr im smalltalk genau jenen
Schlüsselsatz ab, der das Thema offiziell eröffnet (und was machst du sonst so?)?

wie YY schon sagte: wer fragt (also wenigstens ein höfliches Interesse zeigt) kriegt antwort.

Zitat
also, grundsätzlich in beiden Richtungen den Mund halten
damit bezog ich mich auf die Extrembeispiele hausieren gehen (andere also nerven) und Lästerei über andere Leute Hobby.






Offline YY

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Re: Ist euch euer Hobby ab und zu peinlich?
« Antwort #289 am: 23.12.2014 | 14:54 »
ich schrieb: irgendeinem Knarzkopf

und ihr denkt sofort an Personaler? ~;D

Das Stichwort "Vorstellungsgespräch" hast du kurz unter dem Knarzkopf selbst gebracht ;)


damit bezog ich mich auf die Extrembeispiele hausieren gehen (andere also nerven) und Lästerei über andere Leute Hobby.

Über manche Hobbies bzw. Hobbysparten darf man schon lästern... ;D
Die Beispiele, die mir da spontan einfallen, gehören aber nicht zum Großthema Rollenspiel  :)
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Eulenspiegel

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Re: Ist euch euer Hobby ab und zu peinlich?
« Antwort #290 am: 23.12.2014 | 20:15 »
Hier wird viel von qualifizierten Personalern gesprochen. Es gibt leider aber auch unqualifizierte Personaler.

Und ja: Wenn die Jobtätigkeit selber Spaß macht und man mit seinem direkten Vorgesetzten gut auskommt, will man trotzdem den Job, unabhängig davon, ob der Personaler nun qualifiziert ist oder nicht.