Autor Thema: The Matrix 4.  (Gelesen 2698 mal)

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Re: The Matrix 4.
« Antwort #75 am: 27.08.2019 | 18:21 »
Shit, wenn man hier so mitliest, krieg ich glatt Lust die ganze Trilogie nochmal zu schauen.
Vielleicht hätte ich damals mehr zu den Theorien rund um die Filme lesen sollen 😁
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Re: The Matrix 4.
« Antwort #76 am: 27.08.2019 | 18:47 »
Shit, wenn man hier so mitliest, krieg ich glatt Lust die ganze Trilogie nochmal zu schauen.
Vielleicht hätte ich damals mehr zu den Theorien rund um die Filme lesen sollen 😁

Die Theorien zum zweiten und dritten Teil sind ja meines Erachtens besser als die Filme.  ;)

Die Wachowskis haben sich bestimmt eine ganze Menge dabei gedacht. Insgesamt wirken die Fortsetzungen aber sehr prätentiös und konstruiert auf mich.
Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker aufeinander schlagen.
Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
Dann kehrt man abends froh nach Haus,
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Re: The Matrix 4.
« Antwort #77 am: 27.08.2019 | 19:24 »
Wie habe ich es mal in einem Video zur Matrix gehört:
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Joseph Joubert (1754 - 1824), französischer Moralist

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Re: The Matrix 4.
« Antwort #78 am: 27.08.2019 | 19:29 »
 :D

Haben sich die Wachowskis eigentlich selber mal dazu geäußert, was sie vorhatten, bzw. Was das alles "wirklich" bedeuten soll?
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Offline Thandbar

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Re: The Matrix 4.
« Antwort #79 am: 28.08.2019 | 14:16 »
:D

Haben sich die Wachowskis eigentlich selber mal dazu geäußert, was sie vorhatten, bzw. Was das alles "wirklich" bedeuten soll?

Ich glaube nicht. In den letzten Jahren sind, soweit ich weiß, Deutungen der Matrixtrilogie populär geworden, die die transsexuelle Erfahrung der W.s in den Mittelpunkt ihrer Deutungsversuche rücken. (Die Filme werden auf die Weise nachträglich zu einem verschlüsselten Bekenntnistext erklärt, was mich nicht so überzeugt.)
Die Frage, die Du stellst, setzt allerdings voraus, dass es in der Matrix-Trilogie überhaupt so etwas wie eine dominante, einsinnige Interpretation gebe (die dann den kompletten Text erklären und aufschlüsseln könnte), wovon ich persönlich nicht ausgehe. Ich würde eher sagen, dass man wie der Keymaker mit einem ganzen Arsenal an Schlüsseln umherlaufen muss, um sich die Filmreihe zu erschließen.

Wenn man nämlich das hier macht:

Shit, wenn man hier so mitliest, krieg ich glatt Lust die ganze Trilogie nochmal zu schauen.

fällt einem - meiner Meinung nach - sehr deutlich auf, wie wenig konkrete Informationen einem der Text eigentlich liefert. Die Vagheit und Schwammigkeit der "Erklärbär-Dialoge" sind auch nach mehrmaligen Schauen schlichtweg erstaunlich. Wir wissen am Ende als Zuschauer verblüffend wenig, auch über sehr basale Dinge werden wir völlig im Unklaren gelassen.

Deshalb sind die meisten Fan-Theorien in meinen Augen auch sehr mit Vorsicht zu genießen, da sie einzelne oft einzelne Informationszeilen und Dialogbrocken herausreißen und unzulässigerweise verallgemeinern.

Ich habe manchmal den Verdacht, dass die Wachowskis den Satz Umberto Ecos, ein Kunstwerk gewinne an Wert mit der Anzahl der möglichen Deutungsmöglichkeiten, die an es angelegt werden können, allzu wörtlich genommen haben.
Es ist nämlich allein durch aufmerksames Betrachten der Filme nicht möglich, *irgendeinen* Interpretationszugang auszuschließen oder ihm einen Vorrang über einen anderen einzuräumen. Es ist zum Beispiel sowohl möglich, den Film rein religiös als auch rein technisch zu verstehen.
(Anders gesagt: Ist der Auserwählte ein Bewusstseinsfortschritt oder nicht doch vielmehr ein Code, der den Nutzer mit beschränkten Administratorrechten und einem kleinen God-Cheat versorgt?)
Ganz klassisch in Anlehnung an den "vierfachen Schriftsinn" kann man beinahe jede Figur oder Szene allegorisch in ganz verschiedene Richtungen klappen und mal als Gott, als Prinzip, als Organ oder Element der menschlichen Psyche lesen. Und es hilft auch nicht, dass jedes versch**sene Straßenschild in der Matrix eine Andeutung auf irgendeinen Sanskrit-Text beinhaltet.

Diese bewusst inszenierte Vieldeutigkeit erreicht der Text aber auch unter anderem dadurch, dass die erklärenden Instanzen innerhalb der letzten beiden Teile sich maximal unklar ausdrücken. Es ist zum Beispiel verblüffend, dass eine Maschine wie der Architekt, die dem Anschein nach sich präzise und eindeutig artikulieren müsste, bei Lichte besehen sich noch schwammiger ausdrückt als eigentlich alle anderen Sprechrollen der Saga zusammen.
Anhand seiner beinahe 10 Minuten dauernden Erläuterungen (ergo, vis-à-vis) ist es beispielsweise *unmöglich* downzupinnen, was zur Hölle der Auserwählte nun eigentlich ist oder wo er herkommt. Das heißt, es werden sowohl Andeutungen fallen gelassen, dass er 'einfach vorkommt' oder aber 'bewusst designt' wurde.

Auch das Orakel drückt sich außerordentlich esoterisch in ihren Erklärungen aus: dass da eine Gleichung versuche, sich selbst auszugleichen, dass der Zustand des Auserwählten einem Gefühl entspräche oder dergleichen.

Wenn man versucht, Dialogelemente zur Klärung der Erzählwelt interpretatorisch einzusetzen, begeht man deshalb in meinen Augen einen Fehler: Weil das, was die W.'s mit ihren Wortwüsten zeigen wollten, genau auf das Gegenteil hinausläuft. Sprache zeigt nicht, sie verschleiert.
Demonstriert wird nicht ein aristotelisches, sondern ein postmodernes Konzept von Sprache ("Liebe ist nur ein Wort"). Das heißt, wir können uns, wenn bestimmte Wörter innerhalb der Matrix-Trilogie gebraucht werden, niemals sicher sein, ob damit auch konzeptionell dasselbe gemeint ist wie das, was wir gerade beim Gucken darunter verstehen.

Man könnte auch vermuten, dass die W.s dagegen eine andere Art von Erkenntnismöglichkeit postulieren würden - Erfahrung und Entscheidung etwa (wie das David Lynch explizit tut) -, aber auch das ist nicht so einfach. Wenn man sich etwa das Ende des dritten Teils einfach nur ansieht, wie Smith augenscheinlich "zerstört" wird, versteht man immer noch nicht, was das bedeuten soll.

Ist es nun so, dass Neo als Prinzip des Anfangs ("I came here to tell how it is going to begin") und Smith als Prinzip des Schlusses ("This is a dead end" / "I've seen this, this is the end") gemeinsam "lernen", dass sie beide nur Seiten derselben Medaille aus Tod und Wiedergeburt sind bzw. zwei Aspekte des Trimurti - Schöpfung und Vernichtung - darstellen (und der Kampf der beiden als Shivas Tandava verstanden sein soll, als Tanz, der durch Zerstörung des Kosmos und die Tötung des Todes selbst den Neubeginn der Welt ermöglicht)?
Oder bedeutet der schwingenähnliche Energieimpuls, der durch die Verkabelung Neos geschickt wird, dass die Maschinenintelligenz ganz simpel über den Code des Auserwählten ein Antivirenprogramm über Smith drüberlaufen lassen kann?

Und wenn Teil 3 den freien Willen so voran stellt, stellt sich mir wiederum die Frage, wozu man erst erblinden muss, um sehen zu können, oder was die ganze christliche Symbolik noch soll.

Hier haben sich nach meinem Eindruck die Wachowskis schlicht einen Scherz erlaubt. Schau Dir mal Minute 3:03 ff. von diesem Video an:

Sweet November

Dieser zurecht vergessene Film ist die vorletzte Arbeit Keanu Reeves, bevor er für Reloaded wieder in die Rolle Neos schlüpfen musste. Die verbundenen Augen stellen also einen denkbar trivialen Kontext zu einem weiteren Film des Schauspielers her und betonen so, dass auch Neo nur eine "Rolle", also bloße Fiktion ist.
Innerhalb der Handlung, scheint mir, soll Neo begreifen, dass nicht er "the One" ist, sondern dass alle - auch die Maschinen - "one" sind, also Teil einer platonischen Weltseele.
Diese Erkenntnis wird - wie üblich in der Trilogie - durch den Vernichtungsakt Smiths (der wie ein Schmied erschafft, indem er draufhaut) allererst ermöglicht, indem er durch die Verbrennung der leiblichen Augen die geistigen Augen öffnet. 
Dabei erkennt Neo, dass sogar die Maschinen Teil dieser Weltseele sind. Während im Krieg um Zion die Maschinen noch als die seelenlosen "Anderen" gezeichnet sind, die man ohne schlechtes Gewissen abknallen und zerballern kann, begreift Neo bereits, dass Menschen und KI Teil eines größeren Ganzen sind.
[Wie gesagt, ich finde Interpretationen innerhalb der Matrix-Reihe schwierig, aber das wäre zumindest meine Deutung.]

Wenn ich mich richtig erinnere, dann wurde zumindest der Merowinger als einer der 5(?) ehemaligen Auserwählten bei einigen Theorien angenommen.

Ich finde diese Theorie spannend und spaßig, aber auch sehr 'far fetched'.
Was den Merowinger angeht, so ging ich immer davon aus, dass er eine veraltete Version des Orakels darstellt, die menschliches Verhalten anhand einfacher Kausalitätsmuster zu berechnen versucht (und dabei nach einer gewissen Zeit zwangsläufig falsch liegt).
Bei Seraph dachte ich, er sei eine Vorläuferversion des "Agenten" aus der allerersten Matrix-Version, die - wie the One - noch fliegen durften. Aber bei ihm erfährt man ja nicht einmal die Motivation, warum er dem Orakel überhaupt hilft. Mein Verdacht war, dass auch er das perfekte Paradies wiederherstellen will und deshalb ein Ende der Matrix herbeiführen möchte, aber - keine Ahnung. :D
 
« Letzte Änderung: 28.08.2019 | 14:24 von Thandbar »
"Du wirst direkt in diesem Moment von einer Zilliarde grünkarierter Kakerlakeneinhörner in Tweedanzügen umzingelt, die mit Fallschirmen aus gebeiztem Vanillepudding aus der nächstgelegenen Dattelpalme springen und dich zu ihrer Avonberaterin krönen - und die Krone ist aus Dr. Frankensteins bösartig mutiertem Killernougat! Streich dir 78000 Hirnschadenspunkte ab und mach sofort eine Jodelimprovisation!"

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Re: The Matrix 4.
« Antwort #80 am: 28.08.2019 | 20:44 »
Grade gesehen, dass die Matrix-Trilogie auf Netflix ist und gleich mal den ersten Film gesehen. Ich hatte total vergessen, dass der Architekt (indirekt) schon im ersten Film vorkommt.
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Joseph Joubert (1754 - 1824), französischer Moralist

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Re: The Matrix 4.
« Antwort #81 am: 28.08.2019 | 20:51 »
Zitat
Es ist nämlich allein durch aufmerksames Betrachten der Filme nicht möglich, *irgendeinen* Interpretationszugang auszuschließen oder ihm einen Vorrang über einen anderen einzuräumen. Es ist zum Beispiel sowohl möglich, den Film rein religiös als auch rein technisch zu verstehen.

Das gleiche kann man auch über fast alle Filme von Jarmusch, Lynch oder Arronofsky sagen... man kann "Broken Flowers" als Bibelallegorie lesen und das ist ein legitimer Zugang. Und auch wenn es nicht die "vorrangige" Deutung gibt, so ist gerade der Gedanke, die Biografie der Kunstschaffenden aus der Deutung rauszunehmen doch eine, die ich deutlich weniger ernstnehmen würde.
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Offline Seraph

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Re: The Matrix 4.
« Antwort #82 am: 29.08.2019 | 07:13 »
Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir Fans einfach viel, viel zu viel in Filme hinein interpretieren und dass sich höchstens hinter 20% der von uns ersponnenen Verbindungen, Hinweise und Theorie überhaupt irgendwas Handfestes verbirgt. Der Rest ist dann einfach ein "looks kewl".
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Re: The Matrix 4.
« Antwort #83 am: 29.08.2019 | 07:29 »
Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir Fans einfach viel, viel zu viel in Filme hinein interpretieren und dass sich höchstens hinter 20% der von uns ersponnenen Verbindungen, Hinweise und Theorie überhaupt irgendwas Handfestes verbirgt. Der Rest ist dann einfach ein "looks kewl".
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Allerdings wäre ich vorsichtig jetzt ins andere Extrem zu gehen. Fast alle Filme haben Messages, die sie zum Zuschauer transportieren wollen. Die sind aber meistens wesentlich basaler und einfacher zu dekodieren, als man nach den Myriaden von Film-Theorien denken könnte.
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Offline lowfyr

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Re: The Matrix 4.
« Antwort #84 am: 29.08.2019 | 08:41 »
Matrix ist eigentlich das Paradebeispiel, das auch zuviel in einen Film hineininterpretiert werden kann. Und das viele Leute den Film zu kompliziert fanden.

Offline Aedin Madasohn

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Re: The Matrix 4.
« Antwort #85 am: 29.08.2019 | 09:12 »

Die Wachowskis haben sich bestimmt eine ganze Menge dabei gedacht


und sie haben alles richtig gemacht! noch heute - genau jetzt hier - reden/lesen/kopfgrübeln - wir immernoch über längst verflossene Filme.
Die Marke "Matrix" wurde aufgebaut und zieht augenscheinlich immer noch  ;) WOW! kriegt das als Filmemacher mal hin...

und wenn jetzt: ich will die Überschau! Netflix, alle drei hintereinander-Klick! passiert, dann klingelt ja wieder die Kasse  8)



Offline tartex

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Re: The Matrix 4.
« Antwort #86 am: 29.08.2019 | 09:24 »
Matrix ist eigentlich das Paradebeispiel, das auch zuviel in einen Film hineininterpretiert werden kann. Und das viele Leute den Film zu kompliziert fanden.

Wer fand den Film zu kompliziert? Der kam bei allen Schulabrechern, die ich kenne, extremst gut an.
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Re: The Matrix 4.
« Antwort #87 am: 29.08.2019 | 10:10 »
Ich glaube das bezog sich auf die beiden Nachfolger der Trilogie.
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Re: The Matrix 4.
« Antwort #88 am: 29.08.2019 | 10:30 »
Wer fand den Film zu kompliziert? Der kam bei allen Schulabrechern, die ich kenne, extremst gut an.

Die haben aber alle auch extrem viele Drogen konsumiert.  ~;D
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Re: The Matrix 4.
« Antwort #89 am: 29.08.2019 | 15:02 »
Grade gesehen, dass die Matrix-Trilogie auf Netflix ist und gleich mal den ersten Film gesehen. Ich hatte total vergessen, dass der Architekt (indirekt) schon im ersten Film vorkommt.

Kannst du mich hier erhellen? Ich meine Teil 1 noch ziemlich gut im Kopf zu haben.
Der Part mit dem Architekten ist mir aber vollständig entgangen.

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Offline Thandbar

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Re: The Matrix 4.
« Antwort #90 am: 29.08.2019 | 15:26 »
Kannst du mich hier erhellen? Ich meine Teil 1 noch ziemlich gut im Kopf zu haben.
Der Part mit dem Architekten ist mir aber vollständig entgangen.

Ich glaube, gemeint ist die Verhörszene, die mit einem Zoom durch Monitore hindurch eingeläutet wird, die 1:1 wie die späteren Bildschirme im Zimmer des A. aussehen.
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Re: The Matrix 4.
« Antwort #91 am: 29.08.2019 | 15:31 »
Kannst du mich hier erhellen? Ich meine Teil 1 noch ziemlich gut im Kopf zu haben.
Der Part mit dem Architekten ist mir aber vollständig entgangen.
Wenn Neo verhaftet wird, kommt er in ein Untersuchungszimmer. Dieses Untersuchungszimmer siehst Du zuerst durch die Überwachungskamera auf mehreren Bildschirmen gleichzeitig. Diese Anordnung und das Aussehen der Bildschirme sieht genauso aus wie die entsprechende Anordnung der Bildschirme beim Architekten. Ich weiss natürlich nicht, ob beim Drehen des ersten Teiles der Architekt den Wachowskis im Kopf rumgespukt ist, aber in Hinblick auf den zweiten Teil passt es, dass der Architekt das Untersuchungszimmer auf den Bildschirmen hat.
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Offline lowfyr

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Re: The Matrix 4.
« Antwort #92 am: 30.08.2019 | 10:22 »
Wer fand den Film zu kompliziert? Der kam bei allen Schulabrechern, die ich kenne, extremst gut an.

In Interviews wurde oft gesagt, das  Leute Schwierigkeiten hatten  Realität und Simulation zu unterscheiden.

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Re: The Matrix 4.
« Antwort #93 am: 30.08.2019 | 10:37 »
In Interviews wurde oft gesagt, das  Leute Schwierigkeiten hatten  Realität und Simulation zu unterscheiden.

DAS trifft aber auch auf 80% der leute mit denen ich auf der arbeti zu tun habe auch zu.
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Re: The Matrix 4.
« Antwort #94 am: 30.08.2019 | 10:38 »
DAS trifft aber auch auf 80% der leute mit denen ich auf der arbeti zu tun habe auch zu.
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Re: The Matrix 4.
« Antwort #95 am: 30.08.2019 | 11:00 »
In Interviews wurde oft gesagt, das  Leute Schwierigkeiten hatten  Realität und Simulation zu unterscheiden.

Ist das nicht der Punkt? Baudrillard und so.
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Offline lowfyr

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Re: The Matrix 4.
« Antwort #96 am: 30.08.2019 | 13:59 »
Im Film vielleicht. Aber als Zuschauer ist das ja eigentlich nicht so kompliziert. Die Filme versuchen halt das mit pseudophilosophischem Geschwurbel das zu überdecken. Das wird mit 2+ 3 nur schlimmer.


Glaube auch nicht das der Architekt so von Anfang an geplant war. Die weiteren Pläne kamen vermutlich erst als Matrix so erfolgreich wurde. Dafür ist der Übergang zwischen 1+2 zu unrund.

Offline Thandbar

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Re: The Matrix 4.
« Antwort #97 am: 30.08.2019 | 14:24 »
Der erste Teil hat, philosophisch gesehen, für mich eher was von Platons Höhlengleichnis (oder Descartes' bösem Geist).

Das heißt, es gibt eine unechte Welt der Täuschung, die die gefangenen Menschen fälschlicherweise für die Realität halten, während es Befreite gibt, die versuchen, den Gefangenen die richtige Wirklichkeit zu zeigen.

Der Unterschied zu Platon ist, dass in Matrix die echte Welt gerade die materielle, und nicht die geistige Welt ist. In Teil 2 wird das ganz deutlich gemacht, also dass Zion selber die "Höhle" darstellt, in der die Flammen des Höhlengleichnisses flackern, und da stampft man mit den nackten Füßen auf den Boden und schwitzt beim Tanz usw., die Materie erscheint da also in der Gestalt, die Smith schon in ihrer bloßen Simulation so widerlich fand. 

In Teil 2 und 3 ist der Twist dann nicht, dass Zion ebenfalls nur eine Illusion ist (wie viele Fans bei Erscheinen des zweiten Teils spekuliert hatten), sondern dass die Matrix eben auch "wirklich" ist, was - vermute ich - die Nebenhandlung um Sati und ihre Familie rüberbringen soll. Es geht also dann nicht mehr darum, die falsche Matrix zu überwinden, um im echten Zion zu landen, sondern alle Ebenen der Existenz in Harmonie miteinander zu bringen (Körper, Seele, Geist). 
« Letzte Änderung: 30.08.2019 | 14:27 von Thandbar »
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Re: The Matrix 4.
« Antwort #98 am: 30.08.2019 | 14:26 »
Ob die beiden Wachowskis schon an weitere Teile gedacht hatten bei Dreh des ersten Teils ist mir ziemlich egal. Als ich aber den ersten Teil vor ein paar Tagen angesehen habe, waren noch einige Details von den folgenden Teilen noch in Erinnerung. Das führte dazu, dass die Geschichte sich für mich geändert hat. Meine Einstellung zu einigen Charakteren zum ersten Sehen, hat sich da teilweise schon deutlich geändert.
Mal sehen wie die anderen beiden Filme sich anfühlen...
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