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Suche nach Systemen, in der die Spieler sich Häuser oder Städte bauen können

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Skeeve:

--- Zitat von: LushWoods am 31.10.2016 | 15:25 ---Wie schon erwähnt, für Savage Worlds gibt's was im Superpowers Compendium. Covert Ops bietete einfachen Basenbau und soweit ich weiß Contact auch.
Pendragon hat da auch was, aber nur ganz minimal.
Ansonsten fallen mir nur Subsysteme zur Personalverwaltung ein, oder eben "Reichsverwaltung" im größeren Stil.

--- Ende Zitat ---

Da bin ich dann wohl mit dem Dungeonslayer-Ableger DS-X (auch mit Basenbau) fehl am Platz...

Runenstahl:

--- Zitat von: Metamorphose am  1.11.2016 | 20:17 ---Grosse Auswirkung hat es nicht, jedoch macht das individuelle Zusammenstellen eines Hauses Spass und kann Teil von Gesprächen in der Gruppe werden.
Bei einem Dorfaufbau stelle ich es mir so vor, dass man ein Siedler-Lite herstellen könnte.
--- Ende Zitat ---

Also ein System das all das bietet fällt mir nicht ein, wobei "Game of Thrones" verhältnismäßig detaillierte Regeln zum Provinzausbau hat.
Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, dann hatte "Rogue Trader" zumindest Zufallstabellen was für Spezialräume es an Bord des Raumschiffs gab (von Büchereien über Kathedralen war da so einiges... glaube ich).

Ich selbst leite gerne Kampagnen bei denen es darum geht ein Dorf / Reich / Provinz auf- oder auszubauen. Damit das ganze dann eben nicht zum Meta-Minispiel verkommt halte ich diese Werte jedoch nur grob fest. In der derzeitigen Kampagne hat man folgende Werte:
-Bauern (gibt an wie schnell das Dorf wachsen kann, Proben darauf werden durch die anderen Werte reduziert)
-Wohlstand (fasst Händler, Handwerker etc. zusammen, gibt an wie gut man am Ort selbst Sachen kaufen kann. Je höher der Wert, desto wahrscheinlicher findet man auch exotische Gewerbe / Güter zu vernünftigen Preisen vor Ort. Ein Wohlstandwert hilft auch dabei die Bevölkerung bei Laune zu halten)
-Militär (fasst den Stand der Waffenkammern, Milizen, Festungsanlagen und Vollzeitsoldaten zusammen)

Bei Bedarf kann jeder einzelne Wert noch weiter aufgebrochen werden, was bei uns bislang nicht nötig war, und in Zukunft wohl am ehesten Militär und Wohlstand betreffen wird. Heißt: Man legt fest wie sich der jeweilige Wert zusammensetzt bzw was für Besonderheiten es da gibt (z.B. eine Zucht für Reitgreife bei einem hohen Wohlstandswert oder ob sich der Militärwert eher auf Milizen oder eher auf eine Berufsarmee bezieht).

Abgesehen davon mache ich mir noch Notizen zur "Loyalität" der Bevölkerung und den Beziehungen zu den Nachbarn. Reicht für unsere Zwecke völlig aus weil wir eben kein völlig getrenntes Minispiel haben wollen das zuviel Zeit des eigentlichen Abenteuers frißt (wir machen eine Probe mit Bauern - Wohlstand & Militär. Bei Erfolg können die Spieler einen der Werte erhöhen).

Wie immer ist es wichtig mit der Gruppe zu sprechen um zu sehen was die eigentlich wollen. Ich kenne Spieler die hätten durchaus Bock eine Wirtschaftssimulation mit leichten RP-Einlagen zu spielen, während andere halt lieber Rollenspiel betreiben und übertrieben aufwendige Nebensysteme als sehr störend empfinden. Tipp: Immer genau mit den Spielern absprechen ob die überhaupt (alle) Bock auf sowas haben.

Woodman:
Vielleicht ist die Castle Builder Reihe von Richard T. Balsley nen Blick wert http://www.drivethrurpg.com/browse/pub/9050/Richard-T-Balsley, da geht es aber nur systemunabhängig um den Bau und Unterhalt von mehr oder weniger gut befestigten Gebäuden. Aber in einem eher detaillierten System gibt es wahrscheinlich schon Preise und Auswirkungen für Bibliotheken, Labors und ähnliches.

Holothuroid:
Oh, ja, wo Rhyltar Rogue Trader sagt: Bei Uncharted Worlds kann man auch Räume ins Raumschiff bauen.

JS:
Pendragon bietet umfangreiche Regeln für die Lehensverwaltung, -entwicklung und den Gebäudebau. Auch beim DSA-Abenteuer "Sturmgeboren" gibt es ein paar Regeln und Ansätze dazu.

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