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Eskapismus-Debatte und der Stand von Fantasy in Deutschland
auerochse:
--- Zitat von: 6 am 21.11.2016 | 17:56 ---
Um Dir mal die Einstellung damals klarzumachen: 1980 kam der Bakshi-Herr der Ringe raus und natürlich sind meine Eltern mit mir in den Film gegangen. Ist ja schliesslich Zeichentrick und Fantasy. Also was für Kinder.
Also ja: In Deutschland war zumindest in den 70-er und 80-er Fantasy etwas für Kinder und wie ich bei der Distribution für Mara und die Feuerbringer feststellen musste gilt das wohl heute noch genauso... zumindest für deutsche Filme...
--- Ende Zitat ---
waren da nicht deine eltern ein wenig geschockt, was da mr. anti-disney ralph bakshi bot?
El God:
Ich vermute, darauf wollte er hinaus :) Der Schock dürfte ähnlich ausgefallen sein wie bei "Watership Down"...
6:
--- Zitat von: auerochse am 21.11.2016 | 20:37 ---waren da nicht deine eltern ein wenig geschockt, was da mr. anti-disney ralph bakshi bot?
--- Ende Zitat ---
Sicherlich. (Ich denke aber Caligula, den sie ein paar Tage oder Wochen vorher gesehen haben, hatte den Schock vollständig überschockt. Sie können sich mittlerweile nicht mehr erinnern, dass sie mit mir in dem Film drin waren. ;))
Mich hatte es damals allerdings ziemlich geflasht.
"Watership Down" habe ich übrigens noch nicht gesehen.
KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
Nebenbei gesagt - ich finde es viel schlimmer, wenn den Leuten ein Film oder Buch als historisch verkauft wird, und es dann in 99,9% der Fälle viel üblerer eskapistischer Mist ist, der dann auch noch für Realität gehalten wird.
Dann doch lieber gleich den Ansatz "Huhu, das ist eine erfundene Welt!" Das ist ehrlicher.
Hätte Ridley Scott al seine "Historien"-Filme als Fantasy angeboten, hätte ich den Kinobesitzern etliche zerbissene Armlehnen ersparen können (Ausser die Duellisten, der ist geil, und basiert auf wahren Begebenheiten). :)
Kurz gesagt, lieber Michael Ende als Rosamunde Pilcher. ^-^
El God:
--- Zitat von: Kwuteg Grauwolf am 21.11.2016 | 21:19 ---Nebenbei gesagt - ich finde es viel schlimmer, wenn den Leuten ein Film oder Buch als historisch verkauft wird, und es dann in 99,9% der Fälle viel üblerer eskapistischer Mist ist, der dann auch noch für Realität gehalten wird.
--- Ende Zitat ---
Das schlimmste, was ich in dieser Richtung gelesen und erlebt habe, ist "Die Päpstin". Von diversen Hurenammenmarketenderinnenromanen, deren Protagonisten allesamt emanzipierter, religionskritischer und rationaler sind als selbst die meisten Hausfrauen heute, mal abgesehen.
Aber lieber ganz zurück zu Fantasy ;-)
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