Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
DSA3, Midgard, Aborea - System für Neulinge?
Greifenklause:
--- Zitat von: Skyrock am 21.12.2016 | 14:28 ---Das Steigerungssystem selbst war eine der besten Sachen an DSA3. Das Problem war eher, dass es jede Stufe zu viele Würfe gab, besonders bei Zauberern.
--- Ende Zitat ---
:o :o :o WHAAAAAT?!?
Außerdem lud es geradezu zu Missbrauch ein. Selbst sonst ganz vernünftige Spieler mogelten hinundwieder beim Steigern.
Und ich habe eeecht keinen Bock mehr auf oberlehrerhaftes ÜberdieSchulterschauen.
Ich bin strikt gegen Würfelsteigern.
(Lediglich bei Cthullhu konnte ich damit leben).
Ich bin auch gegen harte Stufen.
Wer das als Anfänger liebt, bitte sehr. EDIT Kann ich mir als Oneshot, kurzweiligen Ausflug durchaus vorstellen. Insbesondere für Anfänger mag ein Stufensystem und/oder Klassensystem seinen Vorteil haben. Darüber hinaus kann ich mir den Reiz nur schlecht vorstellen. Mag Geschmacksache sein EDIT ENDE
Ich will nur darauf hinweisen EDIT, dass Stufen-, Klassen- und insbesondere Würfelsteigerungssysteme auch entscheidende Nachteile haben. EDITENDE
felixs:
--- Zitat von: dunklerschatten am 21.12.2016 | 14:20 ---So etwas kann man doch auch gut mir DS abbilden.
--- Ende Zitat ---
Geht so. Ich mag Dungeonslayers. Aber das System ist offensichtlich ein vor allem taktisches und vor allem auf die Simulation von Kampf- und Actionszenen ausgelegt. Wollte man damit etwas anderes spielen, müsste man es anpassen. Der ganze Bereich sozialer Interaktion fehlt bei den Talenten. Kann man trotzdem machen, geht auch gut. Aber es lädt eben nicht gerade dazu ein.
Es ist eben vor allem ein altmodisches Dungeon-Spiel. Und das ist gut so. Es kann viel mehr sein, ist es aber in der vorliegenden Form eben nicht.
Bezüglich Dungeonslayers ist es aber ganz einfach: Wer es interessant findet, schaue es sich doch einfach mal an. Das pdf gibt es ja für umsonst. Und es ist ein tolles Spiel.
D. M_Athair:
--- Zitat von: dunklerschatten am 21.12.2016 | 14:08 ---Wie kommst du denn auf das schmale morsche Brett ?
--- Ende Zitat ---
Lies genau! Da steht das Wörtchen "besonders". Und im Kontext sollte klar sein, dass es sich hierbei um ein verstärkendes Wörtchen handelt. Also nochmal: DungeonSlayers ist kein Spiel das einen besonderen! Schwerpunkt auf Kämpfe (und sich dabei gegenseitig pushenden SC) legt. Jedenfalls im Vergleich zu D&D 3+ oder Savage Worlds.
Ähnliches sagst du ja selbst mit diesem Beitrag:
--- Zitat von: dunklerschatten am 21.12.2016 | 14:20 ---Ne hast du denke ich richtig verstanden, aber wo ist das Problem.
So etwas kann man doch auch gut mir DS abbilden.
--- Ende Zitat ---
--- Zitat von: felixs am 21.12.2016 | 14:44 ---Der ganze Bereich sozialer Interaktion fehlt bei den Talenten. Kann man trotzdem machen, geht auch gut. Aber es lädt eben nicht gerade dazu ein.
--- Ende Zitat ---
Der Bereich fehlt bei den meisten klassischen Rollenspielen weitgehend. Es gibt auch eine weitverbreitete (eher "konservative") Schulmeinung von Rollenspielern, die glauben Spielmechanismen für Soziales wären grundsätzlich unbrauchbar, weil der Bereich zwingend ausgespielt werden müsse. So gesehen muss die Struktur der Regeln von DS kein Nachteil für das, was der Themenersteller vor hat, sein.
--- Zitat von: Greifenklause am 21.12.2016 | 14:43 ---Ich bin strikt gegen Würfelsteigern.
[...]
Ich bin auch gegen harte Stufen.
Wer das als Anfänger liebt, bitte sehr.
--- Ende Zitat ---
Alle drei Aussagen machen mich froh darüber, dass ich nicht mit dir zusammen spielen muss.
JS:
13th Age Deutsch
- Einfache Basis- und Kampfregeln für beiden Seiten
- Vielfältige Charaktermöglichkeiten
- Spielwelt und Monster sind im GRE enthalten
- Viele Freiheiten für den SL und kreative Spieler
- Designanmerkungen der Autoren
- Große Setting- und Abenteuerfülle durch Nähe zum d20-System
Etwas nachteilhaft: Gliederung, Erklärstil
Greifenklause:
--- Zitat von: Clausustus Doom Occulta am 22.12.2016 | 00:41 ---
--- Zitat von: Greifenklause ---#
....
Ich bin strikt gegen Würfelsteigern.
Ich bin auch gegen harte Stufen.
Wer das als Anfänger liebt, bitte sehr.
...
--- Ende Zitat ---
Alle drei Aussagen machen mich froh darüber, dass ich nicht mit dir zusammen spielen muss.
--- Ende Zitat ---
Was ich bei Aussage 1 und 2 verstehen kann... ist halt Geschmacksache.
Bzgl Aussage 3 verstehe ich es nicht, sage ich doch nur:
Wenn er (der TE) dies mag, kann ich das irgendwie nachvollziehen, sind doch Stufensysteme o.ä.
beispielsweise bei MMoRPG recht beliebt, auch bei dem von mir vergötterten Fallout.
Ich kann verstehen, dass man sowas mag.... als OneShot, ersten Zugang** oderoder.
Mein Ding sind (harte*) Stufen und dergleichen aber grundsätzlich nicht, da ich sie als zu sklavisch empfinde und sich lange Zeit nichts tut. Ich sehe den Vorteil schlichtweg nicht.
Was mich an "Steigern durch Würfeln" stört hatte ich ja bereits verdeutlicht:
--- Zitat ---Außerdem lud es geradezu zu Missbrauch ein. Selbst sonst ganz vernünftige Spieler mogelten hinundwieder beim Steigern.
Und ich habe eeecht keinen Bock mehr auf oberlehrerhaftes ÜberdieSchulterschauen.
--- Ende Zitat ---
Hinzukommt, dass man oft nicht steigern kann, was man im primären Fokus hat (aus Würfelpech) und statt dessen sekundäre oder tertiäre Sachen gesteigert werden.
Eine Ausnahme war in der Tat Cthullhu, da hat mich die Würfelsteigerei weniger gestört, kann aber nicht sagen warum.
----
* Splittermond hat beispielsweise ein "weiches" Stufensystem.
Damit komme ich nach anfänglicher Skepsis gut klar.
** Das Wort "Anfänger" mag man da abwertend wahrnehmen, hmja, sorry meinerseits.
Ich sehe es halt so: Anfangs mag das einem irgendwie noch Arbeit abnehmen, ein Stufen-/Klassen-/Würfelsteigerungssystem (letzteres weniger), aber später stört es nur meinen Flow und meine Kreativität, meine Immersion
Mir mögen da aber Daten fehlen, die ich noch nicht beachtet habe...
EDIT Habe den Ursprungspost mal angepasst.
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