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Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi

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Chiungalla:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Das Problem ist doch, dass wir (dank Leuten wie tartex  >;D ) in einer Zeit leben in der erwartet wird, dass wir unsere Gefühle (und unseren Geschmack) begründen, als wären sie das Resultat einer logischen Abwägung. Sind sie aber eigentlich nie, weil der Mensch kein sehr rationales Wesen ist. Wir kennen die tatsächlichen Gründe fast nie, weil sie außerhalb unseres Bewusstseins liegen. Und wir können sie auch nicht ohne weiteres in Erfahrung bringen, weil sie dadurch auch unserer Wahrnehmung nicht zugänglich sind. Das was wir dann am Ende abliefern ist in aller Regel nicht der wirkliche Grund für unsere Gefühle, sondern eine plausible Erkärung / Entschuldigung / Begründung warum wir so fühlen. Oft die erste die uns eingefallen ist. Und wenn wir Pech haben veranlasst das den anderen dazu, dass er mit uns über diese (nicht wirklich zutreffenden) Gründe diskutieren möchte in der Hoffnung unsere Gefühle so zu beeinflussen, statt unsere Gefühle einfach als solche zu akzeptieren und zu respektieren.

Daher ist es meiner subjektiven Meinung nach grundsätzlich besser Gefühle anderer nicht zu hinterfragen sondern sie zu akzeptieren. Und auch wenn es aus diversen Gründen Sinn ergibt seine Gefühle und Gedanken zu reflektieren ist keiner davon anderen darüber Auskunft zu geben warum man so fühlt wie man fühlt. Und mir wäre sehr daran gelegen, dass wir mehr dorthin kommen, wo die Leute nicht zickig aber selbstbewusst sagen können: "Das ist mein Empfinden. Weder kann noch will ich das begründen. Ist einfach so und entzieht sich meiner Kontrolle".

Das nur ganz in Kürze, weil völlig off-topic.

tartex:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Hat noch keinem geschadet, sich selbst zu hinterfragen.  :P Klar mag die Selbstanalyse fehlerbehaftet sein, aber besser gar nicht mit irgendwas anfangen, weil es schiefgehen kann? Im sogenannten postfaktischen Zeitalter sehe ich es nicht als so ein großes Problem an, wenn man Leute zum Nachdenken ermutigt.

Ich stimme aber zu, dass meist zuerst ein emotionales Geschmacksurteil kommt, und man dann darum ein Gerüst aus Erklärungen zimmert, warum das so ist. Aber ich Leute trotzdem lieber mit einem Zündholz Teile des Gerüst aus, als es gleich finster zu lassen, weil man eh kein umfassendes Bild kriegt.

Nach vielen Jahren kriegt man evtl. vielleicht doch den einen oder anderen Gesamteindruck zusammen. Und über was redet ihr denn so mit euren Freunden und Partnern??? :D Das Abendessen?  ::)

Blanchett:
Ich freue mich auf den 8ten Teil und bin gespannt....

(Ich persönlich fand den 7ten Teil auch richtig gut. Nur das Ende von Han Solo hätte, wenn es schon geschehen musste, etwas spektakulärer sein können und nicht so "feige")

Chiungalla:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Der erste Absatz und die zweite Hälfte des zweiten lassen mich massiv daran zweifeln, dass Du meinen Beitrag aufmerksam gelesen hast. Ins besondere den Teil das es viele gute Gründe fürs reflektieren gibt scheinst Du völlig zu ignorieren.

Bei sehr guten Freunden und Partnern sind wir dann ja in der Situation, dass es Sinn ergeben kann den anderen ins "private" Reflektieren miteinzubeziehen. Weil der einen ja dann oft auf Denkfehler und Dinge die man übersieht hinweisen kann.

Das ist aber ein Verhalten das problematisch wird, wenn man gleich mit jedem unaufgefordert eine Seelenschau beginnen möchte, nur weil er eine Meinung geäußert hat. Aber selbst darauf wollte ich nicht hinaus. Mein Punkt war vielmehr, dass die wenigsten Meinungen gut oder logisch begründet sind. Mit der Frage nach dem "Warum?" nötigt man den anderen zu einer Erklärung die er gar nicht abgeben wollte. Und ihm anschließend die Argumente auseinander zu nehmen in der Hoffnung seine Meinung zu ändern zwecklos und auch ein wenig übergriffig.

Womit ich nicht sagen möchte, dass mir das auch regelmäßig passiert.  8)

Teylen:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Man kann auch eine ausschließlich positive Meinung argumentieren.
Das macht sie nicht wahrer oder weniger wahr, solider oder weniger solider, intelligenter oder dümmer als diejenigen die ihre negative Meinung zu einem Film mit Argumenten unterfüttern. Dieser "Oh, wenn du nix zu meckern hast bist du ein dummer, emotionsgesteuerter Konsument"-Elitarismus kekst mich regelmäßig an,...

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