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Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
Talasha:
Hallo, gerade zurück aus dem Film. Insgesammt sehr sehr positiv. Darf ich General Hux in Zukunft als "Den Schwanzlosen" bezeichnen? Damaron der Überflüssige Poe, immer noch das gleiche Drehbuchverbrechen wie in VII, (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)wenigstens fällt er auf die Schnauze. FN2187 putzte wohl alles im First Order, aber wie gewohnt nicht übel, seine Szenen gefallen mir gut und er hat auch schön Charakter. Phasma diesmal ohne würdelose (Ab-)Fall-Szene :d . Luke Skywalker Top, auch wenn ich verstehen kann wieso Mark Hamill die Rolle nicht mag. Leia auch sehr gut, bei der fällt mir besonders auf das sie wohl am Botox, bzw. am Make up gespart hat, diesmal kein allzu großes CGI-Gefühl bei ihren Szenen. Weitere Positive Dinge: Es gibt Anleihen aus IV aber diesmal so dezent das sie Heimatgefühl vermitteln, und nicht wie in VII das Gefühl das JJ neben einem sitzt, einem anstubst und mit dämlichen Grinsen auf die Leinwand deutet(Ja ich habe immer noch das bedürfnis ihm ins Gesicht zu schlagen.).
Die schönste Szene war für mich aber die letzte.
Die schwächsten? Die Snoke/Hux-Szene.
Lyonesse:
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 22.12.2017 | 19:48 ---Sir Alec Guinness
"What I didn't tell him was that I just couldn't go on speaking those bloody awful, banal lines. I'd had enough of the mumbo jumbo,"
--- Ende Zitat ---
Hihi, die Story kannte ich zwar, aber mir fällt da eine Parallele zu Sean Connery auf, der aus ähnlichen Gründen
auf die Rolle des Gandalf verzichtete - glaube, PJ wollte ihn unbedingt -, und damit auch locker auf einen drei-
stelligen Millionenbetrag, wenn man alles zusammenrechnet. Nicht mal Christopher Lee konnte ihn umstimmen. ~;D
tartex:
Sean Connery wurde eh schon mit Zardoz unsterblich - zumindest in meiner Ecke des Kosmos.
Naja, 1973/74 war er noch jung und brauchte das Geld. ;D (Man lese nur Punkt 8 und 9 vom verlinkten Artikel.)
Talasha:
--- Zitat von: tartex am 22.12.2017 | 19:56 ---Tja, das sind Fragen, die man wohl The Force Awakens stellen muss. The Last Jedi arbeitet mit dem Material, das VII vorgesetzt hat.
Zumindest scheint der Todessternplanet doch nicht völlig sinnlos gewesen zu sein, sondern hat tatsächlich Kernwelten zerstört.
Und Coruscant ist als Prequel-Element wohl auf der Tabuliste.
--- Ende Zitat ---
Der Todesplanet hat halt die komplette Regierung ausgeschaltet vermutlich war dort auch der Generalstab usw. usf. dabei. Deshalb dürfte das Militär der Republik ohne Führung gewesen und damit größtenteils leichte Beute sein.
alexandro:
--- Zitat von: Settembrini am 22.12.2017 | 20:33 ---Wenn ich irgendwas in den ersten 90 objektiv sagen kann: es war nach 20 Minuten nicht mehr spannend, es zog sich.
--- Ende Zitat ---
Fand ich nicht. Es ging wirklich Schlag auf Schlag. Evtll. kommt der verzerrte Eindruck dadurch zustande, dass man ein bestimmtes "Ende" der Szene erwartet hat, es dann aber ganz anders kam (etwa bei Reys Kampf mit Luke, der Szene im Thronsaal oder Poes Meuterei - da ist immer sehr viel passiert, aber größtenteils halt, nachdem die Szene vermeintlich "durch" war).
Meine persönliche Hitlist:
1.) TESB (aus ähnlichen Gründen wie TLJ - radikaler Bruch mit den Erwartungen und es passiert einfach mehr, als in den anderen Filmen - und gegen fast 40 Jahre Vorsprung im kollektiven Zeitgeist (inklusive der ikonischen Mandela-Szene) kann TLJ einfach nicht anstinken)
2.) TLJ (aus den schon erwähnten Gründen)
3.) RotJ (Leichtfüßig und verspielt, zumindest ein interessanter Twist und eine gut aufgelegte Cast)
4.) ANH (macht ein paar Umwege und läuft in ein paar Sackgassen (was der Produktionsgeschichte des Films geschuldet ist und kein Fehler von George Lucas ist), aber prinzipiell ein guter Film)
5.) TFA (ja, ziemlich viel Wiederholung - aber das war imo auch notwendig, um einer neuen Generation begreifbar zu machen, was Star Wars damals für uns ausgemacht hat)
6.) TPM (ähnlich leichtfüßig und verspielt wie RotJ, allerdings reißen die offensive CGI und die hölzerne Darstellung einen das eine um andere Mal raus)
7.) AotC (Die Düsternis von Empire, aber durchgezogen mit der Vorhersehbarkeit eines Holzhammers)
8.) RotS (viel zu viele Brüche, in letzter Minute herbeierzählte Entwicklungen und ähnlicher Unfug, um den Film ernst nehmen zu können)
9.) R1 (eine mühsam vor sich hin mäandernde Handlung, komplett belanglose Charaktere (auf beiden Seiten) und ein verpatzter Anschluss an die Originaltrilogie - insgesamt ein Lehrstück, wie man ein Prequel *nicht* machen sollte)
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