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Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat von: Kowalski am 30.12.2017 | 21:36 ---Filme die das intelligent aufgreifen, wie z.B. Valierian, da wird z.B. in der Szene mit dem Countdown demonstrativ vom Zähler weggeschwenkt, fallen beim Publikum durch.
--- Ende Zitat ---
Das Problem bei Valerian war ehr, dass du bei einem Film mit den Budget schon einen gewissen Hype erzeugen musst um genug Zuschauer ins Kino zu bekommen, bei einer obskuren IP, nicht wirklich populären Hauptdarstellern und einem nur mäßig bekannten Regisseur, ist dass nunmal nicht ganz einfach.
Kowalski:
--- Zitat von: Nomad am 30.12.2017 | 22:11 ---Ein intelligentes gutes Drehbuch muss kein Kassengift sein. Es gibt dutzende von Klassikern in allen Genre Bereichen die nicht voller Plotholes sind.
--- Ende Zitat ---
Einspruch Euer Ehren!
Bei Buchverfilmungen handelt es sich in der mehrzahl um Machwerke die SCHLECHTER sind als die Bücher.
Wo sie manchmal brillieren ist wenn es um das Einfangen einer Stimmung geht was durch Landschaften und musikalische Untermalung stattfindet und, wenn die Schauspieler entsprechend geeignet sind kann eine gewisse Menge an innerem Dialog durch Mimik und Gestik sowie Tonlage der Mimen transportiert werden.
Zeige mir mal EIN Buch das zur gänze ungekürzt gut im Kino umgesetzt wurde?
Entweder muss man da eine Miniserie bemühen, die statt 2 Stunden dann halt vielleicht 6 oder 12 hat, oder es wird gekürzt wo man nur kann und ein Großteil der Geschichte wird da oft als bekannt angenommen und kann dann mit Andeutungen präsentiert werden.
--- Zitat von: Nomad am 30.12.2017 | 22:11 ---Dabei wäre es noch nicht einmal schwer das meiste davon zu vermeiden. Es sind Ungreimtheiten die einem schon beim lesen des Drehbuchs auffallen und nicht erst nach der letzten Schnittfassung.
--- Ende Zitat ---
Ungereimtheiten? Welcher Art?
Das man die Zeit/das Pacing nicht versteht?
Das man die Physik nicht versteht?
Das man die Entscheidungen nicht versteht?`
Auflisten, und wir können drüber reden, aber führe Dir vor Augen das zumindest der Drehbuchschreiber und der Regisseur sowie die Produzenten sicher der Überzeugung sind KEINE Ungereimtheiten präsentiert zu haben.
Das ich oder Du was nicht verstehen, bedeutet nicht das es eine Ungereimtheit ist, sondern das wir mit anderen Annahmen und Informationen hantieren als die die diese Geschichte erzählen.
--- Zitat von: Nomad am 30.12.2017 | 22:11 ---Dabei finde ich, das es ein guter Film ist. Ich trauere nur ein wenig, weil es relativ einfach ein so viel besserer Film hätte werden können.
--- Ende Zitat ---
Siehst Du, und ich finde ihn sehr gut und mir fiele nicht ein wie man ihn deutlich verbessern könnte.
Ohne ihn total ANDERS zu erzählen.
Das wäre dann aber eine andere Geschichte die da erzählt wird.
Mag ja sein das Szenen die das Bild vervollständigen würde der Schnittschere zum Opfer gefallen sind...
Muss ich halt auf die BlueRay mit den Szenen warten....
--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 30.12.2017 | 22:59 ---Das Problem bei Valerian war ehr, dass du bei einem Film mit den Budget schon einen gewissen Hype erzeugen musst um genug Zuschauer ins Kino zu bekommen, bei einer obskuren IP, nicht wirklich populären Hauptdarstellern und einem nur mäßig bekannten Regisseur, ist dass nunmal nicht ganz einfach.
--- Ende Zitat ---
Umm.
Die IP ist bei Comicfans in den USA absolut nicht obskur.
Falls man mal nach 1979 in einer Stadtbücherei war und nach Comics gesucht hat waren sowohl Asterix, das Marsupilami als auch Valerian und Veronique quasi die einzigen Werke die Du da gefunden hast.
Luc Besson ist mit 5tem Element und Leon. der Profi schon eine bekannter Name auch in den USA.
Cara und Dane sind in den USA präsenter als hier.
Das eigentliche Problem von Velrian war das es zu Un-Hollywood-mäßig war.
Zu kompliziert, zu wenig stumpfes Rumgeballer.
Zu wenige abgetrennte Arme.
Und zu bunt.
Es fängt eine Technikbegeisterung ein, die so in Frankreich der 1980-er und auch heute noch da ist.
Während sowohl die USA wie auch wir technologieskeptisch sind.
Deswegen verfängt auch die Dystopie Star Wars mehr als die Utopie Star Trek.
Oder eben Valerian.
Zu optimistisch.
Zu sehr nach vorne gewandt.
Die USA dagegen trauern ihrer schwindenden Vormachtstellung nach. Deswegen auch die Wahl von Trump als letztes Aufbäumen der vergangenen Größe.
Die Welt wird multipolarer und man muss mehr Kompromisse schließen.
Die USA werden sich irgendwann dem Zug von Old-Europe anschliessen.
Aber bis dahin sind Dystopien und Zombieapokalypsen Trumpf.
Samael:
Die schlechten, löchrigen Stories vieler neuerer, extrem aufwendiger Genreproduktionen sollen wesentlich für deren mass appeal sein? Das erscheint mir sehr unplausibel.
Kowalski:
--- Zitat von: Samael am 31.12.2017 | 00:16 ---Die schlechten, löchrigen Stories vieler neuerer, extrem aufwendiger Genreproduktionen sollen wesentlich für deren mass appeal sein? Das erscheint mir sehr unplausibel.
--- Ende Zitat ---
Definiere Loch an einem Beispiel. Danke.
nobody@home:
--- Zitat von: Samael am 31.12.2017 | 00:16 ---Die schlechten, löchrigen Stories vieler neuerer, extrem aufwendiger Genreproduktionen sollen wesentlich für deren mass appeal sein? Das erscheint mir sehr unplausibel.
--- Ende Zitat ---
Kommt halt drauf an, wie überzeugt man davon ist, daß das Publikum tatsächlich in erster Linie aus anspruchslosen und entsprechend einfach abzufütternden Geldschafen besteht. Obligatorischer (englischsprachiger) TV Tropes-Querverweis: http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/ViewersAreMorons
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