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Gibt es zu viele neue Systeme? Oder: Wer soll das alles spielen? (rant-ish)

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Ucalegon:

--- Zitat von: Samael am  1.02.2017 | 22:30 ---Tausend Regelwerke und immer neue Spielhintergründe aber wenig bis kein Support in Richtung Spielmaterial.

--- Ende Zitat ---

Hast du konkrete Beispiele, wo das der Fall ist.

Samael:
Ach, The One Ring, Numenera, The Strange, 7th Sea 2nd, Exalted 3rd, die ganze World of Darkness Renaissance ist bisher ohne nennenswerten Abenteuersupport ausgekommen wenn ich mich nicht irre, Eclipse Phase etc. pp.

Entweder es gibt gar keine Abenteuer oder ein, zwei Feigenblätter die hinter einem dutzend fetter 200 Seiten Hochglanzsourcebooks verschwinden.

Chruschtschow:
Och, mit den Fate Worlds od Adventure bin ich ganz zufrieden. Da sind reichlich Kampagnen, Abenteuer und Hooks dabei, dass ich für die nächsten Jahre versorgt bin. Und zumindest von den direkt im vierten Beitrag genannten Abenteuern ist ja auch reichlich Zeug da. War das früher denn tatsächlich wesentlich anders? Oder war der eigene Blick da einfach nur auf die geringere Anzahl stark unterstützter Systeme verengt?

[Edit]
Noch mal Beiträge gezählt. Es war der vierte, nicht der zweite. Aber Mr. Regalmeter Rhyhlthahr glänzt da natürlich durch besondere Glaubwürdigkeit. :)

Weltengeist:
Mich stört die nicht versiegende Flut neuer Regelsysteme weniger unter dem Blickwinkel fehlender Abenteuer (die würde ich notfalls woanders klauen), sondern eher unter dem Aspekt, dass ich schlicht keinen Bock habe, ständig neue Regeln zu lernen, nur weil das Setting cool klingt. Da geht es mir aber nicht anders als bei Brettspielen - ich bin da auch eher der "Lasst uns mal wieder eine Runde Skat spielen"-Typ als der "Au ja, schon wieder ein neues Spiel mit 50 Seiten Anleitung, lasst und das dieses Wochenende mal ausprobieren".

Ich sehe immer mal wieder Rollenspiele, bei denen mich das Setting begeistern würde, von denen ich aber weiß, dass ich mich mit den Regeln - die eigentlich auch wieder sind wie alle anderen Regeln, nur nicht annähernd so gut getestet und gerade anders genug, dass man alles neu lernen muss - gar nicht erst auseinandersetzen mag. Und dann kaufe ich es auch nicht mehr. Mein Hobby heißt eben "Rollenspiel" und nicht "Regelstudium".

Das führt sogar dazu, dass ich Regelwerke, die ich gar nicht sooo sehr liebe - wie Fate oder Savage Worlds - einfach deshalb benutze, weil so viele verschiedene Settings damit funktionieren.

Kaskantor:
Also the one ring und Numenera haben auf jedenfall Kaufabenteuer. Bei TOR auch in Buchform:).
Ich selbst unterlag auch dem System-Hopping, habe aber gemerkt, dass wir immer wieder zu altbewährtem zurückfinden. Bei uns ist eher das Problem, dass sich die Spieler nicht ständig neu einlesen wollen:).
Ich denke auch, dass es mittlerweile zuviel Kleinkram gibt was dann auch schnell nach kurzer Hypephase wieder verschwindet.

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