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Investitionsvolumen

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Greifenklaue:

--- Zitat von: Rhylthar am  3.02.2017 | 10:16 ---Da ich letztes Jahr das kurzfristig befürchten musste, hätte ich wohl auch so gehandelt.

Vielleicht hätte ich auch tatsächlich das RPG aufgegeben und mich nur noch Romanen gewidmet.

--- Ende Zitat ---

Dazu spiel ich zu viel und zu gern.

Wütde mich aber auf das konzentrieren, was mich dann aktuell interessiert.

Sülman Ibn Rashid:
Ich hatte mal sehr viel Geld in eine DSA3-Sammlung gesteckt. Inzwischen spiele ich kein DSA mehr und habe alle Bücher und Boxen wieder veräußert.
Ich habe kein festes Budget für Rollenspielkram, wenn mich etwas total begeistert, kaufe ich es, auch wenn es etwas mehr kostet. Nur weil etwas billig ist, nehme ich es nicht automatisch einfach mit. Ich habe einfach nicht genug Regalfläche für meterweise Bücher, die ich doch nicht lese/spiele.

Grundsätzlich habe ich lieber Systeme, die nicht über Jahre einen großen Ausstoß produzieren. Da fühle ich mich zum Kauf gedrängt - und ich weiß, dass der Sammler in mir auch schnell geweckt werden kann. Lieber sind mir tatsächlich abgeschlossene Systeme, die mit ein, zwei Büchern genug Material für eine Menge Spielspaß bieten.

Wandler:
Ich bin nicht bereit mehr als grob 10 bis 15 Euro pro Monat  auszugeben. Kann auch gerne alles auf einmal sein wenn ich dann 5 Jahre Spiele und garantiert nichts investiere. Letzteres ist halt eher extrem unwahrscheinlich

Archoangel:
Ich hab jetzt mal einfach die Kosten für einen halbwegs (hierzulande) obskuren Sport recherchiert ... [american football].

Eine gebrauchte Ausrüstung kriegt man günstigstens für 150€. Eine solide Grundausrüstung für 400-650€ und eine Noblese-Ausstattung für 3740€.

Zusätzliche (jährliche) Kosten belaufen sich bei ca. 360€. Enthalten sind da Beiträge, Versicherung, Gebühren etc., nicht jedoch Anreisekosten usw. (die ja beim Spielen auch anfallen, wohl aber kaum zu den eigentlichen Kosten des Hobbies gezählt werden).

Das klingt für mich nach einem verlässlichen Vergleich für unser obskures Hobby. Sicher - man kann mit weniger auskommen, aber man kann ja auch Football ohne Verein und Ausrüstung mit fünf Kumpels auf dem Kinderbolzplatz spielen ...

Ich halte es durchaus für nicht unrealistisch, dass sich ein Normalverdiener sein Hobby Nr. 1 etwas kosten lässt. Mit einem Minimalaufwand von 150€ für eine "Startausrüstung", also ein Regelwerk oder zwei, ein paar eigenen Würfeln und einem Behältnis dafür, Stifte, Papier, Charakterbögen eine Miniatur der eigenen Figur und einer Weltbeschreibung/ein paar Soloabenteuer/ein paar Romane der Spielwelt - was auch immer. 150€ Basiskosten finde ich für jedes Hobby O.K.
Wer eine solidere Grundausstattung wünscht liegt dann eben in der 400-650€ Sparte und kauft entsprechend mehr.

Hinzu kommen dann eben die 360€ im Jahr, die in Vereinen klassischerweise beiträge und Gebühren ergeben, hier eben mit 30€/Monat in zusätzliches Material fließen - ist doch auch O.K.

Und die perfektionistischen Sammler der Königsliga legen halt ein bisschen mehr hin, weil sie alle Regelwerke, alle Abenteuer, ein paar tausend Miniaturen und Bodenpläne und was-weis-ich-noch-alles benötigen (sieh oben: 3740€).

Und ich denke da sind wir dann auch bei dem was hier fast alle schreiben: 150€ für den Start, eventuell auch das drei-bis-vierfache und bei ganz wenigen will geld nicht das Argument sein. Dazu noch gelegentliche Hinzukäufe über die Zeit, die in etwa 1/5 der Grundsumme im Monat betragen dürften. Hobby halt.

Klar: Schüler und Studenten (also Leute ohne ein normales Einkommen) liegen da deutlich niedriger, aber entsprechende Jugendmannschaften müssen ja auch mit niedrigeren Gebühren leben. Dennoch wird in jedem Verein erwartet, dass man sich irgendwann auch finanziell in Richtung "vollwertig" entwickelt - oder eben austritt. Egal ob das die Pfadfinder, Furzball, Jäger, oder-was-auch-immer sind.

KhornedBeef:
Prädikat: Empirically relevant!
Edit:Zur Erläuterung: Danke für die Recherche. Gibt durchaus wieder, ob man ohne irgendein Vorwissen erwarten würden, bei Rollenspieler solche Beträge wiederzufinden. Dabei stellt sich allerdings nicht dar, welche Gegenleistung geboten oder erwartet wird. Um im Vergleich zu bleiben, hochwertige Textilien und Schutzmaterialien, aufwendige Trainingsortpflege tragen zu diesen Kosten bei. Hättest du jetzt als Beispiel Segelsport genommen wärest du eine Größenordnung höher gelandet (Ich meine hier nicht die Typen aus der Omega-Werbung), bei Marathonlauf vermutlich bei weniger.

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