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Investitionsvolumen

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Ginster:
Ich bin im Grunde investitionsfreudig. Dinge, die mir gefallen, kaufe ich mir gerne. Mein Budget ist allerdings klein, da ich mich dann auch lieber damit (und mit anderen Hobbies) beschäftige, statt jeden Tag arbeiten zu gehen.  >;D

Ich investiere 0-50 Euro im Monat, was ich prinzipiell als angemessenen Betrag empfinde. Ich kaufe nur, was ich auch wirklich spielen will, ich sammele nicht. Das Empfinden wird nur dadurch geschmälter (und infrage gestellt), dass es  zum Spielen auch Spieler*innen braucht, die nur schwer oder leider gar nicht zu finden sind.

Ich verstehe immer noch nicht, dass man Spieler*innen in Runden sitzen hat, die seit Jahren mitspielen, aber nicht bereit sind auch nur einen Euro in ein GRW zu investieren, die aber z. B. ganz selbstverständlich wöchentlich ins Kino gehen. Dass man sich als Rollenspieler bezeichnet, es als sein primäre Hobby ansieht, dann aber lieber mit kopierten Seiten aus illegalen pdfs am Spieltisch auftaucht, statt einmalig 40 Euro zu investieren ist für mich ziemlich seltsam.

Wandler:
@Gingster, also ich kann das total leicht nachvollziehen. Es ist halt eine Frage der Priorität. Für die ist Kino eben höher gereiht und ohne den Ticketkauf gibt es keine Möglichkeit für das selbe Erlebnis, denn den Film zu streamen (auch legal) ist einfach nicht vergleichbar. Rollenspiel mitspielen in einer Runde bei der man sich ein Buch ausborgt oder kopiert, kann ich verstehen.

Außerdem gibts ja zum Vergleich deiner illegalen pdfs ja auch genug Kopien von Filmen, Musik oder Computerspielen, insofern funktionieren die Menschen da im Rollenspiel eigentlich nicht anders, als sonst wo. Die Kosten der Sache übersteigen eben den beigemessenen Wert ODER schlicht die Möglichkeiten.

Antariuk:
Ginster spricht da etwas Wichtiges an: die meisten Kosten hat man als Spielleitung. Wer vorwiegend oder komplett als Spieler unterwegs ist, kauft vielleicht auch ein GRW, vielleicht aber auch nur einen Player's Guide, oder auch gar nichts weil den gibt es dann garantiert auch vom SL. Bei Systemen wie D&D, wo es die Kernregeln online gibt, oder Splittermond, wo man die kompletten PDFs kostenlos laden kann, verwischt das natürlich und da kaufen wohl nur echte Hardcore Spieler jemals die Materialien in Print.

YY:

--- Zitat von: Antariuk am  3.02.2017 | 14:10 ---Splittermond, wo man die kompletten PDFs kostenlos laden kann, verwischt das natürlich und da kaufen wohl nur echte Hardcore Spieler jemals die Materialien in Print.

--- Ende Zitat ---

Ich finde PDFs zum Spielen enorm unpraktisch und würde mir im Zweifelsfalle lieber alles ausdrucken und binden lassen, als mit einem PDF zu leiten.

Da ist es mir ganz recht, wenn es die Sachen auch direkt als Printausgabe gibt.

KhornedBeef:

--- Zitat von: YY am  3.02.2017 | 14:41 ---Ich finde PDFs zum Spielen enorm unpraktisch und würde mir im Zweifelsfalle lieber alles ausdrucken und binden lassen, als mit einem PDF zu leiten.

Da ist es mir ganz recht, wenn es die Sachen auch direkt als Printausgabe gibt.

--- Ende Zitat ---
Spannendes Thema: Wenn ich die Regeln überwiegend im Kopf behalten kann und den Rest mit Spielhilfen (GM-Schirm oder die genialen Thriller Combat Action Cards für NBA) schaffe, dann ist PDF natürlich ok. Beim Vorbereiten komme ich zurecht. Wenn man aber im Spiel schnell zugreifen will und muss, ist das Buch angenehmer.
Dann gibt es noch das Onlinespiel. Da ist es natürlich extrem praktisch, per Snippingtool mit Elementen aus dem Buch arbeiten zu können (schnelle Cheatsheets, Handouts, Bilder von Monstern)

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