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Suche bodenständiges System für Fantasy
HEXer:
Harnmaster hat 166 seiten, davon 100 für das eigentliche Regelwerk... 8)
sangeet:
Age of Legend, wenig Regeln spielt in Barsaive Earthdawn.
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Rhylthar:
--- Zitat von: Rhylthar am 28.02.2017 | 20:12 ---Adventures in Middle-earth
Basiert zwar auf D&D 5E, ist aber gut runtergebrochen worden.
--- Ende Zitat ---
Noch ein wenig mehr dazu:
Die obigen Kriterien passen imho recht gut und man sollte sich nicht von dem Stempel "Middle-earth" abschrecken lassen. Meiner Meinung nach kann man es für jedes Fantasy-Setting nutzen.
Gerade das Kriterium Magie wird im Loremaster´s Guide aufgegriffen, Kurzfassung: So viel Magie, wie Du willst.
Und die Basisregeln der 5E gibt es umsonst im Netz.
Weltengeist:
--- Zitat von: Quaint am 28.02.2017 | 23:14 ---Ja, das kann ich gern erklären. Hohe Tödlichkeit ist für mich sowas wie z.B. Cthulhu. Ein Angriff sitzt, die Gedärme quellen hervor, die Kampfunfähigkeit tritt sofort ein, man kann noch bissle was würfeln, aber sehr wahrscheinlich steht ein neuer Charakter an.
Eine niedrige Tödlichkeit impliziert für mich aber nicht per se eine Unbesiegbarkeit oder derlei, sondern dass man a) vielleicht nicht direkt von einem Treffer von fit zu tot übergeht und b) auch brauchbare Chancen hat, eine Niederlage zu überleben. Ich mein, klar, wenn die Gewinner einem dann die Kehle durchschneiden isses rum, aber in einigen Systemen hat man ja Chancen, zwar erstmal kampfunfähig zu werden, aber dann doch noch ganz gut zu überleben (oder Hilfe zu erhalten). So kann man dann ggf. irgendwie mit dem/den Charakteren weitermachen.
--- Ende Zitat ---
Hmmm...
Jetzt hätte ich ja auch gesagt: Was du im unteren Teil beschreibst, klingt schon nach Runequest. Da sind Kämpfe zwar ziemlich gritty und enden eben meist nicht mit "zu wenig Lebenspunkte", sondern mit "Arm unbrauchbar" etc. Sofortiger Tod ist damit gar nicht so häufig, echte Konsequenzen und ein Kampfende mit Gefangennahme etc. dagegen schon.
Andererseits schreibst du, dass CoC dein abschreckendes Beispiel ist. Und nun rate mal, auf welchem Regelwerk CoC basiert... ;)
Quaint:
Naja, ich kenn halt vor allem die älteren Editionen von Cthulhu, die 6. hauptsächlich. Und die ist halt wirklich enorm tödlich, ganz besonders wenn moderne Waffen zum Einsatz kommen. Ich mein, ein normaler Charakter hat so 10-12 Lebenspunkte, ne Tommygun macht glaube 1d10+2 oder sowas und es kann halt auch mal sein, dass bei einem Feuerstoß 1d10 Kugeln treffen, das reicht dann statistisch so ca. zum dreifachen Charaktertod. Und selbst mit eher einfachen Waffen wie nem Stuhlbein oder nem Küchenmesser geht es ausserordentlich brutal zur Sache, ganz besonders wenn die Leute halt auch kämpfen können und kräftig sind.
Ich meine die neue Edition von Cthulhu, die 7., ist schon nichtmehr ganz so schlimm, weil die dann auch eher mal Glückspunkte und sowas anbieten. Aber bei CoC passt es halt auch irgendwie, das ist halt Horror.
Ich weiß natürlich jetzt nicht, inwiefern das bei Runequest verregelt ist und/oder ob sich die Regeln da signifikant von CoC unterscheiden. Und, da ja mehrmals gesagt wurde, Runequest sei ein Baukasten, inwiefern da auch Optionen angeboten werden.
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