Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Beste Regelmechanismen für sozialen Konflikt
Kreggen:
Ich oute mich mal als Dummi. Ich spiele zwar fast 30 Jahre Rollenspiel, aber ist ein "sozialer Konflikt" ?
Isegrim:
Eine Auseinadersetzung mit Worten oä. Schaffe ich es, den gefangenen Banditen so einzuschüchtern, dass er mir den Weg zum Räuberlager verrät? Wer gewinnt die Diskussion vor dem Kalifen, der SC-Abenteurer oder der fiese NSC-Wesir? Es gibt Systeme, die handeln das ähnlich wie Kämpfe ab.
Chruschtschow:
Zwei Typen wollen was unterschiedliches und bleiben erst ein Mal unter Kriegswaffeneinsatz als Kommunkationsmittel. Senator vs. Senator vor'm Kapitol. Belabere den Türsteher.
Kreggen:
Ach so. Also sowas wie bei DSA (als ich es noch gespielt habe) "Überreden" und "Überzeugen" zB.
Ich verstehe das Problem.
Wenn jemand im real life eine Labertasche ist, kann er spielerisch am Tisch beim "Überreden" ganz toll aussehen. Wenn der SL dann aber würfeln lässt, kann der Schuß evtl. nach hinten los gehen.
Schwieriges Thema. Bevorzuge ich den stillen Spieler, der selten was sagt, aber tolle Werte hat, um den Türsteher zu überreden, oder nehme ich die Labertasche, der tolles Rollenspiel abliefert, aber miese Werte hat? Sehr schwieriges Thema.
YY:
--- Zitat von: Kreggen am 18.03.2017 | 14:47 ---Sehr schwieriges Thema.
--- Ende Zitat ---
Wenn man das mal aus einiger Entfernung (lies: möglichst wenig durch die Linse der eigenen Spielerfahrung) und im Vergleich mit anderen Regelfeldern betrachtet, ist es mMn sehr einfach und man muss sich allerhöchstens überlegen, ob man aus reiner Gewohnheit oder irgendwelchen Befindlichkeiten heraus von der offensichtlichen Lösung abweichen will.
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