Pen & Paper - Spielsysteme > OD&D/AD&D/Klone & OSR
OSR Smalltalk
Mr. Ohnesorge:
Strict Time Records Must Be Kept! :korvin:
ghoul:
--- Zitat von: Ma tetz am 13.01.2026 | 08:37 ---Das Überrascht mich. Gerade die penible Regelung, was in einem Dungeonturn gemacht werden kann und alle wieviele Dungeonturns auf eine Zufallsbegegnung gewürfelt wird, ist doch Regelseitig ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von AD&D 1st und seinen Derivaten. Oder bezieht sich Deine Aussage allein auf das Nachhalten von Lichtquellen?
--- Ende Zitat ---
Nur auf Lichtquellen.
Manche DMs fordern gelegentlich zum Abstreichen auf, nur einer regelmäßig.
Ich gehe davon aus, dass sie alle Zeit und Begegnungen genau im Auge behalten.
Ich selber streiche meinen Personnagen großzügig Gold ab, um meine notierten Mengen an Verbrauchsgütern auf jeden Fall auf ihren Normalwert zu bringen, vor jeder Expedition. Da macht es wenig Unterschied, ob ich mir eine Fackel mehr oder weniger abgestrichen habe.
Vinter:
--- Zitat von: ghoul am 13.01.2026 | 04:50 ---Die Licht-Logistik ist ja banal. Das macht einmal Spaß, dann ist es Routine. Man sieht ja beim Abstreichen vom Personenbezogene, wie viele Fackeln man noch hat. Notfalls legt man eben ein paar Depots im Dungeon an.
Für den Abtransport von Schätzen kennt man ja den Weg und die Zeit, die man braucht.
Nach dem Schatz ist man aufgestiegen und hat vielleicht magische Lichtquellen.
--- Ende Zitat ---
Du meinst so banal wie das Rumstochern mit einem 10-Fuss-Stab? Oder so banal wie das Aufschlagen des Lagers an geschützter Stelle mit Wasserzugang? Natürlich kann man die Lichtlogistik per Handwedeln abhandeln. Auch das Finden von Fallen oder das Schlösser öffnen wird irgendwann für eine Gruppe zur Routine. Ja, auch ein Hinterhalt durch Goblins oder anderem niederen Gezücht wird irgendwann keine Herausforderung mehr sein. Kann man alles ignorieren und nur noch die Bosskämpfe abhandeln.
Oder die SL ist halt kreativ und findet Mittel und Wege, die vermeintliche Routine eben nicht zur Routine werden zu lassen.
--- Zitat von: Vash the stampede am 13.01.2026 | 07:59 ---Wieso? Diese Horde aus reichbeladenen Glücksrittern und Mietlingen ist langsam und weithin sichtbar, muss grosse gefestigte Wege nehmen und stellt damit gleich den nächsten Aufhänger für Abenteuer. Banditen und Zöllner reiben sich die Hände, ob der Beute, die sie rauben oder abnehmen können.
--- Ende Zitat ---
Genau das. Die Welt reagiert. Und wenn so eine Truppe von arroganten Abenteurer-Schnöseln ihre Schätze durchs Gebirge zum nächsten größeren Ort karren, um den Stufen-Aufstieg zu besiegeln, kann ihnen die vermeintliche Routine gewaltig in die Eier treten.
ghoul:
--- Zitat von: Andropinis am 13.01.2026 | 07:44 ---Mir auch. Irgendwie kann ich mich damit nicht anfreunden, dass mit der Gruppe noch ein halbes Dutzend Mietlinge und eine Eselskarawane unterwegs ist.
--- Ende Zitat ---
Sollen die Spieler-Personnagen selber Esel und Karren lenken? Wer bewacht die Reittiere vor dem Dungeon-Eingang?
Auf höheren Stufen: Soll der Kämpfer selber sein Land patrouillieren? Verzichtet der Zauberkundige auf einen Alchemisten in seinem Labor? Der Kleriker will keine Akolythen, um Weihwasser herzustellen?
IMHO ist es wenig sinnvoll, auf Mietlinge etc. zu verzichten.
ghoul:
--- Zitat von: Vinter am 13.01.2026 | 09:29 ---Du meinst so banal wie das Rumstochern mit einem 10-Fuss-Stab? Oder so banal wie das Aufschlagen des Lagers an geschützter Stelle mit Wasserzugang? Natürlich kann man die Lichtlogistik per Handwedeln abhandeln. Auch das Finden von Fallen oder das Schlösser öffnen wird irgendwann für eine Gruppe zur Routine. Ja, auch ein Hinterhalt durch Goblins oder anderem niederen Gezücht wird irgendwann keine Herausforderung mehr sein. Kann man alles ignorieren und nur noch die Bosskämpfe abhandeln.
Oder die SL ist halt kreativ und findet Mittel und Wege, die vermeintliche Routine eben nicht zur Routine werden zu lassen.
--- Ende Zitat ---
Triviale Situationen wird ein guter DM rasch abhandeln. Das schöne an (A)D&D ist ja, dass die alten Systeme einen hohen Abstraktionsgrad erlauben.
Modernere Systeme sprechen hier von "Pacing".
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