Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Anfängerfreundliches RPG-System für Spieleabend
Talasha:
Je nach persönlichen Geschmack ist auch MAID für einen geselligen Abend gut.
Xugro:
Ratten! wäre auch noch eine lustige Alternative. Das Setting - intelligente Ratten in einem verlassenen Kaufhaus - ist für jeden leicht zu verstehen und zu bespielen. Die Regeln sind sehr einfach und es ist auch kein Problem in der Rattenburg (das verlassenes Kaufhaus) die Spielercharaktere auszutauschen.
Man müsste bloß Pre-Gens bereitstellen, da die Charaktererschaffung schon etwas dauert, weil die Menge an Talenten, Tricks und Rottenfähigkeiten zu erklären schon etwas Zeit frisst.
Das Grundregelwerk gibt es kostenlos als PDF und für unter 15€ Euro gedruckt - genauso wie ein Erweiterungsband und ein Abenteuerband. Außerdem benötigt man nur ein paar d6. Und wenn man mal persönlich anfängt sich Charaktere zu erschaffen, hat man auch eine ganze Menge Möglichkeiten.
Jiriki:
Ich weiß nicht, ob ich damit den Thread hijacke (falls ja ignorieren) - Ich finde es interessant, dass regelarm als einsteigerfreundlich empfunden wird. Wenn ich mich an meine ersten Erfahrungen mit DSA4 (Basis) erinnere, das ich wirklich nicht empfehlen würde, waren die Regeln sicherlich nicht das Problem. Ich meine, Brettspiele würde ich auch nicht ablehnen, weil die Regeln so komplex sind. Dauert einfach nur länger, sie zu durchschauen. Die Einstiegsschwierigkeit lag für mich eher im grundlegenden Ansatz eine freie Rolle in einem freien Rahmen zu übernehmen, der auf kein vordefiniertes Ziel zusteuert. Also irgendwie das, was Rollenspiel von vielen anderen Spielen unterscheidet/unterscheiden kann.
Insofern empfand ich es als relativ angenehm, in einen fixen und dichten Rahmen aus Regeln und Setting zurückfallen zu können, auch wenn mir dieser in vielerlei Hinsicht unbekannt bzw. fremd war. Gewissermaßen die Möglichkeit, sich hinter ein paar Konstanten "verstecken" zu können, und das, was später dann zum Hauptargument für Rollenspiel wurde, Stück für Stück und meiner Bereitschaft mich einzulassen entsprechend zu erkunden.
Keine Ahnung, ob ich mir das retrospektiv so zurechtlege, aber die "harten" spielerischen Elemente waren für mich als bekanntes Terrain eigentlich ganz angenehm. Und, ganz unabhängig, haben zu einem nicht unwesentlichen Teil zu meiner Begeisterung für das Hobby beigetragen bzw. machen das auch immernoch.
8t88:
@Jiriki
Ja, ich verstehe was Du damit meinst, aber 2400 Seiten Regelkern verlieren einfach gegenüber Dungeonslayers für "mal was starten" ;)
KhornedBeef:
--- Zitat von: Jiriki am 15.04.2017 | 22:36 ---Ich weiß nicht, ob ich damit den Thread hijacke (falls ja ignorieren) - Ich finde es interessant, dass regelarm als einsteigerfreundlich empfunden wird. Wenn ich mich an meine ersten Erfahrungen mit DSA4 (Basis) erinnere, das ich wirklich nicht empfehlen würde, waren die Regeln sicherlich nicht das Problem. Ich meine, Brettspiele würde ich auch nicht ablehnen, weil die Regeln so komplex sind. Dauert einfach nur länger, sie zu durchschauen. Die Einstiegsschwierigkeit lag für mich eher im grundlegenden Ansatz eine freie Rolle in einem freien Rahmen zu übernehmen, der auf kein vordefiniertes Ziel zusteuert. Also irgendwie das, was Rollenspiel von vielen anderen Spielen unterscheidet/unterscheiden kann.
Insofern empfand ich es als relativ angenehm, in einen fixen und dichten Rahmen aus Regeln und Setting zurückfallen zu können, auch wenn mir dieser in vielerlei Hinsicht unbekannt bzw. fremd war. Gewissermaßen die Möglichkeit, sich hinter ein paar Konstanten "verstecken" zu können, und das, was später dann zum Hauptargument für Rollenspiel wurde, Stück für Stück und meiner Bereitschaft mich einzulassen entsprechend zu erkunden.
Keine Ahnung, ob ich mir das retrospektiv so zurechtlege, aber die "harten" spielerischen Elemente waren für mich als bekanntes Terrain eigentlich ganz angenehm. Und, ganz unabhängig, haben zu einem nicht unwesentlichen Teil zu meiner Begeisterung für das Hobby beigetragen bzw. machen das auch immernoch.
--- Ende Zitat ---
Gleiche Beobachtung, andere Schlussfolgerung: Ich will meinen Hirnschmalz auf meine Figur und auf die Schilderung der Spielwelt verwenden, also darauf, was passiert. Wie es passiert, die Regeln, muss ich aber mental verarbeiteten, sonst kommt man nicht vorwärts. Wenn mehrere Teile davon neu sind, macht mir das mehr Arbeit.
Dazu der Punkt Motivation: habe ich schon einmal gespielt, weiß ich ja, was mich erwartet, wenn mal alles "klickt ", auch wenn es etwas dauert. Ein Neueinsteiger bringt vielleicht nicht die gleiche Geduld auf. Außer er ist ein Kind. Kinder sind crazy.
Und ja, DSA4 ist so oder so konkurrenzlos . Ein echt kompliziertes Brettspiel hat, was , 40 Seiten Regeln? Selbst wenn man Monster- und Itemtabellen weglässt (was nicht ganz korrekt ist, oder?) ist das immer noch in der Klasse Savage Worlds EX, kein Schwergewicht.
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