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[D&D 5E] Player's Handbook - Spielerhandbuch - Deutsche Ausgabe
Guennarr:
--- Zitat von: Pixellance am 13.04.2017 | 21:53 --- Es ging mir um die willkürlichen Übersetzungen die ich oben lesen durfte. Da fand ich das dt. Buch der zweiten Edition fast besser, nunja bis auf die Sache mit Wortungetüm ETW0 ...
--- Ende Zitat ---
Ich kenne die Übersetzer nicht.
Aber eines würde ich bei so grundlegenden Begriffen wie Klassenbezeichnungen niemals unterstellen: "Willkür".
EDIT: es bleibt das übliche Problem, dass die heutigen RPG-Übersetzer allesamt Enthusiasten, aber gewöhnlich keine Profis sind.
Pro: Im Idealfall hohe Identifikation mit dem Inhalt, hohes Hintergrundwissen.
Contra: Zuviele englische RPG-Texte gelesen und da schleicht sich mit der Zeit fast zwangsweise der englische Satzbau ein. Und natürlich gehe ich hier vom heutigen Idealfall aus.
Da hier so viele Kritikpunkte an gewählten Übersetzungsbegriffen geäußert wurde. Ratet mal, was für einen Übersetzer gewöhnlich wohl einer der Hauptmotivatoren für all die unterbezahlte Arbeit des Hobbyübersetzens ist?
Für viele ist es die Möglichkeit, die Begriffe in gewissem Rahmen nach den eigenen Vorstellungen (fürs eigene Spiel) zu beeinflussen...
Guennarr:
--- Zitat von: Pixellance am 21.04.2017 | 19:24 ---LOL dann hat wohl jahrelang meine selektive Wahrnehmung mir einen Streich gespielt weil ich ein englisches Wort erwartet habe. Tieflinge sind natürlich in Deutsch unschlagbar, dann sollen sie die Aasimar Überlinge nennen dann sind die für die US Amerikaner als Uberlinge hoffentlich genauso sexy als Rasse wie ihre infernales Spiegelbild..
--- Ende Zitat ---
M.W. wurde der Tiefling von einem gewissen Wolfgang Baur ersonnen, einem Amerikaner mit deutsch-polnischen Wurzeln.
Die Aasimare sind wiederum zu einem anderen Zeitpunkt bei einem anderen Autor entstanden.
P.S. ich habe hier niemanden auf dem Kieker, habe einfach auf Beiträge geantwortet, die mir ins Auge sprangen.
Bildpunkt:
--- Zitat von: Guennarr am 22.04.2017 | 15:52 ---Ich kenne die Übersetzer nicht.
Aber eines würde ich bei so grundlegenden Begriffen wie Klassenbezeichnungen niemals unterstellen: "Willkür".
Da spricht wahrscheinlich ein Experte... hach, wie mich das an die Anfangszeiten des deutschen Pathfinders erinnert... jeder Spieler ein Experte! :-)
--- Ende Zitat ---
Ich bin kein Experte aber eine Änderung der Kontinuität bei zentralen Begriffen halte ich zumindest für erklärungswürdig um die Auslegungsmöglichkeit einer willkürlichen Benennung zu minimieren.
Guennarr:
Ich habe zu Beginn der deutschen Pathfinder-Übersetzung selbst an den damaligen Diskussionen über Begriffskontinuität teilgenommen - um absolute begriffliche 3.5-Abwärtskompatibilität zu erreichen, schluckten wir damals z.B. die Kröte des Hexenmeisters/ Sorceror.
In der 4. Auflage wurden wiederum einige Begriffe umgestoßen, so dass die Übersetzer der 5e die Qual der Wahl gehabt haben dürften.
Anders als bei Pathfinder dürfte bei der 5e-Übersetzung aber sicherlich der Druck der begrifflichen Abwärtskompatibilität nicht ganz so groß gewesen sein - mein Bauchgefühl.
Ich gehe auch davon aus, dass Pathfinder- und 5e-Übersetzungsteam sich zumindest mal über Glossarbegriffe ausgetauscht haben dürften. M.W. stecken hinter beidem unterschiedliche Übersetzerteams bei Ulisses.
Justior:
Mal ne Frage zurück zum eigentlichen Thema, dem Buch selbst: Können diejenigen unter euch, die es schon haben/gelesen haben, bewerten, ob das Buch gut für Anfänger geeignet ist? Ich habe in meiner Gruppe ein paar Leute, die erst vor kurzem DnD angefangen haben, allerdings z.B. erfahrung mit RPGs anderer Art, und z.B. Munchkin (was ja auch eine ähnliche herangehensweise an Regelformulierung hat) haben. Denkt ihr das deutsche Spielerhandbuch ist, was die Sprache und Formulierung angeht für solche Leute gut verständlich, oder sollte ich ihnen doch eher das englische Original empfehlen?
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