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Railroading-Debatte, war: Angst vor Railroading?

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Lord Verminaard:

--- Zitat von: Wellentänzer am 14.05.2017 | 16:51 ---Man weiß heute ganz gut, unter welchen Bedingungen eine Prozedur als fair empfunden wird. Das sind nämlich erstens Transparenz, zweitens klare und konsistente Kriterien sowie drittens die Möglichkeit der Mitwirkung bei der Entscheidungsfindung.

--- Ende Zitat ---

Passt so für mich, der Punkt sind dann eben die klaren und konsistenten Kriterien, das ist es, was ich mit dem WARUM meine. Transparenz ist ja ein Punkt, den ich schon immer propagiert habe, bis hin zu dem Punkt, Geheimnisse komplett abzulehnen. Das habe ich aber ein bisschen revidiert, ich denke, es gilt, gute und schlechte Geheimnisse zu unterscheiden. Wäre vielleicht noch mal ein Thread, beizeiten...

nobody@home:

--- Zitat von: Lord Verminaard am 14.05.2017 | 21:54 ---[...]Transparenz ist ja ein Punkt, den ich schon immer propagiert habe, bis hin zu dem Punkt, Geheimnisse komplett abzulehnen. Das habe ich aber ein bisschen revidiert, ich denke, es gilt, gute und schlechte Geheimnisse zu unterscheiden. Wäre vielleicht noch mal ein Thread, beizeiten...
--- Ende Zitat ---

Definitiv. Klingt zumindest für mich potentiell interessant. :)

:
Moment eben. Meinst Du mich, Sr. King? Ve3mutlich nicht. Zur Sicherheit: Ich hatte mich weiter oben explizit um eine Definition bemüht und dabei mein Begriffsverständnis klargestellt. Außerdem hab ich das Beispiel oben durch die Hinweise auf den Holzhammer sowie die titulierung als unsanft extra so formuliert, dass beide Lesarten abgebildet werden. Vermutlich meinste nicht mich. Aber zur Sicherung eben die Erläuterung. So. Und nun ins Bett. Mache morgen 1.000 km Strecke mit dem Auto und starte um 5 Uhr. Argh. Schönen Abend!

@ Vermi: Das verstehe ich nun besser. Gehe mit, auch wenn ich es merkwürdig finde, Geheimnisse am Spieltisch rundweg abzulehnen. Meine spontane Neigung wäre deutlich eher, eine gesunde Mischung zu finden. Du wirst Dir dazu aber bestimmt sinnvolle Gedanken gemacht haben. Wäre ich neugierig drauf!

Crimson King:
Ich würde ja mal sagen, Wellentänzers Ansatz, dass Railroading ein wahrgenommener Bruch von Fairness-Regeln eine gute Definition ist, die den Charme hat, sowohl den Ansatz, Railroading als Technik seitens der Spielleitung zu verstehen, als auch, Railroading als vom Spieler wahrgenommene, sprich gefühlte, Unfairness zu verstehen, abzudecken.

Ich würde auch nicht ausschließen, dass Railroading in gewissen Situationen das am besten geeignete Mittel ist, um die Spielrunde voran zu bringen, auf Kosten zumindest kurzfristiger Frustration beim einen oder anderen Mitspieler. Vermutlich ist aber schon vorher was schief gelaufen, wenn man tatsächlich an diesen Punkt kommt. Dass die Spieler im Nachgang akzeptieren, zwischendurch mal unfair behandelt worden zu sein, damit am Ende das Größere Gute entsteht, dürfte da eher die Ausnahme als die Regel sein.

Der Nârr:
@Wandler, ich verstehe bei deinem letzten Post überhaupt nicht, was du sagen willst. Das klingt alles so abstrakt, dass ich gar nicht weiß, was du mit RR, nicht geplanten Handlungslücken und besseren Alternativen meinst.

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