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[Erzählt mir vom] D6 System
auerochse:
--- Zitat von: JS am 24.05.2017 | 13:48 ---
Was mich aber von D6 schließlich fortführte, waren folgende Umstände:
1. Der Schadensabbau via Würfelwurf führte zu oft zu skurrilen Situationen, die wir nicht mehr akzeptieren wollten. Bsp.: Lichtschwertangriff konnte mit dem nackten Arm geblockt werden. (Ich weiß nicht, ob das moderne D6 das noch so macht, aber das war damals einfach zu übel.)
2. Die Würfelmassen mit der ständigen Rechnerei wurden mit als SL irgendwann zu lästig. Ich mag es als SL nicht, wenn ich gerade im Kampf zuviel Rechnerei und Verwaltung habe.
--- Ende Zitat ---
das thema wurde hier vor ca. einem jahr ordentlich abgehandelt. kenne nur d6-fantasy:
1) mit dem körper (arm) blocken funktionirt nicht ohne schaden bei der fantasy-variante.
2) imho das größte manko des systems. supereinfaches system, aber beim kampf beginnt die rumrechnerei. allein schon die schreckliche "point blank-short-range..."-tabelle.
eigentlich für die damalige zeit ein unglaublich innovatives system, und das magie-baukastensystem imho ein großartig und einfach (wurde der spell-measures-table von einem mathematkprofessor entwickelt? supersimpel - und genial).
müsste man noch mal überarbeiten (und alle fehler ausmerzen!!!), und alles nach TN ( nur würfeln gegen tn) und man wäre wieder in der neuzeit.
würde d6-fantasy GUT überarbeitet, neu aufgelegt; ich würde es mir sofort holen.
vanadium:
Wie du sagst: locker & leicht. Ideal für SpaceOpera. Für Massenkampf nicht geeignet, wobei es so flexibel ist, dass man das auch rel. leicht hinbekäme
(zumindest sowas wie Jedi vs. Sturmtruppen/Mooks).
Die Werte/Pools werden doch gar nicht so groß. Char-Werte sind zw. 2D und 5D. Boni gibts kaum, eher Mali. Ansonsten finde ich die Regelung ab mehr als 5D: +1D = +3 eigentlich recht praktisch und schnell.
Das dt. SW-D6 hatte für Größenunterschiede noch nicht die Regelung mit +/- xD6, sondern ein Cap auf die maximal geworfene Zahl (müsste die 2nd eng. Übersetzung sein - hab ich nicht im Kopf). Also bei +1 Größenklasse, haben z.B. die 6er als 5er gezählt usw. Da gabs ne Tabelle für, die neue Regelung (ab revised bzw. OGL) mit +/- xD6 finde ich aber eleganter. Im Fall Handblaster schießt auf Todestern hat man halt 5D+ ~100D, was man dann eben als 5D + 300 fürs Treffen abhandelt.
Es ist und bleibt ein rel. schlankes, schnelles System. Das habe ich seinerzeit on the fly geleitet (SW). Das Buch war eher zum Bilder gucken / Atmo und für Waffenwerte im Gebrauch.
Zu empfehlen ist in dem Zusammenhang auch MiniSix. D6-Regelkern mit ~40 Seiten für umme.
JS:
--- Zitat von: auerochse am 26.05.2017 | 18:26 ---eigentlich für die damalige zeit ein unglaublich innovatives system, und das magie-baukastensystem imho ein großartig und einfach (wurde der spell-measures-table von einem mathematkprofessor entwickelt? supersimpel - und genial).
müsste man noch mal überarbeiten (und alle fehler ausmerzen!!!), und alles nach TN ( nur würfeln gegen tn) und man wäre wieder in der neuzeit.
würde d6-fantasy GUT überarbeitet, neu aufgelegt; ich würde es mir sofort holen.
--- Ende Zitat ---
Da möchte ich dir beipflichten, aber deshalb hat uns dieses so freie und flexible D6 damals ja auch so fasziniert, bis uns die angesprochenen Probleme zu sehr nervten. Wären diese passé, wäre D6 auch heute noch eines meiner Favoritensysteme.
:)
Nomad:
Danke für den Tip mit dem MiniSix. Ein Kumpel sucht für eine neue StarWars Runde noch ein System und ist mit dem D6 nicht ganz zufrieden, vor allem wegen der Abhandlung vom Schaden.
Vielleicht ist ja doch das MiniSix was für ihn.
vanadium:
--- Zitat von: Nomad am 27.05.2017 | 22:59 ---Ein Kumpel sucht für eine neue StarWars Runde noch ein System und ist mit dem D6 nicht ganz zufrieden, vor allem wegen der Abhandlung vom Schaden.
--- Ende Zitat ---
Gibt es im D6-OGL nicht zwei Varianten bzgl. Schaden? Hitpoints bzw. Wunden? Da müsste doch was dabei sein.
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