Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Xanathar's Guide to Everything
Koruun:
Nach erstem Blick auf die neuen Archetypen finde ich den Cavalier und Hexblade sehr interessant. Samurai ist leider schwächer als erhofft.
Bildpunkt:
--- Zitat von: Rumpel am 11.11.2017 | 16:58 ---Nachdem Pixellance bei uns immer so viel D&D5 einkauft, bin ich inzwischen fast so weit, zu mutmaßen, dass es meine Lieblingsedition wäre.
--- Ende Zitat ---
Vorsicht mein Einkaufsverhalten ist nicht unbedingt ein guter Prädiktor was die Regelqualität von DnD 5e angeht! Da ist noch viel 90zigerJahre RPG = AD&D 2nd Edition wir haben fast alle Settings einmal gespielt Restnostalgiewärme dabei.
Was ich in der Tat gut finde ist die Vor/Nachteilregelung, das Feats optional sind und das ganze recht schlank und abstrakt daherkommt aber einen harten Regelkern hat, d.h. das Abstrakte erlaubt auch narratives Spiel da nicht jede Handlung in einer demenstprechende extra Regel simuliert wird (vgl DSA) und wenn es mal zum Kampf kommt hat man den harten Regelkern mit ein bischen mehr crunch.
Was ich nicht so gut finde ist das nur rudimentäre Fertigkeitensystem, die Inflation von Spielerklassen und insb -rassen zur 2nd Edition (vorallem weil aus Dragonlance und Planescape frech geklaut) und das die kLassenfägigkeiten die man bei Aufstiegen dazu bekommt eher kampf orientiert sind.
Ich hatte gehofft das sich Xanathars Ratgeber zu Allem auch nochmal einem alternatives sich eher Pathfinder anlehnendes Fertigkeitsystem widmet... war aber nicht der Fall...
Achamanian:
--- Zitat von: Pixellance am 13.11.2017 | 15:02 ---
Ich hatte gehofft das sich Xanathars Ratgeber zu Allem auch nochmal einem alternatives sich eher Pathfinder anlehnendes Fertigkeitsystem widmet... war aber nicht der Fall...
--- Ende Zitat ---
Ich glaube, ein Pathfinder-artiges Skillsystem würde mir so gar nicht fehlen! Ich persönlich bin ja ein Freund von wenigen breiten Skills oder besser noch Backgrounds (und ähnlich scheint mir das ja bei D&D5 zu sein), die festlegen, in welchen Bereichen man gut ist. Ausdifferenzierte Skillsysteme führen für mein Gefühl oft dazu, dass es unattraktiver wird, nicht auf den Kampf ausgerichtete Charaktere zu erstellen, weil es extrem aufwändig (und oft unmöglich wird), einen SC zu erstellen, der das Fertigkeitenprofil mitbringt, dass man von ihm erwarten würde. Wenn man sich dann als Dieb entscheiden muss, ob man jetzt doch lieber vernünftig Schleichen oder Schlösser knacken will oder als Barde, ob man lieber besser überreden oder verführen können will ... nee, dann doch lieber: "Du bist Barde, diese ganze Labersachen hast du - modifiziert um den passenden Eigenschaftsbonus - einfach drauf!"
Fast nur Kampf-Sonderfertigkeiten sin allerdings etwas schade, ja. Vielleicht kann da ja auch "Adventures in Middle-Earth" abhelfen, das bringt ja einen kompletten Satz neuer Klassen mit, die sicher nicht so sehr auf Kampf getrimmt sind.
Bildpunkt:
Naja das man bei Dnd5 bei einer Fertigkeit entweder geübt ist oder nicht (ausser einer Ausnahme bei den Dieben glaube ich) ist etwas mager findest Du nicht? bei Pathfinder kann ich nach Aufstiegen weiterhin Punkte auf die Fertigkeiten verteilen uns so peu a peu besser in diesen werden. bei DnD ist man von Anfang an im Dualismus Können/nicht koennen gefangen dh der Ablauf/Verlauf der Kampagne hat keinen Einfluss auf die weitere Charakterentwicklung jedenfalls was den Bau desselben angeht.
Sashael:
Das ist ein Vermächtnis von D&D4, das ich wirklich begrüße.
Das 3er Skillsystem war in meinen Augen untauglich und unnötig aufgebläht. Zum Schluss kam bis auf seltene Ausnahmen auch immer das Gleiche auf den Charakterbögen raus.
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