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Regeln für Charakterentwicklung?
Gilgamesch:
Bei Fate können Charaktere nach dem Erreichen von Meilensteinen ihre Aspekte verändern, sogar ihr Konzept. Da kann ein Charakter also durchaus mit dem Konzept "Geheimnisvoller Waldläufer" starten und nach einem Großen Meilenstein in der Geschichte als "König von Arnor und Gondor" weiterspielen. Fate eignet sich deshalb meiner Meinung nach sehr gut für Charakterentwicklung jenseits von besseren Zahlenwerten.
Issi:
--- Zitat ---Es geht ja nicht darum, die Spieler dazu zu motivieren, sondern ihnen Hilfsmittel an die Hand zu geben, um es dann auch tatsächlich zu bewerkstelligen :)
--- Ende Zitat ---
Oft verändert das Außen das Innen. Je nachdem, wie der Charakter von außen angesehen wird.
Ein wunderschöner Charakter der plötzlich entstellt ist, wird sicherlich eine Charakter Entwicklung durch machen.
Ein ungepflegter, verlodderter Charakter, der plötzlich zu Geld und feinen Kleidern kommt,ebenfalls. Allein dadurch dass ihn die NSC anders behandeln.
Da kann man als Spielleiter viel machen.
Auch die Ressonanz der NSC auf Taten kann helfen.
Wenn ein Charakter Gutes tut, und als Held gefeiert wird, wird er sich irgendwann auch als Held fühlen.
Ein SC der Schlimmes getan hat, könnte dagegen Spott oder Verachtung ernten (NSC). Vielleicht verliert er die Gunst der Götter und bekommt dafür die der Dämonen.
Wenn ein Charakter etwas lernt, also gebildeter wird könnte das anderen auffallen.
Man kann wie gesagt auch über NSC Angebote machen, die den Charakter zum Beispiel befördern oder die ihn vom hohen Ross holen.
Wie wirkt der SC auf das Umfeld?
Durch sein Äußeres. (Aussehen, Kleidung, Stand, Sprache,Benehmen, Besitz)
Durch seine Taten oder Nicht-Taten. (Gute wie Schlechte)
Das sind Anknüpfungspunkte um idem Spieler zu spiegeln: Kuck mal so kommt Deine Figur rüber. Stimmt das damit überein, wie Du sie siehst bzw. konzepiert hast?
Daraufhin wird er gegebenenfalls das korrigieren, was er anders haben will.
Sobald der Spieler mit seinem Charakter im Reinen ist, kann man mMn. mit der Verwirrung beginnen, seine Motive herausfordern oder sie in Frage stellen. :)
Ucalegon:
--- Zitat von: Gilgamesch am 8.08.2017 | 12:10 ---Bei Fate können Charaktere nach dem Erreichen von Meilensteinen ihre Aspekte verändern, sogar ihr Konzept. Da kann ein Charakter also durchaus mit dem Konzept "Geheimnisvoller Waldläufer" starten und nach einem Großen Meilenstein in der Geschichte als "König von Arnor und Gondor" weiterspielen. Fate eignet sich deshalb meiner Meinung nach sehr gut für Charakterentwicklung jenseits von besseren Zahlenwerten.
--- Ende Zitat ---
Das ist mechanisch noch weniger als der leichte Druck durch ein XP-Belohnungssystem. Man macht alles selbst und darf dann, nachdem man seine Figur interessant entwickelt hat, den Charakterbogen entsprechend anpassen. Für Fate, das von statischen Figuren lebt, macht das Sinn. Für das, was hier gesucht wird, kaum.
LordBorsti:
--- Zitat von: Ucalegon am 8.08.2017 | 12:20 ---Das ist mechanisch noch weniger als der leichte Druck durch ein XP-Belohnungssystem. Man macht alles selbst und darf dann, nachdem man seine Figur interessant entwickelt hat, den Charakterbogen entsprechend anpassen. Für Fate, das von statischen Figuren lebt, macht das Sinn. Für das, was hier gesucht wird, kaum.
--- Ende Zitat ---
Dass Fate von statischen Figuren lebt, halte ich für falsch. Die Aspekte bieten mechanisch deutlich mehr Entwicklungsmöglichkeit als klassische System mit ihren Attributen und Fertigkeitlisten. >:(
ABER
Dass Fate keinen Anreiz dafür bietet seinen Charakter zu verändern und zu entwicklen würde ich so unterschreiben :)
Anro:
Wenn ich es nicht falsch verstanden haben (Habe nur nen lets play gebinchwatched), hat MASK eine Methodik, wo nach Szenen unter bestimmten Voraussetzungen Bonds genutzt werden können, um eine Eigenschaft zu verschieben.
So stehen sich immer Paare gegenüber. Ich kann Sie gerade nicht benennen, aber so etwas wie (Power --x-- Empathie) kann dann in die eine oder andere Richtung verschoben werden. Das hat sowohl regel-technische als auch spielerische Auswirkungen.
Ich halte es für heikel, da man direkt in die Freiheit des Spielers in der Interpretation der Charakterpersönlichkeit eingreift.
Mich würde interessieren, was dein Ziel ist.
Implizit ist eine Charakterentwicklung immer spielbar.
Willst Du es mit Regeln unterstützen oder forcieren?
Vielleicht sind auch Freundschafts- und Fernziele etwas was interessant sein könnte.
- Freundschaftsziele nenne ich, etwas wie "bringe einen anderen dazu ein Gedicht vorzutragen" - "Sei mit wem anders in der Natur alleine und bringe ihn dazu die Schönheit der Natur wahrzunehmen". Diese können sich dann verändern, dass Sie immer die Genüsse der Charaktere repräsentieren.
- Fernziele sind Ziele, die der Spieler anfangs festlegt, was er glaubt, was sein Charakter eines Tages erreichen will "In jeder Stadt der Welt gewesen sein", "Der beste Schwertmeister der Welt". Dann unterteilt in erreichbare Ziele. Diese Ziele können auch geändert werden, wenn man glaubt, dass der Charakter sich nicht mehr dafür interessiert.
Ich weiß, dass das nicht 100% trifft, aber das sind ohne genau zu wissen, wie die Ziele aussehen meine ersten Gedanken.
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