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Systemwahl für eine große Ersti-Runde

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ups. na gut. aber man sollte den prägenden eindruck des ersten Mals nixht vergessen. daher ist die frage  wie scgon im Verlauf angeschnitten wohl eher welches setting soll es sein also auf was stehen die sechs leute sonst so im popkulturellen bereich (scfi fantasy western etc etc ) und danach erst die system frage ? am besten eins das mam als sl auf dem kasten hat....

trendyhanky:

--- Zitat ---ups. na gut. aber man sollte den prägenden eindruck des ersten Mals nixht vergessen. daher ist die frage  wie scgon im Verlauf angeschnitten wohl eher welches setting soll es sein also auf was stehen die sechs leute sonst so im popkulturellen bereich (scfi fantasy western etc etc ) und danach erst die system frage ?
--- Ende Zitat ---

Jepp, wenn es darum geht, Leuten zu zeigen was RPG generell ist, dann ist die Systemfrage zweitrangig.
Man kann mit jedem RPG Leuten zeigen, was RPG ist. Das zeigt ja die Erfahrung, dass hier alle mal mit unterschiedlichen RPGs zum Hobby kamen bzw mit ihren jeweils eigenen RPGs Leute zum RPG bringen. Die Suche nach DEM System ist unnüz.

Daher ja die wichtigen Punkte a) und b). Und wenn man die befolgt, scheiden entweder einige RPGs aus oder man findet das passende RPG und beantwortet damit die Frage im Eingangspost.

Die späteren Ausführungen/Einschränkungen wie "wenn die Leute ohne Ucalegon weiterspielen, können sie dann die Regeln beherrschen?" usw. bringen das Thema ja auf eine ganz neue Ebene, auf der man die Ausgangsfrage nicht beantworten kann.
Denn hierzu müsste man die konkreten Personen und die ganze Situation drumherum kennen.

Edit: Also wichtiger ist es eher, ob man die Kernregeln schnell erklären kann (sonst wird's zum Mindfuck), dass man sattelfest im System ist (nix ist irritierender als ein Spielleiter, der überfordert ist mit dem, was er da leitet) und dass er für die Sache brennt und enthusiastisch ist (ein müder, nicht engagierter SL überträgt die Stimmung auf die Spieler).
Und diese Punkte kann man theoretisch mit jedem RPG haben, praktisch sieht das aber für jeden SL anders aus. Und das weiß dann nur Ucalegon selbst.  ;)

DaveInc:
Hmm, also ich würde wahrscheinlich zu D&D 5 greifen, weil ich Anfängern gerne mit dem großenen Namen komme, von dem sie zumindest schon mal im Fernsehn drüber gestolpert sind. Danach nehme ich mir dann die Zeit, Leute verschiedene Alternativen zu zeigen.

OldSam:
Generell würde ich schon sagen, dass der Fakt _wer_ der SL ist und wie er/sie das Ganze präsentiert locker 50%, bzw. eher noch mehr, des gewählten "Rollenspiel-Systems" ausmacht. Ein guter Entertainer z.B. kann in der Tat sogar mit dem bereits ironisch genannten DSA 4.1 ne gute Show abziehen, weil er/sie dann natürlich die Regeln stark vereinfachen und mit Handwaving übersteuern wird. (Würde natürlich trotzdem ein anderes System wählen, falls die Gruppe später damit weitermachen will... ;))

Jedenfalls... Die tatsächlichen Feinheiten, Stärken/Schwächen der Systeme werden meiner Meinung nach eigentlich erst später mit fortschreitender Spielererfahrung relevant und spielen am Anfang kaum eine Rolle. Haben nicht im Endeffekt die meisten von uns mit "Schrottsystemen" begonnen und trotzdem sehr viel Spaß gehabt? ;) Ich erinnere mich auch noch gut daran wie man damals diverse Regeln einfach falsch verstanden, nicht gelesen/nicht beachtet hat und einfach alle zusammen drauf los und war cool... Später steigen dann die Ansprüche, aber nicht zu Beginn (_außer_ man hat alte Hasen mit am Tisch).

Darum sollte man sich in der Tat v.a. auf die Präsentation fokussieren. Wie kann ich die Begeisterung der SpielerInnen wecken? Wie kann ich ihnen mit Spielhilfen den Einstieg erleichtern? Wo kann ich sie abholen, um schnell gemeinsame Vorstellungswelten zu erschaffen (wie im Beispiel mit HdR, wo jeder die Filme kennt). Wie kriegt jeder ein Erfolgserlebnis? usw.
Setting z.B. spielt also hier zunächst eine viel wichtigere Rolle als die Regeln. Wobei diese jedenfalls nicht allzu kompliziert sein sollten, so dass sie schnell beim Spieleinstieg "nebenbei" vermittelt werden können (und dann fragen die Leute später einfach nach).


-> Die wichtigste Frage aktuell wäre meiner Meinung nach, ob Du rauskriegen kannst bzw. schon weißt (?), um was für Spielertypen es sich wohl handelt...? z.B. nach der Typologie von Robin Laws oder auch ganz allgemein psychologisch wie Du die Leute einordnest... danach kannst Du dann am Besten auswählen was vom Genre her gut für die passen könnte, Regeln sind da in der Tat erstmal zeitrangig.


Meine Empfehlung wäre - wenn ich keine Ahnung von der spezifischen Spielgruppe hätte - Fantasy, da dies erfahrungsgemäß das am einfachsten zugänglichste Setting für die meisten Leute ist. The one Ring, was Du oben schon erwähnt hast, wäre super geeignet meiner Meinung nach. Eben weil jeder die Filme kennt. Und die Regeln sind auch nicht zu schwierig. Hier wäre nur die Herausforderung eine Geschichte zu erzählen, wo die Leute sich trotzdem halbwegs "wichtig" vorkommen neben den ganzen Giganten aus den Filmen. Gut anbieten tut sich z.B. irgendeine Verbindung zu einem oder mehreren bekannten Chars aus den Filmen. Das könnte so etwas sein, dass die Charaktere z.B. von Aragorn für eine besondere Mission beauftragt werden oder etwas in dieser Art... Und die Chars sollten nicht zu schwach sein, also ein Krieger sollte auch z.B. in der Lage sein 2-3 Orks zu besiegen, mit stärkeren Verletzungen vielleicht, aber eben siegreich. (Das ist sicherlich die Erwartungshaltung vom Kino zum Rollenspiel.)



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--- Zitat von: DaveInc am 15.10.2017 | 20:58 ---Hmm, also ich würde wahrscheinlich zu D&D 5 greifen, weil ich Anfängern gerne mit dem großenen Namen komme, von dem sie zumindest schon mal im Fernsehn drüber gestolpert sind. Danach nehme ich mir dann die Zeit, Leute verschiedene Alternativen zu zeigen.

--- Ende Zitat ---

 Im Fernsehen???

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