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[Serie] Punisher

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Lyonesse:
Zum Holzhammer:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Meint ihr jetzt die Storyline um Lewis? Fand ich eine gut gemachte Tragödie mit
fast schon griechischen Zügen. Keine Ahnung, wo da der Holzhammer war.

YY:

--- Zitat von: Lyonesse am 20.11.2017 | 22:35 ---Meint ihr jetzt die Storyline um Lewis?

--- Ende Zitat ---

Ich habe nur die ersten beiden Folgen gesehen, meine also Frank selbst.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Und wenn ich mir als zentrales Storyelement gefühlte anderthalb Stunden anschauen soll, wie der zwischen den immer gleichen Flashbacks mit dem Hammer irgendwelche Wände einreißt (auf einer Baustelle, wo eigentlich was gebaut werden soll...aber egal), alternativ elend guckend in der Stadt rumeiert und dabei anscheinend das letzte bisschen Sozialverhalten verlernt hat, komme ich mir schon leicht verarscht vor. Das hat Substanz für 10 Minuten und wird in epischer Breite ausgewalzt für nichts und wieder nichts.

Lyonesse:
Ah verstehe, dann mußt du einfach noch mehr Folgen sehen. Nach dem Motto: Dranbleiben, es wird gleich besser (und zwar ohne Scheiss).

Tigerbunny:
Ich fand die Staffel auch extremst gut. Was den Anfang angeht, man darf immer nicht vergessen, dass diese Netflixserien nicht produziert werden, damit die Leute dranbleiben und Werbung gucken. Das sind eher extrem lange Filme. Im Verhältnis zum Rest werden Franks Probleme gerade richtig behandelt. Wir haben das 10 Folgen und 2 Folgen durchgebinged und dafür ist die Serie gemacht.

10/10 Kaliber .50-Kugeln

Positiv aufgefallen ist mir zudem folgendes:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Die Chefin von Dr. Böse ist mal nicht Professor Oberböse, keine neue Hand-Unterabteilung, der Held ist kein Jammerlappen und auch nicht drogensüchtig wie die anderen Netflix-"Helden"(außer Luke Cage, der ist cool), nur ganz kurz ein glaubwürdiges Bruder/Luder-Gedöns und ...last, but not least... es gibt einen Jigsaw-Teaser

First Orko:

--- Zitat von: YY am 20.11.2017 | 22:19 ---Finde ich überhaupt nicht und das ist ein Punkt, der mich oft kolossal stört: Wenn man dem Zuschauer überhaupt nichts zutraut.

--- Ende Zitat ---

Im Gegenteil. Man traut ihm eben Einiges zu: Nämlich die realistische Darstellung eines an PTBS _leidenden_ Soldaten. Das ist nicht cool. Nicht angenehm. Öde. Langwierig. Und das soll es auch sein.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Sorry, kann mir das gerade nicht verkneifen:

Das ist halt ein Thema, wo man es eben nicht allen recht machen kann. Psychische Störungen _sind_ unangenehm, an einem selbst - und für Andere um einen herum. Und ich habe mir von einer Person mit PTBS sagen lassen (und damit meinen Eindruck bestätigen), dass das eben bei der ersten Folge zumindest zur Abwechslung recht realistisch dargestellt wurde.
Ich kann verstehen, wenn einen das langweilt. Aber meine Position dazu ist: Entweder ich zeige es richtig, oder lasse es.
Glaubwürdige Charaktere mit psychischen Störungen können interessante Pro/Antagonisten sein. Aber wenn es nur ein billiges Plotvehikel ist und damit ein Abziehbild dessen, was dann als Mißverständnis immer bei den Leuten
hängenbleibt, die dann sagen "Ach du hast X? Mensch, still dich mal nicht so an!" - dann soll man es am Besten gleich ganz sein lassen.
Das Problem ist nämlich, dass solche Einstellungen gesellschaftlich gesehen eine Wirkung haben, und zwar eine schlechte.

Das ist auch mein riiiesengroßes Problem mit der achso süße-sexy-verqueren "gestörten" Harley Quinn. Find ich abartig, den Charakter.

Aber ich kann total verstehen, dass man auf sowas auch mal keine Lust hat, wenn man einfach nur unterhalten und abschalten möchte ;) Geht mir ja mitunter auch so.

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